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Gerade steigen die Corona-Inzidenzen in Deutschland jeden Tag. Die Krankenhäuser sind überlastet, genauso das medizinische Personal. Und von den vielen infizierten Menschen wird ein bestimmter Teil auch langfristig krank sein und mit den Folgen der Infektion kämpfen. Zehn bis 15 Prozent aller Infizierten sollen laut Schätzungen "Long Covid" bekommen, worunter verschiedene gesundheitlichen Beschwerden und Symptome fallen.
Eine davon ist Claudia Ellert, die seit einem Jahr ME/CFS hat: das chronische Erschöpfungssyndrom. In dieser Folge erzählt sie, wie sich das anfühlt und was Betroffenen hilft. Außerdem erklärt Christina Berndt aus dem SZ-Wissen, wieso diese Long Covid Fälle immerhin die Aufmerksamkeit auf Erkrankungen lenken, die es schon viel länger im Zusammenhang mit Virusinfektionen gibt – die aber viel zu oft nicht ernst genommen wurden.
Zum Weiterlesen:
Den Text von Christina Berndt und Vera Schröder finden Sie hier.
Eine Informationsseite zu Long Covid ist: longcoviddeutschland.org
Wie Long-Covid Patientinnen und Patienten geholfen werden kann, hat auch Berit Uhlmann von der SZ beschrieben.
Redaktion: Carolin Lenk, Anna-Lena Limpert, Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Carolin Lenk
Zehn Morde, drei Sprengstoffanschläge, 15 Raubüberfälle - das sind die Taten des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU). Die erst vor zehn Jahren, im November 2011 richtig zugeordnet wurden, als sich die rechte Terrorzelle selbst enttarnt hat. Im Kern: Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe. Es folgten mehrere Untersuchungsausschüsse und ein riesiger Prozess, in dem neben Zschäpe - der einzigen Überlebenden des Trios - auch vier Unterstützer der Neonazi-Gruppe verurteilt wurden.
Was aus den Verbündeten von damals wurde und wie sie heute leben, das haben SZ-Gerichtsreporterin Annette Ramelsberger und Benedikt Warmbrunn, SZ-Redakteur Buch Zwei, recherchiert. Sie haben mit Sicherheitsbehörden telefoniert, Briefe ausgewertet und sind in die heutigen Wohnorte von zwei der Verurteilten gefahren. In dieser Folge von „Das Thema“ sprechen sie über die Ergebnisse dieser Spurensuche.
Zum Weiterlesen:
Hier finden Sie die gesamte Recherche von Annette Ramelsberger und Benedikt Warmbrunn, in der sie sich auf die Spuren der Verurteilten von damals begeben.
Mehr über den NSU, wie er von den Behörden unterschätzt und in der rechten Szene zum Vorbild wurde, hören sie in der Podcastserie “Deutsche Abgründe” von SZ in Zusammenarbeit mit FYEO.
Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Anna-Lena Limpert
Produktion: Carolin Lenk
Während der Pandemie hat sich gezeigt, wie wichtig ein Zuhause ist, das den eigenen Bedürfnissen entspricht. Arbeit, Schule, Familie - plötzlich fand alles in den eigenen vier Wänden statt. Während des ersten Lockdowns hat das in vielen Haushalten zu Streits geführt. Und diejenigen, die alleine lebten, fühlten sich damals oft einsam.
Wie diese Probleme mit dem Wohnungsbau in Deutschland zusammenhängen, das weiß Laura Weißmüller. Sie schreibt für das Feuilleton der SZ über Architektur - und sie sagt: Die meisten Neubauten sind Betonklötze, die nicht mehr zeitgemäß sind, weil sie unseren Bedürfnissen kaum noch entsprechen. Weil sie zum Beispiel nicht darauf ausgelegt sind, dass man zuhause auch arbeitet.
Dabei gibt es zahlreiche Ideen, wie sich das ändern ließe. Es gibt zum Beispiel Entwürfe für Wohnungen, in denen man mal eben eine Wand einziehen kann oder in denen es möglich ist, sich ein zusätzliches Zimmer dazuzubuchen. In dieser Folge von “Das Thema” spricht Laura Weißmüller darüber, warum es solche verrückten Ideen braucht, wieso sie noch viel zu selten umgesetzt werden und ob wir in Zukunft vielleicht alle in solchen Wohnungen wohnen.
Lesen Sie hier das Interview von Laura Weißmüller mit dem Architekten Andreas Hofer.
Lesen Sie hier alle Texte zum Schwerpunkt.
Produktion: Carolin Lenk
Vor zwei Monaten haben die Taliban in Afghanistan die Macht übernommen. Seitdem sind Mädchen und Frauen aus Schulen und Universitäten verbannt worden, Diebstähle werden manchmal mit Peitschenhieben bestraft und statt des Frauenministeriums gibt es nun eines für Predigt und Tugend. Gleichzeitig steuert das Land auf eine riesige humanitäre Krise zu. Auch weil viele internationale Darlehen und Hilfsgelder gestoppt wurden, damit das Geld nicht die Islamisten unterstützt.
Die Lebensbedingungen haben sich für viele Afghaninnen und Afghanen also dramatisch verändert in den vergangenen Wochen. Tomas Avenarius, Türkei-Korrespondent der SZ, war seit August zweimal im Land, um über die Zustände dort zu berichten. Er hat mit Taliban-Kriegern gesprochen und auch mit Menschen, die sich gegen die neuen Machthaber auflehnen und deshalb um ihr Leben fürchten. In dieser Folge von “Das Thema” berichtet Avenarius davon, wie man sich die Arbeit als Reporter vor Ort vorstellen kann, welchen Eindruck die Taliban auf ihn gemacht haben und was ihn bei seiner Recherche am meisten bedrückt hat.
Zum Weiterlesen: Hier finden Sie eine Reportage, für die Tomas Avenarius einen Vergnügungspark besucht hat, in dem sich Taliban-Krieger amüsieren. Hier lesen Sie das Portrait einer Aktivistin, die sich gegen die Taliban auflehnt und nun um ihr Leben fürchtet. Und einen Kommentar über die dunkle Zukunft, die Afghanistan nun bevorsteht, finden Sie hier.
Redaktion: David Wünschel
Produktion: Carolin Lenk
Moderation: Laura Terberl
Immer mehr Menschen landen im Gefängnis, weil sie eine Geldstrafe nicht bezahlen können. Das Prinzip nennt sich Ersatzfreiheitsstrafe. Mittlerweile sind nicht bezahlte Geldstrafen der Grund für mehr als die Hälfte der Inhaftierungen in Deutschland. Die Menschen, die z.B. wegen Fahren ohne Fahrschein oder kleineren Diebstählen hinter Gittern landen, sind häufig Sozialhilfeempfänger, obdachlos oder drogenabhängig. Was bedeutet das für die Gefängnisse und welche Alternativen gäbe es?
Darüber spricht in dieser Folge Ronen Steinke. Er ist seit 2016 SZ-Redakteur für Sicherheit und Recht und hat lange zu diesem Thema recherchiert. Dafür hat er mit Häftlingen und Mitarbeitenden der Justizvollzugsanstalt Plötzensee in Berlin gesprochen. Ein Gespräch über die Grenzen unseres Justizsystems.
Seine Reportage können Sie unter diesem Link lesen: https://bit.ly/3F2sd1L
Hitzewellen, Unwetter, Waldbrände - die Folgen der Klimakrise sind seit Jahren bekannt und doch passiert viel zu wenig. Jetzt drängt die Zeit: Will man die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius begrenzen – so wie im Pariser Vertrag angestrebt – bleiben der Menschheit beim heutigen Tempo nicht einmal mehr sieben Jahre, bis sie gar kein CO₂ mehr emittieren darf.
Deshalb ist dieses Jahr das Thema auch im Wahlkampf sehr präsent: Noch nie hat der Klimaschutz in den Wahlprogrammen der großen Parteien so eine große Rolle gespielt. Bis auf die AfD haben sich auch alle zur Klimaneutralität bekannt. Aber wie das genau passieren soll, da unterscheiden sich die Konzepte zum Teil doch sehr. Was davon ist vielversprechend, welche Pläne gehen nicht weit genug?
Darüber sprechen in dieser Folge Michael Bauchmüller, Umweltpolitik-Experte aus der SZ-Parlamentsredaktion, und Marlene Weiß, die Leiterin des SZ-Wissensressorts.
Weitere Infos zu Klimapolitik, Klimakrise und Energiewende finden Sie auf sz.de/klimazentrale
Redaktion: Victoria Marciniak
Produktion: Carolin Lenk
Redaktion, Moderation: Laura Terberl
Gerade macht die Bundeskanzlerin viele Dinge zum letzten Mal: Die letzte Sommerpressekonferenz, die letzte Regierungsbefragung, die letzten Reisen als Bundeskanzlerin. Nach 16 Jahren tritt sie ab. Zum ersten Mal seit 1949 steht bei der Bundestagswahl der Amtsinhaber - bzw. die Amtsinhaberin - nicht zur Wahl. Aber was bleibt von Merkels Amtszeit?
Nico Fried leitet das Berliner Büro der SZ. Er hat die Kanzlerin viele Jahre lang begleitet: Er hat sie oft interviewt, über ihre Politik berichtet und war auf Reisen mit dabei. In dieser Folge von "Das Thema" erzählt er von seiner Arbeit als Parlamentsreporter, welchen Eindruck er von Merkel gewonnen hat und auch welche Fehler sie gemacht hat.
Zum Weiterlesen:
Wie das ist, über die Bundeskanzlerin zu schreiben, darüber hat Nico Fried hier auch schon im vergangenen Jahr geschrieben.
Die Süddeutsche Zeitung hat die Kanzlerin all die Jahre immer wieder begleitet. Zeit für einen Reisebericht - und für eine weltpolitische Bilanz.
Wer waren die Gewinner und Verlierer der Ära Merkel? Und was kommt nach ihr? Mit diesen Fragen hat sich die SZ in der Wahlzentrale beschäftigt.
Redaktion: Annika Schultz
Produktion: Carlo Sarsky
Redaktion, Moderation: Laura Terberl
Der Fußballverein 1860 München schlittert seit Jahrzehnten von einer Krise in die nächste. Aber wer ist dafür verantwortlich?
Darum geht es in der neuen Audio-Serie der Süddeutschen Zeitung, die zusammen mit der Audioplattform FYEO entstanden ist. Hören Sie jetzt die erste Folge und alle weiteren mit SZ Plus auf sz.de/1860-podcast.
In der ersten Folge:
Die Spurensuche nach den Gründen des Absturzes beginnt auf dem Gipfel: Werner Lorant, Erfolgstrainer um die Jahrtausendwende, wohnt heute auf einem Campingsplatz in Waging am See. Dort erzählt er, warum die Löwen mit ihm Erfolg hatten – und welche folgenschweren Fehler sie nach seiner Zeit begangen haben.
Latifa bint al-Maktum ist die Tochter des Scheichs von Dubai. Sie beschließt, vor ihm zu fliehen - aber er durchkreuzt ihre Pläne.
Ihr Vater sei ein Despot und trachte ihr nach dem Leben, glaubt Latifa bint al-Maktum und flieht vor dem Scheich von Dubai übers offene Meer. Aber die Gefolgsleute des Herrschers haben offenbar die Mittel, um sie aufzuspüren – mit ein paar Handynummern und einer gefährlichen Software.
Wie die Prinzessin versucht zu entkommen und wie offenbar ihr Vater letztendlich ihre Pläne durchkreuzen konnte - das erklärt Frederik Obermaier aus dem Investigativressort in dieser Folge von „Das Thema“.
Eine Recherche im Rahmen des „Pegasus-Projekts“ von Forbidden Stories und zahlreichen internationalen Medienpartnern.
Zum Weiterlesen:
Alle Artikel zum Pegasus-Projekt können Sie hier lesen.
Ein Video, wie die Spähsoftware funktioniert finden Sie hier
Redaktion, Moderation: Laura Terberl
Redaktion: Jacqueline Dinser
Produktion: Carolin Lenk
SZ-Redakteur Alex Rühle ist drei Wochen kreuz und quer durch Europa gefahren: Ein Interrail-Ticket, sehr viele Bahnhöfe und die Frage: Bleibt Europa uns erhalten?
Eigentlich lebt Europa von der Reisefreiheit. Doch während der Pandemie war das lange schwierig: Grenzkontrollen, Einreiseverbote und die Angst vor dem Virus haben den Kontinent über Monate quasi stillgelegt.
Mittlerweile sind die Grenzen wieder offen. Wie es Europa nach mehr als einem Jahr Ausnahmezustand geht, davon berichtet Alex Rühle in dieser Folge von „Das Thema“. Er ist SZ-Redakteur im Feuilleton und mit dem Zug drei Wochen kreuz und quer durch Europa gefahren. Warum er allen empfiehlt, mit dem Interrail-Ticket durch Osteuropa zu reisen, auch das erzählt er in dieser Folge.
Zum Weiterlesen:
Die ganze Reisereportage von Alex Rühle lesen Sie hier.
Ein besonderer Dank geht an Martin Kopetschke, der Alex Rühle vor seiner Interrail-Reise beraten hat und ihm unter anderem auch den Stop in Nova Gorica empfohlen hat.
Redaktion, Moderation: Laura Terberl
Redaktion: Jacqueline Dinser
Produktion: Carlo Sarsky
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