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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)ArtsFood
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A point episodes

  • «Mein Lieblingsrezept» - Grosis Schoggikuchen von Landfrau Christine Egger
    Diese Woche muss Landfrau Christine Egger aus Zihlschlacht (TG) als erste zeigen, was sie in der Küche drauf hat. Als erste von den insgesamt 7 Landfrauen, der aktuellen Staffel der «Landfrauenküche» bekocht sie nämlich ihre Landfrauen-Kolleginnen. Da gibts dann zum Dessert nicht ihr Lieblingsgericht, ihren Schoggikuchen. Diesen serviert sie exklusiv bei «A Point», der Kochsendung von SRF 1. Und es lohnt sich dort reinzuhören. Der Schoggikuchen soll nämlich so gut schmecken, dass das Rezept dazu mittlerweile schon über mehrere Generationen weitergereicht worden ist: vom Grosi an die Mutter und von dort an die Tochter.
    Und klar, kommt der Schoggikuchen bei allen Familienanlässen auf den Tisch.«Selbst dann, wenn es was anderers zum Dessert gibt», sagt Landfrau und SRF 1-Hörerin Christine Egger, «Grosis Schoggikuchen gehört zwingend immer dazu». Alles klar: Ein Stückli Schoggikuchen zum Kaffee, geht bei Eggers immer - ein Familienanlass ohne Grosis Schoggikuchen hingegen eher nicht.
    Und wie steht's mit Ihrem Lieblingsrezept?
    Sind Sie auch eine passionierte Hobbyköchin? Oder ein passionierter Hobbykoch? Und möchten Sie Ihr Lieblingsrezept auch mit SRF1 teilen? Dann machen Sie doch mit bei unserer Koch-Serie «Mein Lieblingsrezept» und schicken Sie uns Ihr Lieblingsrezept. Das geht ganz einfach. Anmelden können Sie sich hier .
    5 min
  • Schmorbraten vom Wollschwein mit Fenchelsamen, getrockneten Tomaten und Bresaola
    Klar, Fleisch «à la minute» gebraten, das geht schwuppdiwupp. Aber wenn Sie so richtig was für Bauch und Seele wollen, dann müssen Sie schon etwas mehr Zeit investieren. Das können dann je nach Rezept auch mal drei oder gar vier Stunden sein. In etwa so lange schmort der mit Bresaola, getrockneten Tomaten und einer Masse aus fein gemörserten Fenchelsamen, Rosmarin und Knoblauch gefüllte Schweinsbraten von SRF 1-Foodredaktorin Maja Brunner im Ofen vor sind hin. Bei relativ tiefer Temperatur selbstverständlich. Nur so wird der Braten so richtig mürbe, zart und aromatisch.
    So binden Sie Ihren Braten richtig
    * Bindet man den Braten, bleibt er beim Schmoren schön in der Form.
    * Je nach Braten braucht man einen unterschiedlich langen Metzgerfaden. Mindestens aber 1,5 Meter.
    * Den Faden mit einem ganz gewöhnlichen Knopf am einem Ende des Bratens festbinden.
    * Etwa zwei Zentimeter abmessen und den Faden mit einem Finger festhalten.
    * Den Faden dann einmal um den Braten schlingen und durch die entstandene Schlaufe ziehen.
    * Dieses Prozedere wiederholen, bis zum Ende des Bratens.
    * Den Faden dann längs unter dem Braten durchziehen und das Ende mit dem Anfang des Fadens verknoten.
    7 min
  • Bowl – Das Trend-«Schäleli»
    Plötzlich waren sie da. Überall. Die mit Super-Food wie Quinoa, Avocado, Gemüse, Sprossen, Kernen, rohem Fisch und Fleisch akkurat gefüllten Schüsseli, pardon «Bowls». Im hippen Restaurant ums Eck, gehörten sie auf einen Schlag ebenso zum Angebot wie im Take Away oder beim Grossverteiler. Und wie die «Schäleli»-Fotos Instagram fluten! Allein wer den Hashtag #Bowl eingibt, findet fast unendlich viele Bilder vom mehr und auch mal weniger schön mit Avocadoscheiben, rohem Fisch, Sprossen, Samen und Granatapfelkernen angerichteten Bowls.
    Gesundes aus dem Bowl
    Der Trend, aus Bowls statt Tellern zu essen, kommt aus den USA. Und zwar aus der Clean-Eating- Bewegung, deren Anhängerschaft auf gesunde und möglichst unverarbeitete Nahrungsmittel schwört und sich mit Vorliebe Bowls mit sogenanntem Super-Food, wie Quinoa, Samen oder Granatapfelkernen füllt.
    Wohliges Gefühl beim Essen aus dem «Schäleli»
    Aus diesen – so machts den Anschein – schmeckt uns das Essen zurzeit besonders gut. Vielleicht, weil Anrichten im «Schüsseli» einfacher ist als Anrichten auf dem Teller. Vielleicht, weil Löffeln einfacher geht als Schneiden und Aufgabeln? Und vielleicht, weil uns der Bowl an glückliche Kindertage erinnert, wo wir unsern Brei aus dem «Schüsseli» löffelten.
    Der Trend hin zum «Schäleli» lässt sich nicht ganz einfach erklären. Und wenn, dann schon gar nicht mit den Nahrungsmitteln, die der trendy Zeitgenosse in diesen Tagen so gerne in Bowls anrichtet und aus diesen isst. Denn im Unterschied zu Suppe, die ausschliesslich in schüsselartigen Gefässen konsumiert werden kann, lassen sich sowohl der rohe Fisch, als auch Avocado-Schnitze, Quinoa, Samen oder Granatapfelkerne problemlos im flachen Teller anrichten und von diesem konsumieren, mit Messer und Gabel.
    Kalorienfalle Bowl
    Es steckt viel Gesundes in einem Bowl. Man darf aber nicht unterschätzen, dass all dieser Superfood wie Chiasamen, Sesamsamen, Sonneblumenkerne und Avocado recht viele Kalorien hat. Ein Esslöffel Sesamsamen beispielsweise hat 120 Kalorien. Das ist die Hälfte der Kalorien, die ein Joghurt hat. Und die Sesamsamen sind gerade mal die Dekoration. Eine Avocado hat etwa 230 Kalorien und einen überdruchschnittlich hohen Fettanteil. Auch nicht vergessen darf man, dass Avocado und Chiasamen von weit her kommen und deshalb nicht nachhaltig sind.
    7 min
  • Scones: Unwiderstehlich gut
    Scones eignen sich zum Brunch genau so wie zum Nachmittagstee. Zubereitet werden sie ohne Hefe, dafür mit Backpulver. In England serviert man Scones zusammen mit Clotted Cream und Konfitüre zum Nachmittagstee. Das kleine luftige Gebäck ist aber auch eine tolle Idee zum Brunch. Das Gebäck einmal ohne Hefe, dafür mit Backpulver, macht den luftigen und dennoch krümeligen Scone so unwiderstehlich gut. Eigentlich erinnert dieser Scone bei der Zubereitung an einen Mürbeteig, wird aber durch das richtige Verarbeiten und Formen zu einem richtig guten Gaumenschmaus!
    6 min
  • Gerichte und ihre Geschichte: Saltimbocca
    Der Name dieses beliebten italienischen Fleischgerichts bringt bildlich zum Ausdruck, wie gut es schmeckt: «Hüpf ins Maul» heisst es nämlich wörtlich übersetzt. Begeisterung für noble Gerichte
    Auch wenn man meinen könnte, dass sich hinter dem Namen «Saltimbocca» eine märchenhafte Herkunftslegende verbirgt, so steckt in Wirklichkeit nichts weiter dahinter als die Begeisterung und Wertschätzung für dieses delikate und noble Gericht. Nobel deshalb, weil es sich um hauchdünne Kalbschnitzelchen handelt, die mit einer Tranche Rohschinken und einem Salbeiblatt besteckt sind und die kurz in der Bratpfanne in Butter gebraten werden. Die schmecken so zart und gut, dass sie einem wie von selbst ins Maul springen.
    In Rom oder Brescia erfunden?
    Über die Herkunft der Saltimbocca-Schnitzelchen gibt es verschiedene Versionen. Während Pellegrino Artusi in seinem 1891 veröffentlichten Kochbuch «La scienza in cucina e larte di mangiar bene» (auf Deutsch: Von der Wissenschaft des Kochens und der Kunst des Geniessens) die Saltimbocca-Schnitzelchen als römisches Gericht bezeichnet, haben Historiker Hinweise dafür gefunden, dass die Saltimbocca-Schnitzelchen ihren Ursprung rund 500 Kilometer weiter nördlich in der lombardischen Stadt Brescia haben.
    Wo auch immer die Saltimbocca-Schnitzelchen das erste Mal zubereitet worden sind, sie gehören lägst zu den Klassikern der italienischen Küche, die in ganz Italien und weit darüber hinaus zubereitet werden.
    6 min
  • «Mein Lieblingsrezept» – «Fleischkäserölleli mit Schrübli» von SRF 1-Hörerin Gabi Huber
    «Fleischkäserölleli mit Schrübli»: Das ist das Lieblingsrezept von SRF 1-Hörerin Gabi Huber aus Therwil (BL). Aber seien Sie beruhigt: Hubers essen keine Schrauben, sondern Fusilli. Mit «Schrüübli» sind Fusilli gemeint, kurze spiralartige Nudeln. Diese essen Hubers dann aber in der Tat recht oft. Sie gehören nämlich wie das Amen zur Kirche zu den Fleischkäseröllchen an Tomatenrahm-Sauce. Und diese kommen – wie es sich für ein Lieblingsrezept gehört – im Schnitt einmal pro Monat auf den Tisch.
    Rezept aus dem Welschlandjahr
    Gelernt hat Gabi Huber dieses Gericht als 16-Jährige im Welschlandjahr. Und weil es ihr auf Anhieb gut geschmeckt hat, kam das Rezept nach dem Welschlandaufenthalt mit in die Deutschschweiz und wurde dort bald zu ihrem Lieblingsrezept.
    Und wie stehts mit Ihrem Lieblingsrezept?
    Sind Sie auch eine passionierte Hobbyköchin? Oder ein passionierter Hobbykoch? Und möchten Sie Ihr Lieblingsrezept auch mit SRF1 teilen? Dann machen Sie doch mit bei unserer Koch-Serie «Mein Lieblingsrezept» und schicken Sie uns Ihr Lieblingsrezept. Das geht ganz einfach. Anmelden können Sie sich hier .
    5 min
  • Zuerst beinhart, dann zartschmelzend: Tarte Tatin mit Quitte
    Die Quitte ist im Rohzustand wahrlich ein sperriges Früchtchen! Wer das kulinarische Multitalent mit dem beinharten Fruchtfleisch geniessen will, braucht Muckis und ein gutes Messer. Nur mit Kraft und einem möglichst gut geschliffenen Messer kriegt man die harte Gelbe mit dem betörenden Duft klein.
    Aber lassen Sie sich davon nicht ins Bockshorn jagen. Zeigen Sie Einsatz. Nehmen Sie sich die Quitte vor und backen Sie damit eine exquisite Tarte Tatin. Sie werden staunen, wie zartschmelzend Quitte sein kann!
    6 min
  • Feuer und Flamme für den Ofen
    Jetzt mal ganz ehrlich, auf welches Küchengerät würden Sie unter keinen Umständen verzichten wollen? Aber nein, erwähnen Sie jetzt nur ja nicht den Geschirrspüler! Der Ofen ist's! Sicher dann, wenn Sie zuvor «al forno», das neueste Kochbuch des erfolgreichen Schweizer Kochbuchautors, Texters und Food-Bloggers Claudio del Principe gelesen haben. Seine Ode an den Ofen überzeugt mit vielen präzis und verführerisch geschriebenen Anleitungen zu herzhaften Ofengerichten – von der geschmorten Gemüsezwiebel über «Lumaconi als Forno» bis zum modern interpretierten Bratapfel.
    Buchhinweis:
    Claudio Del Principe. Al forno. AT Verlag, 2018.
    6 min
  • Vegan backen
    Vegan backen ist nicht nur etwas für Veganer. Das Backen ohne Eier und ohne Butter kann ein spannendes Experiment sein, wenn man mal was Neues ausprobieren möchte. Wer einen Rührteig macht, kann Eier und Butter einfach mal durch gemahlene Chia- oder Leinsamen und pflanzliches Öl ersetzen, z.B. wenn man mal einen Veganer zu Besuch hat oder diese Zutaten schlichtweg mal beim Einkauf vergessen gegangen sind.
    Als Eiersatz können auch vegane Produkte verwendet werden, wie zum Beispiel das Eiersatzpulver Veg-Egg, welches man in grossen Supermärkten oder Reformhäusern findet.
    6 min
  • Gerichte und ihre Geschichte: Entrecôte Café de Paris
    Das Entrecôte Café de Paris gilt als Klassiker unter den nobleren Fleischgerichten. Doch anders als man annehmen könnte, ist das Ursprungsland der Café-de-Paris-Kräuterbutter nicht Frankreich, sondern die Schweiz. Anders als bei vielen traditionellen Gerichten sind die Fakten bezüglich der Entstehung klar und eindeutig. Entstanden ist die berühmte Beurre Café de Paris 1930 in Genf. Das Rezept stammt aus dem Genfer Restaurant Du Coq d'Or der Familie Boubier, wo diese hauseigene Kräuterbutter mit einem Entrecôte serviert wurde. Innert Kürze wurde dieses Gericht bei den Gästen zu einem Renner.
    Das Geheimnis der Zubereitung dieser Kräuterbutter ging dann an die Tochter der Familie Boubier. Diese wiederum war mit Arthur-Françpois Dumont verheiratet, dem späteren Besitzer des Café de Paris an der Rue du Mont-Blanc. Das Restaurant, das unweit des Hauptbahnhofs in Genf liegt, gibt es heute noch. Zwar hat es inzwischen den Besitzer gewechselt, doch das einzige warme Gericht, das dort zubereitet wird, ist das Entrecôte Café de Paris, das mit grünem Salat und Pommes Alumettes serviert wird.
    Das Originalrezept ist in keinem Kochbuch zu finden, es handelt sich um ein gut gehütetes Betriebsgeheimnis. Wer diese Kräuterbutter geniessen möchte, muss also nach Genf fahren. Oder nach Sion, Madrid, Stockholm, Dubai oder Abu Dhabi, wo sich weitere Niederlassungen des Genfer Café de Paris befinden.
    6 min

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In der Sendung «À point – Wissen aus der Küche auf den Punkt gebracht» tischen wir Ihnen Wissenswertes rund um die Küche und das Kochen auf.

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