
Sign up to save your podcasts
Or


Eine Strickweste, ein paar Wollknäuel und Lebensmittelkarten – das war die Beute, für die Helene Schmitz in ihrer Wohnung an der Kalk-Mülheimer Straße sterben musste. Die Kölnerin war das letzte Opfer von Irmgard Swinka, die als Giftmörderin für Angst und Schrecken sorgte. In mehreren Städten in Westdeutschland war die gebürtige Berlinerin zuvor aufgetaucht. Überall erschlich sie sich das Vertrauen älterer Frauen, die sie dazu brachte, sie als angebliche Helferin mit in ihre Wohnungen zu nehmen. Dort mischte sie Gift in Getränke oder bot präparierte Zigaretten an, um danach zusammen mit Komplizen die Wohnungen nach Diebesgut zu durchsuchen.
Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!
Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.
Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
Manchmal ist der Weg vom Volkshelden zum Hochverräter ein ganz kurzer. Das musste auch der Politiker und Karnevalist Franz Raveaux erleben. Im Sommer 1851 wurde er zum Tode verurteilt. Weil er sich im belgischen Exil befand, wurde er „nur“ symbolisch auf dem Alter Markt hingerichtet – ein recht einzigartiger Vorgang in der Kölner Justizgeschichte. Zusammen mit dem ehemaligen Chef des Kölnischen Stadtmuseums, Mario Kramp, macht die Podcast-Reihe des Kölner Stadt-Anzeiger „True Crime Köln“ eine spannende Zeitreise 175 Jahre zurück ins Jahr der bürgerlichen Revolution. Köln „mit einer fast modernen Gesellschaft“, so Kramp, war ein Zentrum der politischen Debatten über die Zukunft eines möglichst demokratischen Deutschlands. Revolutionäre wie Franz Raveaux stritten auf der Straße, im Stadtrat, im Parlament, aber auch auf dem Schlachtfeld für Gerechtigkeit und sozialen Fortschritt. „Erfolgreich gescheitert“ sei die demokratische Revolution in Köln und in Deutschland, resümiert Historiker Kramp – „ein schöner Begriff, auf den man sich einlassen kann“.
Mehr Infos zu dem Programm "Die alten Barrikaden - Revolution zum Mitsingen", unter anderem mit Mario Kramp, am 22.10. im Gaffel am Dom in der Kölner Innenstadt, in dem in dieser Podcast-Folge hingewiesen wird, findet man auf den Seiten des Kölner Krätzjer Festes im Netz unter www.koelnerkraetzjerfest.de. Tickets für 11 Euro gibt es unter kraetzjerfest.ticket.io
Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!
Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.
Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
Im März 1981 endet die Kindheit von Johannes Erlemann. So beschreibt der heute 54-Jährige die Folgen seiner Entführung, nachdem ihn drei Täter im Forstbotanischen Garten vom Fahrrad gerissen hatten. 14 Tage saß der damals 11-Jährige mit Handschellen angekettet in einem kleinen Holzverschlag in der Eifel und kämpfte gegen Todesangst und Kontrollverlust. Der Fall hielt damals nicht nur die ganze Stadt in Atem. Der Junge war der Sohn des bundesweit bekannten, schillernden Geschäftsmanns und prominenten Partylöwen Jochem Erlemann, der mit Steuertricks und Anlagemodellen Reiche noch reicher machte und nach einem Millionenbetrug im Gefängnis saß.
Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!
Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.
Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
Wenn der 81-jährige Siegfried van Almsick über die Geschehnisse am 25. April 1990 in der Mülheimer Stadthalle berichtet, merkt man schnell, wie sehr sie ihn auch über 30 Jahre später noch beschäftigen. Er hätte die Tasche dieser seltsamen Frau im weißen Kleid durchsuchen müssen, die mehrfach versuchte, auf die Bühne zu kommen. Niemand hat dem ehemaligen Polizisten jemals einen Vorwurf gemacht. Die Durchsuchung der Tasche war nicht sein Job, das hätte ein Ordner bei der Einlasskontrolle tun müssen. „Alle reden sich immer mit Zuständigkeiten heraus. Ich habe mir aber immer große Vorwürfe gemacht“, berichtet van Almsick in der neuen Folge von „True Crime Köln“.
Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!
Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.
Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
Die Aufregung war groß in den Eifeldörfern Titz und Kuchenheim. Mit einem Großaufgebot hatte die Polizei zwei große Cannabis-Plantagen im Vorort von Euskirchen und im Kreis Düren ausgehoben. Insgesamt wurden bei diesem Schlag gegen die Eifler Unterwelt 25 Objekte durchsucht, zahlreiche Menschen wurden verhaftet – darunter ein Unternehmer aus Köln und ein lokaler Promi aus Düren. In Titz hatte eine Rentner-Gang Aufzucht und Pflege der Marihuana-Pflanzen übernommen. Ihr ältestes Mitglied war 76 Jahre alt. In Kuchenheim arbeiteten gebürtige Vietnamesinnen „in sklavenartigen Verhältnissen“ wie in einem „Rattenloch“, wie es später vor Gericht hieß.
Die neue Folge von „True Crime Köln“ berichtet von einem spektakulären Fall um einen belgisch-deutschen Drogenring und geht der Frage nach, ob sich dieses Geschäft in Zukunft überhaupt noch lohnt. Wenn Cannabis weitgehend legalisiert wird, könnten solch illegale Plantagen unattraktiv werden. Der Redakteur des „Kölner Stadt-Anzeiger“ Helmut Frangenberg spricht mit seinem Kollegen aus Euskirchen, Tom Steinicke, und Kriminaldirektor Dirk Schuster, der bei der Kölner Polizei als Leiter der Kriminalinspektion 2 für organisierte Kriminalität zuständig ist.
SPONSORING:
Wer Anregungen, Kritik oder Fragen zu "True Crime Köln" loswerden will, kann Helmut Frangenberg schreiben: [email protected]
Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!
Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.
Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
Die neue Folge von „True Crime Köln“ erzählt die wahre Geschichte der Heiligen Ursula und ihrer 11 000 Gefährtinnen. Was ist dran an der Legende? Alles nur ausgedacht? Wenn nichts dran wäre, hätte man es mit einem anderen Straftatbestand zu tun: einem massenhaften Betrug mit einem mutmaßlichen Massenmord. Denn nachdem im Umfeld der Bauarbeiten für die romanische Kirche zu Ehren der Ursula ein riesiges Gräberfeld entdeckt wurde, begann ein schwunghafter Handel mit Knochen, die man als Reliquien der Heiligen in alle Welt verkaufen könnte.
Zu Gast im Podcast-Studio des „Kölner Stadt-Anzeiger“ sind der Stadtdechant der Kölner katholischen Kirche, Robert Kleine, und der Experte für das Frühmittelalter in Köln, Karl Ubl. Der Kölner Universitätsprofessor kann anschaulich beschreiben, welche Bedeutung die Märtyrer-Geschichten für die mittelalterliche Stadt und ihre Bewohner hatte. Sie waren eine Art Versicherung gegen Bedrohungen aller Art. Und so wirft die neue „True Crime Köln“-Folge auch einen Blick auf ein Kapitel der Stadtgeschichte, von dem viele noch nie gehört haben: Auch in Köln plünderten die Wikinger, die über den Rhein tief ins europäische Festland gelangten. Und weil der Heilige Gereon, der ältere der Kölner Schutzpatronen, da offenbar versagt hatte, mussten weitere Heilige beziehungsweise ihre Reliquien zum Schutz der Stadt herangezogen werden. So prägen mutmaßlich erfundene Geschichten tatsächlich die reale Geschichte.
SPONSORING:
Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!
Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.
Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
Der Raubüberfall mit Geiselnahme im Oktober 1982 in Koblenz ging als einer der brutalsten und spektakulärsten in die Kriminalgeschichte ein – und das lang nicht nur an der Tat und einer wilden Schießerei, an deren Ende die Gangster mit 1,2 Millionen Mark im Nebel der Eifel verschwanden. Die Geschichte des Kölner Schwerverbrechers Gerhard Benoit ist auch deshalb so außergewöhnlich, weil nach und nach immer neue bemerkenswerte Details bekannt wurden: Benoit hatte nämlich eine Karriere bei der Kölner Polizei hinter sich. Und das, obwohl er bereits als Jugendlicher zum Mörder geworden war. Er schaffte es bis zum Sondereinsatzkommando, obwohl der Verfassungsschutz seine Vorgesetzten über die Jugendstrafe informiert hatte. Benoit hatte seinen Onkel erschossen, nachdem dieser ihn bei einem Einbruch in seine Jagdhütte erwischt hatte.
Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!
Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.
Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
Mehr als 180 Einbrüche und Raubüberfälle sowie zwei Morde in acht Jahren – das sah das Gericht als erwiesen an, als es Mathias Weber zum Tode verurteilte. Am 19. Februar 1803 wurde der berüchtigte Räuberhauptmann, den man den „Fetzer“ nannte, zum Schafott geführt. Es war die letzte öffentliche Hinrichtung in Köln. Mit verschiedenen Räuberbanden hatte Weber das Rheinland unsicher gemacht und mit zum Teil spektakulären Überfällen für Aufsehen gesorgt. Das Bordell der „Düwels Drück“ in der Kölner Schwalbengasse war Zentrale und Anlaufpunkt. Hier wurden Pläne geschmiedet, Waffen verteilt und die Beute auf den Kopf gehauen.
Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!
Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.
Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
Die Geschichte hat alles, was ein spektakulärer Kriminalfall braucht: Eine äußerst seltsame Eigentümerin eines verwunschenen Gutshofs in Riehl verschwindet spurlos. Ihr Verwalter, der möglicherweise auch ihr Liebhaber war, fällt dabei auf, dass er von einem Tag auf den anderen größere Summen in Kölner Lokalen verprasst. Als er von der Polizei befragt wird, verstrickt er sich in Widersprüche über den Verbleib seiner Chefin. Er wird verhaftet, wegen Mordes angeklagt und schließlich auch verurteilt, obwohl es keinen echten Beweis für seine Schuld gibt.
Wer Fragen und Anregungen zu „True Crime Köln“ hat, kann dem Redakteur Helmut Frangenberg schreiben: [email protected]
Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!
Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.
Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
Für den Leiter der Kindertagesstätte in Chorweiler beginnt kurz vor neun Uhr am morgen ein Alptraum. Ein Mann hat sich Zugang zur Kita verschafft und nimmt Ulrik Worm als Geisel. Zehn Stunden lang wird der Kita-Leiter mit dem unberechenbaren 47-jährigen Täter in seinem Büro verbringen, während die Polizei versucht, den Mann hinzuhalten und mit ihm zu verhandeln. Worm hat Todesangst, weil er fast permanent ein Küchenmesser mit langer Klinge am Hals hat. Am Abend stürmen Spezialkräfte das Büro, in dem der damals 51-Jährige gefangen gehalten wurde. Es gelingt den Täter zu überwältigen.
Wer Fragen und Anregungen zu „True Crime Köln“ hat, kann dem Redakteur Helmut Frangenberg schreiben: [email protected]
Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!
Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.
Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
From the publisher's feed

29 Listeners

48 Listeners

56 Listeners

19 Listeners

14 Listeners

8 Listeners

3 Listeners

14 Listeners

36 Listeners

17 Listeners

16 Listeners

14 Listeners

49 Listeners

3 Listeners

1 Listeners