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Im niedersächsischen Stade sind am Montag sechs Menschen in einer Jugendhilfeeinrichtung erschossen worden. Der Tatverdächtige ist ein 45 Jahre alter Mann aus Garbsen bei Hannover. Nach derzeitigem Stand gehen die Ermittler davon aus, dass das Motiv für die tödlichen Schüsse in einem Sorgerechtsstreit um seine drei Monate alte Tochter liegt.
Das Kind war zuvor mit Hirnblutungen in einem Krankenhaus in Hannover behandelt worden. Ärzte äußerten den Verdacht auf ein Schütteltrauma. Den Eltern wurde daraufhin unter anderem das Aufenthaltsbestimmungsrecht und die Gesundheitssorge entzogen.
Zudem hatte die Staatsanwaltschaft Hannover Ermittlungen aufgenommen: Der mutmaßliche Täter soll im Zusammenhang mit der Behandlung seiner Tochter gegenüber Ärzten der Medizinischen Hochschule Hannover aggressiv aufgetreten sein und ihnen verbal gedroht haben.
In dieser Folge von „Auf den Punkt“ erläutert SZ-Korrespondentin Jana Stegemann, welche Vorgeschichte der Tat vorausging und was über den mutmaßlichen Täter bekannt ist.
Weitere Nachrichten: Koalitionsausschuss berät über Reformpaket; Korruptions-Razzia wegen Tickets für Fußball-EM 2024; Neue Zollpauschale für günstige Online-Bestellungen aus Asien.
Zum Weiterlesen:
Die Reportage über die Tat von Stade lesen Sie hier](https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/stade-sorgerechtsstreit-schuesse-e970942/)) und einen Artikel über die Hintergründe hier.
Trotz EU-Warnungen landen immer wieder gesundheitsschädliche Produkte auf Internet-Marktplätzen, die wir auch in Deutschland nutzen. Warum Kontrollen versagen, die gefährlichen Artikel aus dem Verkehr zu ziehen, darüber hat mein Kollege Michael Kläsgen kürzlich hier berichtet.
Hier finden Sie die Kritik von Philipp Bovermann über das neue Machwerk von Uwe Boll.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Johannes Korsche, Luis Münch
Produktion: Julius Zimmer
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über NDR.
Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: [email protected].
Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere
Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
By Süddeutsche Zeitung4.7
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Im niedersächsischen Stade sind am Montag sechs Menschen in einer Jugendhilfeeinrichtung erschossen worden. Der Tatverdächtige ist ein 45 Jahre alter Mann aus Garbsen bei Hannover. Nach derzeitigem Stand gehen die Ermittler davon aus, dass das Motiv für die tödlichen Schüsse in einem Sorgerechtsstreit um seine drei Monate alte Tochter liegt.
Das Kind war zuvor mit Hirnblutungen in einem Krankenhaus in Hannover behandelt worden. Ärzte äußerten den Verdacht auf ein Schütteltrauma. Den Eltern wurde daraufhin unter anderem das Aufenthaltsbestimmungsrecht und die Gesundheitssorge entzogen.
Zudem hatte die Staatsanwaltschaft Hannover Ermittlungen aufgenommen: Der mutmaßliche Täter soll im Zusammenhang mit der Behandlung seiner Tochter gegenüber Ärzten der Medizinischen Hochschule Hannover aggressiv aufgetreten sein und ihnen verbal gedroht haben.
In dieser Folge von „Auf den Punkt“ erläutert SZ-Korrespondentin Jana Stegemann, welche Vorgeschichte der Tat vorausging und was über den mutmaßlichen Täter bekannt ist.
Weitere Nachrichten: Koalitionsausschuss berät über Reformpaket; Korruptions-Razzia wegen Tickets für Fußball-EM 2024; Neue Zollpauschale für günstige Online-Bestellungen aus Asien.
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Die Reportage über die Tat von Stade lesen Sie hier](https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/stade-sorgerechtsstreit-schuesse-e970942/)) und einen Artikel über die Hintergründe hier.
Trotz EU-Warnungen landen immer wieder gesundheitsschädliche Produkte auf Internet-Marktplätzen, die wir auch in Deutschland nutzen. Warum Kontrollen versagen, die gefährlichen Artikel aus dem Verkehr zu ziehen, darüber hat mein Kollege Michael Kläsgen kürzlich hier berichtet.
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