Er hat den Traumjob eines jeden Archäologen: Gabriel Zuchtriegel. Seit 2021 ist der gebürtige Baden-Württemberger Generaldirektor des Archäologischen Parks von Pompeji. Außerdem schreibt er recht erfolgreiche Bücher wie zuletzt den Titel "Pompejis letzter Sommer", erschienen bei Propyläen. Binnen Stunden wurde Pompeji – in der Nähe von Neapel gelegen – beim verheerenden Vulkanausbruch des Vesuvs im Jahre 79 völlig verschüttet. Und so ist diese römische Stadt wie in einer Zeitkapsel erhalten geblieben.
Wie beschwerlich oder verschwenderisch lebten die Menschen? Arm und Reich, Herren und Sklaven, Handwerker, Prostituierte und hohe Magistrate wohnten ja dicht gedrängt beieinander. Wie freizügig war man sexuell und welche religiösen Vorstellungen kursierten im ersten Jahrhundert nach Christi? Darum geht es im Buch von Gabriel Zuchtriegel, und darüber erzählt er im Gespräch mit MDR KULTUR-Redakteur Stefan Nölke.
Verfügbar bis 13. Dezember 2026