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Knapp ein Jahr ist es her, dass in Deutschland zum ersten Mal ein erwachsener Mensch gegen das Coronavirus geimpft wurde – und ab dieser Woche gibt es jetzt auch Impfstoff für kleine Kinder. Damit können nach ärztlicher Aufklärung alle Kinder ab fünf Jahren geimpft werden. Allerdings lässt eine Sache viele Eltern zögern: Die Stiko empfiehlt die Impfung bislang für diese Altersgruppe nur für vorerkrankte Kinder oder solche mit engem Kontakt zu Risikopatienten. Und das stellt die Eltern jetzt vor die Entscheidung: Lasse ich mein Kind impfen – oder lieber nicht?
Die SZ-Coronaexpertin Christina Berndt meint: “Ich wäre dafür, es zu tun.” Sie erklärt, dass die Stiko zwar etwas langsam in ihrer Beurteilung sei, aber sie fest mit einer zukünftigen Empfehlung für alle fünf bis 12-Jährigen rechne. In den USA seien schon fünf Millionen Kinder in dieser Altersgruppe geimpft worden, von dort seien keine Probleme bekannt. Außerdem sagt sie: “Das wichtigste Argument für mich ist, dass es im Moment einfach ein riesiges Risiko gibt, dass sich ein Kind ansteckt.” Einer Ansteckung sei die Impfung in jedem Fall vorzuziehen.
Weitere Nachrichten: Lindner verteidigt Nachtragshaushalt, Lebenslange Haftstrafe für Amokfahrer
Moderation, Redaktion: Tami Holderried
Redaktion: Franziska von Malsen
Produktion: Benjamin Markthaler
Zusätzliches Audiomaterial über ZDF.
By Süddeutsche Zeitung4.7
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Knapp ein Jahr ist es her, dass in Deutschland zum ersten Mal ein erwachsener Mensch gegen das Coronavirus geimpft wurde – und ab dieser Woche gibt es jetzt auch Impfstoff für kleine Kinder. Damit können nach ärztlicher Aufklärung alle Kinder ab fünf Jahren geimpft werden. Allerdings lässt eine Sache viele Eltern zögern: Die Stiko empfiehlt die Impfung bislang für diese Altersgruppe nur für vorerkrankte Kinder oder solche mit engem Kontakt zu Risikopatienten. Und das stellt die Eltern jetzt vor die Entscheidung: Lasse ich mein Kind impfen – oder lieber nicht?
Die SZ-Coronaexpertin Christina Berndt meint: “Ich wäre dafür, es zu tun.” Sie erklärt, dass die Stiko zwar etwas langsam in ihrer Beurteilung sei, aber sie fest mit einer zukünftigen Empfehlung für alle fünf bis 12-Jährigen rechne. In den USA seien schon fünf Millionen Kinder in dieser Altersgruppe geimpft worden, von dort seien keine Probleme bekannt. Außerdem sagt sie: “Das wichtigste Argument für mich ist, dass es im Moment einfach ein riesiges Risiko gibt, dass sich ein Kind ansteckt.” Einer Ansteckung sei die Impfung in jedem Fall vorzuziehen.
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