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Die Corona-Krise hat die sozialen Ungleichheiten verstärkt. Vor allem die Superreichen sind reicher geworden und Arme können das durch Arbeit nicht aufholen. Wenige Monate vor der Bundestagswahl streiten die Parteien darüber, wie sich das ändern lässt. Ein Vorschlag: die Vermögensteuer für reiche Privatpersonen. Gleichzeitig wollen die Industrieländer gegen Unternehmen vorgehen, die Steuerschlupflöcher ausnutzen. Ob unser Steuersystem so gerechter werden kann, darüber spricht Cerstin Gammelin in dieser Folge von „Das Thema“. Sie ist stellvertretende Leiterin des Berliner Büros der SZ und Expertin für Steuerpolitik.
Aber nicht nur die Parteien wollen höhere Steuersätze, auch Millionäre und Millionärinnen fordern den Staat auf: „Besteuert uns!“ Für die Initiative #taxmenow haben sie sich zusammengeschlossen und in der SZ und im österreichischen Standard einen Appell veröffentlicht. Warum er gerne mehr Steuern zahlen würde, das erklärt Antonis Schwarz, Pharma-Erbe.
Zum Weiterlesen:
Eine Reportage über die Initiative "Tax me now" lesen Sie hier.
Redaktion, Moderation: Laura Terberl
Redaktion: Jacqueline Dinser
Produktion: Carolin Lenk
Eigentlich sollte die Grenzschutzagentur Frontex an den Außenposten Europas für Ordnung sorgen. Doch die Realität sieht anders aus: Illegale Pushbacks, überlastete Strukturen und überfüllte Lager. Wieso die europäische Strategie nicht funktioniert.
In der spanischen Exklave Ceuta sitzen hunderte Minderjährige fest: Sie wollten nach Europa, um eine Zukunft zu haben, aber jetzt sitzen sie fest in einer Situation ohne Ausweg. Denn sie können weder zurück nach Marokko noch weiterreisen nach Europa. Wie prekär die Situation in Ceuta gerade ist, davon berichtet Karin Janker in dieser Folge von “Das Thema”. Sie ist SZ-Korrespondentin in Madrid.
Ceuta ist aber nicht die einzige europäische Außengrenze, an der es Probleme gibt. Die EU hat darauf in den letzten Jahren damit reagiert, die Grenzschutzagentur Fronten extrem auszubauen. Doch die kann das grundlegende Problem an den Außengrenzen nicht lösen. Warum das so ist, das erzählt der SZ-Redakteur Thomas Kirchner.
Redaktion: Jacqueline Dinser
Produktion: Carolin Lenk
Redaktion, Moderation: Laura Terberl
Vor einem Jahr waren die Warnungen düster: Die Pandemie würde in vielen afrikanischen Staaten besonders viele Opfer fordern. Doch inzwischen lässt sich ein ganz anderes Zwischenfazit ziehen: Selbst bei hohen Dunkelziffern gab es in Afrika nur einen Bruchteil der prognostizierten Corona-Infektionen und Todesfällen.
Trotzdem sei jetzt entscheidend, die Impfquoten deutlich zu erhöhen, sagt Bernd Dörries. Er ist SZ-Korrespondent in Kapstadt. In dieser Folge von "Das Thema" erzählt er von seinen Eindrücken der Pandemie in Südafrika und von seinen Recherchereisen. Und er erklärt, wie internationale Hilfen jetzt aussehen könnten, um mehr Menschen schnell zu impfen.
Anmerkung der Redaktion:
Im Podcast werden vor allem zwei Wege besprochen, wie afrikanische Staaten an Impfstoffe kommen können: Über die Covax-Kampagne oder über individuelle Verhandlungen einzelner Staaten mit den Pharmaunternehmen. Es gibt allerdings noch eine dritte Möglichkeit: Ab Herbst sollen über die Afrikanische Union noch mehr Impfdosen auf den Kontinent kommen.
Zum Weiterlesen:
Die Reportage von Bernd Dörries aus Somaliland können Sie hier lesen.
Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Julia Stanton
Produktion: Julia Ongyerth
Zusätzliches Audiomaterial über den Youtube-Kanal Élysée.
Seit etwa zwei Wochen steht fest, dass Annalena Baerbock die Kanzlerkandidatin der Grünen für die Bundestagswahl 2021 ist. Einen Tag später entschied sich auch die Union: CDU und CSU gehen mit Armin Laschet an der Spitze in den Wahlkampf, der kurz darauf sagte: "“Ab jetzt zählt: Welche Partei hat die besten Konzepte für die Zukunft unseres Landes? Wer formiert das beste Team, um die Herausforderung zu bewältigen?”
Aber welche Konzepte liegen bei den beiden Parteien überhaupt vor? Und welche Personen sind bei Grünen und Union neben Baerbock und Laschet entscheidend? Darüber sprechen in dieser Folge von "Das Thema" Constanze von Bullion und Stefan Braun. Beide arbeiten im SZ-Büro in Berlin.
Zum Weiterlesen:
Hier finden Sie das Interview mit Armin Laschet.
Ein kurzes Porträt von Annelena Baerbock, lesen Sie hier.
Der Hype um Annalena Baerbock ist gefährlich, kommentiert Constanze von Bullion.
Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion:: Antonia Franz und Alice Pesavento
Produktion: Julia Ongyerth
Zusätzliches Audiomaterial über die Youtube-Kanäle von Bündnis90/Grüne und CDU.
Im Juli 2019 erreicht zwei Reporter des SZ-Magazins die Mail von einer Frau: Sie sei Opfer eines Justizskandals geworden und habe unschuldig im Gefängnis gesessen. Ihr Ex-Mann und ihr Adoptivvater hätten sie betrogen und ausgenutzt. Die Frau und ihr Anwalt präsentieren bergeweise Akten, Briefe und Unterlagen. Mehrere Zeugen bestätigen ihre Version.
Es ist ein unglaublicher Fall. Aber die Reporter stoßen bei ihren Recherchen auf einen Morast aus Täuschung und Irrsinn, der bis in höchste gesellschaftliche Kreise reicht. Wer ist hier Opfer, wer ist Täter? Und wo ist der verschwundene Kunstschatz?
Darum geht es in der neuen Audio-Serie des SZ-Magazins, die zusammen mit der Audioplattform FYEO entstanden ist. Hören Sie jetzt die erste Folge und alle weiteren mit SZ Plus auf sz.de/mafiaprinzessin.
Die Pandemie stellt unsere sozialen Kontakte derzeit andauernd auf die Probe. Ständig stellen wir uns die Frage, wie wir unseren Mitmenschen begegnen können. Wie wir Kontakt zu Bekannten und Familie halten oder wie wir zusammenarbeiten sollen. In dieser Folge erzählen einige Hörer:innen von "Das Thema", was Ihnen im vergangenen Jahr schwer gefallen ist, und in welchen Situationen es noch besser ging als erwartet.
Außerdem spricht die SZ-Gesellschaftsredakteurin Barbara Vorsamer von ihren Erfahrungen und die SZ-Reporterin Elisa Schwarz von einer Recherche über eine Freundschaft, die in der Pandemie zerbrochen ist.
Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Antonia Franz, Alice Pesavento
Produktion: Julia Ongyerth
2014 haben Neonazis in Ballstädt eine geschlossene Gesellschaft im Kulturhaus überfallen. Die hatte dort nach der Kirmes gefeiert. Es folgten weitere Bedrohungen und sogar ein Gerichtsverfahren. Aber bis heute gibt es kein gerichtsfestes Urteil. Die Angreifer leben immer noch in Ballstädt. Türe an Türe mit ihren Opfern. Wie kann das sein?
Über ihre Recherchen in dem Fall, die Probleme der Justiz und die Arbeit der Thüringer Landespolitik, sprechen in dieser Folge von "Das Thema" Ulrike Nimz und Antonie Rietzschel. Sie berichten für die SZ aus Leipzig über Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt.
Zum Weiterlesen:
Die ganze Recherche von Antonie Rietzschel und Ulrike Nimz können Sie hier nachlesen.
Hier lesen Sie einen weiteren, aktuellen Beitrag über die Razzia gegen die Turonen und ihre Unterstützer.
Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Alice Pesavento
Produktion: Julia Ongyerth
Trotz der Corona-Krise stellen die Aktienmärkte derzeit immer wieder Rekorde auf. An manchen Stellen bilden sich Blasen - mit unklarem Ausgang. Wie ist das zu erklären?
Ein Blick auf die Börsenkurse kann derzeit ein wenig irritieren. Oder einer auf Schlagzeilen, die wieder einen Rekordtag an den US-Börsen melden oder ein Höchststand am Deutschen Aktienindex (Dax). Wie passt das zu dem, was wir vor unseren Fenstern sehen? Zu geschlossenen Läden und einer Wirtschaft, die zu weiten Teilen still steht?
Das Geschehen an den Finanzmärkten lässt sich bei einem genaueren Blick gut erklären, sagt SZ-Finanzexperte Victor Gojdka. Er beschreibt in dieser Folge von "Das Thema", was für Geschichten die Pandemie an den Börsen geschrieben hat, wie zum Beispiel den Fall Gamestop. Und was Kleinanleger beachten sollten.
Zum Weiterlesen:
Über die deutschen Handels-App "Trade Republic" lesen Sie hier.
Wie die Gamestop-Aktie zum zweiten Mal durch die Decke geht, darum geht es in diesem SZ-Text.
Warum Anleger einen Börsen-Crash nicht fürchten sollten, hat Victor Gojdka hier kommentiert.
Machen Sie mit bei einer unserer kommenden "Das Thema"-Folgen über Freundschaften und soziale Kontakte in der Pandemie und schicken Sie eine Whatsapp-Sprachnachricht unter 0176-96501041:
Hatten Sie einen Moment im letzten Jahr, in dem es trotz aller Corona Maßnahmen gut geklappt hat, den Kontakt zu Freunden, Familie und Kolleg:innen zu erhalten? Oder in dem es vielleicht sogar besser als vor der Pandemie funktioniert hat?
Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Antonia Franz
Produktion: Julia Ongyerth
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Vor einem Jahr, am 19. Februar 2020 wurden in Hanau neun Menschen bei einem rassistischen Terroranschlag ermordet: Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Said Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Kaloyan Velkov, Sedat Gürbüz, Vili-Viorel Păun und Fatih Saraçoğlu. Der Attentäter tötete in der Nacht auch seine Mutter und anschließend sich selbst. Seither fühlen sich die Angehörige der Opfer im Unklaren darüber gelassen, wie es überhaupt dazu kommen konnte – und recherchieren selbst.
Über ihr bemerkenswerte Engagement und das, was an Aufklärung noch möglich und notwendig ist, spricht in dieser Folge Matthias Drobinski. Er berichtet für die SZ aus Hessen und seit einem Jahr auch über die Ereignisse von Hanau.
Zum Weiterlesen:
Die Anklage der Initiative 19. Februar finden Sie hier.
Einen aktuellen Text von Matthias Drobinski zum Anschlag und einige der offenen Fragen der Angehörigen können Sie hier lesen.
Inzwischen stellen die Angehörigen Strafanzeige gegen den Vater des Attentäters, berichtet Annette Ramelsberger.
Die SZ-Audiodokumentation "Deutsche Abgründe - Der NSU und der rechte Terror finden Sie hier.
Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Antonia Franz
Produktion: Julia Ongyerth
Zusätzliches Audiomaterial über die Initiative 19. Februar und dpa.
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