Völkerrechtspodcast

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Völkerrechtspodcast episodes

  • #29 Völkerrecht und Nationalsozialismus (Teil 1)

    In welchem Verhältnis stehen das Völkerrecht und Nationalsozialismus zueinander? Welche Völkerrechtler spielten im Nationalsozialismus eine Rolle? Welche Einfallstore für nationalsozialistisches Gedankengut gab es im Völkerrecht? Und wie ging es nach dem Nationalsozialismus damit weiter? Gemeinsam mit dem Podcast „Mal nach den Rechten schauen“ haben wir in dieser Kollaborationsfolge diese Fragen untersucht. Der weitverbreitete Irrglaube, dass das Völkerrecht „das Gute“ darstelle trügt, denn auch das NS-Regime bezog sich auf völkerrechtliche Argumente und Interpretationen. Im ersten Teil dieser Folge haben wir Dr. Felix Lange dabei um Hilfe gebeten und mit ihm die oben angesprochenen Fragen untersucht und diskutiert. Im zweiten Teil dieser Folge gehen wir näher auf einen Artikel zum Humanitären Völkerrecht von Eyal Benvinisti ein, welcher deutlich macht, dass das nationalsozialistische Gedankengut auch noch nach 1945 die Weiterentwicklung des Völkerrechts “beeinflusste”. In beiden Teilen unserer Folge tauchen auch immer wieder die Namen von Carl Schmitt und Hans Kelsen auf – diese beiden Figuren aus dem Völkerrecht werden die Protagonisten unserer zweiten Folge zu Völkerrecht und Nationalsozialismus darstellen, in welcher wir mit Prof. Kreß über die gemeinsame Zeit der beiden an der Universität zu Köln reden werden.

     

    Literatur:

    • Benvenisti, Eyal, The Birth and Life of the Definition of Military Objectives, Legal Studies Research Paper Series, Paper No. 4/2022, March 2022.
    • Bertschl, Rudolf, Die Völkerrechtslehre des Nationalsozialismus, Rote Revue: sozialistische Monatsschrift 4/19, S. 154-157.
    • Diner, Dan, Rassistisches Völkerrecht, Elemente einer nationalsozialistischen Wertordnung, Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte 1/37 (1989), S. 23-56.
    • Rogge, Hinrich, Hitlers Friedenspolitik und das Völkerrecht, Zeitschrift für die gesamte Staatswissenschaft, 1939, S. 572-576.
    • Schmoeckel, Mathias, Die Sumpfblüte des Völkerrechts im NS. Wechselnde Zwecke der Völkerrechtshistoriographie seit dem 16. Jahrhundert, in: Hermann/Lahusen/Ramm/Saar (Hrsg.), Nationalsozialismus und Recht, Zweite und Dritte Babelsberger Gespräche, 2018.
    • Lange, Felix, Carl Bilfingers Entnazifizierung und die Entscheidung für Heidelberg, ZaöRV 74 (2014), S. 697-731.
    • Lange, Felix, Zwischen völkerrechtlicher Systembildung und Begleitung der deutschen Außenpolitik. Das Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht 1945-2002, Forschungsprogramm Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft.
    • Interviewpartner:  Dr. Felix Lange von der Kolleg-Forschungsgruppe “International Rule of Law, Rise or Decline”

      Autor:innen: Isabel Lischewski, Sophie Schuberth, Viktoria Moissiadis

      35 min
    • #28 Menschenrechtsausschüsse: Allgemeine Bemerkungen und Rechtserzeugung

      Wir werfen einen Blick auf die sog. Menschenrechtsausschüsse oder menschenrechtlichen Vertragsorgane. Dazu zählen insgesamt neun Ausschüsse, u.a. CCPR, CESCR, CEDAW, CERD usw. Wie unterscheiden sie sich von den menschenrechtlichen Gerichtshöfen oder dem Menschenrechtsrat? Diese Fragen klärt Isabel Lischewski⁠ im Grundlagenteil.

      Im Interview spricht Philipp Eschenhagen⁠ mit Nina Reiners von der Universität Oslo über Ihre Forschung zu dem Thema, insb. der Einordnung der Menschenrechtsausschüsse als rechtserzeugende Institutionen.

      Wir freuen uns über Lob, Anmerkungen und Kritik an [email protected]. Abonniert unseren Podcast via RSS, über Spotify oder überall dort, wo es Podcasts gibt. Es gibt die Möglichkeit, auf diesen Plattformen den Völkerrechtspodcast zu bewerten, wir freuen uns sehr über 5 Sterne!

       

      Hintergrundinformationen:

      • Nina Reiners, Transnational Lawmaking Coalitions for Human Rights (Cambridge University Press, 2021)

      • OHCHR, Videos about the treaty bodies 

      • LSE, Centre for Women, Peace and Security, UN Treaty Bodies

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        Verwandte Folge zum regionalen Menschenrechtsschutz:

        • Völkerrechtspodcast, #13 Regionaler Menschenrechtsschutz: Wir sehen uns vor Gericht! (07.01.2022)

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          Moderation: Philipp Eschenhagen & Erik Tuchtfeld (LL.M (Glasgow))
          Grundlagen: Dr. Isabel Lischewski
          Interview: Prof. Dr. Nina Reiners & Philipp Eschenhagen
          Schnitt: Daniela Rau

           

          Credits:

          • Walter Kaelin, Member of the Human Rights Committee, in: UN Human Rights, „UN Human Rights Treaty Body System“, Youtube, 28.04.2015

          • 31 min
          • #27 Völkergewohnheitsrecht: Viel Meinung, wenig Übung

            Das „internationale Gewohnheitsrecht als Ausdruck einer allgemeinen, als Recht anerkannten Übung“ bringt – insbesondere für Jurist*innen, die kodifizierte, verschriftlichte Rechtsnormen gewöhnt sind – als Rechtsquelle des Völkerrechts nach Art. 38 IGH-Statut eine Vielzahl ganz eigener Schwierigkeiten mit. Isabel Lischewski erklärt im Grundlagenteil, wie sich die deutsche Nordsee in die Annalen des Völkerrechts verewigen konnte. Erik Tuchtfeld hat mit Niels Petersen darüber gesprochen, wie der Internationale Gerichtshofs (IGH) Völkergewohnheitsrecht feststellt und kritisch geprüft, ob dabei eine „allgemeine […] Übung“ tatsächlich eine Voraussetzung ist oder ob es in der Praxis nicht vielmehr genügt, wenn beide Streitparteien ganz viel Meinung mitbringen.

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            Hintergrundinformationen:

            • Niels Petersen, The International Court of Justice and the Judicial Politics of Identifying Customary International Law, European Journal of International Law 2017, 357

            • Bruno Simma/Philip Alston, The Sources of Human Rights Law: Custom, Jus Cogens, and General Principles, Australian Year Book of International Law, 1988, 82

            • ICJ, Judgment of 9 April 1949 – Corfu Channel (United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland v. Albania)

            • ICJ, Judgment of 20 February 1969 – North Sea Continental Shelf (Federal Republic of Germany/Netherlands)

            • ICJ, Judgment of 27 June 1986 – Military and Paramilitary Activities in and against Nicaragua (Nicaragua v. United States of America)

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              Moderation: Erik Tuchtfeld, LL.M. (Glasgow) & Dr. Isabel Lischewski

              Grundlagen: Dr. Isabel Lischewski

              Interview: Prof. Dr. Niels Petersen & Erik Tuchtfeld, LL.M (Glasgow)

              Schnitt: Daniela Rau

               

              Credits:

              • Pierre d’Argent, 24 The notion of customary international law, International Law MOOC, 27.01.2017, Youtube

              • 33 min
              • #26 Völkervertragsrecht: Können Friedensverträge nichtig sein?

                In dieser Folge widmen wir uns einem Grundlagenthema des Völkerrechts – dem Völkervertragsrecht. Anlässlich aktueller Debatten rund um einen Frieden für die Ukraine schauen wir uns an, welche Grenzen das Völkerrecht Friedensverträgen setzt. Im Interview hat Sophie Schuberth mit Kirsten Schmalenbach dazu gesprochen, unter welchen Umständen Verträge nach der Wiener Vertragsrechtskonvention nichtig sind, und welche Nichtigkeitsgründe insbesondere bei Friedensverträgen Relevanz entfalten. Isabel Lischewski behandelt im Grundlagenteil einen Klassiker-Fall des International Gerichtshofs zum Völkervertragsrecht – den Fall Gabčíkovo-Nagymaros Project zwischen Ungarn und der Slowakei.

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                Hintergrundinformationen:

                Kirsten Schmalenbach/ Alexander Prantl, How to End an Illegal War?, Völkerechtsblog (21 April 2023)

                 

                Moderation: Philipp Eschenhagen & Sophie Schuberth

                Grundlagen: Dr. Isabel Lischewski

                Interview: Prof. Dr. Kirsten Schmalenbach & Sophie Schuberth

                Schnitt: Daniela Rau

                 

                Credits:

                • Jürgen Trittin, Rede im Deutschen Bundestag zur Kontroverse um Forderung nach „Friedens­initiative“ für Ukraine und Russland, 9. Februar 2023
                • Adis Ahmetović, Rede im Deutschen Bundestag zur Kontroverse um Forderung nach „Friedens­initiative“ für Ukraine und Russland, 9. Februar 2023
                • 35 min
                • #25 Putin vor Gericht: Mit welchen völkerstrafrechtlichen Mitteln?

                  Wir nehmen die Diskussionen rund um eine völkerstrafrechtliche Verantwortung russischer Akteure für den Angriffskrieg gegen die Ukraine auf. Konkret: Auf welcher Ebene, national oder international, vor welchem Gericht könnten Putin und andere Amtsträger Russlands strafrechtlich belangt werden? Dazu spricht Philipp Eschenhagen mit Annegret Hartig, die zum Thema des Aggressionsverbrechens vor nationalen Gerichten promoviert hat. Im Grundlagenteil nimmt uns Isabel Lischewski mit zu den Anfängen des Völkerstrafrechts, den Nürnberger Prozessen.

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                  Hintergrundinformationen:

                  • Annegret Hartig, Making Aggression a Crime under Domestic Law (TMC Asser Press, im Erscheinen)
                  • Ambos, Ukraine-Sondertribunal mit Legitimationsproblemen?, Verfassungsblog am 31.12.2022
                  • Zum Krieg gegen die Ukraine auf dem Völkerrechtsblog:

                    · Archiv aller Beiträge

                    · Völkerrechtspodcast, #16 Krieg in der Ukraine: Das Völkerrecht unter Beschuss, 1.4.2022

                    Moderation: Philipp Eschenhagen & Erik Tuchtfeld

                    Grundlagen: Dr. Isabel Lischewski
                    Interview: Annegret Hartig & Philipp Eschenhagen
                    Schnitt: Daniela Rau

                    Credits:

                    · Tagesschau, Baerbock wirbt für Sondertribunal, 16.1.2023

                    32 min
                  • #24 Nothing to hide? Das Recht auf Privatsphäre im Digitalen Zeitalter

                    „Niemand darf willkürlichen oder rechtswidrigen Eingriffen in sein Privatleben […] und seinen Schriftverkehr […] ausgesetzt werden“, so steht es in Artikel 17 des UN-Zivilpakts. Doch welche Bedeutung hat dieses Recht noch im Zeitalter der Digitalität? Isabel Lischewski erklärt im Grundlagenteil, warum der Individualrechtsschutz gegen staatliche Überwachungsmaßnahmen auch möglich ist, wenn man nicht nachweisen kann, dass man individuell betroffen ist. Erik Tuchtfeld hat mit Kristina Hatas über die verschiedenen Vektoren gesprochen, die das Recht auf Privatsphäre im Digitalen Zeitalter beeinträchtigen können: Staatliche Massenüberwachung, intensive Eingriffe im Einzelfall – wie „Staatstrojaner“ – und das Tracking durch Private im „Überwachungskapitalismus“.

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                    Hintergrundinformationen:

                    • EGMR, 06.09.1978 – 5029/71, Klass ./. Germany
                    • BVerfG, 27.02.2008 – 1 BvR 370/07, Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme
                    • UN, Hoher Kommissar für Menschenrechte, 16.06.2011 – A/HRC/17/31, Guiding Principles on Business and Human Rights
                    • Erik Tuchtfeld, Das Recht auf Schutz der Privatsphäre im Cyberspace, StudZR WissOn 2018, 389
                    • UN, Hoher Kommissar für Menschenrechte, 12.08.2021, Spyware scandal: UN experts call for moratorium on sale of ‘life threatening’ surveillance tech
                    • UN Generalversammlung, 15.12.2022 – A/RES/77/211, The Right to Privacy in the Digital Age
                    • Amnesty International, 29.09.2022, Myanmar: The social atrocity: Meta and the right to remedy for the Rohingya
                    • Amnesty International, 26.10.2022, Towards a global moratorium on targeted surveillance technology

                    • Moderation: Erik Tuchtfeld, LL.M. (Glasgow) & Sophie Schuberth

                      Grundlagen: Dr. Isabel Lischewski
                      Interview: Kristina Hatas, LL.M. & Erik Tuchtfeld, LL.M (Glasgow)
                      Schnitt: Daniela Rau


                      Credits: https://voelkerrechtsblog.org/24-nothing-to-hide-das-recht-auf-privatsphaere-im-digitalen-zeitalter/

                      38 min
                    • #23 Klimavölkerrecht: COP 27

                      Wir werfen einen ausführlichen Blick auf das Klimavölkerrecht anlässlich der Conference of the Parties in Sharm el Sheikh (COP 27). Im Interview mit Philipp Eschenhagen hören wir von Christina Voigt einen „Werkstattbericht“ live von der COP 27 und erfahren mehr über ihre Rolle als Co-Vorsitzende des Paris Agreement Implimentation and Compliance Committee. In inhaltlicher Hinsicht sprechen wir vor allem über die Verpflichtungen von Staaten, Schadensersatz bzw. Entschädigungszahlungen für historische Emissionen an vom Klimawandel besonders stark betroffene Staaten zu leisten. Isabel Lischewski ordnet im Grundlagenteil außerdem die Rechtsnatur der Klimarahmenkonvention an.

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                      Hintergrundinformationen:

                      • Naomi Klein, From Blah, Blah, Blah to Blood, Blood, Blood, The Intercept (7 October 2022)
                      • Tagesschau, COP 27 einigt sich auf Abschlusserklärung
                      • Moderation: Philipp Eschenhagen & Erik Tuchtfeld

                        Grundlagen: Dr. Isabel Lischewski
                        Interview: Prof. Dr. Christina Voigt & Philipp Eschenhagen
                        Schnitt: Daniela Rau

                        Credits:

                        • UN Secretary-General at the first official plenary session of the COP 27 (gekürzt)
                        • Greta Thunberg, „Blah Blah Blah“ Speech at Youth4Climate Italy 2021
                        • 39 min
                        • #22 Staatliche Hilfe zu militärischen Operationen: Regeln und Grenzen

                          Staaten leisten  sich gegenseitig Hilfe zu militärischen Operationen, z. B. gehen sie Verteidigungsbündnisse ein, sie liefern Waffen an andere Staaten und vieles mehr. Aber was sagt das Völkerrecht eigentlich dazu, wenn Staaten anderen Staaten militärisch Hilfe leisten?

                          Isabel Lischewski erklärt im Grundlagenteil, welche generellen völkerrechtlichen Regeln es zur staatlichen Beihilfe bei einer Verletzungen von völkerrechtlichen Normen durch andere Staaten gibt. Im Interview spricht Sophie Schuberth mit Benjamin Nußberger dann spezieller über den Fall von staatlichen Hilfeleistungen zu militärischer Gewaltanwendung. Gibt es dafür noch weitere Regeln und inwiefern unterscheiden sie sich? Welche Relevanz haben diese Fragen ganz aktuell im russischen Krieg gegen die Ukraine?

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                          Hintergrundinformationen:

                          • ICRC, Allies ‚Partners and Proxies: Managing Support Relationships in Armed Conflict to Reduce The Human Cost of War (Januar 2022)
                          • Marko Milanovic, The Complicity of Iran in Russia’s Aggression and War Crimes in Ukraine, Articles of War, 19. Oktober 2022
                          • Deustche Welle, Russia Warns UN Against Probing Use of Iran Made Drones in Ukraine (20. Oktober 2022)
                          • Moderation: Philipp Eschenhagen & Sophie Schuberth

                            Grundlagen: Dr. Isabel Lischewski
                            Interview: Benjamin Nußberger & Sophie Schuberth
                            Schnitt: Daniela Rau

                            Credits:

                            • Robert Rae, Ambassador and Permanent Representative of Canada to the United Nations in New York, Statement in the UN General Assembly: Eleventh Emergency Special Session (Ukraine) – 1st plenary meeting, 28 February 2022
                            • Ned Price, Spokesperson of the US Department of State, Department Press Briefing – 20 October 2022
                            • Amir Saeid Iravani, Permanent Representative of the Islamic Republic of Iran to the United Nations, 19 October 2022
                            • 41 min
                            • #21 Terrorismus: Reine Definitionssache?

                              Der 11. September 2001 hat sich im vergangenen Monat zum 21. Mal  gejährt. Damit ist auch der „War on Terror“ nun gut 20 Jahre alt.  Katharina Koch beschreibt im Grundlagenteil, wie die chinesische  Regierung in der autonomen Region Xinjiang den Begriff des „Terrorismus“  verwendet, um die uigurische und andere muslimischen Minderheiten zu  unterdrücken. Erik Tuchtfeld spricht mit Nahed Samour über den Begriff  des „Gefährders“, wer eigentlich die Kosten bei der vielzitierten  Abwägung von Sicherheit und Freiheit tragen muss und inwiefern  intersektionale Ansätze helfen können, Diskriminierungen zu erkennen.

                              Wir freuen uns über Lob, Anmerkungen und Kritik an [email protected]. Abonniert unseren Podcast via RSS, über Spotify oder überall dort, wo es Podcasts gibt.

                              Hintergrundinformationen:

                              • Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom 04. April 2006 (Rasterfahndung)
                              • Bundesverfassungsgericht, Urteil vom 24. April 2013 (Antiterrordatei)
                              • Nahed Samour,  Politisches Freund-Feind-Denken im Zeitalter des Terrorismus, in:  Kulick/Goldhammer (Hrsg.), Der Terrorist als Feind? Personalisierung im  Polizei- und Völkerrecht, 2020
                              • Verfassungsblog-Symposium: 9/11 und die Völkerrechtsordnung
                              • Verfassungsblog-Symposium: 9/11 und Migration, Asyl und Staatsbürgerschaft
                              • Verfassungsblog-Symposium: 9/11, Menschenwürde und die liberalen Grundwerte
                              • Moderation: Erik Tuchtfeld & Sophie Schuberth

                                Grundlagen: Katharina Koch
                                Interview: Dr. Nahed Samour, M.A. & Erik Tuchtfeld
                                Schnitt: Daniela Rau

                                Credits:

                                • Joint Congress, George W. Bush, AP Archive on Youtube, 20. September 2001
                                • Deutscher Bundestag, Alexander Throm, 14. Januar 2021, gefunden über OpenParliament.TV
                                • Deutscher Bundestag, Jürgen Trittin, 27. Januar 2022, gefunden über OpenParliament.TV
                                • 39 min
                                • #20 Wirtschaft und Menschenrechte

                                  Multinationale Unternehmen werden immer mächtiger und steigern ihre  Profite, auch in Zeiten von Krieg, Klima- und Coronakrise. Was bedeutet  diese Macht für die Geltung der universalen Menschenrechte? Wie lässt  sich diese Macht rechtlich einhegen und ist die liberale Rechtsordnung  dazu geeignet? Philipp Eschenhagen hat über diese Fragen und aktuelle  Fälle mit Michael Bader, Bertha Justice Fellow am ECCHR, gesprochen.  Isabel Lischewski erklärt im Grundlagenteil die UN Guiding Principles on  Business and Human Rights und was diese mit Katzen zu tun haben.

                                  Wir freuen uns über Lob, Anmerkungen und Kritik an [email protected]. Abonniert unseren Podcast via RSS, über Spotify oder überall dort, wo es Podcasts gibt. Es gibt nun die Möglichkeit,  auf diesen Plattformen den Völkerrechtspodcast zu bewerten, wir freuen  uns sehr über 5 Sterne!

                                  Hintergrundinformationen:

                                  • UN Guiding Principles on Business and Human Rights
                                  • Business and Human Rights Resource Centre
                                  • The Corporation (Film)
                                  • Peter Muchlinski, Multinational Enterprises and the Law (OUP 2021)
                                  • Grietje Baars, The Corporation, Law and Capitalism (Brill 2019)
                                  • Moderation: Philipp Eschenhagen & Erik Tuchtfeld

                                    Grundlagen: Dr. Isabel Lischewski
                                    Interview: Michael Bader & Philipp Eschenhagen
                                    Schnitt: Daniela Rau

                                    Credits:

                                    • Hubertus Heil, Sorgfaltspflichten in Lieferketten, Bundestag, 11. Juni 2021)
                                    • John Ruggie, Business and Human Rights Panel, OHCHR, 29. Juni 2021
                                    • 40 min

                                    About Völkerrechtspodcast

                                    From the publisher's feed

                                    Völkerrecht to go, von den Redaktionsmitgliedern des Völkerrechtsblogs:

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                                    Der Politikpodcast by Deutschlandfunk

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                                    Handelsblatt Morning Briefing - News aus Wirtschaft, Politik und Finanzen by Friederike Hofmann, Sven Prange und die Handelsblatt Redaktion, Handelsblatt

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                                    ZEIT Geschichte. Wie war das noch mal? by DIE ZEIT

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