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Im Juli werden in Tokio die Olympischen Spiele eröffnet – das betont das IOC diese Tage immer wieder. Aber wie realistisch ist das wirklich und wie könnten sie dann aussehen?
Vor zehn Monaten, am 24. März 2020, wurden zum erstem Mal in der Geschichte die Olympischen Sommerspiele verschoben. Statt im Sommer 2020 sollen sie nun - wenn es nach dem Internationalen Olympischen Komitee geht - am 23. Juli 2021 in Tokio eröffnet werden. Noch diese Woche will das IOC ein Playbook vorstellen, in dem festgehalten wird, wie die Wettkämpfe dann trotz Covid-19 ausgetragen werden können. Aber wie realistisch ist das?
Für Thomas Hahn, SZ-Korrespondent in Japan, steht eigentlich nur fest, dass die Spiele von Tokio in keinem Fall ein großes Fest sein werden, mit dem wir das Ende der Pandemie feiern. Er erzählt in dieser Folge von "Das Thema" über die Stimmung in Japan und von den laufenden Vorbereitungen.
Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Antonia Franz
Produktion: Julia Ongyerth
Zusätzliches Audiomaterial über den Youtube-Kanal des IOC.
Das Ibiza-Video hat Österreich in eine politische Krise gestürzt. Schnell wurde nicht mehr nur über Heinz-Christian Strache und die FPÖ gesprochen, sondern darüber, wie versumpft das ganze Land ist. Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen sagte zwar: "So sind wir nicht. So ist Österreich nicht." Aber was, wenn das nicht stimmt?
Eine Spurensuche von Straches Anfängen bis zum Aufstieg von Sebastian Kurz. Hören Sie hier die erste Folge der Podcast-Serie "Going to Ibiza" kostenlos. **Alle weiteren Episoden erscheinen ab dem 28.01. wöchentlich unter www.sz.de/ibiza.**
Vor genau vier Jahren wurde Donald Trump als 45. Präsident der USA vereidigt. Seine Amtszeit war geprägt von fragwürdigen Entscheidungen, heftigen Angriffen auf politische Gegner und Journalisten sowie von bizarren Fernsehauftritten und aggressiven Tweets. Sie wird aber auch für immer mit den Ereignissen vom 06. Januar 2021 verknüpft werden, mit der Erstürmung des Kapitols.
Wie er diese Zeit erlebt hat, erzählt in dieser Episode von "Das Thema" Hubert Wetzel, SZ-Korrespondent in Washington. Er berichtet seit Mitte 2016 aus den USA und blickt zurück auf vier Jahre Korrespondenten-Leben im Ausnahmezustand, auf die Menschen, die Trump gewählt und unterstützt haben, und vor allem auch auf den 06. Januar am US-Kapitol, als er mitten im Gedränge stand.
Zum Weiterlesen:
Warum die Republikaner mit Trump brechen müssen: ein Kommentar.
Unterwegs in der Hauptstadt der USA als das Kapitol erstürmt wurde: Lesen Sie hier die Reportage von Hubert Wetzel.
Eine ausführliche Recherche zu schwer bewaffneten US-Milizen und einen möglichen US-Bürgerkrieg, lesen Sie hier.
Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Julia Ongyerth
Diese Episode ist ursprünglich am 19. August 2020 erschienen. Weil wir gerade eine kurze Winterpause machen, senden wir sie noch einmal.
Ein Podcast über das Tabuthema Tod: Warum sich manche Menschen entschließen, ihre verstorbenen Angehörigen illegal zu bestatten.
Denn in Deutschland ist streng geregelt, was mit den sterblichen Überresten eines Menschen geschieht. Die Urne mit der Asche darf zum Beispiel nicht zu Hause aufbewahrt werden. Doch manche Angehörige beschließen, diese Gesetze zu brechen.
SZ-Magazin-Autor Roland Schulz hat mit ihnen gesprochen um herauszufinden, wieso sie sich für diesen Schritt entschieden haben.
Im Podcast erzählt er von dieser ganz besonderen, emotionalen Recherche: Von trauernden Ehefrauen und Eltern. Von Bestattern und Anwälten. Und von einer veralteten Gesetzeslage, die viele Dinge komplizierter macht.
Seine ganze Recherche im SZ-Magazin können Sie auch hier lesen: https://bit.ly/313uFDu
Seine frühere Recherche zum Thema Tod lesen Sie hier: https://bit.ly/310tbts
Moderation, Redaktion: Laura Terberl
Redaktion: Christina Winkler
Produktion: Julia Ongyerth, Carlo Sarsky
Diese Episode ist ursprünglich am 27. Mai 2020 erschienen. Weil wir gerade eine kurze Winterpause machen, senden wir sie noch einmal.
Die SZ feiert dieses Jahr ihren 75 Geburtstag - das nehmen wir zum Anlass, mit vier Korrespondentinnen und Korrespondenten der SZ über ihre Arbeit zu sprechen: Wie man in Kriegsgebieten recherchiert, welche Geschichten ihnen besonders in Erinnerung geblieben sind und wie man trotz vieler schlechten Nachrichten noch optimistisch bleibt.
Im Podcast kommen zu Wort:
Cathrin Kahlweit (London)
Tomas Avenarius (Istanbul)
Kai Strittmatter (Kopenhagen)
Lea Deuber (Peking)
Den von Lea Deuber im Podcast angesprochenen Essay über Chinas Jugend können Sie unter diesem Link nachlesen.
Alle Infos zu 75 Jahre SZ und zu unser Leseraktion finden Sie hier.
Moderation, Redaktion: Laura Terberl
Produktion, Redaktion: Carlo Sarsky
Wann ist unser Alltag 2021 eigentlich wieder halbwegs normal? Was muss dafür passieren und was wird uns im kommenden Jahr noch lange begleiten?
Ein Schritt zur Normalität könnten die Impfstoffe sein. Rund 250 Kandidaten werden derzeit untersucht, der erste wurde inzwischen in der EU zugelassen. Aber wie funktioniert dieser und wie schnell können die Impfungen zu einer Herdenimmunität führen? Darüber spricht in dieser Folge von "Das Thema" Kathrin Zinkant. Sie hat Biochemie studiert und ist Expertin für die Corona-Impfstoffe im SZ-Wissensresort.
Außerdem erklärt SZ-Redakteurin Christina Kunkel, was über die möglichen Spätfolgen einer Corona-Infektion bekannt ist. Denn selbst, wenn die Infektionszahlen mit der Impfung weniger werden sollten, werden die Langzeitfolgen der Krankheit wohl ein großes Thema bleiben.
Zum Weiterlesen:
Die Recherche von Christina Kunkel und Felix Hütten können Sie mit SZPlus hier lesen.
Einen Überblick über Impfstoffe und wie sie wirken finden Sie hier.
Hier finden Sie eine Chronologie, wie Biontech in Rekordzeit einen Impfstoff entwickelt hat.
Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Antonia Franz
Produktion: Julia Ongyerth
Während die EU gerade über einen geordneten Brexit verhandelt und auf bessere Beziehungen zu den USA unter Joe Biden hofft, wurde in Südostasien vor wenigen Wochen das größte Freihandelsabkommen der Welt geschlossen: das Regional Comprehensive Economic Partnership, kurz RCEP. In den beteiligten Staaten lebt ein Drittel der Weltbevölkerung. Im Zentrum steht China, das jetzt noch mächtiger in der Region und den USA und der EU wieder einige Schritte voraus scheint.
Wie es zu dem Deal kam und warum das RCEP-Abkommen eigentlich noch viel größer hätte sein können, erklärt in dieser Folge von "Das Thema" David Pfeifer. Er ist der SZ-Korrespondent für Südostasien. Außerdem berichtet Björn Finke, SZ-Korrespondent in Brüssel, wie die EU reagiert hat und warum sich Europa stärker um Handelsverträge bemühen muss.
Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Theresa Crysmann
Produktion: Julia Ongyerth
Im Land der Täter, der Nazi-Massenmörder, ist Antisemitismus immer noch präsent. Etwa 2000 antisemitische Straftaten verzeichnet die deutsche Polizei pro Jahr. Vor allem von Rechts, aber auch von Muslimen und manchmal auch von Links. Gerade erleben auch uralte antisemitische Narrative in Verschwörungserzählungen wie QAnon eine Renaissance. Und diese Klischees dienen inzwischen auch als Bindeglied zwischen den politischen Gruppen der Corona-Proteste.
Es sei eine altbekannte Melodie, die da wieder gespielt wird, sagt der SZ-Redakteur für Innen- und Sicherheitspolitik Ronen Steinke. Er spricht in dieser Folge auch über die immense Dunkelziffer bei antisemitischen Straftaten und das Vertrauen jüdischer Menschen in Polizei und Justiz in Deutschland.
Redaktion, Moderation: Lars Langenau
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Julia Ongyerth
Die vergangenen vier Jahre haben bei allen Partnern und Kontrahenten der Vereinigten Staaten ihre Spuren hinterlassen. Wie blicken China, die EU und Russland jetzt auf President-elect Biden?
Amerika hat gewählt. Auf Donald Trump folgt im Januar 2021 Joe Biden. Und das wird wohl auch international einen großen Wandel darstellen: Unter Donald Trump war die Devise auf der internationalen Bühne ja wie angekündigt: "America first!". Trump hinterlässt Handelskonflikte mit China und der EU, er zog sich aus Vereinbarungen wie dem Pariser Klimaabkommen zurück und setzte selten auf internationale Allianzen. Die vergangenen vier Jahre haben also bei allen Partnern und Kontrahenten der Vereinigten Staaten ihre Spuren hinterlassen.
Doch wie sehen jetzt die internationalen Erwartungen an den kommenden Präsidenten Joe Biden aus? Darüber reden in dieser Folge die SZ-Korrespondentinnen und Korrespondenten Lea Deuber, Matthias Kolb und Silke Bigalke. Sie erklären, wie man in China, in der EU und in Russland auf President-elect Biden blickt.
Zum Weiterlesen:
Was Israel nach einem sehr freundlichen Verhältnis zu Trump vom kommenden Präsidenten zu erwarten hat, darüber schreibt Peter Münch. Zu hören im SZ-Podcast "Auf den Punkt" vom 11.11.2020.
Welche Steine Bidens Vorgänger ihm noch in den Weg legen kann im Umgang mit den Golfstaaten, analysiert Paul-Anton Krüger.
Wie Putin auf die Amtszeit von Donald Trump zurückschaut, können Sie hier nachlesen.
Wie China die US-Wahl verfolgt hat, steht hier.
Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Moritz Eder
Produktion: Julia Ongyerth
Eigentlich war Gianni Infantino damit angetreten, vieles anders zu machen als sein Vorgänger Sepp Blatter. Doch jetzt scheint die Fifa korrupter als je zuvor - und gegen Infantino läuft aktuell ein Strafverfahren. Was hinter den Vorwürfen steckt und wieso die Fifa diese Probleme hat.
Gegen den Fifa-Chef Gianni Infantino läuft aktuell ein Strafverfahren, doch der Verband scheint weiterhin an ihm festzuhalten. Die interne Ethik-Kommission sieht keinerlei Verfehlungen und versucht die Vorwürfe kleinzureden.
Worum es bei den Strafverfahren genau geht und wie Gianni Infantino die FIFA seit seinem Amtsantritt sogar noch korrupter gemacht hat, das erklärt in dieser Folge Thomas Kistner, der Experte für Sportpolitik bei der Süddeutschen Zeitung.
Moderation, Redaktion, Produktion: Justin Patchett
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Carolin Lenk
Zum Weiterlesen:
Thomas Kistner schreibt über Gianni Infantinos Rückflug aus Surinam im Privatjet - und wie er die sechsstelligen Kosten mit einem Treffen rechtfertigt, das nie stattfand.
Außerdem belegt ein FIFA-interner Mailverkehr, wie sich der Chef der formal unabhängigen Compliance-Kommission Beschlüsse von Infantinos Assistenten diktieren lässt.
Hier schreibt Kistner über den Sonderermittler Stefan Keller.
Weiteres Audiomaterial über Reuters sowie den Youtube-Kanal der Fifa.
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