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Vor zweieinhalb Jahren haben sich die Briten für den Austritt aus der Europäischen Union entschieden. Am 29. März 2019 soll das passieren. Doch seit der Brexit-Abstimmung scheint auf der Insel Chaos zu herrschen. Nicht mehr ganz zehn Wochen vor dem Austritts-Datum, ist noch immer offen, ob es zu einem geordneten Ausstieg kommen wird.
Immerhin gibt es einen Brexit-Vertrag, auf den sich Großbritannien und die EU geeinigt haben. Über den wird das Unterhaus am Dienstagabend abstimmen. Aber viele Abgeordnete der konservativen Tories wollen ihrer Premierministerin Theresa May nicht folgen. Wie Mays Chancen stehen und warum die oppositionelle Labour Partei eine schlechte Strategie hat, erklärt Björn Finke, der SZ-Korrespondent in London.
Weitere Themen: Streik der Flughafen-Kontrolle, Kramp-Karrenbauer prangert Umwelthilfe an, Danzigs Bürgermeister stirbt nach Messerangriff.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Julia Ongyerth
Zusätzliches Material über die britische Regierung
Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende, heißt es. Bei André Poggenburg und der AfD weiß man nicht so genau, was davon zutrifft. Poggenburg ist immer wieder durch rechtsextreme Redebeiträge aufgefallen. Die Bundesspitze hat deswegen vor kurzem beschlossen, Poggenburg zwei Jahre lang für alle Ämter sperren zu wollen.
Der Beschuldigte kommt dem Parteivorstand zuvor. Poggenburg ist aus der AfD ausgetreten und hat seine eigene Partei gegründet: den "Aufbruch deutscher Patrioten - Mitteldeutschland”. Es passt zum Politikertypen Poggenburg, sagt Cornelius Pollmer. Der SZ-Redakteur in Leipzig kommt zu dem Schluss, dass Poggenburg nun endgültig das Vertrauen der Wähler veruntreut hat.
Weitere Themen: Hacker womöglich rechtsextrem, Spahn will Kassen für Fettabsaugung zahlen lassen, Schneechaos in Bayern.
Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Julia Ongyerth
Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via [email protected]
Zwei Jahre lang hat der Präsident der Demokratischen Republik Kongo, Joseph Kabila, die Wahlen hinausgezögert, um an der Macht zu bleiben. Dann wurde Ende Dezember gewählt, doch mehr als eine Million Menschen aus Unruhe- und Ebolagebieten durften nicht mit abstimmen. Eigentlich hätte schon am Sonntag das Ergebnis bekannt gegeben werden sollen, aber es gab "logistische Probleme".
Nun hat die Wahlkommission überraschenderweise den Oppositionskandidaten Félix Tshisekedi zum Sieger erklärt. Doch schon kurz nach der Wahl zweifeln viele die Rechtmäßigkeit der Wahl an. Auch die katholische Kirche, die als einzige Organisation auf ein flächendeckendes Netz von unabhängigen Wahlbeobachtern zurückgreifen kann, mischt sich ein. Dass in der Demokratischen Republik Kongo zum ersten Mal seit der belgischen Kolonialzeit ein Machtwechsel friedlich abläuft, steht also noch lange nicht fest, fasst SZ-Außenpolitikredakteur Tobias Zick zusammen.
Weitere Nachrichten: Stellenabbau bei Ford, Streiks an deutschen Flughäfen, Treffen Nordkorea und China.
Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro
Redaktion: Antonia Franz, Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Carlo Sarsky
Zusätzliches Material über Commission Electorale du Congo und RFI Afrique.
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Die Rede zur Nation von US-Präsident Donald Trump hat die Fronten in den Vereinigten Staaten verhärtet. In neuneinhalb Minuten voller düsterem Pathos malte er ein Schreckensbild der Situation an der Grenze zu Mexiko.
Die Mauer müsse unbedingt her. Doch die Demokraten lehnen ab. Der Shuttdown geht weiter. Wie es trotzdem eine Lösung im Haushaltsstreit geben kann, erläutert der USA-Korrespondent der SZ, Johannes Kuhn.
Weitere Nachrichten: Überfall auf AfD-Mann Magnitz, heftige Schneefälle, Flüchtlinge gehen in Malta an Land.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Antonia Franz, Vinzent-Vitus Leitgeb, Benedict Witzenberger
Produktion: Justin Patchett
Zusätzliches Material über White House und CNN
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Seit Tagen beschäftigt ein Hackerangriff die höchsten Stellen des Staates. Jetzt kommt raus: Orbit oder God wie sich der Hacker nannte, ist ein 20-jähriger Schüler aus Hessen, der noch im Kinderzimmer seiner Eltern wohnt.
Jeder mit PC-Sachverstand kann im Netz zur Bedrohung werden, sagt der Leiter des Digitalressorts der SZ, Jannis Brühl. Dabei gebe es ganz einfache Möglichkeiten sich im Internet vor Datenklau zu schützen.
Weitere Nachrichten: AfD-Politiker brutal zusammengeschlagen, Trump will mit Notstand Mauer bauen, Türkei vor Einmarsch in Syrien.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Antonia Franz, Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Julia Ongyerth
Zusätzliches Material über phoenix und dpa
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Am 7. Januar 1979 wurde die Terrorherrschaft der Roten Khmer in Kambodscha von vietnamesischen Truppen beendet. Die Roten Khmer und ihr Führer Pol Pot versuchten sich mit ihrem bizarren "Agrarkommunismus" an einem furchtbaren Menschenexperiment.
Vier Jahre brachten sie einen unvergleichlichen Terror über das kleine Land. Mehr als 1,7 Millionen Menschen des Acht-Millionen-Volkes wurden ermordet, sterben an Hunger, Entkräftung oder Krankheiten. Ein Trauma, das bis heute nachwirkt, sagt Südostasien-Korrespondent Arne Perras.
Weitere Nachrichten: Habeck verzichtet auf Social Media, Kevin Spacey vor Gericht, Schneechaos in Deutschland.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion:Vinzent-Vitus Leitgeb, Laura Terberl
Produktion: Carlo Sarsky
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Was ist das Jahr wieder schnell vergangen. Und das, obwohl Anfang des Jahres eine Bundesregierung noch nie so lange gebraucht hat, sich zu finden.
Später im Jahr dann zieht sich Merkel von einem wichtigen Amt zurück Kramp-Karrenbauer kommt, Merz wird abserviert. Die SPD ist im Tiefflug, die Grünen sind high, und die AfD nicht mehr wegzudenken.
Trump twittert die Welt in Angst und Schrecken und Europa verschläft den Aufbruch. Das Jahr 2018 lassen wir mit SZ-Chefredakteur Kurt Kister nochmal Revue passieren.
Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro
Redaktion: Lars Langenau
Produktion: Carlo Sarsky
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"Auf den Punkt" macht Weihnachtsferien bis zum 7. Januar.
Die USA haben den Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat gewonnen, meint US-Präsident Donald Trump. Und kündigt an, seine Truppen aus Syrien zurückzuziehen. Mit dieser Entscheidung liegt er falsch, warnen nicht nur die Demokraten. Vor allem die Generäle und seine eigenen Parteifreunde, die Republikaner, versuchen Trump umzustimmen.
Trump versucht, die Wünsche der US-Bürger zu erfüllen. Die wollen endlich, dass Schluss ist mit Kriegen in fernen Wüstenstaaten. Doch sollten sich die USA wirklich aus Syrien zurückziehen, werden vor allem ihre engsten Verbündeten im Konflikt, die Kurden, ein großes Problem bekommen, sagt der SZ-Außenpolitikredakteur Moritz Baumstieger.
Weitere Themen: Putin rechnet mit Westen ab, US-Staatsanwaltschaft verklagt Facebook, Missbrauchsskandal in Illinois.
Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro
Redaktion: Lars Langenau
Produktion: Carlo Sarsky
Zusätzliches Material über Twitteraccount @realdonaldtrump.
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Man setzt sich in eine Kapsel und düst dann schwebend in Höchstgeschwindigkeit durch eine Vakuum-Röhre.
Die Ursprungsidee des Hyperloops klingt wie aus einem Science-Fiction-Roman. Am Dienstag wurde in Los Angeles die erste Teststrecke eröffnet. Was auf dem ersten Blick wirkt wie ein Werbegag von Milliardär Elon Musk, könnte die Mobilität revolutionieren, sagt SZ-Korrespondent Jürgen Schmieder.
Weitere Themen: Einwanderungsgesetz, EU-Kommission und Italien einig, EU verbietet Plastik-Wegwerfprodukte.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Jean-Marie Magro
Produktion: Justin Patchett
Zusätzliches Material über The Boring Company und dpa.
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Vier große Kundgebungen in den letzten paar Tagen: Die Wut ist groß in Ungarn. Die Menschen gehen wegen eines neuen Arbeitszeitgesetzes der Regierung Viktor Orbáns auf die Straße. Die Demonstranten nennen es das "Sklavereigesetz".
Und zum ersten Mal seit 2010, also seit Orbán Premierminister geworden ist, ist die Opposition vereint. Von den Grünen über die Sozialisten und Liberalen bis hin zur rechtsextremen Jobbik-Partei stehen alle gegen den Premier zusammen. Genau dieses Bündnis, bei dem niemand weiß, wie lange es halten wird, könnte Orbán gefährlich werden. Das sagt Peter Münch, Korrespondent für Österreich und Südosteuropa bei der Süddeutschen Zeitung.
Weitere Themen: Baukindergeld, Rechtsextremismus in hessischer Polizei, Manchester wirft Mourinho raus.
Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro
Redaktion: Benedeict Witzenberger
Produktion: Julia Ongyerth
Zusätzliches Material über Reuters.
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