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Im Klimaschutz ist eigentlich jeder Schritt eine Herausforderung. Aber an diesem Wochenende sei man gleich tausend Schritte auf einmal gegangen, sagt der Präsident der Weltklimakonferenz in Kattowitz Michal Kurtyka.
Auf 133 Seiten hat die Staatengemeinschaft vereinbart, wie sie das Pariser Klimaabkommen umsetzen möchte. Viele Verhandler jubeln, dass es endlich ein Regelwerk gibt. Einige Umweltverbände sind wiederum enttäuscht. Doch was in Kattowitz vereinbart wurde, ist mehr als nur der kleinste gemeinsame Nenner, sagt SZ-Hauptstadtkorrespondent Michael Bauchmüller.
Weitere Themen: SPD will Sarrazin loswerden, 300 Millionen für Erzieher, Frankfurter Polizei.
Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro
Redaktion: Benedeict Witzenberger
Produktion: Julia Ongyerth
Zusätzliches Material über dpa und UNFCCC.
Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via [email protected]
Fünf Monate. So lange ist die durchschnittliche Wartezeit für Patienten in Deutschland, um eine Psychotherapie anzufangen. Für viele zu lang. Das Problem besteht vor allem auf dem Land, wo es wenige Psychotherapeuten gibt.
Gesundheitsminister Spahn hat nun einen Vorschlag gemacht: Ausgewählte Ärzte und Therapeuten sollen psychisch kranke Menschen untersuchen, noch bevor sie eine Praxis besuchen. Je schwerer das Problem, umso schneller ein Termin. Dagegen haben 200 000 Bürgerinnen und Bürger eine Petition unterschrieben. Sie sehen in Spahns Vorschlag nur eine neue Hürde, sagt SZ-Wissenschaftsredakteurin Christina Berndt.
Weitere Themen: "Heißzeit" Wort des Jahres, Immunität von Höcke aufgehoben, Gute-Kita-Gesetz verabschiedet.
Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Benedeict Witzenberger
Produktion: Justin Patchett
Zusätzliches Material über Deutscher Bundestag.
Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via [email protected]
Die Mehrheit für Theresa May beim Misstrauensvotum ihrer eigenen Fraktion ist eigentlich deutlich. 200 Abgeordnete stimmen für, 117 gegen sie. May hat davor schon angekündigt, dass sie bei der nächsten regulären Wahl 2022 nicht mehr als Premierministerin antreten wird.
Und trotzdem stimmten mehr als ein Drittel der Tory-Abgeordneten gegen sie. Die Premierministerin ist auf Zugeständnisse beim EU-Gipfel in Brüssel angewiesen. Doch selbst wenn May mit einem Erfolg nach London zurückkehren sollte, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie ihre eigenen Leute über die Klippe springen lassen werden, sagt die London-Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung, Cathrin Kahlweit.
Weitere Themen: Airbnb-Urteil in München, Rundfunkbeitrag rechtmäßig, drittes Todesopfer in Straßburg.
Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Benedeict Witzenberger
Produktion: Carlo Sarsky
Zusätzliches Material über BBC und Deutscher Bundestag.
Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via [email protected]
Stundenlang verhandeln fünf Ministerinnen und Minister im Kanzleramt. Es geht um den Paragrafen 219a im Strafgesetzbuch. Der verbietet Werbung für Schwangerschaftsabbrüche.
Wobei das Wort Werbung hier etwas weiter gefasst wird. Eine Ärztin aus Gießen hatte auf ihrer Homepage unter ihren Leistungen auch Schwangerschaftsabbrüche aufgeführt. Dafür wurde sie zu 6000 Euro Strafe verurteilt.
Im Streit um §219a steht mittlerweile der Koalitionsfrieden auf dem Spiel. Das Thema ist wahnsinnig emotional aufgeladen, fasst Kristiana Ludwig zusammen. Die SZ-Hauptstadtkorrespondentin findet, dass das Thema tiefer gehängt werden sollte.
Weitere Themen: Straßburg-Attentäter auf der Flucht, Misstrauensvotum gegen May, neues Angebot von DB.
Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Justin Patchett
Zusätzliches Material über Fraktionen von Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen.
Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via [email protected]
Seit Wochen befindet sich Frankreich in einem wirtschaftlichen und sozialen Notstand. Hunderttausende Demonstranten mit gelben Warnwesten gehen auf die Straße. Nun hat Präsident Macron verschiedene Maßnahmen angekündigt: Der Mindestlohn wird erhöht, für Überstunden werden weder Steuern noch Abgaben erhoben und wer eine niedrige Rente hat, bleibt von einer Sozialsteuererhöhung verschont.
Doch das alles wird die "gilets jaunes" nicht davon abhalten, weiter zu demonstrieren. Im Gegenteil. Jetzt, wo die Gelbwesten merken, dass ihr Protest Wirkung zeigt, werden sie noch weit mehr verlangen, sagt die SZ-Paris-Korrespondentin Nadia Pantel.
Weitere Themen: May tourt durch Europa, Festnahme im Fall Peggy, EZB-Anleihenkäufe rechtens.
Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro
Redaktion: Lars Langenau
Produktion: Julia Ongyerth
Zusätzliches Material über Twitter-Kanal von Emmanuel Macron.
Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via [email protected]
Die Bahn kommt - mal wieder nicht. Hunderttausende Pendler waren am Montag von dem Warnstreik bei der Bahn betroffen. Unmut entlädt sich bei den Pendlern.
Worum es bei dem Arbeitskampf der Gewerkschaft EVG geht und ob die Forderung nach 7,5 Prozent mehr Geld verhältnismäßig ist, erklärt Henrike Roßbach. Die Berliner SZ-Wirtschaftsredakteurin zeigt, dass die Bahn für die vielen anstehenden Neueinstellungen auch ein attraktiver Arbeitgeber sein muss.
Weitere Themen: EUGH: Exit vom Brexit ist möglich, Frankreich: Rede Macron angekündigt, UN-Migrationspakt verabschiedet
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Laura Terberl, Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Julia Ongyerth
Zusätzliches Material über Bahn, Reuters, SZ.de
Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via [email protected]
Nach dem ersten Wahlgang war nur eines klar: Jens Spahn wird nicht der neue Vorsitzende der CDU. In die Stichwahl hatten es Annegret-Kramp Karrenbauer und Friedrich Merz geschafft. Nach Bewerbungsreden, die ähnlich im Inhalt, aber unterschiedlich im Ton waren. Und die Entscheidung war unglaublich knapp: Mit 517 zu 482 Stimmen hat sich am Ende Annegret Kramp-Karrenbauer durchgesetzt.
Was diese Entscheidung für die Partei bedeutet, erklärt in dieser Sonderfolge von "Auf den Punkt" Stefan Braun – direkt vom CDU-Parteitag in Hamburg.
Moderation, Redaktion, Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Laura Terberl
Zusätzliches Material über CDU.
Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via [email protected].
Nach 18 Jahren gibt Angela Merkel den CDU-Vorsitz auf. Vor 1001 Delegierten, nach 72 Wahlkämpfen seit dem Jahr 2000 und einem Vermächtnis, das auch das Motto des Parteitages ist: "Zusammenführen. Und zusammen führen".
Ein Rückblick mit SZ-Parlamentskorrespondet Stefan Braun auf ihren Abschied in Hamburg und die Zumutungen, die sie ihrer Partei gemacht hat.
Weitere Themen: Neue Proteste gegen Macron in Frankreich erwartet, Steinmeier in China, Immer mehr Kleine Waffenscheine in Deutschland.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Laura Terbel
Produktion: Justin Patchett
Zusätzliches Material über CDU
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Der Bund will den Schulen für Computer, Notebooks und Tablets fünf Milliarden Euro schenken. Aber Bildung ist Ländersache, also muss man das Grundgesetz ändern. Der Bundestag stimmt mit Zwei-Drittel-Mehrheit zu. Aber alle 16 Bundesländer sind dagegen.
Was die Länder an dem sogenannten Digitalpakt stört, erklärt SZ-Bildungsredakteurin Susanne Klein.
Weitere Themen: Zulassung zum Medizinstudium, Huawei-Finanzchefin in Haft, CDU bestimmt neuen Chef.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Carlo Sarsky
Zusätzliches Material über dpa
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An diesem Mittwochmorgen haben mehr als 400 Polizeibeamte in Deutschland einen Spezialeinsatz: Operation "Pollino". Unter der Leitung des BKA nehmen die Polizisten bis zum Abend 15 Personen fest und durchsuchen mehr als 65 Objekte, darunter Pizzerien und Eiscafés.
"Pollino" richtet sich gegen die 'Ndrangheta. Die Mafiavereinigung aus Kalabrien ist längst kein ausschließlich italienisches Problem mehr. International agierende, kriminelle Organisationen können nur international bekämpft werden, sagt Hans Leyendecker. Der SZ-Investigativjournalist sieht in der Razzia das Eingeständnis dafür, dass die 'Ndrangheta stärker ist, als man dachte.
Weitere Themen: Länder lehnen Digitalpakt ab, Russland droht mit Bau neuer Raketen, Türkei erlässt Haftbefehle im Fall Khashoggi.
Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro
Redaktion: Laura Terberl, Benedict Witzenberger
Produktion: Justin Patchett
Zusätzliches Material über Eurojust.
Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via [email protected].
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