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Am Wochenende hat ein von der Islamistengruppe Hayat Tahrir al-Scham (HTS) angeführtes Bündnis die Soldaten des syrischen Diktators Baschar al-Assad überrumpelt - und die Kontrolle über Aleppo an sich gerissen. Acht Jahre lang hatten in Aleppo die Regierungstruppen das Sagen. Doch jetzt sind Assads Verbündete, Iran und die Hisbolla, deutlich geschwächt, sagt SZ-Korrespondent Raphael Geiger. Auch die russischen Kräfte seien im Ukrainekrieg gebunden. Und genau dieses Momentum habe das Rebellenbündnis genutzt.
Die HTS sei zwar islamistisch, sei aber nicht mehr mit dem IS oder Al-Qaida in Verbindung zu bringen. Sie würden von der Türkei unterstützt, da Ankara ein Interesse daran hat, den Einfluss der Kurden in Nordsyrien zu begrenzen und eine Sicherheitszone zu schaffen, in die syrische Flüchtlinge abgeschoben werden könnten.
Weitere Nachrichten: Scholz in Kiew, US-Präsident Biden begnadigt seinen Sohn Hunter, VW-Warnsteiks.
Zum Weiterlesen:
Einen Text zu dem gescheiterten Plastikabkommen lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Saladin Salem
Produktion: Jonathan Brandis
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By Süddeutsche Zeitung4.7
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Am Wochenende hat ein von der Islamistengruppe Hayat Tahrir al-Scham (HTS) angeführtes Bündnis die Soldaten des syrischen Diktators Baschar al-Assad überrumpelt - und die Kontrolle über Aleppo an sich gerissen. Acht Jahre lang hatten in Aleppo die Regierungstruppen das Sagen. Doch jetzt sind Assads Verbündete, Iran und die Hisbolla, deutlich geschwächt, sagt SZ-Korrespondent Raphael Geiger. Auch die russischen Kräfte seien im Ukrainekrieg gebunden. Und genau dieses Momentum habe das Rebellenbündnis genutzt.
Die HTS sei zwar islamistisch, sei aber nicht mehr mit dem IS oder Al-Qaida in Verbindung zu bringen. Sie würden von der Türkei unterstützt, da Ankara ein Interesse daran hat, den Einfluss der Kurden in Nordsyrien zu begrenzen und eine Sicherheitszone zu schaffen, in die syrische Flüchtlinge abgeschoben werden könnten.
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