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Äußerungen von Außenminister Johann Wadephul (CDU) haben in Deutschland eine Diskussion ausgelöst. Er hat sich bei seinem Besuch in Syrien erschüttert gezeigt von der Zerstörung nach dem Bürgerkrieg und der Revolution vor einem Jahr. Die Situation dort erinnere ihn an Bilder von Deutschland nach 1945. Daher könne er sich nicht vorstellen, dass in viele der nach Deutschland geflüchteten Menschen aus Syrien in naher Zukunft in ihr Heimatland zurückkehren werden. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) sieht das anders, er möchte Syrerinnen und Syrer auch gegen deren Willen zurückschicken, Straftäter will er abschieben.
Doch diese Diskussion kommt viel zu früh, sagt SZ-Krisenreporter Tomas Avenarius. Er hat das Land seit dem Fall des Assad-Regimes mehrfach besucht und sagt, das Land befinde sich nach wie vor am Boden. Infrastruktur sei zerstört, Häuser nicht bewohnbar. Und außerdem sei noch immer unklar, in welche Richtung das neue Regime mit Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa eigentlich will.
**Weitere Nachrichten: **Bahn so unpünktlich wie nie; Suche nach Atommüll-Endlager
Moderation, Redaktion: Leopold Zaak
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By Süddeutsche Zeitung4.7
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Äußerungen von Außenminister Johann Wadephul (CDU) haben in Deutschland eine Diskussion ausgelöst. Er hat sich bei seinem Besuch in Syrien erschüttert gezeigt von der Zerstörung nach dem Bürgerkrieg und der Revolution vor einem Jahr. Die Situation dort erinnere ihn an Bilder von Deutschland nach 1945. Daher könne er sich nicht vorstellen, dass in viele der nach Deutschland geflüchteten Menschen aus Syrien in naher Zukunft in ihr Heimatland zurückkehren werden. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) sieht das anders, er möchte Syrerinnen und Syrer auch gegen deren Willen zurückschicken, Straftäter will er abschieben.
Doch diese Diskussion kommt viel zu früh, sagt SZ-Krisenreporter Tomas Avenarius. Er hat das Land seit dem Fall des Assad-Regimes mehrfach besucht und sagt, das Land befinde sich nach wie vor am Boden. Infrastruktur sei zerstört, Häuser nicht bewohnbar. Und außerdem sei noch immer unklar, in welche Richtung das neue Regime mit Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa eigentlich will.
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