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Als am 24. Februar 2022 der Krieg in der Ukraine ausbricht, ist die deutsche Politik überrascht. Bis zuletzt wollte man nicht an einen Angriff Putins glauben. Dabei gab es mehr als nur einen Hinweis: Die amerikanischen Geheimdienste hatten beispielsweise über Monate hinweg immer wieder vor einem Angriff gewarnt.
Warum hat man diese Warnungen bis zuletzt nicht ernstgenommen? Warum hat der deutsche Nachrichtendienst die Situation so anders eingeschätzt - schließlich war der Chef des BND zu Kriegsbeginn noch in Kiew und musste am Morgen des 24. Februar evakuiert werden.
Warum war Deutschland so unvorbereitet? Darum geht es in dieser Folge von "Das Thema", für die Redakteure des SZ-Parlamentsbüro mit vielen Regierungsmitgliedern und hochrangigen Beamten gesprochen haben.
Die ganze Recherche von Michael Bauchmüller, Daniel Brössler, Boris Herrmann, Claus Hulverscheidt, Georg Ismar, Paul-Anton Krüger, Georg Mascolo, Nicolas Richter, Henrike Roßbach, Robert Roßmann und Mike Szymanski lesen Sie unter diesem Link:
Produktion: Carlo Sarsky
Audiomaterial von Phoenix, ARD, Reuters.
Eine Hackergruppe hat im vergangenen Jahr Millionen interner Dokumente einer russischen Behörde erbeutet. Die Dokumente zeigen, wie der russische Staat das Internet überwacht und zensiert. Auf eigenen, russischen Plattformen funktioniert das schon sehr gut, die Behörde stellt aber auch gezielt Löschanfragen, damit unliebsame Kommentare (z.B. auf Youtube) entfernt werden.
Marie-Louise Timcke leitet bei der SZ das Datenteam, das zusammen mit anderen Medien die Dokumente auswerten konnte. Im Podcast erklärt sie, wie der russische Zensurapparat genau funktioniert - und wie die russische Regierung künstliche Intelligenz einsetzen will, um in Zukunft das Internet noch besser überwachen zu können.
Die ganze Recherche können Sie mit SZ Plus hier lesen:
[Datenleck im Herzen der russischen Zensur]
[Im Maschinenraum der russischen Zensur]
[Putins weiße Weste]
Rechercheteam: Yannik Achternbosch, Alexandra Ketterer, Natalie Sablowski.
Redaktion, Produktion: Carolin Lenk
Tritte und Peitschenhiebe, Elektroschocks und Vergewaltigungen: In iranischen Gefängnissen geht das Regime brutal gegen die eigenen Bürger vor. Das Ziel ist offenbar, die Menschen zu brechen und von weiteren Protesten abzuhalten. Proteste, die vor einigen Monaten nach dem Tod der Kurdin Jina Mahsa Amini begonnen hatten - die kurz zuvor von der iranischen Sittenpolizei verhaftet wurde.
Seitdem wurden mehr als 500 Menschen bei Protesten getötet, mindestens 19 000 wurden inhaftiert. Doch was passiert mit den Menschen, wenn sie verhaftet wurden? Um das herauszufinden, haben Journalistinnen und Journalisten der SZ, von NDR und WDR Videos verifiziert, mit entlassenen Inhaftierten und mit einem mittlerweile geflüchteten iranischen Gefängniswärter gesprochen. Im Podcast erzählen Kristiana Ludwig und Carim Soliman von der Recherche.
Die ganze Recherche der Kolleginnen und Kollegen können Sie mit einem SZ-Plus-Abo hier lesen:
Mehr Infos zu den iranischen Geheimdiensten finden sich in dieser Recherche von "The Intercept": https://theintercept.com/series/iran-cables/
Im Podcast geht es auch um Videos, die im vergangenen Jahr aus dem Evin-Gefängnis geleakt wurden. Den Report von Amnesty International dazu lesen Sie hier: https://www.amnesty.org/en/latest/news/2021/08/iran-leaked-video-footage-from-evin-prison-offers-rare-glimpse-of-cruelty-against-prisoners/
Redaktion: Laura Terberl, Sabrina Höbel
Die Ukraine fordert Kampfpanzer, auch von Deutschland. Doch die Regierung will sich bisher nicht festlegen. Wie wichtig wären die Panzer für den Krieg in der Ukraine - und könnte Deutschland überhaupt liefern?
Zuletzt hat die Bundeswehr eher Schlagzeilen damit gemacht, dass viele Geräte veraltet und nicht einsatzfähig sind. Auch der moderne Puma-Panzer hat technische Mängel. Könnte der Rücktritt von Christine Lambrecht die Kehrtwende im Verteidigungsministerium einläuten?
Darüber spricht in dieser Folge Joachim Käppner, SZ Redakteur mit dem Schwerpunkt Sicherheit. Er erklärt, warum das Thema Verteidigung so lange von der Regierung vernachlässigt wurde - und was sich jetzt ändern muss.
Mehr zu Boris Pistorius lesen Sie unter diesem Link.
Redaktion: Laura Terberl, Sabrina Höbel
Weil wir derzeit eine kurze Weihnachtspause machen, wollen wir Sie auf eine Audio-Serie aufmerksam machen, die wir vor kurzem exklusiv bei SZ Plus veröffentlicht haben: "Wer ist Joni? Meine Suche nach einem Phantom".
Und darum geht es: Die SZ-Journalistin Christiane Lutz erhält eine Mail von einem 12-jährigen Mädchen. Schnell wird klar: Joni ist kein gewöhnliches Kind. Sie hat Schreckliches erlebt und niemand scheint sich um sie zu kümmern. Bis auf eine Professorin, die Joni nur aus dem Internet kennt. Für Christiane Lutz ist klar: Sie muss Joni helfen!
Hier im Feed hören sie die erste Folge, alle weiteren können Sie mit SZ Plus hören unter sz.de/joni.
Die nächste reguläre Folge von "Das Thema" erscheint am 18. Januar 2023.
Weil wir derzeit eine kurze Weihnachtspause machen, wollen wir Sie auf eine Audio-Serie aufmerksam machen, die wir vor kurzem exklusiv bei SZ Plus veröffentlicht haben.
„Who the f*** is Alice?“ handelt von Deutschlands bekanntester Frauenrechtlerin Alice Schwarzer, die Anfang Dezember 80 Jahre alt geworden ist. Deren Lebenswerk inzwischen aber schwer angekratzt ist. Heute ist die Feministin umstrittener denn je.
Wie konnte es soweit kommen? Darüber sprechen die SZ-Magazin Redakteurinnen Susan Djahangard und Gabi Herpell, zwei Frauen aus zwei Generationen, in insgesamt sechs Episoden.
Hier im Feed hören sie die erste Folge, alle weiteren können Sie mit SZ Plus hören unter
Die nächste reguläre Folge von "Das Thema" erscheint am 18. Januar 2023.
Anfang Dezember 2021 zog sich Sebastian Kurz aus der Politik zurück. Ein Jahr später ist seine Partei, die ÖVP, aber immer noch mit den Folgen seiner Zeit an der Parteispitze beschäftigt. Aus der Ibiza-Affäre wurde die inzwischen noch größere Chat-Affäre. Und inzwischen gibt es sogar einen Untersuchungsausschuss im österreichischen Parlament, der ausschließlich zu Korruption bei der Kanzlerpartei ÖVP ermittelt.
Trotzdem sind ehemalige Kurz-Vertraute weiter in der Politik aktiv. Die politischen Debatten im Land bleiben dadurch weiter aufgeregt, die Politikverdrossenheit nimmt zu.
Hat sich seit der Ibiza-Affäre also nichts im Land geändert? Oder anders gefragt: Was müsste dringend anders werden, damit Menschen wieder mehr Vertrauen in die Politik in Österreich haben? Damit beschäftigt sich diese Folge von Das Thema, diesmal mit einer Live-Aufzeichnung von der Wiener Buchmesse.
Das Gespräch wurde dort am 27. November geführt. Mit dabei waren Cathrin Kahlweit, Wien Korrespondentin der SZ, Leila Al-Serori, stellvertretende Nachrichtenchefin der SZ und Peter Filzmaier, Politologe, bekannt für seine unterhaltsamen und scharfen Analysen österreichischer Innenpolitik im ORF.
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Im August wurde der 16-jährige Mouhamed Dramé bei einem Polizeieinsatz getötet. Eine Gefahr für andere war er allerdings zunächst nicht: Er saß nur da und hielt sich sich ein Messer gegen seinen Bauch. Der junge Geflüchtete befand sich offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation. Der Einsatzleiter der Polizei gab den Befehl, Pfefferspray gegen ihn einzusetzen, dadurch eskalierte die Situation.
Der Tod von Mouhamed Dramé ist leider kein Einzelfall: Zu oft sterben psychisch kranke Menschen bei Polizeieinsätzen. Das ergibt eine SZ-Recherche, an der unter anderem Lena Kampf und Nadja Tausche aus dem Investigativteam beteiligt waren. Im Podcast erzählen sie von ihrer Recherche und erklären, was sich ändern müsste.
Die ganze Investigativrecherche können Sie unter diesem Link lesen:
Redaktion, Produktion: Carolin Lenk
Wir schenken ihnen Lesezeit: Wenn Sie jetzt ein Jahresabo für 2023 abschließen, lesen Sie bis Ende des Jahres umsonst.
Viele Kinder- und Jugendpsychiatrien in Deutschland sind am Limit. Seit der Corona-Pandemie sind die Wartelisten noch länger, die Notfälle häufen sich. Wie die Kliniken versuchen, gegenzusteuern - und welche Probleme es dabei gibt.
Bei immer mehr Jugendlichen werden Depressionen, Angststörungen oder Essstörungen diagnostiziert. Experten vermuten, dass die Auswirkungen der Pandemie der Grund dafür sind. Viele Schülerinnen und Schüler haben durch die Schulschließungen auch sozial den Anschluss verpasst.
Mit einer gewissen Zeitverzögerung zeigen sich diese Probleme jetzt auch in den Kinder- und Jugendpsychiatrien. Ärztinnen und Ärzte erzählen, dass neuerdings auffallend viele schwere Fälle dabei sind. Michaela Schwinn aus dem Politikressort hat vor Ort mit Patientinnen, Eltern und Ärzten gesprochen. Im Podcast erzählt sie vom Alltag in so einer Kinder- und Jugendpsychiatrie und wie man dort versucht, den Kindern zu helfen.
Redaktion, Produktion: Carolin Lenk
Wenn Sie sich von Suizidgedanken betroffen fühlen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (https://www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen konnten.
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In den vergangenen Jahren sind die Preise für Häuser und Wohnungen vor allem in den Ballungsräumen immer weiter gestiegen. Jetzt scheint sich der Markt zu drehen - unter anderem wegen teurer Kredite und den höheren Baukosten.
Auf dem erfolgsverwöhnten Immobilienmarkt herrscht also eine latente Krisenstimmung. Es ist allerdings sehr unwahrscheinlich, dass die Preise stark nachgeben werden, erklärt Stephan Radomsky aus dem SZ-Wirtschaftsressort in dieser Folge. Zwar gibt es am Markt gerade eine enorme Unsicherheit, für einen wirklichen Crash müssten aber in kurzer Zeit sehr viele Immobilienkredite platzen - und dafür ist die Immobilienfinanzierung in Deutschland zu solide aufgestellt.
Die Unsicherheit hat aber andere Folgen: Es wird weniger gebaut, Investitionen stocken. Warum das langfristig auch für Mieterinnen und Mieter zum Problem werden könnte.
Alle Texte von Stephan Radomsky können Sie hier lesen.
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