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Rosemary Napper und Trudi Newton haben sich in den tactics unter anderem mit dem Thema Zeitmanagement auseinandergesetzt. Dabei stellen sie eine Verbindung zwischen den Konzepte Antreiber und Zeitstrukturierung her.
In dieser Episode unterhalten wir uns über das, was die beiden festgehalten haben und unsere Meinung dazu.
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Deutsche Übersetzung der Überlegungen und Anregungen
Überlege, wie jeder Arbeitsstil die Zeit am besten strukturiert.
Sei anderen gefällig!
Verbringst du zu viel Zeit mit Zeitvertreib und arbeitest deshalb weniger aktiv?
Wäre es hilfreich, wenn du allein wärst?
Sei perfekt!
Verbringst du zu viel Zeit mit deiner Arbeit - und würden klare Grenzen und Fristen helfen?
Könntest du mehr Zeit mit Zeitvertreib zu verbringen?
Kannst du es dir erlauben, zu delegieren?
Sei stark!
Wäre eine Auszeit für Rituale oder Spielaktivitäten eine Belohnung für deine Leistung und deine aktive Arbeit?
Und würde eine klare Aufgabenbeschreibung dir eine klare Richtung für deine Alleinarbeit geben?
Wäre mehr Gelegenheit, die Zeit zu vertreiben, etwas, das du dir mit positivem Nutzen vorstellen kannst?
Streng dich an!
Findest du, dass du bei Deadlines Zeitvertreib brauchst und negativ reagierst?
Würden dir einige Rituale, die du entwickelst, Grenzen bieten?
Wie wäre es mit einer ritualisierten Zeit allein – kurz, aber regelmäßig?
Beeil dich!
Kannst du zwei Arten von Fristen haben - die erste für Korrekturen?
Kannst du ein Gleichgewicht zwischen Zeitvertreib und Aktivität halten?
Kannst du gelegentlich Zeit allein verbringen und nichts tun?
Übersetzung: Deepl
Ray Little hat in einem TAJ-Artikel seine Erfahrungen mit Scham und Beschämung in der Paarberatung beschrieben. Das Modell, das er in diesem Zusammenhang entwickelt hat, ist aus unserer Sicht auch hilfreich in anderen Kontexten.
Little bezieht sich in seinen Erläuterungen unter anderem auf den Kompass der Scham von Donald L. Nathanson. Dieser Kompass zeigt Abwehrmechanismen auf, die Menschen oft aktivieren, wenn wir mit Scham oder Beschämung konfrontiert werden.
Littles Schleife der Scham beschreibt wie diese Abwehrmechanismen in Beziehungen immer wieder zu neuer Scham führen können und dadurch zu einer Endlos-Schleife werden.
Quelle:
Evelyne Papaux - eine Kollegin aus der französischsprachigen Schweiz - ist der Frage der Verletzlichkeit in der Supervision nachgegangen. Dabei hat sie den Kreis der Vernetzung entwickelt. Wir finden dieses Modell spannend - nicht nur im Supervisionskontext und widmen ihm daher diese Episode.
In der letzten Episode haben wir uns mit kulturellen Skripts befasst. Daran knüpfen wir nun an, indem wir uns der ostasiatischen Kultur widmen. Mit Tilman Rieger ist ein kompetenter Gesprächspartner zu Gast.
Tilman Rieger ist ein in den USA geborener Deutscher, der seit über 8 Jahren in China lebt und auf über zwei Jahrzehnte Erfahrung in den Bereichen Führung, Personalarbeit, Beratung, Moderation und Führungskräfte-Coaching zurückblicken kann. Als ehemaliger HR-Direktor von General Motors Europe und seit knapp 10 Jahren als Führungskräfte Coach, -Trainer, Workshop-Moderator und Konfliktberater/Mediator tätig, ist er in den Bereichen zwischenmenschliche Kommunikation / Transaktionsanalyse, Konfliktmanagement / Gewaltfreie Kommunikation, positiver Intelligenz und interkultureller Zusammenarbeit ein inzwischen gefragter Experte in China.
Muriel James hat sich in einem TA Journal aus dem Jahr 1983 mit dem Thema kultureller Skripts befasst. Auch wenn der Artikel schon ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel hat, ist die Thematik top aktuell.
Kulturelle Skripts werden definiert als die akzeptierten und erwarteten dramatischen Muster, die innerhalb einer bestimmten Gesellschaft auftreten. Sie werden durch die gesprochenen und unausgesprochenen Annahmen bestimmt, an die die Mehrheit der Menschen innerhalb der Gruppe glaubt. (Muriel James)
Um sich mit den eigenen kulturellen Skripts auseinanderzusetzen, stellt James im Artikel eine Checkliste vor. Sie regt dazu an, sich neben der nationale Kultur und der Familienkultur zwei Subkulturen zu wählen, die einen wesentlichen Einfluss auf das eigene Leben haben.
Subkulturelle Skripte werden oft definiert durch Geografie, Sprache, Religion, Alter, Geschlecht, Rasse, ethnische Zugehörigkeit oder auf eine andere allgemeine Weise. (Muriel James)
Zur Reflexion über die Skripts der verschiedenen Kulturen, deren Teil man ist, schlägt Muriel James folgende Fragen vor:
Checkliste (PDF)
Quelle:
Wir sind im Buch "Into TA" auf das Integrierende Eltern-Ich gestoßen, das von Maarten Kouwenhoven entwickelt wurde. Das Modell wird im Kapitel _Ethics _beschrieben - es geht also um Ethik.
Kouwenhoven unterscheidet nicht nur zwischen strukturierendem und nährend Eltern-Ich, sondern er geht auch der Frage nach, ob erwünschtes Verhalten gefördert (angeregt) oder unerwünschtes Verhalten vermieten (gehemmt) wird. Dadurch ergeben sich vier Bereiche:
Wenn diese vier Aspekte des Eltern-Ichs in integrierender Weise zusammenwirken, bilden sie ein System, das die Sicherheit gewährleisten und die Integrität fördern soll. Letztlich kann dies zu einer ehrlichen, zivilisierten Gesellschaft beitragen.
Das Gefühlsrad wurde entwickelt, um Menschen dabei zu helfen, ihre Gefühle zu erkennen und darüber zu sprechen. Es besteht aus einem inneren Kreis mit sechs Sektoren und zwei äußeren konzentrischen Kreisen. Die Sektoren sind jeweils mit dem Namen eines primären Gefühls beschriftet: wütend, traurig, ängstlich, freudig, kraftvoll und friedvoll. Die äußeren Ringe enthalten Namen von sekundären Gefühlen, die mit den primären Gefühlen zusammenhängen. Das Rad hat sich als nützlich erwiesen, um Klienten dabei zu helfen, zu lernen, Gefühle zu erkennen, auszudrücken, zu erzeugen und zu verändern.
Hier geht's zum im Podcast erwähnten Atlas der Emotionen:
Quelle:
Charlotte Sills und Marco Mazzetti haben auf ein Modell zurückgegriffen, welches Sills und Salters 1991 vorgestellt haben, um verschiedene Ansätze und Schulen der Transaktionsanalyse zu vergleichen. Daher trägt das Modell den Namen „Comparative Script System“ (vergleichendes Skriptsystem. Sills und Mazzetti nutzen das Modell mehr integrierend als vergleichend, darum verwenden wir die Bezeichnung „Integrierendes Skriptsystem“.
Beim integrierenden Skriptsystem handelt es sich um eine dynamische Karte, die beschreibt, wie der Mensch von der Kindheit an seine Persönlichkeit entwickelt und lernt, in der Welt zu bestehen.
Das Modell kann für verschiedene Zwecke genutzt werden:
Die vier Bereiche des integrierenden Skriptsystems:
Vergangenheit – dort und damals
Gegenwart – hier und jetzt
Anita Mountain schildert im Buch "Into TA" ihre Tätigkeit als Beraterin eines Managementteam in einer großen Organisation. Dabei stellt sie die Konzepte fürs Gedeihen (Concepts for Thriving) vor. Es geht um verschiedene aufeinander aufbauende Komponenten, welche die Entwicklung (oder eben das Gedeihen) eines Teams fördern. Im Zentrum stehen sechs Bereiche, auf welche sich diese Komponenten beziehen. Mountain beschreibt auch was geschieht, wenn die von ihr beschriebenen Bedingungen nicht erfüllt sind.
Quelle:
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