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  • Am schweren Ende des Periodensystems
    Die Suche nach unbekannten, super schweren Elementen ist «Chemie am Limit» und ist nur möglich mit riesigen Teilchenbeschleunigern. Es ist klassische Grundlagenforschung mit unbestimmtem Ausgang – gibt den Forschenden aber einen Blick in eine wunderliche Welt.
    Sie heissen zum Beispiel Flerovium, Hassium und Copernicum. Sie gehören zu den schwersten Elementen die man kennt, ganz am Ende des Periodensystems. Teilweise existieren sie wenige Sekunden oder gar nur Sekundenbruchteile. Ihre kurze Lebensdauer erklärt auch, warum man sie in der Natur gar nicht findet – sie existieren nur für diese ganz kurze Zeit in den Teilchenbeschleunigern, wenn sie von Forscherinnen und Forschern künstlich hergestellt werden. Diese Elemente sind so gross und schwer, dass sie gleich wieder zerfallen – aber sie haben teilweise exotische Eigenschaften, die man so nicht erwarten würde, das fasziniert die Forschenden und lässt sie nach immer noch schwereren Elementen suchen, am Ende des chemischen Periodensystems.
    «Das Ende» – die letzte Sommerserie des SRF Wissenschaftsmagazins. Folge 6/7
    In der Sendung zu Wort kommen:
    -Christoph Düllmann, Professor für Kernchemie mit Spezialgebiet «Erforschung der schwersten Elemente», Johannes Gutenberg Universität Mainz und GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt
    -Patrick Steinegger, Assistenzprofessor und Gruppenleiter am Paul Scherrer Institut (PSI), Labor für Radiochemie, Professur für Radiochemie der ETH Zürich
    Links:
    superheavies.uni-mainz.de
    psi.ch/de/lrc/heavy-elements
    29 min
  • Das aufgeschobene Ende: Wo die Longevity-Forschung sich hinbewegt
    Langlebigkeit war schon immer ein Thema mit grossem Hype. Heute aber ist er sichtbarer, öffentlicher, schlagzeilenträchtiger. Und verbunden mit sehr viel Geld. Was sagen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, dazu, die selbst auf dem Gebiet forschen oder die Entwicklungen aufmerksam verfolgen?
    Superreiche aus dem Silicon Valley schlucken unzählige Pillen mit dem Wunsch, dem Tod ein Schnippchen zu schlagen. Immer mehr Kliniken bieten teure Therapien an. Ein bisschen wie im wilden Westen gehe es zu und her, sagen Altersforscherinnen und -forscher – sie sind besorgt. Denn obwohl nicht alles total aus der Luft gegriffen ist, fehlen die Beweise, dass diese Medikamente oder Therapien auch uns Menschen länger leben lassen. Gleichzeitig gibt es durchaus Dinge, von denen man heute schon weiss, dass sie den biologischen Alterungsprozess verlangsamen. Und was bei allem Rummel um mehr eigene Lebenszeit nicht vergessen werden sollte: die Gesellschaft, die Gemeinschaft, die Umwelt.
    Das Ende. Die letzte Sommerserie der Radio-Wissenschaftsredaktion. Folge 5/7
    In der Sendung zu Wort kommen:
    - Michael Hall, Molekularbiologe, Biozentrum der Universität Basel
    - Heike Bischoff-Ferrari, Altersforscherin, Universität Basel und Universitäre Altersmedizin Felix Platter
    - Christina Röcke, Entwicklungspsychologin, Healthy Longevity Center der Universität Zürich
    28 min
  • Das Ende des Westens? - Wie Trump die Wissenschaft angreift
    Es dauert Anfang Jahr nur Tage bis klar ist: Die Trump-Regierung 2.0 macht Ernst und streicht massiv Gelder für Forschung und Wissenschaft. Wie tief greift diese Krise? Und was führt wieder raus?
    Die Trump-Regierung 2.0 macht Ernst mit ihrer Ankündigung, massiv Gelder für Forschung zu streichen und Organisationen und Institutionen radikal umzubauen, zu verkleinern oder ganz zu streichen.
    Betroffen sind unter anderem die amerikanische Seuchenbehörde CDC, das Nationale Institut für Gesundheitsforschung NIH, die Zulassungsbehörde FDA, die Wetterbehörde NOAA, die Raumfahrtorganisation NASA – überall drohen harte Kürzungen und strukturelle Eingriffe.
    Auch renommierte Universitäten wie Harvard und Columbia geraten öffentlichkeitswirksam ins Visier – ebenso, wenn auch weniger beachtet, viele kleinere Hochschulen, die mit neuen Vorschriften und gekürzten Mitteln zu kämpfen haben.
    Wie tief greift diese Krise, die gerade erst ein paar Monate dauert? Wir fragen nach – bei einem mRNA-Forscher, der nun Ziel für Attacken ist, bei lokalen Gesundheitsbehörden in Texas, die einen Masernausbruch durchleben, und bei einem Historiker, der sagt: «Das hatten wir doch alles schonmal.»
    Folge 4/7 der letzten Sommerserie des SRF Wissenschaftsmagazins.
    Zu Wort kommen:
    Jeff Coller, mRNA-Forscher an der Johns Hopkins Universität in Baltimore
    Holden Thorp, Chefredakteur von "Science"
    Mike Osterholm, Epidemiologe an der Universität von Minnesota
    Zach Holbrooks, Chef der lokalen Gesundheitsbehörde, Gaines County, Texas
    Clay Risen, New York Times Journalist und Historiker
    Links
    Jeff Coller
    collerlab.org
    Allianz für mRNA-Medizin
    mrnamedicines.org
    Holden Thorp
    science.org/content/author/h-holden-thorp
    Mike Osterholm
    cidrap.umn.edu/michael-t-osterholm-phd-mph
    Zach Holbrooks
    levellandtexas.org/DocumentCenter/View/2502/1-HEALTH-Levelland-Profile
    Buch The Red Scare von Clay Risen
    simonandschuster.com/books/Red-Scare/Clay-Risen/9781982141806
    29 min
  • Das Ende der Welt
    Die Geschichte davon, wie eine Naturkatastrophe vor 200 Jahren den Menschen Angst vor einem Weltuntergang bereitet. Und wie zwei sehr unterschiedliche Männer ein altes Rätsel lösen.
    Der Klimaphysiker Michael Sigl erforscht das Klima auf der Erde zu längst vergangenen Zeiten. Walter Bersinger verbringt seit seiner Pension viel Zeit mit einem privaten Recherche-Projekt, das sich um die Schweiz-Reisen eines seiner Lieblings-Komponisten dreht.
    Der Komponist - der dritte Protagonist dieser Geschichte - heisst Felix Mendelssohn Bartholdy und reiste im Sommer 1831 während fünf Wochen einmal quer durch die Schweiz. Eine Reise, die gezeichnet ist von heftigen Unwettern und rätselhaften Phänomenen am Himmel.
    Durch einen Zufall lernen sich Walter Bersinger und Michael Sigl kennen. Es gelingt ihnen schliesslich, die Ursache hinter dem katastrophal schlechten Wetter im Sommer 1831 zu lösen und zu erklären, warum Felix Mendelssohn Bartholdy damals dermassen verregnet wurde.
    Das Ende. Die letzte Sommerserie der Radio Wissenschaftsredaktion. Folge 3/7
    In der Sendung zu Wort kommen:
    - Michael Sigl, Klimaphysiker, Universität Bern
    - Walter Bersinger, früher Verwalter einer Pensionskasse, seit einigen Jahren pensioniert
    Publikation von Michael Sigl: pnas.org/doi/10.1073/pnas.2416699122
    Webseite von Walter Bersinger: walterbersinger.ch/mendelssohn-reise-1831/
    Hörpunkt-Stunde von 2011 zu Felix Mendelssohns Reise von 1831: srf.ch/audio/hoerpunkt-toene-aus-dem-reisekoffer/felix-mendelssohn-zu-fuss-durch-die-schweiz?uuid=46d1bcc7-45fb-4660-ab17-77345138fff6
    28 min
  • Das stille Ende: Warum die Wildbienen in der Schweiz verschwinden
    Über 600 Wildbienenarten gibt es in der Schweiz. Aber fast die Hälfte der Arten steht auf der roten Liste und zehn Prozent aller Wildbienenarten sind bereits ausgestorben. Was lässt sich - zumindest im eigenen Garten - dagegen tun?
    Die beliebten Wildbienen-Hotels sind zwar grossartig, um Wildbienen im eigenen Garten zu beobachten, aber in den meisten Fällen bringen sie für den Naturschutz nicht viel. Mehr als die Hälfte der Wildbienen machen ihre Brutzellen im Boden, andere in Hohlräumen oder gar in Schneckenhäuschen. Fast noch wichtiger ist für die Wildbienen Nahrung für sich und den Nachwuchs: Pollen und Nektar von möglichst vielen verschiedenen einheimischen Blumen und Sträuchern. Die gute Nachricht: In Gärten und Städten lassen sich sehr viele und auch seltene Arten wieder ansiedeln, wenn man weiss wie.
    Das Ende. Die letzte Sommerserie der Radio Wissenschaftsredaktion. Folge 2/7
    In der Sendung zu Wort kommen:
    - Andreas Müller, Verfasser der roten Liste der Wildbienen der Schweiz.
    - Tom Strobl, Inhaber der Firma Wildbiene und Partner
    - Felix Amiet, Biologe und Wildbienenkenner
    29 min
  • Das Ende der Wirbelsäule - warum der Mensch keinen Schwanz hat
    Hunde, Katzen, Schweine oder Ratten haben einen, und auch die meisten Affen sind damit ausgestattet: einem Schwanz. Uns Menschen aber und unseren nächsten Verwandten, den Menschenaffen, fehlt dieses tüchtige Teil am hinteren Ende.
    Die menschliche Wirbelsäule endet in einem kurzen Steissbein, ein zusammengestauchter Rest früherer Schwanzknochen. Man weiss heute, dass das Gen, das bei allen Säugetieren das Wachstum des Schwanzes steuert, bei Menschen und Menschenaffen verändert ist.
    Dieser Wandel liegt weit, weit zurück in der Vergangenheit. Rund 25 Millionen Jahren vor unserer Zeit kam unseren tierischen Vorfahren der Schwanz abhanden. Warum?
    Das Ende. Die letzte Sommerserie der Radio-Wissenschaftsredaktion. Folge 1/7
    In der Sendung zu Wort kommen:
    - Anne-Claire Fabre, Kuratorin für Säugetiere am Naturhistorischen Museum Bern und Professorin für funktionelle Morphologie an der Universität Bern
    - Bo Xia, Genforscher am Broad Institute des MIT und der Harvard University, Cambridge, Massachusetts USA
    - Carel van Schaik, emeritierter Professor für evolutionäre Anthropologie der Universität Zürich und erfolgreicher Buchautor
    30 min
  • 3D-Druck direkt im Körper
    Mit Hilfe von Ultraschall wird es neu möglich, direkt im Körper zu drucken – vorerst bei Maus und Kaninchen. Ausserdem: Wie sich Materie in Galaxien bisher versteckt hielt.
    (00:50) Medizinische Implantate aus dem 3D-Drucker sind bereits heute in gewissen Spitälern Realität. Forschende aus den USA sind nun der nächsten Generation von 3D-Druck einen Schritt nähergekommen: Sie haben statt ausserhalb des Körpers, direkt im Körper gedruckt, und zwar mit Hilfe von Ultraschall, vorerst bei Versuchstieren. Ein Einblick in den medizinischen 3D-Druck von heute und morgen.
    (11:00) Meldungen:
    Warum Platanen selbst bei 40 Grad noch kühlend wirken.
    Wie Menschen- und Affenkinder Sprache lernen.
    Was das Vera-Rubin-Observatorium an seinem ersten Arbeitstag alles erblickt hat.
    (19:00) Fehlende Materie im Universum gefunden: Galaxien sind die Massehaufen des Universums. Doch durch Modellrechnungen war bekannt: Nur ein kleiner Teil der herkömmlichen Masse im Universum sitzt zusammengeklumpt in Galaxien. Nun zeigen Forschende in den USA, wo sich der grosse Rest der Masse versteckt: fein verteilt als Gas zwischen den Galaxien. Übrigens: mit der berüchtigten Dunklen Materie hat das alles nichts zu tun. Von der fehlt weiterhin jede Spur.
    Links:
    Implantate aus dem 3D-Drucker:
    science.org/doi/10.1126/science.adt0293
    unispital-basel.ch/radiologie-nuklearmedizin/3dprintlab
    Platanen trotzen der Hitze in den Städten:
    dora.lib4ri.ch/wsl/islandora/object/wsl%3A40264/datastream/PDF/Bachofen-2025-High_transpirational_cooling_by_urban-%28published_version%29.pdf
    Babysprache von Menschen und Affen:
    science.org/doi/10.1126/sciadv.adt7718
    Die ersten Bilder aus dem Vera-Rubin-Observatorium
    rubinobservatory.org/
    Fehlende Materie im Universum gefunden:
    nature.com/articles/s41550-025-02566-y
    aanda.org/articles/aa/full_html/2025/06/aa54944-25/aa54944-25.html
    28 min
  • Geothermie in der Schweiz – das nächste Kapitel
    Im Kanton Jura soll ein Pionierkraftwerk entstehen: Mit Wärme aus dem Erdinnern soll es klimafreundlichen Strom gewinnen. Dann: US-Wissenschaftler wehren sich gegen Trumps Angriff. Und: Eine Zukunft für die Bachmuschel, erste Zuchterfolge machen Hoffnung, dass sich ihr Aussterben aufhalten lässt.
    00:00 Schlagzeilen
    00:45 US-Wissenschaftler lancieren den Gegenangriff
    Seit seinem Amtsantritt zielt Präsident Donald Trump mit seiner Politik darauf ab, die wissenschaftlichen Institutionen in seinem Land zu schwächen. Nun haben Mitglieder der wachsenden Organisation «Stand up for Science» genug: Sie wollen die Erlasse der Regierung mit deren eigenen Mitteln bekämpfen. Mit Streitschriften, Social Media-Kampagnen und dem Protest auf der Strasse.
    06:47 Meldungen:
    Zwischenbericht des Weltklimarats
    Extreme Starkregen in den Alpen nehmen bei zwei Grad Klimaerwärmung deutlich zu
    Permafrost in den Alpen: Rekordjahr 2024
    Motten orientieren sich an Sternen
    14:07 Prüfstein für die Geothermie
    Im Kanton Jura planen mehrere Energieversorger, unterstützt vom Bund, ein Schweizer Pionierkraftwerk: Mit Wärme aus dem Erdinnern soll es klimafreundlichen Strom gewinnen – Strom der auch im Winter fliesst oder in der Nacht.
    Dieses neuartige Projekt wurde dann aber jahrelang verzögert, und kleinere Teile der Bevölkerung bekämpfen es immer noch, unter anderem aus Angst, eine Geothermie-Anlage könnte Erdbeben auslösen. Mittlerweile steht die Baustelle in Haute-Sorne, das erste Loch wurde plangemäss gebohrt und in 4 Kilometern Tiefe steht ein Test bevor, der die Gretchen-Frage beantworten soll: Werden Erdbeben (wie in Basel und St.Gallen) bald wieder einen vorzeitigen Abbruch der Übung erzwingen oder – kann es weitergehen?
    19:57 Zuchterfolg bei heimischen Bachmuscheln
    Einst war die Bachmuschel im ganzen Mittelland verbreitet. Doch schon vor hundert Jahren begann sie zu verschwinden, erst langsam, dann immer schneller. Heute kommt die Bachmuschel nur noch in einer Handvoll Bäche vor, sie ist vom Aussterben bedroht. Nach langjährigen, erfolglosen Versuchen hat es 2024 im Kanton Zürich erstmals geklappt rund 20 erbsengrosse Muscheln zu züchten. Dieser Erfolg ist auch für andere Kantone interessant - als national prioritäre Art, muss die Bachmuschel nämlich überall gefördert werden. In Zürich läuft nun der zweite Zucht-Versuch – wir waren vor Ort.
    Links:
    Organisation "Stand up for Science": standupforscience.net
    Dekret des US-amerikanischen Präsidenten: whitehouse.gov/presidential-actions/2025/05/restoring-gold-standard-science/
    Protest-Brief von "Stand up for Science": act.standupforscience.net/petitions/open-letter-in-support-of-science
    Zwischenbericht des Weltklimarats: essd.copernicus.org/articles/17/2641/2025/
    Extreme Starkregen in den Alpen nehmen bei zwei Grad Klimaerwärmung deutlich zu: nature.com/articles/s41612-025-01081-1
    Rekordwarmer Permafrost in den Alpen im Jahr 2024 : scnat.ch/de/uuid/i/f3abf5de-3e30-596d-861e-35f19699c1cf-Permafrost_in_den_Schweizer_Alpen_2024_war_ein_weiteres_Rekordjahr
    Motten orientieren sich an Sternen: nature.com/articles/d41586-025-01709-5
    Geothermie-Projekt Haute-Sorne: geo-energie-jura.ch
    30 min
  • Die Schweiz und das Meer
    Warum die 3. UN-Ozeankonferenz auch für die Schweiz von Bedeutung ist. Ausserdem: Unterwegs im Taxi ohne Fahrer.
    (00:45) Obwohl es weit weg ist, hat die Schweiz enge Verbindungen zum Meer: Das grösste Container-Schifffahrtsunternehmen hat hier seinen Sitz und auch eine Firma, welche die Tiefsee als Bergbaugebiet nutzen will. Aber in der Schweiz wird auch zum Meer geforscht. Forschende, Politiker und NGOs haben diese Woche an der 3. UN-Ozeankonferenz in Nizza über den Schutz der Meere diskutiert. Was hat die Konferenz gebracht?
    (13:00) Meldungen: Wie sich Mädchen von Mathe verabschieden. Der Mageninhalt von Dinosauriern. Wie man Menschen anhand ihrer Atmung erkennt.
    (20:00) Autos ohne Fahrer: Im Osten der USA sind fahrerlose Taxis seit bald einem Jahr Realität: Einsteigen, anschnallen und schon geht’s los. Das Lenkrad dreht sich wie von Geisterhand. Wie wirkt sich das auf die Sicherheit aus und auf Verkehrsstaus? Wir sind mitgefahren, in San Francisco.
    Links:
    Studie zu Matheleistungen in Frankreich
    nature.com/articles/s41586-025-09126-4
    MINT-Studie aus der Schweiz:
    akademien-schweiz.ch/news/schweizer-mint-foerderung-stoesst-an-glaeserne-decke-mehr-fachkraefte-dank-systemischem-ansatz
    MINT-Nachwuchsbarometer:
    bildungswissenschaften.unibas.ch/de/forschung/forschungs-und-entwicklungsprojekte-von-prof-dr-susanne-metzger/mint-nachwuchsbarometer/
    Studie zum Mageninhalt von Dinosauriern:
    cell.com/current-biology/fulltext/S0960-9822(25)00550-0
    Studie zur menschlichen Atmung:
    cell.com/current-biology/fulltext/S0960-9822(25)00583-4?_returnURL=https%3A%2F%2Flinkinghub.elsevier.com%2Fretrieve%2Fpii%2FS0960982225005834%3Fshowall%3Dtrue
    27 min
  • Wie Physiker vor 100 Jahren unser Weltbild revolutionierten
    Sie brachten 1925 ein wenig Ordnung in die chaotische Welt der Quanten – allen voran Werner Heisenberg. Ausserdem: Wo steht der Hype um Taurin als Wundermittel gegen das Altern heute? Und: Wir schauen nochmals genau hin, was kam im Lötschental runter, was liegt nun da und was bedeutet das jetzt?
    (00:00) Schlagzeilen
    (00:45) Die Geburtsstunde der Quantenmechanik: Vor 100 Jahren brachte der 23-jährige Werner Heisenberg die Quantenmechanik auf der Insel Helgoland aufs Papier. Dorthin war er vor den Pollen gelüchtet. Er lüftet Nase und andere Schleimhäute und offenbar auch seinen Kopf.
    (07:22) Meldungen: Das ungewisse Schicksal der Wissenschaft in den USA; der Schutz der Nashörner in Südafrika
    (12:36) Gehyptes Taurin: Vor zwei Jahren wurde Taurin in der Fachzeitschrift Science als Wundermolekül gehypt: Die in zahlreiche biologische Prozesse involvierte Aminosäure verlangsame den Alterungsprozess. Eine neue Science-Studie kommt nun zum gegenteiligen Schluss – Taurin eigne sich nicht als Biomarker fürs Altern. Ein Lehrstück über ein Forschungsfeld, das auch von kommerziellen Interessen getrieben ist.
    (19:06) Unverrückbare Schutthalde: Beim Bergsturz von Blatten donnerte keine Fels- und Schuttlawine ins Tal, sondern ein Gletscher mit Geröll obendrauf. Dies machte diesen Bergsturz so zerstörerisch und ist mit ein Grund, warum sich der mächtige Schuttkegel über dem Dorf nicht so einfach wegräumen lässt. Welche Rolle spielen Gletscher bei Bergstürzen und wie spielt dabei der Klimawandel mit?
    Links:
    Sachbuch: Thomas de Padova, Quantenlicht. Das Jahrzehnt der Physik 1919-1929 hanser-literaturverlage.de/personen/thomas-de-padova-p-1343
    Enthornte Nashörner : science.org/doi/10.1126/science.ado7490
    Taurin-Studie: science.org/doi/10.1126/science.adl2116
    27 min

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