Wenn ein Teil der Familie aus China stammt – darüber schreiben die Autoren Lin Hierse und Yannic Han Biao Federer in ihren neuen Romanen.
In ihrem Debüt „Wovon wir träumen“ erzählt Lin Hierse eine berührende Mutter-Tochter-Familiengeschichte, die bis nach Schanghai führt. Denn von dort stammt die Mutter. Lin Hierse wurde 1990 in Braunschweig geboren und schreibt in der taz die Kolumne „Poetical Correctness“.
In Yannic Han Biao Federers Roman „Tao“ kommt der Vater des Erzählers in Honkong ums Leben. Er wollte wissen, woher wiederum sein Vater stammt, der wohl in Kanton geboren, aber als Kind nach Indonesien verkauft wurde. Yannic Han Biao Federer wurde 1986 in Breisach am Rhein geboren. Er erhielt 2019 den 3sat-Preis bei den „Tagen der deutschsprachigen Literatur“ in Klagenfurt.
SWR2-Literaturredakteurin Katharina Borchardt spricht mit Lin Hierse und Yannic Han Biao Federer über ihre neuen Romane.
Lin Hierse - Wovon wir träumen
Piper Verlag, 240 Seiten, 18 Euro
ISBN 978-3-492-07074-4
und
Yannic Han Biao Federer - Tao
Suhrkamp Verlag, 190 Seiten, 23 Euro
ISBN 978-3-518-43052-1