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In weniger als drei Wochen stehen in den USA die Midterms an. In beiden Kammern, die zusammen den Kongress bilden, ist es sehr knapp. Jeder Sitz zählt und beide Parteien versuchen, ihre Anhänger zu mobilisieren.
Der hat es sich zur Aufgabe gemacht, möglichst viele Politiker zu unterstützen, die ihm wohlgesonnen sind - auch falls er 2024 wieder als Präsident kandidieren sollte. Können sich die Republikaner dagegen nicht wehren? Oder wollen sie es vielleicht gar nicht? Welche Alternativen gäbe es zu Trump? Das erklärt in dieser Folge Christian Zaschke. Er ist US-Korrespondent für die SZ in New York.
Redaktion: Lea Gittermann, Laura Terberl
Produktion: Carolin Lenk
Seit einem Monat ist Liz Truss die neue Premierministerin in Großbritannien. Und mit ihrem neuen Notfall-Haushaltsplan hat sie gleich mal eine kleine Wirtschaftskrise ausgelöst. Der Plan hat vorgesehen, den Spitzensteuersatz streichen, um die Wirtschaft anzukurbeln. Die Folge: Die britische Währung stürzte ab, die britische Notenbank musste einschreiten.
Nachdem Liz Truss und ihr Finanzminister Kwasi Kwarteng erst noch zu dem Plan gestanden und die Maßnahmen verteidigt haben, ruderte die Premierministerin dann doch zurück. Die Umfragewerte der Partei sind trotzdem im Keller.
Über die bisher recht chaotische neue britische Regierung erzählt in dieser Folge von das Thema Michael Neudecker. Er war gerade in Birmingham auf dem Parteitag der Conservative Party und erklärt, wie gut die Chancen stehen, dass Liz Truss das Land halbwegs durch die anstehende Energie- und Wirtschaftskrise bring.
Zum Weiterlesen:
Der U-Turn der britischen Regierung
Der Parteitag der Labour Party
Wie die britische Regierung Chaos am Finanzmarkt auslöste
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Carolin Lenk
Zusätzliches Audiomaterial: BBC, Channel 4 News, The Sun, Sky News, ABC News, Don't Pay UK
Start einer neuen Podcast-Serie auf SZ Plus
Das Grüne Gewölbe in Dresden ist eines der am besten gesicherten Museen in Deutschland. Aber was heißt das schon?
Am 25. November 2019 brechen mehrere Männer in die Schatzkammer von August dem Starken ein. Mit einer Axt brechen sie eine Vitrine auf und entwenden Schmuck im Wert von 113 Millionen Euro. Juwelen, die zu den wichtigsten der Sammlung gehörten - und Teil der "kulturellen Identität aller Sachsen" seien, wie es schnell heißt.
Wer steckt dahinter? Wer klaut überhaupt Kunst in Deutschland? Und was wurde wohl aus den gestohlenen Diamanten?
Darum geht es in "Die Kunst zu stehlen". Und auch um andere spektakuläre Kunstdiebstähle. Um die Faszination, die diese Verbrechen auf uns ausüben, um die Höhen des überhitzten Kunstmarkts und die Tiefen der organisierten Kriminalität.
Hören Sie die erste Folge kostenlos - alle weiteren wöchentlich mit SZ Plus unter www.sz.de/kunstzustehlen
Alle SZ-Plus-Podcasts finden Sie unter www.sz.de/plus-podcast
Anfang des Jahres konnte sich Robert Habeck vor Lob kaum retten. Er konnte sich als Krisenmanager profilieren. Indem er manche Grenzen der eigenen Partei ausreizte, Kompromisse schloss und seine Politik merklich anders kommunizierte als andere Politikerinnen und Politiker, bekam er großen Zuspruch – auch über Parteigrenzen hinweg.
Doch jetzt steht er auch immer öfter in der Kritik. In Umfragen ist er seit kurzem nicht mehr der beliebteste Politiker Deutschlands. Wie ist das also passiert und welche Kritik ist gerechtfertigt?
SZ-Redakteurin Constanze von Bullion berichtet schon mehrere Jahre über die Grünen und Robert Habeck. In der aktuellen Folge erklärt sie, wie Habeck kommuniziert warum das gut ankommt, aber auch riskant ist, und welche konkreten Erfolge er zuletzt vorweisen konnte.
Zum Weiterlesen:
Constanze von Bullion über die Stimmung an der Grünen Basis
Wie die Grünen künftig über die Kanzlerkandidatur entscheiden und was das bedeutet
Entwicklungen bei der Gasumlage und Uniper
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Carolin Lenk
Schon kurz nach dem Olympia-Attentat 1972 stehen neue Wettbewerbe im Olympiastadion an. "The Games must go on", lautet die Maxime von IOC-Chef Avery Brundage. Und so gehen die Spiele weiter, ohne, dass dabei groß den Opfern des Anschlags gedacht wird - weder von Seiten der Politik noch des IOC. Im Gegenteil: Jahrzehntelang werden die Angehörigen der Opfer vertröstet und ignoriert.
In der Aufarbeitung des Attentats passieren zahlreiche Versäumnisse. Eigene Fehler sowie die Beteiligung Deutscher Neo-Nazis am Anschlag werden ignoriert. Die Angehörigen müssen jahrelang um Anerkennung kämpfen.
Das ist Teil 2 einer Doppelfolge von "Das Thema". Teil 1 finden sie hier im Feed.
Zum Weiterlesen:
Akten offenbaren Chaos und Versagen
Gespräch mit Shaul Ladany und Gad Tsabari, die vor den Terroristen fliehen konnten
Historischer Liveblog zu den Olympischen Spielen 1972
Die Fernsehtauglichkeit der Sommerspiele 1972
Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Justin Patchett, Vinzent-Vitus Leitgeb, Carolin Lenk
Produktion: Carolin Lenk
Vor 50 Jahren finden in München Olympische Sommerspiele statt. Die heiteren Spiele sollen es werden, ganz anders als Hitlers Spiele 1936. Und am Anfang sind sie das auch. Aber dann verändert eine Geiselnahme durch palästinensische Terroristen alles - 11 Israelische Sportler und ein Deutscher Polizist sterben. Der Polizeieinsatz wirft bis heute Fragen auf. Und die Tat wird die Olympischen Spiele für immer verändern.
Wie, darüber sprechen in diesem ersten Teil einer Doppelfolge von „Das Thema“ die SZ-Redakteure Roman Deininger und Joachim Mölter sowie Ankie Spitzer, die 1972 mit einem der Opfer verheiratet war.
Das ist Teil 1 einer Doppelfolge von "Das Thema". Teil 2 erscheint hier im Feed am 07. September 2022.
Zum Weiterlesen:
Wie bisher unbekannte Dokumente Fragen aufwerfen
Wie Willi Daume und Hans-Jochen Vogel die Spiele nach München gebracht haben
Wie drei Männer die Version der heiteren Spiele umsetzten
Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Justin Patchett, Vinzent-Vitus Leitgeb, Carolin Lenk
Produktion: Carolin Lenk
Ein Podcast über die Zensur und Propaganda im chinesischen Internet - was längst auch uns betrifft.
In der ersten Folge:
Als sich Anfang 2020 das Coronavirus erst in der Stadt Wuhan, dann in ganz China ausbreitet, tut die chinesische Regierung das, was sie am besten kann: Sie verhaftet Whistleblower, verbreitet Propaganda und zensiert das Internet. Die Pandemie zeigt, wie perfekt dieses System inzwischen funktioniert. Auch als es dann 2022 in Shanghai wieder passiert.
"Ich habe verstanden" ist die erste Folge der achtteiligen Podcastserie "The Great Firewall: Wie China das Internet verändert". In jeder Folge geht es um einen Begriff, der im chinesischen Internet zensiert ist. Eine Produktion der Süddeutschen Zeitung - überall, wo es Podcasts gibt und unter sz.de/greatfirewall.
Vor zwei Jahren explodieren im Hafen von Beirut 2750 Tonnen Ammoniumnitrat. 200 Menschen sterben, Tausende werden verletzt und rund 300.000 verlieren innerhalb von Sekunden ihr Zuhause. Die Explosion zerstört große Teile der Stadt und trifft den Libanon in einer schweren wirtschaftlichen und politischen Krise.
Seitdem hat sich die Situation im Land verschärft. Die Regierung trat kurz nach der Explosion zurück. Die Aufklärung über die Hintergründe der Explosion läuft allerdings schleppend. Die Arbeit der Ermittlungsrichter wird erschwert.
SZ-Journalistin Sina-Maria Schweikle war damals für mehrere Jahre im Libanon und hat während der Explosion in Beirut gewohnt. Nur hundert Meter entfernt vom Hafen in einem beliebten Ausgehviertel. In der aktuellen Folge erzählt sie, wie sie die Explosion und die Tage danach erlebt hat. Sie hat noch viele Kontakte in den Libanon und verfolgt die Lage im Land. Im Mai haben die Libanesen ihr Parlament gewählt und warten seitdem auf eine Regierung. Doch das kann dauern.
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Joschka Moravek
Produktion: Carolin Lenk
Im Juli 2021 erlebt das Ahrtal eine der schlimmsten Naturkatastrophen der deutschen Geschichte. Der Pegel der Ahr steigt auf Rekordhöhe, der Fluss tritt über die Ufer und zerstört Häuser, Brücken - die komplette Infrastruktur.
Gianna Niewel ist als SZ-Korrespondentin unter anderem für Rheinland-Pfalz zuständig und war 2021 nur wenige Tage nach der Flutkatastrophe zum ersten Mal im Ahrtal. Seitdem hat sie die Region immer wieder besucht - um herauszufinden, wie so eine Katastrophe einen Ort verändert.
Gelingt der unbürokratische Wiederaufbau, der ja von vielen Politikerinnen und Politikern versprochen wurde? Und können wir ausschließen, dass so eine Katastrophe wieder passiert? Und weiß man heute mehr, wer die politische Verantwortung für die Katastrophe trägt? Darüber spricht Gianna Niewel in dieser Folge.
Zum Weiterlesen:
Wie viel Fluthilfe mittlerweile angekommen ist
Wie Traumatherapie den Menschen im Ahrtal hilft
Nach der Flut
Redaktion, Moderation: Laura Terberl
Produktion: Carolin Lenk
Zusätzliches Audiomaterial über dpa und Phoenix
Diese Episode ist ursprünglich am 27. Oktober 2021 erschienen. Aufgrund eines Krankheitsfalls im Team gibt es diese Woche keine neue „Das Thema“-Folge. Die nächste neue Folge von „Das Thema“ wird am 20. Juli veröffentlicht.
Während der Pandemie hat sich gezeigt, wie wichtig ein Zuhause ist, das den eigenen Bedürfnissen entspricht. Arbeit, Schule, Familie - plötzlich fand alles in den eigenen vier Wänden statt. Während des ersten Lockdowns hat das in vielen Haushalten zu Streits geführt. Und diejenigen, die alleine lebten, fühlten sich damals oft einsam.
Wie diese Probleme mit dem Wohnungsbau in Deutschland zusammenhängen, das weiß Laura Weißmüller. Sie schreibt für das Feuilleton der SZ über Architektur - und sie sagt: Die meisten Neubauten sind Betonklötze, die nicht mehr zeitgemäß sind, weil sie unseren Bedürfnissen kaum noch entsprechen. Weil sie zum Beispiel nicht darauf ausgelegt sind, dass man zuhause auch arbeitet.
Dabei gibt es zahlreiche Ideen, wie sich das ändern ließe. Es gibt zum Beispiel Entwürfe für Wohnungen, in denen man mal eben eine Wand einziehen kann oder in denen es möglich ist, sich ein zusätzliches Zimmer dazuzubuchen. In dieser Folge von “Das Thema” spricht Laura Weißmüller darüber, warum es solche verrückten Ideen braucht, wieso sie noch viel zu selten umgesetzt werden und ob wir in Zukunft vielleicht alle in solchen Wohnungen wohnen.
Lesen Sie hier das Interview von Laura Weißmüller mit dem Architekten Andreas Hofer.
Lesen Sie hier alle Texte zum Schwerpunkt.
Produktion: Carolin Lenk
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