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Präsident Emmanuel Macron hat noch am Abend der Europawahl das Parlament aufgelöst. Wahltermine: 30. Juni und 7. Juli. Diesen Schritt hatte niemand erwartet. Und sollte sich das Ergebnis der Europawahl wiederholen, droht Frankreich ein heftiger Rechtsruck. Was würde sich dadurch ändern?
Darüber spricht SZ-Frankreich-Expertin Kathrin Müller-Lancé in dieser Ausgabe von „Auf den Punkt“. Ein Ergebnis der Wahl stehe aber wahrscheinlich schon jetzt fest: Macron werde geschwächt aus der Wahl gehen.
Weitere Nachrichten: Bund und Länder wollen härteren Asylkurs, Ukraine darf in Grenznähe russisches Territorium angreifen
Zum Weiterlesen:
Den Text zur Verbesserung von Talkshows lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Leopold Zaak
Produktion: Jakob Arnu
Zusätzliches Audiomaterial über Emannuel Macron (Youtube).
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Seit vielen Monaten wird diskutiert, ob Deutschland seine Migrationspolitik verschärfen sollte. Und seit dem mutmaßlich islamistischen Messerangriff in Mannheim Ende Mai hat die Debatte nochmal an Fahrt aufgenommen: Die Ampel prüft nun, ob Abschiebungen von Straftätern nach Syrien und Afghanistan möglich sind. Und einige Unionspolitiker fordern, Deutschland müsse seine Asylverfahren außerhalb der EU abwickeln, etwa wie Großbritannien das mit Ruanda machen könnte.
Im Gespräch analysiert SZ-Parlamentskorrespondent Markus Balser, wie realistisch die diskutierten Maßnahmen tatsächlich sind.
Weitere Nachrichten: Mark Rutte wird wohl neuer Nato-Generalsekretär, Israels Armeesprecher stellt Kriegsziel infrage
Zum Weiterlesen und -hören: Hier können Sie die neue Folge von „Und nun zum Sport“ mit einer Analyse zum EM-Spiel Deutschland gegen Ungarn hören.
Moderation, Redaktion: Leopold Zaak
Redaktion: Nadja Schlüter
Produktion: Jakob Arnu
Zusätzliches Audiomaterial über: Reuters
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Malu Dreyer ist eine Konstante in der Politik in Rheinland-Pfalz. Sie war dort elf Jahre lang Sozialministerin und hat das Bundesland dann weitere elf Jahre als Ministerpräsidentin geführt. In ihrer gesamten politischen Karriere war sie immer extrem beliebt.
Doch jetzt hat die Politikerin ihren Rücktritt angekündigt. Sie sagt, ihr fehlt die Energie, um das Amt auszuüben. Dreyer leidet seit Jahrzehnten an Multipler Sklerose. Doch für SZ-Redakteur Detlef Esslinger ist das nicht der Grund für ihren Rücktritt. Er vermutet, dass sie eher Platz für ihren Nachfolger schaffen will. Mehr dazu erzählt er in diesem Podcast.
Weitere Nachrichten: Innenminister beraten über Asyl, EU plant Defizitverfahren gegen verschiedene Länder.
Zum Weiterlesen:
RAF: Wie ein Mann seit Jahren den Mörder seines Vaters sucht.
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Annika Bingger
Zusätzliches Audiomaterial über ARD.
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Deutschland wird als Wirtschaftsstandort immer unattraktiver. Das geht zumindest aus dem Ranking der Schweizer Hochschule IMD hervor, die die Wettbewerbsfähigkeit verschiedener Länder misst. Von 67 Ländern landet Deutschland auf dem 24. Platz, weit hinter den Spitzenreitern Singapur, Schweiz und Dänemark. Das war allerdings nicht immer so: Noch 2014 war Deutschland in der Liste auf Platz 6. Woran liegt das? Und wie kann Deutschland es schaffen, wieder wettbewerbsfähiger zu werden? Das erklärt in dieser Folge Bastian Brinkmann, aus dem Berliner Parlamentsbüro der SZ.
Weitere Nachrichten: Verfassungsschutz warnt vor Islamismus, Deutschland hält 2024 das Nato-Ziel ein
Zum Weiterlesen und -hören: Lesen Sie hier das Porträt über die Soziologin Eva Illouz
Moderation, Redaktion: Leopold Zaak
Redaktion: Johannes Korsche, Nadja Schlüter
Produktion: Imanuel Pedersen
Zusätzliches Audiomaterial über: Reuters
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In München beginnt am Dienstag ein Prozess gegen die „Gruppe Reuß“, also die Bande um Heinrich XIII. Prinz Reuß, der vorgeworfen wird, einen gewaltsamen Umsturz in Deutschland geplant zu haben. Neben der Verhandlung in München laufen bereits zwei weitere Prozesse: in Frankfurt am Main und in Stuttgart. 26 Männer und Frauen stehen vor Gericht, wegen der Bildung einer terroristischen Vereinigung und teilweise auch wegen Hochverrats.
Im Gespräch geben die SZ-Gerichtsreporter Annette Ramelsberger und Benedikt Warmbrunn einen Einblick in das Innenleben der Gruppe. Und sie erklären, warum die Gruppe Reuß besser nicht belächelt werden sollte.
Weitere Nachrichten: Netanjahu löst Kriegskabinett auf, Staats- und Regierungschefs sprechen über neue EU-Spitzenposten.
Zum Weiterlesen: Hier finden Sie den Text über die politische Äußerung von Kylian Mbappé.
Moderation, Redaktion: Leopold Zaak
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Annika Bingger
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Diese Folge von "Auf den Punkt: Die US-Wahl" wurde am vergangenen Freitag bereits im gleichnamigen Kanal veröffentlicht. Wenn Sie die nächsten Episoden also immer möglichst aktuell hören wollen, abonnieren Sie gerne auch diesen Kanal. Ansonsten erscheint jede Folge aber auch weiterhin sonntags hier im regulären Kanal von "Auf den Punkt".
Donald Trump verkauft goldene Turnschuhe für 400 Dollar das Paar. Wer bei einem Fundraiser-Event Joe Biden, Barack Obama und Bill Clinton gemeinsam auf der Bühne sehen will, muss für das Ticket mindestens 225 Dollar zahlen, für ein gemeinsames Foto 100.000, für ein persönliches Treffen 500.000 Dollar. Und jeden Tag verschicken die Kampagnen-Teams unzählige Mails mit Spendenaufrufen und planen weitere exklusive Veranstaltungen. So sammeln sie im US-Wahlkampf pausenlos Geld von Wählern und Wählerinnen, Großspendern und Unternehmerinnen ein.
Der Wahlkampf in den USA ist teuer und wird immer teurer. 2020 wurden im Vorfeld der Kongress- und Präsidentschaftswahlen 14 Milliarden Dollar ausgegeben – so viel wie nie zuvor. Vor allem seit einem Urteil des Obersten Gerichtshofs aus dem Jahr 2010 wird die Wahlkampf-Finanzierung aber auch massiv kritisiert, da sie immer intransparenter und unregulierter abläuft.
Warum das Urteil so entscheidend war, was Super PACs sind und was Joe Biden eigentlich in seinem Kampagnen-Shop verkauft – darum geht es in dieser Folge von "Auf den Punkt – Die US-Wahl".
Hinweis der Redaktion: An einer Stelle im Podcast wird John Kerry als ehemaliger Präsidentschaftskandidat der Republikaner bezeichnet. Das stimmt allerdings nicht. John Kerry trat 2004 für die Demokraten gegen George W. Bush an.
Redaktionsschluss für diese Sendung war Donnerstag, 13.06.2024, um 17 Uhr.
Moderation, Redaktion: Stefan Kornelius, Nadja Schlüter
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Carolin Lenk
Zusätzliches Audiomaterial über DW News, CNN-News18, Joe Biden (Facebook), Donald J. Trump (Facebook), CNBC und NewsNation.
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In dieser Woche hat der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij in Berlin an einer Wiederaufbau-Konferenz für die Ukraine teilgenommen. Auch den Rest der Woche war er unterwegs, um für Unterstützung und eine Zukunftsperspektive für sein Land zu werben: In Frankreich bei Präsident Macron, in Saudi-Arabien bei Kronprinz bin Salman, beim G-7-Gipfel in Italien und am Samstag geht es weiter in die Schweiz, zu einer Ukraine-Friedenskonferenz.
Kann Selenskij sich mit diesen Reisen langfristige Unterstützung sichern? Und ist es wirklich sinnvoll, zum jetzigen Zeitpunkt über Wiederaufbau und Frieden zu sprechen, wenn in der Ukraine Tag für Tag russische Bomben fallen und kein Ende in Sicht ist? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Paul-Anton Krüger, der aus dem Berliner Parlamentsbüro über Außen- und Sicherheitspolitik berichtet.
Weitere Nachrichten: Russischer Präsident Putin kritisiert G-7-Beschluss, linke Parteien in Frankreich treten als Bündnis zur Neuwahl an
Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter
Redaktion: Johannes Korsche, Vinzent-Vitus Leitgeb, Leopold Zaak
Produktion: Imanuel Pedersen
Zusätzliches Audiomaterial über Reuters und Youtube @PresidentGovUa
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Die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni hat zum alljährlichen G7-Gipfel nach Italien eingeladen. Da wird es vor allem um die Unterstützung der Ukraine gehen. Auch Papst Franziskus hat seinen Besuch angekündigt. Der Gipfel dauert bis Samstag.
Und mittendrin eben Gastgeberin Meloni, die ihre Amtskollegen sehr freundlich, teils freundschaftlich auf dem Gipfel begrüßt. So sah das nicht immer aus. Vor allem als Meloni 2022 Wahlkampf gemacht hat und sehr stark gegen Geflüchtete, gegen die LGBTQ-Community und gegen die EU gewettert hat. Meloni ist die Vorsitzende der postfaschistischen Partei Fratelli d’Italia. Aber die großen Skandale sind bisher ausgeblieben.
Das ist zumindest der Eindruck in Deutschland. Aber stimmt das? Über die Politikerin Giorgia Meloni und über die Themen auf dem G-7-Gipfel spricht in dieser Folge SZ-Italien-Korrespondent Marc Beise, der auch über das G-7-Treffen berichtet.
Weitere Nachrichten: Ukraine-Hilfen auf G-7-Gipfel, Nachtragshaushalt 2024 ist wahrscheinlich
Zum Weiterlesen:
Den Text zum Herbert-Grönemeyer-Konzert in Bochum finden Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Leopold Zaak
Produktion: Annika Bingger
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Seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine wurde in Deutschland über die Wiedereinführung der Wehrpflicht diskutiert. Denn seit sie ausgesetzt wurde, fehlen Rekruten und Reservisten. Um die Bundeswehr wieder verteidigungsfähig zu machen, plant Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius einen „Auswahlwehrdienst“: um ihren 18. Geburtstag sollen junge Männer in Deutschland verpflichtend einen Fragebogen ausfüllen, indem sie sich zu einem freiwilligen Wehrdienst bereit erklären können. Aus allen freiwilligen Meldungen könnte die Bundeswehr dann die geeignetsten Kandidaten auswählen. Ob das reichen wird, um die Bundeswehr wieder fit zu machen, erklärt in dieser Folge der SZ-Verteidigungsexperte Georg Ismar.
Weitere Nachrichten: EU plant Strafzölle für E-Autos aus China, Bildungsminister Stark-Watzinger wegen Reaktion auf offenen Brief in der Kritik
Zum Weiterlesen:
Hier können Sie mehr über Pistorius’ Pläne für den Wehrdienst nachlesen.
Und hier lesen Sie mehr über das Bildungsministerium und den offenen Brief der Hochschuldozierenden.
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Redaktion: Nadja Schlüter
Produktion: Aylin Sancak
Zusätzliches Audiomaterial über dpa.
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