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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)ArtsFood
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A point episodes

  • Zwetschgen bis zum Abwinken
    Die Zwetschgenbauern können sich freuen. Erwartet wird dieses Jahr eine Rekordernte. Schade nur, dass die Konsumenten noch nicht so richtig in Zwetschgen-Stimmung sind. Die Zwetschge schmeckt manchem nämlich zu sehr nach Herbst und an diesen will man Ende Sommer noch nicht denken. Mit 3'400 Tonnen Zwetschgen rechnen die Schweizer Zwetschgenbauern für dieses Jahr. Eine sehr grosse Ernte. Grund dafür sind die hohen Temperaturen und die ideale Feuchte während der Blütezeit im Frühling.
    Ruhepause für die Bäume
    Die reiche Ernte 2018 hat aber auch mit dem miserablen Ertrag 2017 zu tun. Der Frost hatte damals den Zwetschgenbäumen übel mitgespielt und zahllose Blüten vernichtet, so dass im letzten Jahr nur gerade 1'900 Tonnen der blauen Früchte geerntet werden konnten. Den Zwetschgenbäumen bescherte das Frost-Fiasko im Rückblick eine ideale Ruhepause. Dank dieser ist die Ernte 2018 jetzt besonders ergiebig.
    Die Frucht mit Herbst-Image
    Jubilieren können die Zwetschgenproduzenten aber noch nicht. Die Ernte muss erst noch abgesetzt werden. Und dies, sagt Thomas Lehner, Thurgauer Steinobst- und Früchteproduzent aus Braunau, sei nicht ganz so einfach. Im Unterschied zu den Beeren oder den Kirschen, deren Ernte die Konsumenten kaum erwarten können, werde die Zwetschge nicht sonderlich herbeigesehnt. Im Gegenteil, sie sei in den Augen vieler Konsumenten eine Herbstfrucht und an den Herbst wolle man Ende Sommer noch nicht denken. Entsprechend sei dann der Absatz Ende Sommer noch sehr verhalten und ziehe erst ab Mitte September so richtig an.
    Kochen und Backen mit Zwetschgen - Das müssen Sie wissen:
    * Die perfekte Zwetschge hat gelbliches, allenfalls leicht grünliches, elastisches Fruchtfleich und eine rundum schön blaue Farbe. Schimmert die Haut noch leicht grünlich, ist die Zwetschge noch zu wenig reif. Die perfekte Zwetschge lässt sich gut vom Stein lösen und schmeckt süss und gleichzeitig leicht säuerlich.
    * Die weisse pudrige Patina auf der Haut der Zwetschge nennt sich Duft. Der Duft ist ein natürlicher Schutz der Zwetschge gegen Pilzsporen. Sie ist aber auch Anzeichen dafür, dass die Zwetschge sorgfältig geernet worden ist.
    * Kaufen Sie immer richtig reife Zwetschgen. Die Zwetschge reift nämlich nicht nach. Das Fruchtfleisch wird durch das Lagern der Frucht höchstens noch etwas weicher und - weil sich die Säure langsam abbaut - auch etwas süsser.
    * Anders als bei den Äpfeln, von denen sich nicht alle Sorten gleich gut für das Zubereiten von Kompott, Kuchen oder Apfelmus eigenen, kann man bei den Zwetschgen kaum eine falsche Sorte erwischen. Alle Zwetschgen eigenen sich gleich gut für Kuchen, Konfitüre oder Kompott. Einfach drauf achten, dass sich die Früchte gut vom Stein lösen lassen. Sehr beliebt in der Küche sind Zwetschgen der Sorte Fellenberg oder Dabrovice.
    6 min
  • Süsse Gerichte mit Brot
    Der süsse Z'Nacht ist ein sehr beliebter z'Nacht. Ganz egal ob ein Brotauflauf mit Trauben, eine Fotzelschnitte oder eine Götterspeise. Bei den süssen Gerichten werden Kindheitserinnerungen geweckt. Der Vorteil bei diesen Gerichten ist auch, dass schon etwas hartgewordenes Brot, doch noch eine sinnvolle Verwendung findet.
    6 min
  • Petite Arvine – Weisse Edelrebe aus dem Wallis
    Das Wallis ist bekannt für seine grosse Rebsortenvielfalt. Eine Rebsorte, die in den letzten Jahren die besondere Aufmerksamkeit der Weinfreunde erregt hat, ist die weisse Petite Arvine. Im Wallis, dem grössten Weinbaukanton, gibt es verschiedene autochthone Rebsorten, die in den letzten zwei Jahrzehnten als geschätzte Spezialitäten von sich Reden gemacht haben. Zu den qualitativ besten einheimischen Rebsorten gehört die weisse Petite Arvine, die im Wallis erstmals 1602 schriftlich erwähnt wurde.
    Aus Petite-Arvine-Trauben werden nicht nur gehaltvolle trockene Weine gekeltert, sondern auch edelsüsse Elixiere, die zu den besten Süssweinen der Welt zählen.
    7 min
  • «Mein Lieblingsrezept» Fisch-Ratatouille in der Folie vom Grill von SRF1- Hörer Willi Fischer
    Zwei bis drei Mal die Woche kocht bei Familie Fischer aus Kleinbösigen im Kanton Freiburg der Mann. Willi Fischer. Und Willi Fischer kocht gerne Fisch. Zum Beispiel sein Lieblingsgericht, in Folie gegartes Fisch-Ratatouille vom Grill. Das Gericht, sagt Willi Fischer, sei ein typisches Sommer-Gericht. Es sei - mal abgesehen von der Rüstarbeit, die etwas zu tun gebe - kein riesiges Geköch und auf dem Grill in nur wenigen Minuten zubereitet. Schon beinahe Fast- Food also, von gehobener Qualität.
    Servieren Sie zum Fisch-Ratatouille noch geröstetes Baguette mit Knoblauchbutter. Jetzt ist der Sommer-Schmaus perfekt.
    Und wie stehts mit Ihrem Lieblingsrezept?
     Sind Sie wie SRF1 Hörer Willi Fischer auch ein passionierter Hobbykoch? Oder eine passionierte Hobbyköchin? Und möchten Sie Ihr Lieblingsrezept auch mit SRF1 teilen? Dann machen Sie doch mit bei unserer Koch-Serie «Mein Lieblingsrezept» und schicken Sie uns Ihr Lieblingsrezept zu. Das geht ganz einfach. Anmelden können Sie sich hier . Oder Sie schicken ein Mail direkt ins Studio und nennen uns Ihr Lieblingsrezept. SRF1.ch und Mail ins Studio anklicken.
    6 min
  • Kulinarische Spezialitäten am Wegrand - Zürcher Brot
    Ja, richtig gelesen, Zürcher Brot! Und nein, das Zürcher Brot ist nicht irgendein neuer Trend. Im Gegenteil: Das Zürcher Brot gibt es schon seit Mitte des letzten Jahrhunderts. 1944, so steht es im «Inventar des Kulinarischen Erbes der Schweiz», tauchte das Zürcher Brot zum ersten Mal im Fachbuch «Der Schweizer Bäcker-Konditor» auf. So richtig bekannt wurde das Zürcher Brot dann aber erst, als der Bäckermeisterverband 1950 mit einer Marketing-Offensive die Kantons-Brote lancierte: das St. Galler Brot zum Beispiel, das Tessiner, das Walliser und eben auch das Zürcher Brot. Wobei um genau zu sein, bekannt wurde im Falle des Zürcher Brotes nur gerade das Brot an und für sich. Der Name Zürcher Brot hingegen hat sich nie etablieren können.
    Alle essen es, niemand kennt seinen Namen
    Und wenn Sie jetzt behaupten, Sie hätten noch nie eine Schnitte Zürcher Brot gegessen, dann liegen Sie mit grösster Wahrscheinlichkeit falsch. Das Zürcher Brot ist in der Schweiz das am weitesten verbreitete und das am häufigsten verkaufte. Dies vermutlich ohne, dass Ihnen das je so richtig bewusst gewesen ist. Ordern Sie nämlich im Ochsen oder im Bären etwas Brot zum Salat, dann ist dies höchstwahrscheinlich Zürcher Brot. Gleiche Sachlage am Wurststand: Zur Bratwurst und Senf (oder ohne in St. Gallen) gibt's in aller Regel auch noch eine Schnitte Zürcher Brot auf den weissen Karton. Und selbst wenn Sie beim Bäcker ein ganz gewöhnliches dunkles Pfünderli, ein Kilo Ruchbrot oder ein dunkles Portionenbrötli bestellen - Sie tragen immer ein Zürcher Brot nach Hause.
    5 min
  • Kulinarische Spezialitäten am Wegrand - Chörbliwasser
    «Wenn ich Bauchweh habe, dann trinke ich gerne ein Gläschen Chörbliwasser oder auch zwei», sagt Martin Schegg, Besitzer einer Spezialitäten-Brennerei und Chörbliwasser-Produzent in Gams im Kanton St. Gallen. Aber keine Angst: Mit dieser Aussage will uns der Chörbliwasser-Produzent nicht zum leichtferigen Alkohol-Konsum verführen. Nein, die lokale Spezialität Chörbliwasser, die aus Wasser und frischem Kerbelkraut hergestellt wird, ist alkoholfrei.
    Soll gegen allerlei Gebresten helfen
    Das Chörbliwasser soll zudem heilende Wirkung haben und ist deswegen gerade auch bei älteren Menschen aus der Region sehr beliebt. Jedenfalls bleiben Martin Schegg und die paar wenigen anderen Rheintaler Chörbliwasser-Produzenten nie auf ihrer Ware sitzen.
    Schnell ausverkauft
    Wer bei Bluthochdruck, Magenproblemen, Prellungen und anderen Gebresten auf die Wirkung des Chörbliwassers schwört, muss unverzüglich zugreifen, wenn jeweils im Juni die erste Ladung Chörbliwasser zum Verkauf steht. Sonst kann es dann durchaus mal vorkommen, dass die milchig-trübe und stark nach Anis schmeckende Flüssigkeit schon ausverkauft ist.
    5 min
  • Kulinarische Spezialitäten am Wegrand - Appenzeller Pantli
    Beim Appenzeller Pantli handelt es sich um eine geräucherte oder luftgetrocknete Rohwurst aus Rind- und Schweinefleisch. Er erinnert in der Form an einen Langjäger und ist eine ideale Zwischen- oder Picknickverpflegung, die man kalt mit Brot geniesst. Der Appenzeller Pantli hat eine kantige Form, bringt 80 bis 400 Gramm auf die Waage hat eine beachtlich Länge von 30 bis 50 Zentimeter. Der Pantli enthält Muskelfleisch von Rind und Schwein sowie Speck. Gewürzt wird mit Knoblauch (meistens Knoblauchpulver), Pfeffer und Kümmel. Manchmal wird auch Wein verwendet.
    In seiner heutigen Art ist der Pantli (wie viele andere Schweizer Wurstspezialitäten auch) gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstanden. Da es sich um eine gebietstypische, eigenständige Wurstsorte handelt, ist er ins Kulinarische Erbe der Schweiz aufgenommen worden.
    5 min
  • Kulinarische Spezialitäten am Wegrand - Ribelmais
    Der Ribelmais ist eine weisse Maissorte, die im Rheintal einst zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln zählte. Vor nicht mal zwei Jahrzehnten war er akut vom Aussterben bedroht. Heute findet man ihn wieder auf Restaurant-Speisekarten und in Lebensmittelgeschäften. Mitte der 1990er Jahre wurde der Ribelmais im Rheintal nur gerade noch auf vier Hektaren angebaut und war akut vom Aussterben bedroht. Rettung brachte dann der 1998 von Bauern und Mais-Verarbeitern gegründete «Verein Rheintaler Ribelmais», der es sich zum Ziel gesetzt hat, die alte, einheimische Maissorte zu erhalten sowie den Anbau und die Vermarktung von Ribelmais und der daraus gewonnenen Produkte zu fördern.
    Den Ribelmais kann man wie andere Maissorten zubereiten, auch als Polenta. Doch haben sich Laufe der Zeit auch typische Ribelmais-Spezialitäten herausgebildet. Vor allem zwei Gerichte waren bis zum Zweiten Weltkrieg im ganzen Rheintal verbreitet: der «Ribel», eine mit Butter gebratene, grobkörnige Maisspeise sowie das «Türggenbrot», ein aus Maismehl hergestelltes Brot.
    Mehr Informationen und Rezepte finden Sie bei: www.ribelmais.ch
    6 min
  • Kulinarische Spezialitäten am Wegrand - «Fuatscha grassa»
    Wer Bünderland denkt und gern Süsses hat, denkt an Bünder Nusstorte. Klar, die schmeckt sehr fein. Ist aber noch lange nicht alles, was das Bündnerland an süssen Spezialitäten zu bieten hat. Mindstens ebenso lecker ist nämlich die Engadiner Spezialität «Fuatscha grassa», ein runder Fladen aus wunderbar buttrigem Mürbeteig. Wie die Bündner Nusstorte gehört auch die «Fuatscha grassa» ins Angebot jeder besseren Bäckerei der Gegend. Gegessen wir die «Fuatscha grassa» traditionell zu Ostern, an Silvester und an Beerdigungen. Und weil die Menge an Butter entscheidend ist für die Qualität des Mürbeteigs, sagt Bäckermeister Arthur Thoma aus dem kleinen Dorf Lavin im Unterengadin, könne man durchaus sagen, «je fettiger die Finger nach dem Verzehr der «Fuatscha grassa», je feiner das Gebäck.»
    5 min
  • Best of «A Point Sommer-Rezept»: Tarte mit geschmorten Tomaten und Geisskäse
    Die Frage ist vielleicht etwas ketzerisch. Aber ganz ehrlich, haben Sie im Sommer nicht auch ab und zu Lust auf einen... Genau! Auf einen grillfreien Abend? Keine Wurst? Kein Grillgemüse und ja, auch keinen Halloumi? Wenn ja, dann besinnen Sie sich doch wieder mal auf die Funktionen Ihres Backofens in Ihrer Küche und schieben Sie eine Tarte in den Ofen. Mit geschmorten Dattel-Tomaten. Mit Frischkäse von der Geiss. Und mit frischem Thymian. Schmeckt herrlich sommerlich. Und das ganz ohne Grill!
    4 min

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In der Sendung «À point – Wissen aus der Küche auf den Punkt gebracht» tischen wir Ihnen Wissenswertes rund um die Küche und das Kochen auf.

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