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Weil unser Host krank ist, senden wir eine Folge "SPIEGEL Shortcut" zur Kursk-Offensive der Ukraine. Ukrainische Truppen haben Russland überrumpelt und die Initiative zurückerobert. Ist der Gegenangriff mutig oder leichtsinnig? SPIEGEL-Redakteur Alexander Kauschanski sortiert die neue Lage im Krieg.
Links zur Folge:
Militärexperte über Kursk-Manöver: »Der taktische Erfolg der Ukraine ist eine große Demütigung für den Kreml«
So unwirsch und gereizt reagiert Putin auf die ukrainische Offensive
Mehr SPIEGEL Shortcut gibt es hier.
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Es sind furchtbare Szenen: Rassistische Gewalttäter haben in den vergangenen Tagen in verschiedenen Städten im Norden Englands randaliert und unter anderem Hotels angegriffen, die Asylbewerber beherbergen. Moscheen wurden attackiert und Autos gestoppt, um die Hautfarbe der Insassen zu kontrollieren. »Bist du weiß? Bist du englisch?«, soll einer der Männer dabei krakeelt haben.
In dieser Folge von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit Großbritannien-Korrespondent Steffen Lüdke über die rassistischen Krawalle in England. »Die Frage, die sich viele hier stellen ist, ob es zu der im Netz angekündigten Welle der Gewalt kommt oder nicht«, so Lüdke.
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Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat sein Land wirtschaftlich ruiniert. Damit nicht genug: Er will es offenbar vollends in die Diktatur treiben.
Nach den Wahlen vom vergangenen Wochenende liegen noch immer keine offiziellen Ergebnisse vor und die Proteste empörter Venezolaner und Venezolanerinnen reißen nicht ab. Der Druck auf Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro steigt. Zwar teilte die Wahlbehörde in der Hauptstadt Caracas mit, dass Maduro mit 51 Prozent der Stimmen wiedergewählt worden sei, dass dies aber wirklich dem realen Ergebnis entspricht, bezweifeln viele Menschen in Venezuela sowie internationale Beobachter.
In dieser Folge von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit den beiden Lateinamerika-Korrespondenten des SPIEGEL, Marian Blasberg und Jens Glüsing, über die aktuelle Lage in Venezuela, dem erdölreichsten Land der Welt.
»Bisher gibt es noch eine Opposition im Land und es wird wenigstens der Anschein einer Demokratie gewahrt«, so Glüsing im Podcast. Aber er glaube, dass Venezuela vollends in die Diktatur abgleite, wenn Maduro sich auch diesmal an der Macht halten kann.
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Jan-Werner Müller ist einer der weltweit renommiertesten Politologen. Ein Gespräch über Kamala Harris, die Gefahr durch J.D. Vance und die Frage, wie sich die USA »Orbanisieren« könnten.
Die letzten Wochen waren wohl selbst für die stresserprobten US-Demokraten außergewöhnlich. Erst wird das TV-Duell zwischen US-Präsident Joe Biden und seinem Herausforderer zur Katastrophe für die Demokraten. Dann weigert sich Biden anfangs Konsequenzen zu ziehen und das Rennen zu verlassen, nur um kurz darauf doch das Feld zu räumen und keine zweite Amtszeit anzustreben. Nun scheint sich die Partei hinter Vize-Präsidentin Kamala Harris zu versammeln.
In dieser Folge von »Acht Milliarden« ist der Politikwissenschaftler Jan-Werner Müller zu Gast. Er hat das Standardwerk »Was ist Populismus« vorgelegt. Müller lehrt und forscht an der Universität Princeton zu Politischer Theorie und Ideengeschichte. Mit Host Juan Moreno erläutert Müller, warum die bis vor Kurzem so siegessicheren Republikaner jetzt doch nervös werden, und warum Trumps Vize, J.D. Vance, eine echte Gefahr für die Demokratie in den USA darstellt. Womöglich sogar mehr als Trump.
»Interessant ist doch, wen sich Vance als Vorbild ausgesucht hat: Viktor Orbán in Ungarn«, so Müller. Das Aushöhlen der Institutionen, der systematische Umbau des Staates mit Sympathisanten, das alles sieht Müller als sehr reale Gefahr, sollte Trump im November gewählt werden.
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Der Druck auf Joe Biden wird immer größer. Mehr und mehr Weggefährten fordern den US-Präsidenten auf, den Weg für einen jüngeren Kandidaten, eine jüngere Kandidatin freizumachen. Bisher sperrt sich Biden gegen den Gedanken. Doch Medienberichten zufolge, scheint ihn die Situation zu belasten. Die New York Times berichtet, dass Vertraute des US-Präsidenten zu erkennen gegeben hätten, dass Biden über einen Rückzug nachdenke.
In dieser Folge von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit US-Korrespondent René Pfister über die Frage, wie die USA überhaupt in diese Situation kommen konnten. Wird das Land zwischen einem 79-jährigen verurteilten Straftäter mit schwierigem Leumund und einem 81-Jährigen, mit offensichtlichen kognitiven Schwierigkeiten, wählen müssen?
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Podcast-Tipp: Die Schüsse von Pennsylvania haben die Welt erschüttert. Ob die Gewalt in den USA nach dem Anschlag eskaliert und wie Donald Trump sich nun inszeniert, erklärt SPIEGEL-Redakteur Mathieu von Rohr im Gespräch mit Lara Schulschenk bei Shortcut.
Neue Folgen von Shortcut gibt es von Montag bis Freitag auf Spiegel.de, YouTube und überall, wo es Podcasts gibt.
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Nach der krachenden Wahlniederlage im letzten Monat löste Frankreichs Präsident Emmanuel Macron das Parlament auf und kündigte Neuwahlen an. Die Rechtspopulisten um Marine Le Pen hatten rund 10 Millionen Stimmen erhalten. Eine Klatsche für den Mann im Élysée-Palast. »Es ist zwar bis heute nicht klar, warum er das getan hat, aber Macron löste das Parlament auf. Er wolle Klarheit, hieß es. Und die bekam er«, erklärt SPIEGEL-Korrespondentin Britta Sandberg.
In dieser Folge von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit Sandberg über die verrückten fünf Wochen, die Frankreich gerade erlebt hat. Denn statt Klarheit hat Macron eine katastrophale Situation geschaffen. Das Land könnte unregierbar werden. Wenige Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele in Paris.
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Debakel mit Ankündigung: Die Tories verlieren die Parlamentswahlen. SPIEGEL-Korrespondent Steffen Lüdke über den künftigen Labour-Premier Keir Starmer und ein Land, das nach 14 Jahren Tory-Regierung nach Veränderung schreit.
Es ist das passiert, was die Demoskopen vorhergesagt haben: In Großbritannien wird es zu einem Machtwechsel kommen. Die konservativen Tories verlieren ihre Macht, Labour Party mit Parteichef Starmer kann sich über eine absolute Mehrheit freuen.
In dieser Ausgabe von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit Steffen Lüdke, SPIEGEL-Korrespondent in London, über das katastrophale Abschneiden der Tories und den designierten Premier, Keir Starmer, der im Wahlkampf kaum über konkrete Politik gesprochen hat. »Die Briten wüssten vermutlich selbst gern, wer dieser Mann eigentlich ist«, so Lüdke.
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Es sollte der Moment werden, in dem Joe Biden den Amerikanern zeigt, dass er fit für eine zweite Amtszeit ist. Es wurde ein Debakel. SPIEGEL-Korrespondent René Pfister über 90 Minuten, die das Ende einer Präsidentschaft besiegeln könnten.
Die Demokraten hatten auf ein frühes TV-Duell zwischen den beiden Präsidentschaftskandidaten Joe Biden und Donald Trump gedrängt. Es sollte der große Befreiungsschlag werden. US-Präsident Joe Biden wollte die TV-Debatte nutzen, um anzugreifen. Immer wieder hatten Republikaner Biden vorgeworfen, er sei zu alt für das Amt, verwirrt, könne seine Gedanken kaum zu Ende bringen. Die Demokraten hofften auf einen starken Auftritt des 81-Jährigen. Es wurde ein Desaster.
In dieser Ausgabe von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit René Pfister, Bürochef des SPIEGEL in Washington. Pfister beschreibt einen historischen Abend, der womöglich das Ende der Präsidentschaft Biden einläuten könnte – trotz des Kontrahenten Donald Trump, der gelogen habe, »dass sich die Balken biegen«, so Pfister.
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Wie ist Krieg wirklich? SPIEGEL-Reporter Christoph Reuter über Soldaten im Bunker, den Alltag zwischen Schüssen und den Schrecken, den eine KI im Krieg verbreiten könnte.
Mitte Mai war vor einer großen russischen Offensive die Rede. Die ukrainische Armee meldete den Rückzug aus einigen Dörfern in der Region Charkiw. Die Lage war angespannt. Es war der Moment, in dem SPIEGEL-Reporter Christoph Reuter beschloss, an die Frontlinie zu fahren, um »ein Gefühl für die Situation zu bekommen und die Lage heute mit der vor einem Jahr zu vergleichen«, so Reuter.
In dieser Ausgabe von »Acht Milliarden« mit Host Juan Moreno beschreibt Reuter das dystopische Leben im Frontgebiet. Wo Reuter im letzten Jahr noch in Geschäften einkaufen konnte, ist heute nur noch Zerstörung. Das Leben existiert nur noch in den Dämmerstunden. »Die Drohnen haben den Krieg völlig verändert, kein Fahrzeug, kein Panzer, nicht mal ein Mensch ist vor ihnen sicher«, beschreibt Reuter die Situation. Alles, was man bisher über klassische Kriegsführung gelernt habe, sei mit dieser neuen Technologie hinfällig. Die Russen hätten zwar viel mehr Ausrüstung und Soldaten zur Verfügung, durch den Einsatz von Drohnen, habe sich aber alles verändert. Die Stimmung in der Ukraine ist aber, so Reuters Eindruck, deutlich besser, als noch vor einem Jahr.
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Die Welt brennt. Uns erreichen so viele Nachrichten wie noch nie – in Echtzeit. Juan Moreno schaut jede Woche mit den Korrespondent:innen des SPIEGEL auf einen Schauplatz und ordnet ein. »Acht Milliarden« ist der Auslands-Podcast des SPIEGEL. Jeden Samstag neu.
Und bei »Trumps Amerika« behält Janita Hämäläinen mit den SPIEGEL-Korrespondent:innen in Washington, D.C. und New York City die Entwicklungen in den USA im Blick. Jeden Mittwoch neu.
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