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Über Laufschuhe gibt es wissenschaftliche Abhandlungen, Biomechanikstudien und endlose Diskussionen in Foren. Was es selten gibt, ist eine ehrliche Einordnung für ganz normale Hobbyläufer – also für die, die nicht jedes Wochenende einen Halbmarathon laufen und nicht ständig die neueste Technologie brauchen.
Genau das ist das Thema dieser Folge. Dein Fuß ist beim Laufen der einzige Kontaktpunkt zum Boden. Bei jedem Schritt wirkt ein Vielfaches deines Körpergewichts auf diesen Bereich – tausende Male pro Lauf. Das unterschätzen viele. Und das macht den Laufschuh eben doch zu etwas Besonderem.
Die gute Nachricht: Es ist einfacher, als die Industrie dich glauben lässt. Passform und Komfort schlagen jeden Trend. Was das konkret bedeutet, wie du dein Abrollverhalten richtig einordnest, was Carbonschuhe und Hybridmodelle wirklich taugen und welche vier Fehler beim Schuhkauf am häufigsten passieren – das alles schauen wir uns heute an. Ich habe außerdem zwei konkrete Paar Laufschuhe dabei: einen alten, der langsam raus muss, und einen nagelneu. Wer diesmal reinschaut bei YouTube, sieht den Unterschied.
Vom 27. März bis zum 12. April gibt es alle Laufkurse – vom Wiedereinstieg bis zum Halbmarathon – für jeweils 29 Euro. Alle Infos und direkt zur Aktion: www.ausdauerclub.de/osternVier Fehler, die du beim Laufschuhkauf vermeiden kannst
In dieser Folge geht es um die Seite des Laufens, die sich nicht messen lässt und die genau deshalb so schwer einzuordnen ist.
Teil 2 unserer häufigsten Läuferfragen in der Lebensmitte dreht sich um den Kopf. Nicht im Sinne von Motivation oder Mentaltraining, sondern ganz konkret: Warum fühlt sich Laufen manchmal einfach schwer an, obwohl du nichts falsch gemacht hast? Warum kommst du trotz regelmäßigem Training nicht weiter? Wie bringst du Laufen und den Rest deines Lebens unter einen Hut – ohne ständig zwischen Trainingsplan und Alltag zu jonglieren? Und was steckt wirklich hinter diesem permanenten inneren Hin und Her, das sich so viele ungerne eingestehen?
Das sind Fragen, die ich in Gesprächen mit Läuferinnen und Läufern immer wieder höre. Und es sind Fragen, auf die es keine Blutuntersuchung gibt. Keine App, die dir die Antwort liefert. Manchmal hilft es einfach, jemanden zu haben, der das Ganze mit dir einordnet.
Wenn du Teil 1 noch nicht gehört hast – dort ging es um Körperthemen wie Schmerzen, Wiedereinstieg, Regeneration, Krafttraining, Gewicht und Wechseljahre. Beide Folgen zusammen geben das vollständige Bild.
Wenn dir die Folge etwas gegeben hat: Eine kurze Bewertung auf Apple Podcasts, Spotify oder YouTube hilft dabei, dass andere Läuferinnen und Läufer den Podcast finden.
Alle Infos zum ausdauerclub findest du unter ausdauerclub.de
In dieser Folge beantworte ich die häufigsten Fragen, die mir Läuferinnen und Läufer in der Lebensmitte stellen – gesammelt aus hunderten Zuschriften und aus unserer Community. Es ist Teil 1 von zwei. Heute geht es um den Körper.
Schmerzen beim Laufen sind in den meisten Fällen kein Schaden, sondern ein Signal. Das ist ein wichtiger Unterschied, den viele entweder ignorieren oder ins andere Extrem deuten. Ich erkläre, wann du das Ganze einfach beobachten kannst, wann du die Belastung anpassen musst – und wann du wirklich direkt zum Arzt solltest.
Genauso wichtig: Regeneration dauert mit zunehmendem Alter länger. Nicht weil du weniger fit bist, sondern weil das Biologie ist. Und der wichtigste Regenerationsfaktor ist nicht die Faszienrolle – sondern der Schlaf.
Ich rede außerdem über den Wiedereinstieg nach einer Pause, darüber, warum Laufen kein Abnehmprogramm ist, was Krafttraining mit langfristigem Laufen zu tun hat, und was in den Wechseljahren wirklich passiert und welche Anpassungen helfen.
Teil 2 folgt nächste Woche mit dem Thema Kopf, Mindset und Alltag.
Du möchtest dein Training mit mir persönlich einordnen? Im ausdauerclub bieten wir 1-zu-1-Gespräche an – du findest alle Infos unter ausdauerclub.de.
In dieser Folge geht es um eine Frage, die viele mehr beschäftigt als die meisten Trainingsfragen: Warum werde ich nicht fitter, obwohl ich eigentlich weiß, was ich tun müsste?
Ich teile dazu etwas Persönliches. Ich nehme seit Jahren etwa ein Kilo pro Jahr zu, obwohl ich regelmäßig Sport mache. Die Methode ist klar, das Ziel auch. Und trotzdem passiert irgendwas im Kopf, das mich aufhält. Und genau das ist das Thema dieser Folge.
Vier Denkfallen sind es, die ich aus echten Zuschriften von euch herausgearbeitet habe. Das vage Ziel, dem ein konkretes Bild fehlt. Die Verhaltensänderung, die ohne Identitätsarbeit nicht funktioniert. Das Alles-oder-Nichts-Denken, das dich in dem Moment aufgeben lässt, wo es nicht perfekt läuft. Und der Vergleich, nach außen wie nach innen, der dich kleiner macht, als du bist.
Das Ganze ist kein Motivationsvortrag. Es ist eine Einordnung. Weil das meiste davon kein Wissens- oder Disziplinproblem ist, sondern ein Denkmuster. Und Denkmuster lassen sich verändern.
Ich bringe auch vier konkrete Tipps mit, die sich in der Praxis bewährt haben. Und am Ende gibt es eine kurze Hausaufgabe.
LINKS:
Buch: Atomic Habit - Die 1% Methode - James Clear
Ich habe fast 500 ehemalige Mitglieder des ausdauerclubs angeschrieben. Nicht mit einem Angebot, sondern mit einer persönlichen Frage: Wie geht es dir? Warum bist du damals gegangen?
Was ich erwartet hatte, waren ein paar höfliche Antworten. Was ich bekommen habe, waren über 70 persönliche Mails, die mich tagelang beschäftigt haben. Menschen haben mir von Verletzungen geschrieben, von Long Covid, von Lebensphasen, in denen einfach nichts ging, aber auch von tollen Erfolgen. Und gleichzeitig schrieben fast alle: Ich bin noch da. Ich verfolge euch noch. Ich laufe immer noch, so weit es mir möglich ist.
In dieser Folge erzähle ich dir, welche fünf Muster ich in diesen Mails erkannt habe, welche Geschichten mich besonders berührt haben und was ich daraus für den ausdauerclub mitnehme.
Es geht um Körper, die Grenzen setzen, um Lebensphasen, die den Laufplan durcheinander bringen, um Erfolgsgeschichten, die mit einer Kündigung enden, und um die Frage, wie ein Angebot aussehen muss, zu dem die Rückkehr jederzeit möglich ist. Und ich sage auch offen, was kritisiert wurde und was sich ändern wird.
Zum fünfjährigen Bestehen gibt es ein besonderes Einstiegsangebot – gültig bis zum 1. März.
In dieser Folge geht es um eine Frage, die auf den ersten Blick harmlos klingt – und die gleichzeitig mehr Trainingslogik in sich trägt, als man vermuten würde: Reicht es, wenn ich einfach regelmäßig in meinem Wohlfühltempo laufe?
Eine Hörerin hat genau das gefragt. Reflektiert, berechtigt, ehrlich. Und ich reflektiere mich in dieser Folge auch persönlich, denn ich war selbst zwei Jahre lang ohne Abwechslung unterwegs. Immer eine ähnliche Länge, immer ein Tempo. Es hat sich gut angefühlt. Ich bin gesund geblieben. Und trotzdem: Meine Durchschnittspace ist im Vergleich zu strukturierten Trainingsphasen um 22 Sekunden pro Kilometer gesunken.
Das ist keine Krise. Aber es ist eine leise Veränderung und genau die erkläre ich heute.
Dein Körper ist ein Anpassungskünstler. Er reagiert auf das, was du ihm gibst. Gibst du ihm immer denselben Reiz, gewöhnt er sich daran. Das bedeutet: kein Fortschritt, keine Reserve und langfristig ein schleichendes Absinken des Niveaus und der Belastbarkeit.
Ich ordne ein, was das für langjährig Aktive bedeutet und was für Wiedereinsteiger. Und ich erkläre, warum Variation im Training kein Leistungssport-Konzept ist, sondern einfach Biologie.
Links zur Folge:
Den wöchentlichen #ausdauerplan mit strukturiertem Trainingsrhythmus findest du im ausdauerclub. Zum 5-jährigen-Jubiläum gibt es den ausdauerclub aktuell für 24,99 € im Monat – monatlich kündbar, ohne Mindestlaufzeit. Das Angebot gilt bis zum 1. März.
In dieser Episode spreche ich mit Kerstin Goldstein über Pilates und darüber, warum genau diese Trainingsform für viele Läuferinnen und Läufer eine sinnvolle Ergänzung sein kann.
Das Problem ist nicht, dass wir zu wenig laufen. Das Problem ist, dass Laufen allein irgendwann nicht mehr reicht.
Gerade mit zunehmendem Alter merken viele: Die Ausdauer bleibt, die Muskulatur nicht im gleichen Maß. Die Körpermitte wird instabiler, kleine Zipperlein häufen sich, und plötzlich fühlt sich Laufen nicht mehr selbstverständlich an. Genau hier setzt Pilates an.
Kerstin ordnet ein, was Pilates ist – und was nicht. Kein esoterisches Ersatztraining, kein Wundermittel. Sondern eine strukturierte Form von Kraft-, Stabilitäts- und Mobilisationstraining, die gezielt dort ansetzt, wo Laufen seine Lücken hat. Vor allem in der Körpermitte.
Wir sprechen darüber,
Links zu Kerstin:
5 Jahre ausdauerclub.
In dieser Folge nehme ich dich mit hinter die Kulissen des ausdauerclubs. Ich erzähle, warum dieser Club seit fünf Jahren besteht, obwohl so viele Online-Angebote nach kurzer Zeit wieder verschwinden. Und ich spreche darüber, was den ausdauerclub eigentlich ausmacht – jenseits von Trainingsplänen, Apps und Leistungsversprechen.
Ich teile mit dir, was mich an der aktuellen Mitglieder-Umfrage besonders berührt hat: Es geht bei uns kaum um schneller, höher, weiter. Es geht um Dranbleiben. Um Struktur. Um Ruhe. Um Sicherheit im eigenen Laufalltag.
Ich erkläre, warum der ausdauerclub eher ein System als ein klassischer Trainingsplan ist. Warum du nicht alles nutzen musst. Warum Pausen dazugehören. Und warum Einordnung wichtiger ist als Motivation.
Wenn du neu bist und überlegst, ob der ausdauerclub zu dir passt, bekommst du ein klares Bild davon, für wen dieses System gedacht ist – und für wen eher nicht.
Und wenn du schon lange dabei bist, ist diese Folge vor allem eines: ein ehrliches Danke.
Wenn du den ausdauerclub im Geburtstagsmonat kennenlernen willst, findest du alle Infos zum aktuellen Angebot mit monatlicher Kündbarkeit und zusätzlichen Einstiegshilfen direkt auf ausdauerclub.de.
In dieser Folge nehme ich dich mit in ein Thema, das unglaublich viele Läuferinnen und Läufer verunsichert: die Herzfrequenz beim Laufen. Ausgangspunkt ist eine Frage als Antwort auf unseren Newsletter – von einer erfahrenen Läuferin, deren Puls beim Laufen immer wieder sehr hoch ist. Und sofort steht da diese leise, aber belastende Frage im Raum: Mache ich etwas falsch?
Genau hier setzen wir an. Ich ordne ein, was ein Pulsmesser eigentlich misst – und was nicht. Warum ein einzelner Wert erstmal nur eine Zahl ist. Warum hohe Pulswerte nicht automatisch etwas über Fitness, Training oder Gesundheit aussagen. Und warum Vergleiche mit festen Bereichen oder anderen Läufer:innen meist mehr schaden als helfen.
Wir schauen auch auf die Technik: Wie zuverlässig sind Messungen am Handgelenk? Wann lohnt sich Skepsis? Und warum Kontext wichtiger ist als jede Zone auf der Uhr.
Der zentrale Punkt der Folge ist aber ein anderer: Nicht der Blick auf den Puls entscheidet, sondern dein Körpergefühl. Atmung, Sprechtest und subjektive Anstrengung geben im Alltag oft die bessere Orientierung – gerade, wenn Zeit knapp ist und Training ins Leben passen soll.
Wenn du beim Laufen öfter auf deine Uhr schaust als auf dich selbst, dann hilft dir diese Folge, wieder einzuordnen, was wirklich relevant ist.
Abonniere meinen Newsletter für mehr Infos: ausdauerclub.de/newsletter
Diese Folge ist anders – denn sie ist ein Abschied. Nach gemeinsamen Jahren verabschieden wir uns als Dreierteam vom ausdauer-Podcast. Wir gehen künftig beruflich getrennte Wege, aber voller Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit und all die besonderen Momente im ausdauerclub. Der Podcast und der Club gehen weiter: mit Torsten, mit Herz und mit neuen Ideen.
Bevor wir aber sentimental werden, nehmen wir dich noch einmal mit in ein zentrales Thema: Warum Dranbleiben beim Laufen so verdammt schwer ist und was wirklich hilft.
Wir sprechen über die typischen Gründe, warum Menschen aufhören, warum Motivation nicht reicht und wie du dir mit Struktur, realistischen Erwartungen und Routinen ein stabiles Fundament baust. Du erfährst, wie du dich aus der Vergleichsfalle befreist und welche Rolle deine innere Haltung spielt.
Mit vielen ehrlichen Einblicken aus unserem eigenen Trainingsalltag und der Botschaft: Rückschritte gehören dazu. Entscheidend ist nicht, immer perfekt durchzuziehen, sondern immer wieder zurückzufinden.
🎧 Höre rein – zum Abschied, zur Motivation, zum Mutmachen.
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