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  • Schokoriegel-Fabrikant Frank C. Mars wird am 24.9.1883 geboren

    Der kleine Frank Mars ist kränklich, geht selten zur Schule - und verbringt deshalb viel Zeit in der Küche seiner Mutter. Dort lernt er, wie gute Süßigkeiten gelingen: die Grundlage für ein Schokoriegel-Imperium.



    Inspiriert von den Schokoladen-Rezepten seiner Mutter experimentiert Frank C. Mars nach der Highschool mit der Herstellung von Süßigkeiten. Zunächst backt der 19-Jährige Zuckerrübensirup-Chips, die er an Großhändler in Minnesota verkauft. Doch die süßen Kekse floppen und erst der in seiner Küche entwickelte Schoko-Riegel "Mar-o-Bar" wird zum Verkaufsschlager. Der Umsatz klettert bald auf 100.000 US-Dollar. Damit nicht genug, Mars und seine Nachfolger in der Familienfirma greifen mit neuen Riegeln nach den Sternen: Milky Way lässt sich besser lagern und transportieren als sein Vorgänger und kann so auch ins Ausland verkauft werden. Es folgen Snickers und erst Raider, dann Twix. Als Frank C. Mars mit nur 51 Jahren stirbt, hinterlässt er ein weltweites Schokoladen-Imperium, zu dem bis heute weitere Lebensmittel- und Tierfuttermarken hinzukommen. Die Mars Incorporation ist bis heute in Familienbesitz und fällt vor allem dadurch auf, dass sie diskret und ohne Skandale geführt wird.

    In diesem Zeitzeichen erzählt Wolfgang Meyer:

    • Warum eine Polio-Erkankung die Familie Mars reich gemacht hat.
    • Was Whiskas, Uncle Ben's Reis und Miracoli gemeinsam haben.
    • Woher der Name Snickers kommt.
    • Wie das Unternehmen über vier Generationen erfolgreich geführt wird.

    *** Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:
    Victoria Mars, Urenkelin von Frank C, Mars Incorporation am Standort Viersen

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    *** Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
    Autorin: Wolfgang Meyer
    Redaktion: David Rother

    15 min
  • Der chilenische Dichter und Nobelpreisträger Pablo Neruda (Todestag 23.9.1973)

    Pablo Neruda ist vor allem für seine Liebesgedichte bekannt. Chiles Nobelpreisträger stirbt am 23.9.1973. Ob er in Pinochets Auftrag ermordet wurde, ist ungeklärt.



    Er versteht sich als Dichter des Volkes und der Verfolgten. Ein Poet, der seine Verse gegen die Mächtigen, die Armut und den Kapitalismus richtet. Der Sohn einer Lehrerin und eines Lokomotivführers schreibt bereits in seiner Schulzeit Verse. Er studiert in Santiago Philosophie und wird mit einer Sammlung von Liebesgedichten bekannt. 1971 erhält Neruda den Nobelpreis für Literatur - "für eine Poesie, die mit der Wirkung einer Naturkraft Schicksal und Träume seines Weltteils lebendig macht".

    An der Seite seines Freundes Salvador Allende kämpft Pablo Neruda für die Demokratie in Chile. Allende gewinnt mit seiner Vision vom Sozialismus die Wahlen. Doch am 11. September 1973 putscht das chilenische Militär. Präsident Allende nimmt sich das Leben. Zwölf Tage später stirbt der 69-jährige Neruda. Ob sein Krebsleiden die Ursache ist oder ob die Schergen von Diktator Augusto Pinochet den unbequemen Poeten vergiftet haben, ist unklar.

    In diesem Zeitzeichen erzählt Maren Gottschalk:

    • Warum der Name Pablo Neruda ein Pseudonym ist.
    • Wie er als Konsul den spanischen Bürgerkrieg erlebt.
    • Wovon sein gewaltiges Epos "Der Große Gesang" handelt.
    • Wie er sich als Kommunist von Stalin distanziert.
    • Welche Kritik es an Pablo Nerudas Umgang mit Frauen und seinem behinderten Kind gibt.

    Das sind unsere wichtigsten Quellen, Interviewpartner und weiterführende Links:
    • Teresa Pinheiro, Inhaberin der Professur "Kultureller und Sozialer Wandel" an der TU Chemnitz
    • Pablo Neruda: Ich bekenne, ich habe gelebt, Memoiren. München: Deutscher Taschenbuch Verlag 2000
    • David Schidlowsky: Pablo Neruda - Leben und Tod eines Dichters. wvb Wissenschaftlicher Verlag, Berlin 2014
    • NZZ-Artikel zur Todesursache von Pablo Neruda

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    Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
    Autorin: Maren Gottschalk
    Redaktion: Matti Hesse
    Technik: Sarah Fitzek

    15 min
  • Zwischen Pop und Puccinis "La Bohème": Der Tenor Andrea Bocelli

    Über 85 Millionen verkaufte Alben: Der Sänger Andrea Bocelli (geboren am 22.9.1958) ist zugleich Weltstar und "Volks-Tenor". Der Italiener verzaubert, eckt aber auch an.



    Seine Eltern haben mit Musik nichts am Hut, doch Andrea Bocelli spielt schon als Kind Flöte, Klarinette, Saxofon und vor allem Klavier. Zunächst studiert er Jura und arbeitet als Rechtsanwalt, nimmt aber gleichzeitig Gesangsunterricht.

    1994 hat der erblindete Tenor seinen Durchbruch als Schlagersänger, vier Jahre später macht er den Schritt zu Oper und intoniert Puccinis "La Bohème". Bald tritt er an der Seite von Popgrößen auf, singt bei Fußball-Events und ist musikalischer Gast bei der Krönung von Charles III - ein Superstar. Seine Kunst gefällt vielen, aber nicht allen: Manchen Musikkritikern ist seine Stimme für Ausflüge in die Klassik zu gellend.

    In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Vratz:

    • Bei welchem berühmten Oper-Tenor Andrea Bocelli Gesangsunterricht nimmt.
    • Was ihn mit Luciano Pavarotti verbindet.
    • Welche Lebensphilosophie Andrea Bocelli antreibt.
    • Wie die Plattenfirma Bocelli zur Neuaufnahme von "Time To Say Goodbye" als Duett mit Sarah Brightman überreden musste

    Das sind unsere wichtigsten Quellen, Interviewpartner und weiterführende Links:
    • Andrea Bocelli, Tenor
    • Manuel Brug, Musikkritiker
    • Andrea Bocellis Youtube-Kanal

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    Die Macher hinter diesem Zeitzeichen:
    Autor: Christoph Vratz
    Redaktion: Matti Hesse

    15 min
  • Erna Scheffler - die erste Richterin am Bundesverfassungsgericht

    Erna Scheffler, die am 21.9.1893 geboren wird, kämpft für die Gleichberechtigung der Frau. 1951 wird sie als erste Richterin an das Bundesverfassungsgericht berufen.



    Als ihr jüdischer Vater 1905 stirbt, erfährt Erna Scheffler schon als Kind, wie rechtlos Frauen zu Beginn des 20. Jahrhunderts sind. Ihre Mutter ist dem Testamentsvollstrecker ihres Mannes ausgeliefert: Um den Nachlass und Entscheidungen bei der Kindererziehung darf sich die Witwe laut dem Bürgerlichen Gesetzbuch nicht eigenständig kümmern.

    Erna entscheidet sich, Jura zu studieren - um mehr Gerechtigkeit für Frauen herzustellen. Sie wird als alleinerziehende Mutter eine der ersten Richterinnen in der Weimarer Republik. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten erhält sie Berufsverbot. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrt Erna Scheffler in den Justizdienst zurück und kämpft für die Reform des bürgerlichen Rechts.

    In diesem Zeitzeichen erzählt Anja Arp:

    • Warum sich Erna Scheffler als "weißen Raben" bezeichnet.
    • Wie sie als Alleinerziehende in den 1920er-Jahren zurechtkommen muss.
    • Wie sie im "Dritten Reich" ihre große Liebe kennenlernt.
    • Wie Erna Scheffler am Juristentag 1950 ein fulminantes Referat zum Thema Gleichberechtigung hält.
    • Wie die Verfassungsrichterin dem Patriarchat erfolgreich die Kronjuwelen stiehlt.

    Das sind unsere wichtigsten Quellen, Interviewpartner und weiterführende Links:
    • Heike Specht, Historikerin und Autorin
    • Heike Specht: Die ersten ihrer Art - Frauen verändern die Welt, Piper Verlag
    • Marike Hansen, Erna Scheffler 1893-1983, Mohr Siebeck Verlag
    • Erna Scheffler im Interview: Wie sieht ihr Werdegang aus?

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    Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
    Autorin: Anja Arp
    Redaktion: David Rother

    15 min
  • Vor 50 Jahren: US-Songwriter Jim Croce stirbt bei Flugzeugabsturz

    "Time in a Bottle", "Rapid Roy", "Photographs and Memories": Jim Croce komponiert Songs für die Ewigkeit. Als er am 20.9.1973 stirbt, ist er gerade einmal 30 Jahre alt.



    Mit fünf lernt er Akkordeon, steigt mit zwölf auf Gitarre um und lässt sich Anfang der 1960-Jahre von Folksongs begeistern. Bei einem Songcontest lernt Jim Croce seine Frau Ingrid Jacobsen kennen. Nach dem Uniabschluss gehen die beiden als Duo zwei Jahre auf Tour - ohne großen Erfolg.

    Der Durchbruch für Jim Croce kommt im Juni 1972. Zuvor hat er erfahren, dass er Vater wird und schreibt eine Menge Songs, die in den Charts landen. Er spielt fast 300 Gigs, merkt aber im Sommer 1973, dass aus dem Tourleben aussteigen will, um bei seiner Familie zu sein. Doch dazu kommt es nicht. Die Maschine nach seinem geplanten letzten Auftritt stürzt ab.

    In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Pfaff:

    • Mit welchen späteren Stars Jim Croce und seine Frau Partys gefeiert haben.
    • Wer nach seinem Tod den Song "Ba, Bad Leroy Brown" noch mal zu einem Hit macht.
    • Wie lange Ingrid Corce um die Rechte an seinen Liedern kämpfen muss.
    • Wie Adrian James, der Sohn von Jim Croce, nach einer Erblindung zum Sänger wird.

    Das sind unsere wichtigsten Quellen, Interviewpartner und weiterführende Links:
    • Arlo Guthrie, Singer/Songwriter und Sohn von Woody Guthries
    • Vortrag von Ingrid Croce an der Villanova University über ihr gemeinsames Leben mit Jim Croce
    • 13 empfohlene Songs: Thomas Pfaff x Jim Croce, Spotify-Playlist

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    Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
    Autor: Thomas Pfaff
    Redaktion: David Rother
    Technik: Sophie Weber

    15 min
  • Kämpfer gegen Fast Food: Gastronomiekritiker Wolfram Siebeck

    Für seine bissigen Restaurant-Kritiken wird er geliebt und gehasst: Der Journalist Wolfram Siebeck (geboren am 19.9.1928) will den Deutschen guten Geschmack vermitteln.



    • "Die Zeit", "Stern", "Der Feinschmecker" - Anfang der 1970er-Jahre startet Wolfram Siebeck seine Karriere als Restaurantkritiker und wird mit seinen Kolumnen zum deutschen Gastro-Papst. Rund 40 Bücher schreibt der Journalist in den folgenden Jahrzehnten. Darunter sind Kochbücher, Restaurantführer und Glossen.

    Das Publikum ist gespalten: Manche finden ihn arrogant, weil er sich für die Haute Cuisine ins Zeug legt. Andere schätzen sein Plädoyer für die Bio-Landwirtschaft. Fest steht: Wolfram Siebeck bringt mit seiner spitzen Zunge und Feder Essenskultur und französische Küche nach Deutschland.

    In diesem Zeitzeichen erzählt Claudia Belemann:
    • Wie er bei Testessen in Restaurants seine Einschätzungen unauffällig aufzeichnet.
    • Welche Rolle seine Frau Barbara dabei spielt.
    • Was Siebeck von Currywurst und Gummibärchen hält.
    • Wie er auf den Vorwurf der Arroganz reagiert.

    Das sind unsere wichtigsten Quellen, Interviewpartner und weiterführende Links:
    • Helmut Gote, WDR-Radiokoch
    • Wolfram Siebeck: Siebecks Seitenhiebe. Aus dem Leben eines Berufsessers. Residenz Verlag 2008
    • Wolfram Siebeck: Das Haar in der Suppe habe ich nicht bestellt. Erinnerungen eines Berufsessers. Eichborn Verlag 1992
    • An der Seite des Gourmets, WDR 5 Erlebte Geschichten: Barbara Siebeck
    • Ein Reisetagebuch des Kritikers: wo-isst-siebeck.de

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    Autorin: Claudia Belemann
    Redaktion: Matti Hesse
    Technik: Nico Söllner

    15 min
  • Wettlauf um Afrika: Beginn der Faschoda-Krise (18.9.1898)

    Heute vor 125 Jahren wird ein Örtchen im heutigen Sudan beinahe zum Auslöser eines großen Kriegs. Die Kolonialmächte England und Frankreich geraten aneinander.



    1898 ist Faschoda ein kleiner, unbedeutender Ort im fernen Sudan. Doch 16 Jahre vor dem Ersten Weltkrieg wird dieses gottverlassene Nest zum Symbol eines gefährlichen Kräftemessens zwischen den Kolonialmächten England und Frankreich. Denn kolonialer Besitz wird Ende des 19. Jahrhunderts zu einer Frage von nationalem Prestige. England, Frankreich, das Deutsche Reich, Italien, Spanien und Belgien rivalisieren um Territorien in Afrika und Asien.

    Der Wettlauf um Afrika beginnt 1882 mit der britischen Besetzung Ägyptens und damit des für sie so wichtigen Suezkanals. Die Franzosen als Erbauer des Kanals empfinden das als tiefe Demütigung. Frankreich will einen Korridor vom Westen bis zum Osten Afrikas kontrollieren, England strebt dasselbe von Nord nach Süd an - "von Kairo bis zum Kap". Die strategischen Interessenlinien kreuzen sich im Sudan - in Faschoda. Beide Seiten bringen dort Truppen in Stellung. Doch der drohende Krieg zwischen Frankreich und Großbritannien wäre nicht in Faschoda, sondern in Europa ausgefochten worden. Und das hätte auch die anderen Großmächte auf den Plan gerufen - und damit Potenzial gehabt für einen Weltkrieg.

    In diesem Zeitzeichen erzählt Marfa Heimbach:

    • Wie es im fernen Afrika zum Konflikt zwischen Frankreich und Großbritannien kam
    • Warum Historiker heute spekulieren, ob der Streit im Sudan einen Weltkrieg hätte auslösen können
    • Welche Rolle Englands späterer Premier Winston Churchill in der Faschoda-Krise spielte
    • Wie am Ende doch noch eine Einigung zustande kam - ohne Rücksicht auf die afrikanischen Länder

    Das sind unsere wichtigsten Quellen, Interviewpartner und weiterführende Links:
    • Prof. Dr. Jost Dülffer (Friedens- und Konfliktforscher), Universität zu Köln
    • W. Churchill: Kreuzzug gegen das Reich des Mahdi, Frankfurt 2008.
    • J. Dülffer – M. Kröger – R.-H. Wippich (Hg.), Vermiedene Kriege, München 1997.
    • S. Mair, Ausbreitung des Kolonialismus, 2005
    • T. Pakenham, Der kauernde Löwe, Düsseldorf-Wien 1993.
    • H. Wesseling, Teile und herrsche, Stuttgart 1999.
    • Dülffer/Hatzky – Deeskalation von Konflikten in der Geschichte

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    Autorin: Marfa Heimbach
    Redaktion: David Rother / Christoph Tiegel
    Technik: Sarah Fitzek

    15 min
  • 10 Jahre GTA V: Die Geschichte hinter dem Videospiel-Hit

    Am 17.9.2013 ist "GTA V" erschienen, eines der erfolgreichsten Videospiele aller Zeiten. Spannend ist das Monument der Spielkultur längst nicht nur für "Gamer".



    Nach mittlerweile zehn Jahren verkauft sich "Grand Theft Auto V" immer noch: Weltweit ist das Spiel bisher über 180 Millionen Mal gekauft worden und hat über 6 Milliarden Dollar Umsatz generiert.

    Und auch heute treffen sich immer noch jeden Tag Hunderttausende in dieser Spielwelt. Die mit großem handwerklichen Geschick gebastelte Spielwelt wird von den Entwicklern mit einer Vielzahl von Systemen gefüllt, die sich alle gegenseitig bedingen.

    Aber "GTA V" ist auch für Nicht-Spieler spannend, denn in ihm lässt sich einiges erkennen: Wie sind moderne Spielwelten gestaltet? Wie lassen sich in diesem interaktiven Medium Geschichten erzählen? Und: Eignen sich Games für satirische Kommentare und Gesellschaftskritik?

    • Für die Gamer unserer Tage ist und bleibt "GTA V" ein Monument, eine Singularität unter den Computerspielen, eine virtuelle Welt, die mit Spannung lockt, die aber auch Reflektion einfordert.

    In diesem Zeitzeichen erzählt Tobias Nowak:
    • Warum sich um "GTA V" so eine Begeisterungswelle entwickelt hat
    • Was das Spiel mit der Tradition von Landschaftsgärten und von Rundpanoramen des 19. Jahrhunderts zu tun hat
    • Wie sich die Spielfiguren Franklin, Michael und Trevor unterscheiden
    • Womit der Musiker Dr. Dre in "GTA V" für Aufsehen sorgte
    • Warum das Spiel für die Gaming-Community, Journalisten und Wissenschaftler von Bedeutung ist

    Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:
    • Christian Schiffer (Journalist)
    • Marc Bonner (Medienwissenschaftler)
    • Nico Hattendorf (Gamer)

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    Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
    Autor: Tobias Nowak
    Redaktion: Matti Hesse

    15 min
  • "Das Leben des Brian" wird gedreht (ab dem 16.9.1978)

    Blasphemie, Kirchenkritik? Oder schreiend lustige Religionskritik? Heute vor 45 Jahren begannen die Dreharbeiten für den Monty Python-Film "Life of Brian" in Tunesien.



    Ende der 1970er Jahre sind sie schon Comedy-Ikonen: Graham Chapman, John Cleese, Terry Gilliam, Eric Idle, Terry Jones und Michael Palin. Mit ihrer Sketch-Show "Monty Python's Flying Circus" haben sie absurden, britischen Humor in die Welt getragen. Aber seit dem Ende ihrer Sketch-Show im Jahr 1974 stecken alle Pythons in verschiedensten eigenen Projekten.

    Ganz getrennt hat sich die Gruppe aber nicht: 1975 erscheint ihr Spielfilm "Monty Python and the Holy Grail" ("Die Ritter der Kokosnuss"). Auf der Werbetour für den Film entsteht ihre neueste Idee: eine Parodie auf die Jesus-Geschichte. Doch kurz vor Drehbeginn steigt die Geldgeberfirma EMI aus, das Projekt droht zu scheitern. Das Geld kommt schließlich von Ex-Beatle George Harrison, der dafür einen kleinen Gast-Auftritt erhält.

    Weil es in Großbritannien immer noch ein Gesetz gegen Blasphemie gibt, startet der Film in den USA - natürlich auch unter großen Protesten. Die Religionssatire wird dennoch - oder deswegen - zu einem Riesenerfolg. Nach dem "Leben des Brian" finden sich alle sechs Pythons noch zweimal für ein Projekt zusammen, dann stirbt Graham Chapman 1989 an Krebs. Auf der Gedenkfeier für Chapman singt Eric Idle: "Always look on the bright side of death - Just before you draw your terminal breath!"

    In diesem Zeitzeichen erzählt Jana Fischer:

    • Wie "Monty Python" auf die Idee zum Film kamen
    • Warum ein Ex-Beatle für den Film eine Hypothek auf sein Haus aufgenommen hat
    • Warum Schweden und Norwegen ihre eigene Geschichte mit dem "Leben des Brian" haben
    • Wer sich alles (nicht) über den Film aufgeregt hat

    Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:
    • Thomas Pigor, Übersetzer von Eric Idles komischem Oratorium "Not the Messiah"
    • Monty Python - The Python’s Autobiography (2003)
    • Eric Idle - Always Look on the Bright Side of Life (2018)
    • "The Pythons" (BBC-Doku 1978)
    • "The Secret Life of Brian" (BBC-Doku 2007)

    Weiterführende Links:
    • Zeitzeichen 03.01.1972: Erste Folge von Monty Python's Flying Circus in der ARD
    • Zeitzeichen 26.11.1988: Erster Europäischer Filmpreis verliehen

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    Autorin: Jana Fischer
    Redaktion: David Rother

    15 min
  • Otto Wels und seine Rede gegen das Ermächtigungsgesetz der Nazis

    "Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht". In der letzten freien Rede im Reichstag der Weimarer Republik sprach sich der SPD-Politiker Otto Wels (geb. am 15.9.1873) mutig gegen das Ermächtigungsgesetz der Nazis aus. Hitler antwortete höhnisch.



    Otto Wels wird am 15. September 1873 als Sohn eines Gastwirts in Berlin geboren. Er hat ein aufbrausendes Temperament. Schon 1919 wird er SPD-Parteivorsitzender - und erkennt schon früh die drohenden Gefahren in Deutschland. Bei der Verabschiedung des Ermächtigungsgesetzes, am 23. März 1933, hält er seine berühmt gewordene Rede. Doch da ist es bereits zu spät. Immerhin: Wels setzt ein letztes öffentliches Zeichen des Widerstands - gegen Hitler, für die Demokratie.

    In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Klug:

    • Wie es nach dem Ende des Ersten Weltkriegs in Deutschland weiterging
    • Warum die Republik gleich zweimal ausgerufen wurde
    • Wie Adolf Hitler die Demokratie abschaffte
    • Wie das Ermächtigungsgesetz verabschiedet wurde

    Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:
    • Dr. Bernd Rother (Historiker), Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung

    Weiterführende Links:
    • Zeitzeichen 23.03.1933: Das Ermächtigungsgesetz wird verabschiedet
    • Zeitzeichen 30.01.1933: Adolf Hitler wird Reichskanzler

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    Autor: Thomas Klug
    Redaktion: Matti Hesse
    Technik: Annette Skrzydlo

    15 min

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