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Die deutsche Atomforschung im Zweiten Weltkrieg wird oft auf die Heisenberg-Gruppe reduziert – dabei waren viel mehr Akteure beteiligt, als die öffentliche Erinnerung vermuten lässt. Auch das Heer, die Marine und sogar die Reichspost unterhielten eigene Programme, mit dem Ziel, atomare Macht zu erlangen. Steffen Kopetzky greift diese wenig bekannten Fakten in seinem neuen Roman "Atom" auf und verknüpft sie mit einer größeren Frage: Wie gehen Gesellschaften mit der Verantwortung um, die wissenschaftlicher Fortschritt mit sich bringt?
Denn die Bedrohung ist nicht Vergangenheit, sie ist Gegenwart. Technologische Entwicklungen wie Künstliche Intelligenz oder Quantencomputing liegen zunehmend in den Händen weniger Akteure – politisch oder wirtschaftlich motiviert, aber selten demokratisch legitimiert. Kopetzky warnt vor einem ethikfreien Fortschritt, der aus der Geschichte nichts gelernt hat. Umso dringlicher wird der Ruf nach einem Europa, das nicht nur reagiert, sondern gestaltet.
Europa, so seine Überzeugung, muss ein Ort der Aufklärung bleiben – souverän, wertebasiert und offen für die Zukunft. "Atom" ist deshalb mehr als ein historischer Roman: Es ist ein literarischer Denkanstoß in einer Zeit, in der die alten Gewissheiten bröckeln.
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Die deutsche Atomforschung im Zweiten Weltkrieg wird oft auf die Heisenberg-Gruppe reduziert – dabei waren viel mehr Akteure beteiligt, als die öffentliche Erinnerung vermuten lässt. Auch das Heer, die Marine und sogar die Reichspost unterhielten eigene Programme, mit dem Ziel, atomare Macht zu erlangen. Steffen Kopetzky greift diese wenig bekannten Fakten in seinem neuen Roman "Atom" auf und verknüpft sie mit einer größeren Frage: Wie gehen Gesellschaften mit der Verantwortung um, die wissenschaftlicher Fortschritt mit sich bringt?
Denn die Bedrohung ist nicht Vergangenheit, sie ist Gegenwart. Technologische Entwicklungen wie Künstliche Intelligenz oder Quantencomputing liegen zunehmend in den Händen weniger Akteure – politisch oder wirtschaftlich motiviert, aber selten demokratisch legitimiert. Kopetzky warnt vor einem ethikfreien Fortschritt, der aus der Geschichte nichts gelernt hat. Umso dringlicher wird der Ruf nach einem Europa, das nicht nur reagiert, sondern gestaltet.
Europa, so seine Überzeugung, muss ein Ort der Aufklärung bleiben – souverän, wertebasiert und offen für die Zukunft. "Atom" ist deshalb mehr als ein historischer Roman: Es ist ein literarischer Denkanstoß in einer Zeit, in der die alten Gewissheiten bröckeln.
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