Schicksalsschläge, Alltagsprobleme, Überforderung – es gibt viele Gründe, warum Menschen in eine ernsthafte Krise geraten können. Sehr viele können sich im Laufe der Zeit wieder aus solchen Belastungssituationen befreien. Was aber, wenn niemand da ist? Oder wenn die Situation als so schlimm wahrgenommen wird, dass es keinen Ausweg zu geben scheint? In dieser Ausgabe des Podcasts "Tonspur Wissen" spricht Isabella Helmreich vom Leibniz-Institut für Resilienzforschung in Mainz über Krisen, Suizidgedanken und welche Möglichkeiten der Hilfe es gibt. Im Gespräch mit Moderatorin Ursula Weidenfeld erklärt die Leiterin des Bereichs Resilienz und Gesellschaft, welche Eigenschaften dazu beitragen, dass Menschen gut durch Krisen kommen und was Familie, Freunde, Kollegen tun können, wenn sie bemerken, dass ein Mensch in einer schwierigen Situation ist. "Tonspur Wissen" ist ein Podcast von t-online und der Leibniz-Gemeinschaft.
Hinweis: Suizidalität ist ein schwerwiegendes gesellschaftliches Problem und hat viele Ursachen. Wenn Sie selbst zu dem Kreis der Betroffenen gehören oder sich Sorgen um einen Mitmenschen machen, finden Sie im Folgenden Hilfsangebote und Anlaufstellen.
Hilfsangebote für Betroffene
Telefonseelsorge
Unter den Rufnummern 0800-111 011 1 oder 0800-111 022 2 und im Internet unter www.telefonseelsorge.de erhalten Sie rund um die Uhr sofortige Hilfe.
Nummer gegen Kummer
Anonym und kostenfrei erhalten Jugendliche unter der Nummer 116 111 (Montag bis Freitag von 14 bis 20 Uhr) Hilfe.
Hilfe für Angehörige
Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen
Unter der Rufnummer 01805 950 951, der Festnetznummer 0228 710 024 24 sowie der E-Mailadresse
[email protected] können geschulte Berater kontaktiert werden.