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Im November 2024 reiste ich nach Nord-Schweden und begleitete dort die Startkampagne der Höhenforschungsrakete MAPHEUS-15. Bei der Gelegenheit konnte ich im Institut für Weltraumphysik auch noch ein Interview zum PEP-Instrument mit dem JDC-Sensor und ein Interview über Polarlichter führen. Zudem erhielt ich die Gelegenheit, die ESTRACK-Anlage der ESA bei Kiruna zu besuchen. Du hast die Möglichkeit, die Reise noch zu unterstützen und damit dem Podcast Dinge zu ermöglichen. Dafür gibt es es eine Crowdfunding-Kampagne bei Indiegogo.
Erschienen: 07.02.2025, Dauer: 0:18:22
MAPHEUS-15 erreichte eine Flughöhe von über 300 Kilometer. Ich erwähnte in der Episode eine Höhe von über 400 Kilometer.
Polarlicht bei Kiruna, Nord-Schweden
© Lars Naber, Auf Distanz
Antriebsstufen für MAPHEUS 15 auf der Esrange
© Lars Naber, Auf Distanz
Antenne der ESTRACK-Anlage östlich von Kiruna
© Lars Naber, Auf Distanz
JDC-Hardware in der Druckkammer des „Institutet för rymdfysik“ bei Kiruna
© Lars Naber, Auf Distanz
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt betreibt beim GSOC in Oberpfaffenhofen etliche Anlagen. Eine davon ist die Großforschungsanlage „EPOS 2.0“. „EPOS“ steht kurz für European Proximity Operations Simulator, auf Deutsch etwa „Europäischer Simulator für Annäherungsoperationen“. Mit dieser Anlage kann man die Annäherung an Satelliten simulieren und nötige Komponenten dafür testen. Was diese Anlage alles kann, wie sie betrieben wird und was man mit den Ergebnissen macht, darüber sprach ich mit Florian Rems.
Erschienen: 15.01.2025, Dauer: 1:15:36
Das Titelbild zu dieser Episode zeigt Objekte, die im Interview beschrieben wurden: Links ist der Roboterarm mit der Sensorplattform zu sehen, das ist der erwähnte „Chaser“. Dieser kann sich linear bewegen und sich so dem simulierten Satelliten rechts im Bild nähern.
In der Episode sprachen wir außerdem über den dunklen Stoff, den man für den Hintergrund verwendet. Hellt man das Bild auf passende Weise auf, werden irgendwann dieser Hintergrund und der verkleidete zweite Roboterarm sichtbar. Ohne das scheint der simulierte Satellit rechts einfach zu schweben oder ins Bild montiert worden zu sein.
Im Interview wurde außerdem auch das DLR-Institut für Robotik und Mechatronik erwähnt, auch dazu kommt in Kürze eine eigene Episode, ebenso zum DLR-Projekt ION.
Dann möchte ich natürlich wieder „Danke!“ sagen. Die Reise nach Oberpfaffenhofen wurde möglich durch Unterstützung der bevuta IT und durch finanzielle Unterstützungen.
Seit der letzten Episode gab es Unterstützungen von Swen, Mathias, Robert, Ralph, Sebastian, Karl-Matthias, Norbert, Peter, Ralph Juergen, Sebastian, Sven, Christof und Barbara, Peter, Martin, Michael und Vera, Tobias, Ralph, Timo, Matthias, Dennis und Kai.
Auch gab es zwei Unterstützungen in Form von Auphonic-Stunden. Vielen Dank euch allen! Das hilft gerade aktuell sehr weiter.
Zum Abschluss habe ich noch eine Podcast-Empfehlung. Da geht es um den Botenstoff-Podcast von Peter Kohl. Peter war einer der Beteiligten im Podcast-Projekt „Auf Distanz goes Baikonur“. Er sprach in Episode 18 seines Botenstoff-Podcasts mit Dr. Sonja Brungs vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Sie leitet dort die Abteilung für Astronautentraining. In der Podcast-Episode beim Botenstoff-Podcast berichtet sie über ihren Werdegang ihre die Arbeit bei DLR und ESA.
Diese Auf Distanz-Episode kam nun nach einer etwas längeren Pause. Ich war gesundheitlich angeschlagen und das zog sich leider ziemlich hin. Nun bin ich aber wieder fit und es geht endlich weiter. Ich habe noch viele Episoden in der Pipeline, darunter eine ganze Reihe im Zusammenhang mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Bei diesen ist der Produktionsaufwand etwas höher, aber die ersten drei davon sollen nun bald kommen.
Die bereits angekündigte Meta-Episode wird Episode 108 sein.
Roboter und Simulationsaufbauten des European Proximity Operations Simulators
Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)
Cargo (Frachtgut) ins All zu bringen, ist teuer und aufwendig. Das ist keine Neuigkeit. Noch schwieriger ist es, Waren aus dem All zurück zur Erde zu bringen. Dafür gibt es zwar schon Lösungen, aber nicht besonders viele. Die europäische Raumfahrtagentur ESA hat deswegen eine eigene Initiative ins Leben gerufen, den „LEO Cargo Return Service“. Ich sprach über dieses Thema mit der ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti. Sie leitet die Initiative.
Erschienen: 18.11.2024, Dauer: 0:32:09
Diese Episode erscheint wenige Tage nach der Rückkehr von einer Reise. Ich war für den Podcast in Schweden und habe dort sehr viel Material gesammelt, viel mehr als erwartet. Das muss ich natürlich alles noch aufbereiten und es wird eine Weile dauern. Die nächste Episode wird aber eine Meta-Episode werden, da werde ich mehr über diese Reise sprechen. Erwähnen möchte ich aber schon, dass alleine das Material aus Schweden für sieben bis acht Podcast-Episoden reichen sollte.
Wie immer möchte, ich allen danken, die diesen Podcast finanziell unterstützen. Das waren seit der letzten Episode einige, nämlich Martin, Georg, Sebastian, Karl-Matthias, Sebastian, Norbert, Ralph Jürgen, Sebastian, eine Person, deren Vorname mit „F“ beginnt, Alexander, Sven, Kilian Nicolas, Peter und Martin. Vielen Dank euch allen! Das hilft gerade aktuell sehr weiter.
Die nächste Reise wird mich nach Bremen führen. Hier werde ich im Reinraum von OHB einen neuen MTG-Sounder-Satelliten besuchen und am Tag darauf die SpaceTechExpo Europe. Zu beidem soll es natürlich dann auch eigene Episoden geben.
Aber erstmal kommt die erwähnte Meta-Episode. Die markiere ich im Feed als Bonus-Episode und die wird sicher kürzer als normale Episoden. Ich berichte ich dann wie erwähnt über die Schwedenreise, wie das gelaufen ist und was von dort an Episoden kommen wird.
Hintergrund: ESA’s Commercial LEO Cargo Return project
Quelle: ESA Photolibrary for professionals
© ESA – D. Ducros
Bild von Samantha Cristoforetti
Entnommen aus dem Bild „Crew-4 portrait“
© NASA – J.Valcarcel / R.Markowitz / N.Moran
In dieser Episode kehren wir noch mal zum GSOC nach Oberpfaffenhofen zurück. Hier gibt es das Kontrollzentrum für das europäische Columbus-Modul an der Internationalen Raumstation ISS. Dieses Kontrollzentrum spielt eine wichtige Rolle bei einem kommenden Übergang: In Oberpfaffenhofen entsteht in den nächsten Jahren das HECC, das Human Exploration Control Center. Das wird das europäische Mondkontrollzentrum. Ich sprach mit Dr. Florian Sellmaier vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Wir sprachen über das HECC, über das Lunar Gateway und weitere Entwicklungen in der bemannten Raumfahrt.
Erschienen: 30.10.2024, Dauer: 0:28:59
Diese Episode ist eine direkte Fortsetzung der Episode 104 über das GSOC in Oberpfaffenhofen. Falls du die noch nicht gehört hast, empfehle ich, die Episode 104 zuerst zu hören und dann mit Episode 105 fortzusetzen.
Die vorherige Episode ist erst vor zwei Tagen erschienen, in der Zeit ist nicht allzu viel passiert. Ich bin in den letzten Vorbereitungen für die Reise zur Esrange nach Kiruna. Hier hat sich ergeben, dass ich bei Kiruna die Funkstation des ESTRACK-Netzwerks der ESA mit besuchen darf. Noch in Abstimmung sind zwei weitere Interviews an einem Institut, aber auch das sieht bislang sehr gut aus.
Von dieser kommenden Reise unabhängig zeichnet sich noch eine weitere spannende Gelegenheit ab. Bei der bin ich aktuell völlig unsicher, ob ich sie finanzieren kann, dazu vielleicht in einer der nächsten Episoden mehr.
Wie immer möchte ich allen danken, die diesen Podcast finanziell unterstützen. Ihr macht Dinge mit möglich, dafür vielen, vielen Dank!
Die nächste Episode erscheint voraussichtlich Mitte November, da geht es dann wahrscheinlich um „Europas LEO Cargo Return Service“. Dafür sprach ich mit der Leiterin der Initiative, der ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti.
Full view of Gateway
Credit: NASA (Public Domain)
Missionskontrollräume des Columbus Kontrollzentrums, Oberpfaffenhofen
Credit: Harald Bischoff (CC BY-SA 3.0)
Im deutschen Raumfahrt-Kontrollzentrum GSOC in Oberpfaffenhofen betreibt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt mehrere Kontrollräume, unter anderem für das europäische Columbus-Modul an der Internationalen Raumstation ISS. Zum GSOC gehören aber auch weitere Einrichtungen wie zum Beispiel Bodenstationen. Ich sprach mit Dr. Florian Sellmaier über das GSOC und seine Geschichte und den Standort Oberpfaffenhofen.
Erschienen: 28.10.2024, Dauer: 1:03:19
Mitte Oktober war ich beim Internationalen Astronautischen Kongress IAC. Von dort habe ich elf Interviews mitgebracht. Zehn davon kommen in eine Episode zum IAC, das elfte wird in eine Episode kommen, die in etwa einem Jahr erscheinen soll.
Die aktuelle Episode zum GSOC habe ich wie schon erwähnt im Juli 2024 aufgezeichnet. Bei meinem Besuch im Juli zeichnete ich dort noch drei weitere Interviews auf. Da ging es dann um das kommende Mondkontrollzentrum HECC, um die Mobile Raketenbasis MORABA und den European Proximity Operations Simulator EPOS.
Zudem gab es dieses Jahr noch weitere Aufnahmen bei weiteren Einrichtungen des DLR. Die Episoden werden in der nächsten Zeit alle nach und nach erscheinen.
Besonders erwähnen möchte ich gerade das Interview mit der Abteilung MORABA am Standort Oberpfaffenhofen. Die MORABA führt Höhenforschungsmissionen mit Raketen und Ballonen durch und entwickelt auch Systeme dafür.
Ich werde die Startkampagne der Höhenforschungsrakete MAPHEUS 15 in Nord-Schweden mit begleiten und dort eine Reihe von Interviews aufzeichnen. Ich habe bei der Gelegenheit auch für den Besuch weiterer Einrichtungen angefragt, das ist noch in Klärung.
In Episode 102 hatte ich schon erwähnt, dass ich für diese Reise finanzielle Hilfe brauchen kann und habe ein Crowdfunding angekündigt. Das habe ich nun vor der Reise nicht mehr hinbekommen, mir war es wichtiger, dass ich vorher noch Episoden veröffentliche. Das Crowdfunding möchte ich dann nach der Reise noch machen und freue mich sehr, wenn ihr das Projekt dann noch unterstützen mögt.
Meist unabhängig von der Reise sind seit der letzten Episode finanzielle Unterstützungen eingegangen: von Sven, Martin, Peter, Norbert und Ralph. Vielen Dank euch!
In der nächsten Episode gibt es dann ein weiteres Interview aus Oberpfaffenhofen. Das wurde im Interview dieser Episode schon erwähnt, es geht um das geplante europäische Mondkontrollzentrum HECC. Dafür sprach ich nochmal mit Dr. Florian Sellmaier.
K-1: Größter Kontrollraum des GSOC
Entnommen der Seite: Goldenes Jubiläum: 50 Jahre Deutsches Raumfahrtkontrollzentrum GSOC
Credit: DLR (CC-BY 3.0)
Am 26. September 2022 schlug die NASA-Raumsonde DART auf den Asteroiden Dimorphos ein. Das geschah mit Absicht, man möchte untersuchen, ob sich ein Himmelskörper durch einen Einschlag ablenken lässt. DART ist Teil der Kooperation AIDA. Ein weiterer Teil ist die ESA-Raumsonde Hera. Sie wurde am 7. Oktober 2024 gestartet und soll im Doppelasteroidensystem Didymos/Dimorphos die Auswirkungen des DART-Einschlags untersuchen. Ich war für die Startveranstaltung beim europäischen Raumflugkontrollzentrum ESOC der ESA in Darmstadt. Dort führte ich Interviews zur Mission von Hera und besuchte die öffentliche Veranstaltung zum Start.
Erschienen: 12.10.2024, Dauer: 0:39:16
Die letzte Episode ist erst vor einem Tag erschienen, seitdem ist nicht viel passiert. Ich bereite mich auf den Internationalen Astronauten Kongress IAC vor, die Reise finanziere ich zum Teil durch eure finanzielle Unterstützungen. Vielen Dank dafür!
Nach dem IAC erscheint dann die nächste Episode, darin geht es voraussichtlich um das Deutsche Raumfahrt-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen.
Hera networking with CubeSats
Credit: ESA – ScienceOffice.org
Seit Menschen ins All fliegen, müssen sie sich mit dem Thema Strahlung auseinandersetzen. Diese kann für den Körper sehr gefährlich sein. Deswegen untersucht man schon seit langem die Strahlenexposition im All und die Auswirkungen. Messungen der Strahlungen finden bei robotischen Missionen statt, aber auch an Bord der Internationalen Raumstation ISS. Auf dem Flug von Artemis I zum Mond und zurück war ein großes Experiment zur Strahlenmessung mit an Bord. Es heißt MARE, kurz für "MATROSHKA AstroRad Radiation Experiment". Ich sprach mit Dr. Thomas Berger vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt über Strahlung, über Messmethoden und Experimente.
Erschienen: 11.10.2024, Dauer: 1:35:12
Die letzte Episode ist nun etwas her. Nach der Zahl der Episoden im Frühjahr und Sommer musste ich mich zwischendurch um andere Themen kümmern, war aber trotzdem einige Male für den Podcast unterwegs. Und auch organisatorisch ist viel passiert.
Am 7. September 2024 gab es in Köln das Hörer:innentreffen zur Feier der Episode 100 von „Auf Distanz“. Das hat mir viel Spaß gemacht, vielen Dank, dass ihr alle da wart. Ein Extra-Dank geht an Georg. Vielleicht gibt es 2025 wieder ein Treffen, dann vielleicht im Ruhrgebiet.
Nun zu den Neuigkeiten… die sind für mich sehr, sehr spannend:
Beim Hörer:innentreffen in Köln wurde ich gefragt, was denn noch Ziele wären, über die ich gerne berichten würde. Ich nannte dann mehrere, darunter die nördlichste Stadt in Schweden, Kiruna. Hier gibt es in der Nähe die Esrange, kurz für „European Space and Sounding Rocket Range“. Auf diesem Gelände werden Ballons, Höhenforschungsraketen und auch Raketen in den Orbit gestartet. In der Nähe gibt es eine Erdfunkstelle des ESTRACK, des Funkbodenstationsnetzwerks der ESA.
Seitdem ich vor langer Zeit von der Esrange gehört habe, wollte ich sie besuchen. Und als ich beim Treffen davon erzählte, wusste ich nicht, wie schnell dieser Wunsch in Erfüllung gehen könnte.
Ich zeichnete dieses Jahr Interviews beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen auf. Die Episoden dazu erscheinen nun bald nach und nach. Eines dieser Interviews führte letztlich dazu, dass ich nach Schweden reisen werde: In diesem Interview geht es um die MORABA, der „Mobilen Raketenbasis“. Das ist eine Abteilung des DLR Raumflugbetrieb und Astronautentraining. Ich begleite die Startkampagne der Höhenforschungsrakete „MAPHEUS 15“ in Schweden. Dazu soll eine Episodenreihe von drei bis vier Episoden erscheinen. MAPHEUS steht kurz für „Materialphysikalische Experimente unter Schwerelosigkeit“ und zufällig wurde der Name dieser Rakete in dieser Episode schon genannt. Man erprobte bei einem früheren Start die Aktivierung der aktiven Sensoren für das MARE-Experiment für den Start von Artemis I.
Bei der Reise nach Schweden plane ich auch, noch weitere Raumfahrt-Einrichtungen zu besuchen, aber das ist noch sehr unsicher.
Diese Reise war nicht geplant und schlägt gerade ein ziemliches Loch in mein Budget für den Podcast. Deswegen bereite ich aktuell ähnlich für die Baikonur-Reise 2018 ein Crowdfunding vor und würde mich sehr freuen, wenn ihr dieses Projekt unterstützen würdet. Mehr dazu gibt es in der zweiten Monatshälfte des Oktober 2024.
Aber auch ohne diese Reise haben mich wieder finanzielle Unterstützungen von Hörer:innen erreicht, oft verbunden mit Gratulationen zur Episode 100. Danke für die netten Worte! Seit der letzten Episode gab es Unterstützungen von Peter, Ralph Juergen, Andreas, Georg, Stefan, Ralph, Karl-Matthias, Sebastian, Martin, Günter, Norbert, Bjoern, Sven, Martin und Dennis. Vielen Dank euch allen!
Im September war ich noch mal bei der Mondsimulationsanlage LUNA in Köln. Hier ist man seit der ersten Episode zu dem Thema um Einiges weiter und ich hatte die Gelegenheit, die Halle selbst zu besuchen und zu betreten. Ich kann sagen: Sie ist fantastisch! Auch hier zeichnete ich wieder mehrere Interviews auf und es wird es eine Episode geben. Ein letztes Interview fehlt hier aber noch und der Gesprächspartner ist immer sehr beschäftigt. Also heißt es hier noch abwarten.
Am 6. Oktober besuchte ich das ESTEC der ESA in Noordwijk. Hier gab es wieder den ESA Open Day und ich konnte Einiges an Interviews aufnehmen. Ich sprach unter anderem mit drei Astronauten, davon zwei von der NASA. Diese drei Interviews sind wichtig für eine Episode, die hoffentlich in etwa einem Jahr erscheinen soll. Die braucht sehr lange für die Vorbereitung. Aber auch zum ESA Open Day wird es natürlich wieder eine eigene Episode geben.
Nun beginnt eine sehr turbulente Phase für mich. Mitte Oktober besuche ich den Internationalen Astronautischen Congress (IAC) in Mailand, dazu soll es natürlich auch eine Episode geben. Auch knüpfe ich neue Kontakte zu knüpfen und tausche mich aus. Das hilft mir für den Podcast sehr weiter.
Dann gibt es eine kurze Verschnaufpause und es erscheinen hoffentlich eine oder zwei Podcastepisoden. Anfang November geht es dann auf die erwähnte Reise zur Esrange nach Schweden. Danach wird es dann reisemäßig ruhiger und es sollten dann nach und nach eine ganze Reihe von Episoden erscheinen.
In der nächsten Episode geht es um die ESA-Raumsonde Hera. Die wurde am 7. Oktober 2024 ins All gestartet und ich bin kurzfristig dafür beim ESOC in Darmstadt gewesen.
Die „Crew“ der Artemis-I-Mission zum Mond
© NASA/Lockheed Martin/DLR
Am 19. August 2024 wird die ESA-Raumsonde JUICE ein Flyby-Manöver am Erdmond durchführen. Etwa 24 Stunden später folgt ein weiterer Flyby, dann an der Erde. Diese Kombination ist mit einer Raumsonde noch nie geflogen worden. Über die Herausforderungen dabei sprach ich mit Dr. Waldemar Martens von der ESA. Die Annäherung an Mond und Erde ermöglicht auch die Erprobung von Instrumenten an Bord von JUICE. Mit Dr. Alexander Stark vom DLR sprach ich über die Möglichkeiten anhand der Instrumente GALA und JANUS.
Erschienen: 18.08.2024, Dauer: 0:34:14
Dieser Teil fällt dieses Mal kurz aus, die vorherige Episode, die Episode 100, ist ja erst vor zwei Tagen erschienen. Vielen Dank an alle, die sich gemeldet und dazu gratuliert haben!
Auch finanzielle Unterstützung gab es seitdem wieder. Es gab Unterstützungen von Norbert, Inga, Vera und Sascha. Vielen Dank euch allen.
In der nächsten Episode geht es dann um Strahlung im All und wie man sie auf der ISS misst und wie man sie bei der Mission ARTEMIS I gemessen hat.
Juice’s lunar-Earth flyby: step II, Earth (Ausschnitt)
Credit: ESA (CC BY-SA 3.0 IGO)
Juice spacecraft
Credit: ESA/ATG medialab
Logo de la misión JUICE
Credit: ESA (CC BY-SA 3.0 IGO)
Dr. Kai Noeske arbeitet bei der europäischen Raumfahrtagentur ESA und war in dieser Tätigkeit schon einige Male in "Auf Distanz" zu hören. Kai Noeske hat aber auch in der Forschung gearbeitet, in den Bereichen Astronomie und Astrophysik. In dieser Episode sprechen wir über die astronomische Forschung und hangelt uns dafür an Kai Noeskes Werdegang entlang. Es geht um astronomische Objekte, große Observatorien und Teleskope, aber auch um das Hubble-Weltraumteleskop.
Erschienen: 16.08.2024, Dauer: 1:52:51
von Kai Noeske, Benjamin Rott und Katrin Hille
Vielen Dank an Kai Noeske für das lange Gespräch. Es gibt aus dem Bereich der Astronomie noch viel mehr zu erzählen, auch aus unserer gemeinsamen Leidenschaft, der Amateurastronomie. Wir werden uns sicher noch mal für weitere Episoden zusammensetzen.
Wir erwähnten zum Ende des Gesprächs den ESA Open Day in Noordwijk. Das ist der Tag der offenen Tür am Technikzentrum ESTEC der ESA. Der findet im Jahr 2024 am 5. und 6. Oktober statt. Ich finde, ein Besuch lohnt sich immer sehr. Falls jemand Sprachbarrieren fürchtet: Es gibt auch immer viele Ansprechpartner:innen dort, die Deutsch sprechen.
Dieses ist die Episode mit der Nummer 100 und damit schon ein bisschen was Besonderes für mich.
Wenn man sich die Episodentitel ansieht, kann man erraten, dass ich beim Start 2015 sehr über-optimistisch mit vierstelligen Episodennummern geplant habe. Ich denke, das werde ich zu meinen Lebzeiten nicht erreichen, aber dafür ist dieses Projekt auch viel mehr geworden als ich ursprünglich dachte. Ich hätte nie gedacht, dass mich das Projekt an so viele Orte führen würde und dass letztlich nahezu alle Episoden Interviews enthalten würden.
Ein Highlight dieser Zeit ist sicherlich die Reise nach Baikonur im Jahr 2018. Das fühlt sich für mich bei der aktuellen politischen Lage ziemlich surreal an. Damals entstand das Seitenprojekt „Auf Distanz goes Baikonur“, ein eigener Podcast. Dafür zeichnete ich mit Pablo Beyen von der bevuta IT und Peter Kohl beinahe jeden Tag der Reise eine Episode auf veröffentlichte sie noch in der Nacht. Wir berichteten damals von unserer Reise und von den Erlebnissen in Baikonur. Wir erlebten außerdem dort den Start von Alexander Gerst zu seiner Horizons-Mission. Diese Reise ist für mich unvergesslich und die Unterstützung von euch Hörerinnen und Hörern war fantastisch.
Auch rund um die Raumsonde JUICE durfte ich großartige Dinge erleben. Pablo und ich besuchten JUICE im Reinraum in Toulouse und verfolgten den Start von JUICE im April 2023 in Französisch-Guayana. Außerdem konnte ich auf dem Weltraumbahnhof in Kourou die Startanlagen und einiges mehr besuchen. Und ich bin immer noch beeindruckt.
Aber neben diesen großen Reisen freue ich mich über jedes Interview und jedes Gespräch. Sei es nun beim ESOC der ESA in Darmstadt, beim DLR in Köln, Berlin und Oberpfaffenhofen, beim ESTEC in Noordwijk oder bei Airbus und ArianeGroup in Bremen. Es gab noch etliche Orte mehr und an alle denke ich gerne zurück.
Ich möchte mich bei allen Menschen bedanken, die im Laufe der letzten – bald 9 – Jahre mit mir gesprochen haben und bei allen Agenturen, Institutionen und Unternehmen, die für mich Zeit eingeplant haben.
Dabei möchte ich auch noch einer bestimmten Gruppe von Menschen danken, die hier im Podcast so gut nie auftaucht. Es gibt bei vielen Agenturen und Einrichtungen Menschen, die Termine organisieren, den Zutritt zum Gelände organisieren, Räume bereitstellen und vieles mehr. Vielen herzlichen Dank!
Ich habe für die Episode 100 einen Audiokommentar von Alexander Waschkau bekommen. Er produziert mit seiner Frau Alexa den Podcast „Hoaxilla“.
Alexander erwähnte im Audiokommentar auch die finanzielle Unterstützung von Hörer:innen. Und da möchte ich natürlich auch wieder Danke sagen. Diese Unterstützungen machen es mit möglich, dass ich die Einrichtungen besuchen kann, Interviews führen kann. Dafür fallen Reise- und Hotelkosten an. Gelegentlich kaufe ich auch ein bisschen Technik, um für bestimmte Aufnahmesituationen gerüstet zu sein. Das ist aber insgesamt wenig geworden, die Ausstattung ist inzwischen ziemlich rund.
Gemittelt decken die Unterstützungen meine Unkosten für Reisen, Hosting und Technik zu etwa einem Viertel. Damit hilft das schon weiter, auch Entscheidungen für eine Reise zu treffen, die ich ansonsten vielleicht nicht machen würde. Deswegen vielen, vielen Dank an alle Menschen, die diesen Podcast finanziell unterstützen.
Seit der letzten Episode gab es Unterstützungen von Ralph, Siegfried, Karl-Matthias, Sebastian, Norbert, Ralph Jürgen, noch einem Sebastian, Sven und Martin. Vielen Dank euch!
Noch ein paar Worte zum geplanten Hörer:innentreffen. Da waren Teile der Planung nicht in meinen Händen und es wurde nun Zeit, das entweder konkret zu machen oder es abzusagen. Der aktuelle Stand der Planung ist ein ganz zwangloses Treffen bei einer Gastronomie in Köln. Das soll sein am 7. September 2024 um 19 Uhr. Allen, die sich bei mir gemeldet haben, habe ich bereits geschrieben. Solltest du noch dazu kommen wollen, melde dich gerne bei mir, am besten per E-Mail an [email protected].
Es gibt noch die Idee für ein Begleitprogramm tagsüber, aber das ist der Teil, der nicht in meiner Hand liegt und ich kann nicht versprechen, dass das klappt.
Die nächste Episode wird eine recht kurze, spontane außer der Reihe. Da geht es dann um den doppelten Flyby der ESA-Raumsonde JUICE an Mond und Erde am 19. und 20. August. Diese Episode kommt nun ziemlich schnell hinterher.
ESO: Das VLT in Aktion
Credit: ESO / S. Brunier
Porträtaufnahme Dr. Kai Noeske
Credit: Dr. Kai Noeske
Am 9. Juli 2024 startete die neue europäische Trägerrakete Ariane 6 erstmals ins All. Der Start und weite Teile der Mission liefen erfolgreich, bei der dritten Phase des Fluges kam es aber zu einem Problem. Ich verfolgte den Start bei einer Veranstaltung in Berlin und hatte die Gelegenheit für einige Interviews zur Ariane 6, zu einigen Nutzlasten, Triebwerkstests und den deutschen Anteil am Projekt. Dazu gibt es einen kurzen Blick auf das aufgetretene Problem mit der Oberstufe und die beteiligten Komponenten.
Erschienen: 27.07.2024, Dauer: 1:13:47
Wie immer möchte ich mich bei allen Menschen bedanken, die diesen Podcast finanziell unterstützen. Seit der letzten Episode waren das Sandra und Florian, Dennis, Sven, Martin und Peter. Vielen Dank euch!
Ich war in den letzten 7 Tagen wieder unterwegs. Zum einen habe ich das Interview für die Episode 100 aufgenommen, das soll Anfang August erscheinen. Zum anderen war ich für zwei Tage beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen zu Gast. Dort habe ich vier Interviews zu verschiedenen Themen aufgezeichnet. Da kommt also noch so Einiges in der nächsten Zeit. Für Ende August steht ein Interview mit ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti auf dem Plan, zwischendurch möchte ich noch eine spontane Episode zur Raumsonde JUICE produzieren.
In der nächsten Episode geht es um „Astronomische Forschung“, dafür sprach ich mit Dr. Kai Noeske.
Ariane 6 first liftoff
Credit: ESA – S. Corvaja
Bildausschnitt mit geplanter und tatsächlicher Flugbahn
Video bei Youtube: Ariane 6 first flight (Official broadcast) (englisch)
Credit: ESA
Einspieler vom Start und von der Pressekonferenz
Video bei Youtube: Ariane 6 first flight (Official broadcast) (englisch)
Credit: ESA
Einspieler vom Mediabriefing im November 2023
Video bei der ESA: Ariane 6 media briefing – November 2023 (englisch)
Credit: ESA
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