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Im Libanon dauern die schweren israelischen Luftangriffe trotz der angekündigten Waffenruhe zwischen Iran, USA und Israel an. In Beirut sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums mehr als 200 Menschen getötet und über 1.000 verletzt worden. Die Angriffe trafen nicht nur Vororte, die als Hochburgen der Hisbollah gelten, sondern auch dicht besiedelte Wohn- und Geschäftsviertel im Zentrum der Stadt – teils ohne Vorwarnung. Israels Militär spricht von gezielten Schlägen gegen Kommandeure und Infrastruktur der Miliz. Gleichzeitig bleibt unklar, ob der Libanon Teil der vereinbarten Waffenruhe ist. Während Iran und Pakistan das betonen und Irans Präsident unter diesen Vorzeichen weitere Verhandlungen als "sinnlos" bezeichnete, weisen Israel und die USA das zurück. Es liege ein Missverständnis vor, sagte US-Vizepräsident JD Vance. Bedroht die Eskalation im Libanon die ohnehin schon fragile Waffenruhe? Und welche Strategie verfolgt Israels Regierung? Stella Männer berichtet für die ZEIT aus Beirut. Im Podcast berichtet sie, wie die Menschen die Angriffe erlebt haben.
Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Menschenrechtsorganisation Memorial ist in Russland als "extremistisch" eingestuft worden. Das Oberste Gericht in Moskau untersagt damit jede Tätigkeit der Organisation, die seit Jahrzehnten die Verbrechen der Sowjetzeit dokumentiert und Menschenrechtsverletzungen anprangert. Die Organisation stellt ihre Arbeit in Russland vollständig ein, will aber aus dem Exil weitermachen. Was das Urteil für die Zivilgesellschaft bedeutet und wie Memorial darauf reagiert, das erklärt Alice Bota, Politikredakteurin der ZEIT.
Außerdem im Update:
Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo hat die Beschäftigten der Kernmarke Lufthansa und ihrer Zubringergesellschaft Cityline für Freitag zu einem eintägigen Arbeitskampf aufgerufen.
Und sonst so? Gegen die Einsamkeit tanzen
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Fabian Scheler
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Irankrieg
Krieg in Nahost: Mehr als 250 Tote nach israelischen Angriffen im Libanon
Russland: Russland verbietet Menschenrechtsorganisation Memorial
Flugverkehr: Flugbegleiter der Lufthansa streiken am Freitag
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By DIE ZEIT4.7
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Im Libanon dauern die schweren israelischen Luftangriffe trotz der angekündigten Waffenruhe zwischen Iran, USA und Israel an. In Beirut sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums mehr als 200 Menschen getötet und über 1.000 verletzt worden. Die Angriffe trafen nicht nur Vororte, die als Hochburgen der Hisbollah gelten, sondern auch dicht besiedelte Wohn- und Geschäftsviertel im Zentrum der Stadt – teils ohne Vorwarnung. Israels Militär spricht von gezielten Schlägen gegen Kommandeure und Infrastruktur der Miliz. Gleichzeitig bleibt unklar, ob der Libanon Teil der vereinbarten Waffenruhe ist. Während Iran und Pakistan das betonen und Irans Präsident unter diesen Vorzeichen weitere Verhandlungen als "sinnlos" bezeichnete, weisen Israel und die USA das zurück. Es liege ein Missverständnis vor, sagte US-Vizepräsident JD Vance. Bedroht die Eskalation im Libanon die ohnehin schon fragile Waffenruhe? Und welche Strategie verfolgt Israels Regierung? Stella Männer berichtet für die ZEIT aus Beirut. Im Podcast berichtet sie, wie die Menschen die Angriffe erlebt haben.
Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Menschenrechtsorganisation Memorial ist in Russland als "extremistisch" eingestuft worden. Das Oberste Gericht in Moskau untersagt damit jede Tätigkeit der Organisation, die seit Jahrzehnten die Verbrechen der Sowjetzeit dokumentiert und Menschenrechtsverletzungen anprangert. Die Organisation stellt ihre Arbeit in Russland vollständig ein, will aber aus dem Exil weitermachen. Was das Urteil für die Zivilgesellschaft bedeutet und wie Memorial darauf reagiert, das erklärt Alice Bota, Politikredakteurin der ZEIT.
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