Die November-Ausgabe kurz vor dem Totensonntag beschäftigt sich mit Abschied und Trauer, Wandel und Erinnerung.
Die Themen der Sendung:
Milena Michiko Flašar: "Sterben lernen auf Japanisch"
Die Schriftstellerin ist ihren biografischen Wurzeln als Tochter einer Japanerin und eines Österreichers nachgegangen und hat der abendländischen Angst vor dem Tod eine andere Philosophie entgegengesetzt: Die der japanischen Kultur nämlich, die mit dem Tod leichter und gelassener umgeht. Jörg Schieke stellt das Buch vor.
Klaus Brinkbäumer: "Zeit der Abschiede"
Ausgehend von Verlusten und Abschieden schreibt der Journalist und Autor ein Buch, das an eigene Verluste erinnert und Trost durch Literatur und Philosophie bereitet. Im Gespräch erzählt der Autor vom Schreiben, Reisen und Erinnern.
Helga Schubert: "Luft zum Leben. Geschichten vom Übergang"
Die neue Erzählungssammlung umfasst Themen wie Diktatur und Freiheit, Schmerz und Hoffnung. Die Texte von 1960 bis heute erzählen bewegende Geschichten von den Übergängen des Lebens. Claudia Ingenhoven stellt sie vor.
Bettina Flitner: "Meine Mutter"
Rainer Moritz hat das Buch der Fotografin und Frau von Alice Schwarzer gelesen, in dem sie sich an ihre früh verstorbene Mutter erinnert.
Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey: "Zerstörungswut"
Am 25. November bekommen Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey den Geschwister-Scholl-Preis für dieses Buch: eine Analyse der Gegenwart. Ihre These ist, dass die gefühlte Diskrepanz zwischen dem, was der Einzelne sich vom Leben erhofft hat und dem, was für ihn oder sie Alltagsrealität ist, Aggressionen auslöst. Holger Heimann mit einer Rezension.
Von hier für da – Gedichte für die Gegenwart
Nadja Küchenmeister liest ihr Gedicht "Reise zum Mond"