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Die jungen Frauen wurden via Kleinanzeige auf die Studie aufmerksam, es ginge um Schmerzempfindlichkeit bei Stromschlägen. Sie müssten nur ein paar Versuche an sich selber vornehmen und bekämen dafür Geld. Ein Mediziner überwache das ganze per Videoanruf.
Fast 80 Frauen aus ganz Deutschland haben mitgemacht und sich 230 Volt durch den Körper gejagt - lebensgefährlich. Nur: Der Mann am anderen Ende des Videoanrufs ist kein Mediziner. Er ist ein 30 Jahre alter IT-Mitarbeiter, der die Frauen dabei filmt, wie sie sich selber Schaden zufügen.
Annette Ramelsberger ist seit zehn Jahren Gerichtsreporterin bei der Süddeutschen Zeitung. Sie hat schon über viele Fälle für die SZ berichtet. Doch dieser ist ihr besonders in Erinnerung geblieben. Warum, erzählt sie in dieser Folge von "Das Thema".
Am 26. Juni startet die neue SZ-Serie "Unvergessen - Deutschlands große Kriminalfälle" - unter diesem Link finden Sie alle Texte.
Annette Ramelsberger hat auch über den NSU-Prozess berichtet. Hier finden Sie die dazugehörige Podcast-Serie.
Redaktion, Moderation: Laura Terberl
Produktion: Carolin Lenk
100 Milliarden Euro Sondervermögen hat Bundeskanzler Olaf Scholz im Februar nach dem Einmarsch Russlands in der Ukraine angekündigt. Wie das Geld genau eingesetzt werden wird, steht noch nicht fest, aber: An Angeboten mangelt es nicht. Nicht mal 24 Stunden nach der Ankündigung von Scholz hat zum Beispiel das deutsche Rüstungsunternehmen Rheinmetall eine Angebotsliste in Höhe von 42 Milliarden Euro für Munition, Hubschrauber und Panzer auf den Tisch gelegt.
Für die deutsche Rüstungsindustrie hat mit dem Krieg eine Zeitenwende begonnen. Plötzlich stehen die Firmen, die so lange im Hintergrund gearbeitet haben, im Fokus. Wie hat der Krieg diese Branche verändert? Und wie wird er sie noch verändern? Das erklärt SZ-Wirtschaftsreporter Thomas Fromm in dieser Folge.
Redaktion, Moderation: Laura Terberl
Redaktion: Benjamin Markthaler
Produktion: Carolin Lenk
Nordkorea hatte sich lange massivst abgeschottet, um eine Ausbreitung des Coronavirus im Land zu verhindern. Doch jetzt im Mai hat die Regierung bekanntgeben müssen, dass es derzeit Millionen Infizierte gibt. Experten befürchten eine humanitäre Krise: Die Gesundheitsversorgung im Land ist schlecht, darüber hinaus sind viele Bewohner des Landes mangelernährt - auch weil durch die Abschottung lange keine Hilfsgüter mehr ins Land kamen.
Gleichzeitig versucht Kim Jong-un militärische Stärke zu demonstrieren: Jahrelang hatte man auf Raketentests verzichtet, seit Beginn des Jahres werden diese wieder regelmäßig durchgeführt. Thomas Hahn ist SZ-Korrespondent für Japan und Südkorea. Im Podcast erklärt er, wieso der Konflikt gerade wieder zu eskalieren scheint und wie gefährlich Nordkorea momentan ist.
Redaktion: Carolin Lenk, Laura Terberl
Produktion: Carolin Lenk
Franzi und Wilhelm Kraus sind seit 30 Jahren verheiratet. Früher haben sie zwei Mal pro Woche etwas unternommen, sind zum Beispiel ins Theater, Kabarett oder eine Ausstellung gegangen. Jetzt fallen Wilhelm Kraus schon alltägliche Handlungen schwer und er kennt offenbar nicht einmal mehr den Namen seiner Frau. Denn Wilhelm Kraus hat Demenz. Genau wie 1,5 Millionen andere Menschen in Deutschland gerade. Schon jetzt fehlt es an Pflegemöglichkeiten und an Wissen, wie man mit der Krankheit umgeht.
Was bedeutet das für Angehörige und wie sehen Pflegemöglichkeiten aus? Dazu haben die SZ-Redakteurinnen Nina Bovensiepen und Ramona Dinauer in den vergangenen Monaten recherchiert. In dieser Folge von „Das Thema“ geht es um die Ergebnisse ihrer Arbeit. Und auch Franzi Kraus erzählt von ihrem Alltag mit ihrem Mann Wilhelm.
Die ganze Recherche zu dieser Episode können Sie hier nachlesen.
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Benjamin Markthaler
Produktion: Carolin Lenk
Leiharbeit ist ein guter Deal für viele Unternehmen in Deutschland: Seit 50 Jahren können sie sich Personal von einer Vermittlungsagentur ausleihen und diese Menschen an den verschiedensten Stellen einsetzen. Am Fließband, auf dem Bau, in der Reinigungsbranche, als Paketzusteller und in vielen anderen Bereichen. Die Anzahl der Leiharbeitenden hat sich seit den Neunzigerjahren fast verzehnfacht.
Der große Vorteil für die Firmen: Man kann die Angestellten schnell und unkompliziert kündigen, wenn man sie nicht mehr braucht. Denn angestellt sind diese Menschen ja bei der Leiharbeitsfirma und nicht bei dem Unternehmen, für das sie letztendlich jeden Tag arbeiten.
SZ-Autorin Sophie Kobel hat recherchiert, wie es Leiharbeiterinnen und Leiharbeitern in Deutschland geht. Sie erzählt, mit welchen Problemen Leiharbeitende zu kämpfen haben und welche Gesetzesinitiativen es gibt, die die Situation verbessern sollen.
Zum Weiterlesen:
Wie Zeitarbeitsfirmen versuchen, den schlechten Ruf ihrer Branche loszuwerden.
Der Deutschland-Chef der Zeitarbeitsfirma Adecco über den schlechten Ruf der Branche
Polizei durchsucht Zeitarbeitsfirmen
Redaktion, Moderation: Laura Terberl
Redaktion:Sophie Kobel
Produktion: Carolin Lenk
Am 26. April 2002 erschießt ein ehemaliger Schüler am Gutenberg-Gymnasium in Erfurt 16 Menschen. Es ist einer der schlimmsten Amokläufe der deutschen Geschichte. Marcel Laskus ist damals 12 und sitzt im Matheunterricht, als die ersten Schüsse fallen.
Heute ist er Reporter der Süddeutschen Zeitung. Zum 20. Jahrestag des Verbrechens will er verstehen, was damals wirklich passiert ist. Er stößt auf ungelöste Rätsel und offene Wunden. Und versteht, wie der Tag seine Heimatstadt und das ganze Land verändert hat – und auch ihn selbst.
Darum geht es in der neuen Podcast-Serie des SZ-Magazins. Hören Sie jetzt die erste Folge und alle weiteren mit SZ Plus auf sz-magazin.de/71schuesse.
**Alle SZ-Plus-Podcastserien finden Sie unter www.sz.de/plus-podcast**
Provisionen in Millionenhöhe, Gewinnmargen im zweistelligen Bereich: Als der Staat im Frühjahr 2020 panisch versucht hat, möglichst viel Schutzkleidung zu organisieren, konnten einige Personen viel Geld verdienen. Darunter auch namhafte CSU-Politiker und ihre Vertrauten.
SZ-Redakteur Klaus Ott hat während der Pandemie immer wieder zu den sogenannten Maskendeals recherchiert: Welche Fehler gemacht wurden, wie intransparent die Prozesse waren und wie schwierig es jetzt für die Ermittlungsbehörden ist, Fehlverhalten nachzuweisen und vor allem auch zu ahnden.
Ein Überblick über Bayerns Maskenskandale - und die müden Maßnahmen gegen den politischen Filz.
Zum Weiterlesen:
Zur Maskenaffäre
Zum Untersuchungsausschuss im Bayerischen Landtag
Über die Schnelltest-Zulassungsverfahren
Redaktion, Moderation: Laura Terberl
Produktion: Carolin Lenk
Die sozialen Medien sind gerade voll mit Bildern, Videos und Informationen zum Krieg in der Ukraine. Darunter sind allerdings auch viele Falschinformationen, Gerüchte oder Lügen. Und die werden in diesen Zeiten oft bewusst gestreut, oft genug vom russischen Staat selbst.
Doch was will Russland damit erreichen? Und wann hat dieser Informationskrieg begonnen? Darüber spricht in dieser Folge Kai Strittmatter. Er ist Korrespondent für die Süddeutsche Zeitung in Skandinavien und im Baltikum, wo die russische Bedrohung seit Jahren schon viel präsenter ist als in Deutschland. Zuletzt hat er mit dem SZ-Redakteur Ronen Steinke zu russischen Trollen recherchiert, zu Unis, an denen der Informationskrieg unterrichtet wird, und zu den Folgen der Desinformation.
Zum Weiterlesen:
Die ganze Recherche von Ronen Steinke und Kai Strittmatter können Sie hier lesen.
Hier finden Sie einen Text über Telegram - für viele Sicherheitsbehörden gehört es zu den gefährlichsten Unternehmen der Welt.
Prorussische Kriegspropaganda beschäftigt jetzt deutsche Staatsanwaltschaften. Machen sich Putin-Fans wegen "Billigung eines Angriffskriegs" strafbar?
Kurz nach Kriegsbeginn hat Kai Strittmatter eine Woche lang in Litauen recherchiert. Seine Recherche finden Sie hier.
Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Pegah Meggendorfer
Produktion: Carolin Lenk
Sie haben Villen, Yachten, Milliarden auf Konten und Anteile an Unternehmen. In Deutschland und anderen EU-Staaten. Und sie haben - vor allem - gute Kontakte zum russischen Präsidenten Wladimir Putin. Gegen immer mehr solcher russischer Oligarchen, und gegen Putin selbst, haben die EU, USA, Großbritannien und andere inzwischen Sanktionen verhängt. Die Staaten hoffen, dass die Oligarchen Putins Krieg gegen die Ukraine irgendwie beenden könnten. Dass sie gegen Putin aufstehen, wenn es auch an ihr Geld geht. Doch was bringen all die Sanktionen wirklich? Und wieso ist es so schwer, das Vermögen der Oligarchen überhaupt aufzuspüren?
Das erklären in dieser Folge von “Das Thema” Frederik Obermaier und Jörg Schmitt aus dem SZ-Investigativteam. Sie haben in den vergangenen Jahren in vielen großen Datenleaks zu geheimen Konten und Offshore-Firmen recherchiert. Immer wieder tauchten dabei die Namen von sehr reichen Russinnen und Russen auf. Und immer wieder kamen auch Menschen aus dem engsten Kreis von Wladimir Putin vor.
Zum Weiterlesen:
Ein Text über den Cellisten Roldugin aus den Panama-Papers-Recherchen.
Ein Text über den Reichtum enger Freunde von Putin aus den Pandora-Papers-Recherchen.
Beiträge über die aktuelle Suche nach den Vermögen von Oligarchen, sowie die neue Taskforce im Bundeskanzleramt.
Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Carolin Lenk
Das hier ist eine Sonderreihe in diesem Kanal. Alle Folgen von "Suisse Secrets – Der Podcast zur Recherche" finden Sie auch hier.
Die Suisse Secrets stellen das SZ-Investigativ-Team vor ein Problem: Es sind sehr, sehr viele Daten. Vor allem sind sie international und geben Einblicke in Länder, in denen die SZ kaum selbst recherchieren kann. Kurz: Um über das Leak angemessen zu berichten, braucht die SZ Unterstützung.
Wie baut die SZ das internationale Rechercheteam auf, das die Suisse Secrets aufdeckt? Und welche Geheimnisse kommen so zum Vorschein? Die Geschichte einer weltweiten Recherche zu korrupten Ölmillionären und einer hungernden Bevölkerung.
Das ist die vorerst letzte Folge dieser Serie. Vielen Dank für Ihr Interesse. Die nächste Folge von "Das Thema" erscheint am 16.03.
Zum Weiterlesen:
Ausgeraubt und ausgehungert. Wie Venezuela geplündert wird
Das Autokraten-Netzwerk. Wie sich Kasachstans Elite am eigenen Staat bedient
Das Statement der Credit Suisse
Geheime Dienste - geheimes Geld. Die Konten der Geheimdienstchefs
Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Johannes Korsche
Produktion: Carolin Lenk
Mitarbeit: Carlo Sarsky, Laura Terberl
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