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In einem Monat wird in den USA gewählt. Die Kandidaten kämpfen vor allem in einem Bundesstaat: Pennsylvania.
80 Millionen Dollar will Trump für Werbespots nur in Pennsylvania ausgeben. Denn die Wähler und Wählerinnen in diesem Swing State könnten die US-Wahl entscheiden. Um sie zu überzeugen, versuchen Vizepräsidentin Kamala Harris und Ex-Präsident Donald Trump alles. In den Umfragen liegt Harris leicht vorn – doch Donald Trump abzuschreiben, wäre zu früh.
In dieser Sonderfolge von »Acht Milliarden« zu den US-Wahlen im November spricht Host Juan Moreno mit SPIEGEL-Auslandschef Mathieu von Rohr über das dramatische Kopf-an-Kopf-Rennen im Nordosten des Landes. Pennsylvania galt lange als Hochburg der Demokraten, mittlerweile ist der Bundesstaat zum wichtigsten Swing State geworden.
»Wer Pennsylvania gewinnt, gewinnt die Wahl.« Davon ist Donald Trump überzeugt. »Und das ist einer der wenigen Punkte, in dem sich Trump und Kamala Harris wirklich einig sind«, so von Rohr.
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Vor zwölf Monaten Jahr überfiel die Hamas Israel. Seither dreht sich eine Spirale der Gewalt. Diese Eskalation war wohl das eigentliche Ziel der Terroristen.
Ein Jahr nach dem Hamas-Terror des 7. Oktober steht die Region am Rand eines großen Krieges. Israels Premier Benjamin Netanyahu weitet den Kampf gegen die Hisbollah im Libanon aus, und der Iran attackiert Israel direkt: Ist eine Katastrophe noch vermeidbar?
In dieser Folge von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit SPIEGEL-Korrespondent Bernhard Zand über ein blutiges Jahr im Nahen Osten. 1.200 tote Israelis, geschätzte 41.000 tote Palästinenser.
Doch die Region, schon immer ein Pulverfass, steht weiter vor einem Desaster. Und die Frage ist: War das absehbar? Zand ist zumindest nicht überrascht: »Ich vermute, dass der Hamas-Führer den Gedanken hatte, er entzündet mit dem Terroranschlag des 7. Oktober den Nahen Osten insgesamt. Dieser Plan scheint jetzt ein Jahr später tatsächlich aufzugehen. Und das ist natürlich bitter, dass wir alle praktisch in dieser Falle sitzen.«
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Was würde ein Sieg von Donald Trumps für Deutschland und Europa bedeuten? Warum bleibt Kamala Harris Position in der Außenpolitik noch immer unklar? Darüber sprechen Auslandschef Mathieu von Rohr und Juan Moreno.
Welche Folgen hätte die Wahl von Donald Trump für die Welt?
Für die »New York Times« steht fest, dass es im Interesse der Amerikaner sei, bei den kommenden US-Wahlen im November Kamala Harris: Es sei die patriotische Wahl für das Präsidentenamt, schrieb das einflussreiche Medium. Doch was wäre im Interesse der Europäer und der Deutschen? Wo stehen die beiden Kandidaten in der Außenpolitik? Wie positionieren sich Harris und Trump bei den zwei großen Krisen unserer Zeit? Den Ukraine-Krieg und den Konflikt in Gaza.
In dieser Sonderfolge zur US-Wahl von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit SPIEGEL-Auslandschef Mathieu von Rohr. »Harris haben wir auf der Weltbühne eigentlich bisher noch nie wirklich agieren sehen, außer als Vizepräsidentin von Biden. Sie versucht, sich so ein ganz kleines bisschen anders zu positionieren als Joe Biden. Aber das ist graduell. Und bei Trump gilt, er mag keine Kriege. Aber auch er hat sich beim Thema Israel-Gaza nicht eindeutig geäußert.«, so von Rohr.
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Vor gut einem Jahr gewann der radikale Ökonom Javier Milei die argentinische Präsidentschaftswahl: Das Land ist kaum wiederzuerkennen.
»Argentinien hat kein Geld«, davon ist der libertär-rechtspopulistische Präsident Javier Milei überzeugt. Im letzten Jahr versprach er im Wahlkampf radikale Reformen: das Ende der Subventionen, die Abschaffung der meisten Ministerien, die Entlassung vieler Beamte. Milei hat seine Versprechen nach dem Wahlsieg eingehalten. Viele Argentinier begreifen erst jetzt, worauf sie sich mit ihm eingelassen haben.
In dieser Folge von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit SPIEGEL-Korrespondent Gerald Traufetter darüber, wie jemand mit so radikalen Ideen die Argentinier von sich überzeugen konnte. "Es gibt eine Generation von Argentinien, die kennen eigentlich kein Land, wo die Wirtschaft mal wächst. Die kannten praktisch nur den Abstieg.« so Traufetter. Zwar habe Milei jetzt einen ausgeglichenen Haushalt vorgelegt, aber zu spüren bekommen haben das in erster Linie die Menschen, denen es ohnehin am schlechtesten ging.
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Ein schwarzer Nazi, eine schreibende First-Lady und die Frage, warum man es klug ist, Trumps Verrücktheit nicht verrückt zu nennen. Das alles im neuen Wahl-Special von Acht Milliarden.
Es sind noch gute sechs Wochen bis zur US-Wahl am 5. November. Acht Milliarden, der Auslandspodcast des SPIEGEL, präsentiert ab heute jeden Dienstag eine Sonderfolge zur US-Wahl. »Man kann sich das vielleicht als journalistische Tiefenbohrung vorstellen, ein Deep Dive, um über Dinge zu sprechen, die man in der Tagesaktualität gern mal übersieht«, so Host Juan Moreno. Sein Gesprächspartner ist Mathieu von Rohr, langjähriger Chef des Auslandsressorts des SPIEGEL.
In der ersten Folge sprechen Moreno und von Rohr über den aktuellen Stand des Rennens 41 Tage vor der Wahl. »Dazu zwei Dinge: es ist unfassbar knapp und unfassbar spannend«, sagt von Rohr – er würde nicht auf einen Sieger wetten. Trotz der Flut an News in den vergangenen Wochen hätten sich die Umfragen nur wenig verändert: »Es könnte bis zum Wahltag ein Fünfzig-fünfzig-Rennen bleiben«. Die Wahl werde vermutlich am Ende, wie in den Jahren zuvor, ein paar Zehntausend Stimmen in einer Handvoll Swing States entscheiden.
Das Land ist ungeheuer polarisiert, viele Meinungen sind längst gemacht – auf welche Wählerinnen und Wähler setzen Harris und Trump also, wenn sie die Wahl für sich entscheiden wollen?
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Erst explodieren Pager, tags darauf Walkie-Talkies. Drahtzieher ist sehr wahrscheinlich der Mossad, Israels Geheimdienst. Der Angriff galt der radikalen Hisbollah-Miliz im Libanon. Die Terrororganisation ist geschwächt. Beobachter fragen sich, wie sehr.
In dieser Folge von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit SPIEGEL-Reporter Christoph Reuter, der kurz nach den Anschlägen im Libanon war.
Reuter hat mit Augenzeugen gesprochen und schildert eindringlich von den dramatischen Ereignissen, die den langjährigen Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz massiv verschärfen könnten.
»Das war eine unfassbare Demütigung für die Hisbollah, die ja immer stolz drauf war, cleverer als die Palästinenserorganisationen zu sein«, so Reuter.
Vor einem Jahr hatte die Hisbollah-Führung öffentlich angekündigt, für die interne Kommunikation nicht mehr auf Mobiltelefone zu setzen. Die seien zu leicht für Israels Geheimdienst ortbar. Die Annahme, Pager und Walkie-Talkies seien sicher, erweist sich jetzt als tödlicher Fehler. Was folgt daraus für den Konflikt?
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Es war ein historisches TV-Duell. Aus verschiedenen Gründen. Zum ersten Mal gab es in einem US-Wahlkampf ein zweites TV-Duell, in dem der demokratische Kandidat aus dem ersten Duell ausgetauscht wurde. Zum ersten Mal debattierte eine schwarze Frau. Zum ersten Mal sprach einer der Kandidaten, in diesem Fall Donald Trump, über das Verspeisen von Hunden.
In dieser Folge von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit René Pfister, SPIEGEL-Bürochef in den USA.
Moreno erinnert Harris' Neigung, oft im Ungefähren zu bleiben, sich ins Unkonkrete zu flüchten, an die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel. Pfisters Einschätzung: »Ich glaube, es gibt zu der Frage zwei Erklärungen. Die erste ist: Es gibt die ganz erkennbare Strategie von Harris und ihrem Team, inhaltlich möglichst diffus zu bleiben. Und Punkt zwei ist, ich kann mich nicht erinnern, dass es jemals einen Präsidentschaftskandidaten gab, der so wenig Interviews gegeben hat, also der so wenig präsent ist in den Medien.«
Was heißt das für Harris' weiteren Wahlkampf? Und was würde eine weitere Trump-Präsidentschaft für die Ukraine bedeuten?
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Es ist ein schrecklicher Konflikt mit unfassbaren Folgen für die Zivilbevölkerung. Seit April 2023 tobt im Sudan ein blutiger Bürgerkrieg.
Nun aber eskaliert die Lage weiter: Die Kriegsparteien setzen Hunger bewusst als Waffe ein. Menschenrechtsorganisationen wird explizit der Zugang in die Krisenregion verweigert, dringend benötigte Hilfslieferungen werden blockiert. Millionen Menschen droht in den nächsten Wochen der Hungertod.
In dieser Folge von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit Volker Perthes, bis vor wenigen Monaten Sonderbeauftragter des UN-Generalsekretärs und Leiter der UN-Mission UNITAMS im Sudan. »Wir erleben eine humanitäre Katastrophe von unglaublicher Dimension, die ohne Frage verhindert werden könnte. Und ja, die Lage ist schlimmer als sie je zuvor war, schlimmer als in den meisten anderen Ländern Afrikas«, so der Diplomat.
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Die letzten Monate waren verwirrend. Moskau dominiert im Donbass, Kiew meldete Geländegewinne in Russland. Jetzt scheint klar, wer mehr Züge vorausgeplant hat.
Anfang August passierte das Undenkbare: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj entsandte Soldaten in die russische Grenzregion Kursk und nahm 1200 Quadratkilometer ein. Ein unübersichtlicher Krieg wurde noch verzweigter. Lange sah es danach aus, dass Russland mit seiner langsamen, aber effektiven Taktik der stetigen Geländegewinne, Erfolg habe. Dann gelang Kiew mit dem Angriff ein Überraschungserfolg.
Gleichzeitig machte die Ukraine nicht zuletzt dem Westen klar: Offenbar ist Putin, anders als angekündigt, nicht bereit, »mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln« – also auch mit Atomwaffen – sein Territorium zu verteidigen.
In dieser Folge von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit SPIEGEL-Reporter Christian Esch über die Monate, die zu dieser ungewöhnlichen Situation geführt haben. »Zwar wird der Angriff der Ukraine von einigen als Erfolg verbucht, gleichzeitig kann man sich fragen, ob diese Taktik aufgeht. Russland macht derzeit enorme Gewinne im Donbass und es könnte sein, dass der Preis, den Kiew für den Erfolg bezahlen muss, sehr hoch ist.«, so Esch.
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Nach dem Parteitag der Demokraten strotzt Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris vor Kraft. Ein Gespräch mit US-Korrespondent Roland Nelles nach ihrer denkwürdigen Rede – direkt vom Parteitag in Chicago.
Es war ein grandioser Auftritt: Zum Abschluss des Parteitags der US-Demokraten hat Kamala Harris die wichtigste Rede ihres Lebens gehalten und die Zuhörer begeistert. Während am Tag zuvor Michelle und Barack Obama den Parteitag elektrisierten, eroberte Harris die Delegierten im Sturm. Was vor sechs Wochen kaum ein Demokrat zu hoffen glaubte, scheint jetzt möglich: Kamala Harris könnte die Wahl im November tatsächlich gewinnen und US-Präsidentin werden.
In dieser Folge von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit US-Korrespondent Roland Nelles über eine denkwürdige Rede, die Chance, dass Donald Trump noch zurückschlägt und die Folgen einer möglichen Harris-Präsidentschaft für das transatlantische Verhältnis.
»Es ist keine zwei Monate her, da sahen die Republikaner wie sichere Sieger aus. Davon kann jetzt wirklich nicht mehr die Rede sein«, so Nelles.
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Die Welt brennt. Uns erreichen so viele Nachrichten wie noch nie – in Echtzeit. Juan Moreno schaut jede Woche mit den Korrespondent:innen des SPIEGEL auf einen Schauplatz und ordnet ein. »Acht Milliarden« ist der Auslands-Podcast des SPIEGEL. Jeden Samstag neu.
Und bei »Trumps Amerika« behält Janita Hämäläinen mit den SPIEGEL-Korrespondent:innen in Washington, D.C. und New York City die Entwicklungen in den USA im Blick. Jeden Mittwoch neu.
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