Das Thema

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  • "Interna": Moderne Sklaverei in Spanien

    70 Stunden, sechs Tage die Woche, ohne Rechte, ohne Widerspruch. Das ist die Lebensrealität von Martha. Marta ist eine von geschätzt 600 000 sogenannten “Interna”. Eine Frau, die sich in spanischen Familien um Haushalt und Kinder kümmert, und auch bei der jeweiligen Familie wohnt. Oft kommen die “Interna” aus Südamerika. Sie reisen oft illegal ins Land ein und haben auch deshalb sehr wenige Rechte. Marta etwa zieht die Kinder einer fremden Familie auf und hat für einen Monatsverdienst von 1000 Euro ihren eigenen Sohn in Honduras gelassen. Jetzt haust sie in Madrid in der Besenkammer einer Wohnung der Familie, der sie hilft.

    Das System beruht auf Ausbeutung, die Interna sind völlig abhängig vom Wohlwollen ihres Arbeitgeber, sagt Karin Janker, die bis vor kurzem SZ-Spanien-Korrespondentin war. In Spanien sei die Ausbeutung dieser "sin papeles" (Papierlose, da sie keine Aufenthaltsrechte haben) ein "offenes Geheimnis". Meist würden die Frauen aus Lateinamerika kommen und illegal in Spanien arbeiten. Dort seien sie "moderne Leibeigene", die oft nur "als Schmutz" behandelt würden.

    Warum arbeiten in Spanien so viele illegale Haushaltshilfen? Welche Probleme bringt das mit sich, und wie kann es sein, dass die Frauen so schlecht behandelt werden, obwohl sie unersetzlich sind für Spanien? Janker berichtet auch über Wege in die Legalität und was diese Frauen besonders brauchen: Aufmerksamkeit.

    Karin Jankers Reportage "Die in der Kammer sieht man nicht" finden Sie HIER.

    Moderation, Redaktion: Laura Terberl

    Redaktion: Nadja Tausche, Lars Langenau

    Sprecherin: Franziska von Malsen

    Produktion: Carolin Lenk

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    33 min
  • China ist überall: Überwachung von Exil-Chinesen

    Fast 150 000 chinesische Staatsbürger leben in Deutschland. Viele werden einsilbig, wenn das Gespräch auf Politik kommt, vor allem über Politik in China. Das hat einen Grund: Chinesen und Chinesinnen werden auch außerhalb der Volksrepublik in Europa massiv überwacht und terrorisiert. Eine von denen, die den langen Arm Pekings zu spüren bekommen, ist die chinesische Bloggerin und Journalistin Su Yutong. Die Dissidentin ist vor 13 Jahren nach Berlin gekommen und wurde inzwischen vielfach zum Ziel psychologischer Kriegsführung.

    Wie ihr geht es vielen Chinesinnen und Chinesen im Ausland, sagt der ehemalige, langjährige SZ-China-Korrespondent Kai Strittmatter. Besonders Exil-Tibeter und Exil-Uiguren stünden im Fokus der Überwachungsmaßnahmen. Als Druckmittel werden häufig Verwandte benutzt, die zu Hause in China leben. Die deutschen Behörden sind hilflos. Neuerdings beobachtet Strittmatter eine "neue Qualität" der Maßnahmen, da inzwischen auch Journalisten aus Europa Einschüchterung und Bedrohung erleben.

    Strittmatters Reportage "Mitten in Deutschland" über die chinesischen Repressionen im Ausland finden Sie HIER.

    Moderation, Redaktion: Laura Terberl

    Redaktion: Lars Langenau, Andre Anthony Foster

    Produktion: Carolin Lenk

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    32 min
  • "Schicksalswahl" - Folge 1 von "Söders Endspiel - Sein Kampf um die Macht"

    “Schicksalswahl” – so hat Markus Söder die kommende Landtagswahl selbst einmal bezeichnet. Und tatsächlich: Wenn Bayern im Oktober wählt, könnte das im schlimmsten Fall sein Karriereende einläuten – oder doch die Chance eröffnen, irgendwann noch Kanzler zu werden.

    Sein ganzes Leben lang hat Söder sich jedenfalls auf Wahlkämpfe wie diesen vorbereitet. Und für den neuen SZ-Podcast "Söders Endspiel" hat ihn ein SZ-Team ein Jahr lang begleitet: Wie er in Bierzelten die Menschen begeisterte, wie er immer wieder gegen die Grünen mobilisierte, wie er auf die Flugblatt-Affäre um seinen Vize Hubert Aiwanger reagieren musste.

    Mit welchen Mitteln kämpft Söder um die Macht? Ist er wirklich der skrupellose Machtpolitiker, wie ihm oft vorgeworfen wird? Und: Bleibt seine Karriere unvollendet – oder gewinnt er sein Endspiel?

    Hören Sie hier die erste Folge – alle weiteren sechs Folgen wöchentlich mit SZ Plus oder einem kostenlosen SZ-Plus-Probeabo unter sz.de/soeder-podcast oder in der SZ Nachrichtenapp.

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    44 min
  • Wasserknappheit: Deutschland trocknet aus

    Wasser ist Allgemeingut. Es gehört uns allen. Bislang gilt Deutschland noch als wasserreiches Land. Doch der Klimawandel und die sorglose Entnahme von Grundwasser verändern auch hierzulande die Situation auf absehbare Zeit. "Schon jetzt gibt es immer mehr Regionen in Deutschland, die massiv mit Wassermangel kämpfen", sagt Uwe Ritzer aus der SZ-Wirtschaftsredaktion. Seit der Jahrtausendwende hat Deutschland Grundwasser im Volumen des Bodensees verloren. Und drei Viertel des verbrauchten Wassers geht "im weitesten Sinne auf das Konto der Wirtschaft".

    Ritzer kritisiert, dass die Bundesländer von den Firmen, die sich hemmungslos an der natürlichen Ressource bedienen, wenig oder gar nichts verlangen. So würden Getränkehersteller ein Allgemeingut in Flaschen abfüllen und sie verkaufen. "Und die Gewinne werden privatisiert."

    Leider sei auch die im März 2023 von der Bundesregierung beschlossene "nationale Wasserstrategie" nur ein "Wunschkatalog", sagt Ritzer. Tatsächlich müsse umgehend auf sehr vielen Ebenen gehandelt werden, um langfristig die Versorgung der deutschen Bevölkerung mit sauberem und preisgünstigem Trinkwasser zu sichern.

    Die Artikel von Uwe Ritzer über die Trinkwasserversorgung finden Sie hier, übers Wassersparen hier über die Situation im Ahrtal zwei Jahre nach der Katastrophe hier. Ritzers Reportage über den Unternehmer Michael Schäff, der mit dem Umfüllen von Trinkwasser sehr reich geworden ist, finden Sie hier.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Laura Terberl

    Produktion: Carolin Lenk

    Zusätzliches Audiomaterial über den Twitter-Account von Markus Söder und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz

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    32 min
  • SS-Mitglieder auf Soldatenfriedhof: Gedenken an Krieg, Schweigen über Täter

    In Deutschland liegen die Überreste von mehr als 1,8 Millionen deutschen und ausländischen Toten beider Weltkriege. Auf einem Soldatenfriedhof in Hofkirchen nahe Passau sind neben Tausenden Wehrmachtssoldaten auch fast 400 SS-Männer begraben, denen, ohne Unterscheidung zwischen Opfern und Tätern, jedes Jahr am Volkstrauertag gedacht wird.

    Dabei wurde die SS im Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess zur verbrecherischen Organisation erklärt. Sie war eine Terrorgruppe, die für die Untaten in den KZ, für zahlreiche Gewaltverbrechen in den Vernichtungskriegen und für die mörderische Umsetzung der "Endlösung der Judenfrage" zuständig war. Sie war "ein Staat im Staate", wie Eugen Kogon in seinem Standardwerk "Der SS-Staat" über das System der deutschen Konzentrationslager geschrieben hat. Ein System, in dem die “Furchtbarkeit des Bösen” zutage getreten ist.

    Unter den Toten des Friedhofs in Hofkirchen ist auch SS-Sturmscharführer Karl Jochum, Mitglied der Totenkopf-SS, der in den KZ Dachau und Flossenbürg Karriere gemacht hat. Zum Ende des Krieges begleitete er als Wachmann einen mörderischen Todesmarsch von KZ-Häftlingen. SZ-Redakteur Patrick Wehner aus der Bayern-Redaktion hat mit Erwin Farkas, einem Überlebenden dieses infernalischen Marsches, gesprochen. Farkas war erschüttert, als er davon erfuhr, dass beim Gedenken in Hofkirchen nicht zwischen Opfern und Tätern unterschieden wird.

    Wehner sagt: "Mir war es wichtig, dass niemand mehr sagen kann, man hätte nicht so genau gewusst, wer da bestattet ist." Nach der Veröffentlichung von Wehners Recherche hat das zuständige Landratsamt Passau zugesagt, dass in Hofkirchen künftig ein Lernort mit entsprechenden Schautafeln errichtet werden soll.

    Den Text zur Wehners Recherche über den "Friedhof der Täter" finden Sie hier.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Laura Terberl, Nadja Tausche

    Produktion: Carolin Lenk

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    29 min
  • Sportwetten: Der mutmaßliche Millionenbetrug bei Tipster

    Im April wurden Geschäftsräume des Sportwettenanbieters Tipster in Köln, auf Malta und in Kroatien durchsucht. Es ist die wohl größte Razzia in dieser Branche, die es in Deutschland je gegeben hat. Die Vorwürfe gegen Tipster sind unerlaubtes Glücksspiel, schwere Steuerhinterziehung und die Bildung einer kriminellen Vereinigung. Bei Tipster soll es jahrelang ein illegales System gegeben haben, mit dem mehr als 35 Millionen Euro Steuergelder hinterzogen wurden, sagen Nils Wischmeyer und Johannes Bauer aus der SZ-Wirtschaftsredaktion, die mit Jörg Schmitt aus dem SZ-Investigativteam über die Glücksspielbranche recherchieren.

    Den Kunden sei dabei völlig unklar gewesen, dass ihre Wetteinsätze den Ermittlern zufolge unterschiedliche Wege genommen haben. Je nachdem, an welchem Automaten Kunden ihre Wette platziert haben, sei ein Teil davon über einen ersten Server ganz normal verbucht worden. Lief die Wette aber über einen zweiten Server, lief der Einsatz, laut den Fahndern, am Fiskus vorbei und spülte den Hintermännern von Tipster zusätzliche Millionen in die Kassen.

    Die Recherchen von Johannes Bauer, Nils Wischmeyer und Jörg Schmitt zum Thema finden Sie hier.

    Die sechsteilige Podcast-Serie “Verzockt” zu Sportwetten finden Sie hier.

    Ein aktuelles Interview mit dem Drogenbeauftragten der Bundesregierung über die Abhängigkeit von Glücksspielen, die massiv auch durch Sportwetten gestiegen ist, finden Sie hier.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Laura Terberl

    Produktion: Carolin Lenk

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    28 min
  • Russische Agenten in Deutschland: im Visier der Geheimdienste

    In kaum einem Land waren russische Geheimdienste so aktiv wie in Deutschland. Es gab Anschläge auf Überläufer und Dissidenten, einen Hackerangriff auf den Bundestag und immer wieder aus Moskau gestreute Fake News, Lügen und Manipulationen. Entscheidend ist dabei die Rolle des russischen Präsidenten Wladimir Putin, dessen politische Karriere beim KGB startete - wie viele aus seinem Regierungskreis.

    Spionage gegen Deutschland sei in Russland Chefsache, sagt der intime Kenner der Geheimdienste, Georg Mascolo. Und dafür sucht sich Moskau Verbündete, neuerdings vor allem im rechten politischen Spektrum. Zudem gebe es nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes sogenannte "Wunderkinder", Agenten, für die über Jahre falsche Identitäten aufgebaut werden und die unerkannt unter uns leben.

    "Der KGB schreckt vor nichts zurück", sagt Mascolo. Er hält die Umbenennung des Geheimdienstes in FSB und SWR nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion nur für einen Etikettenschwindel, schließlich seien "die Methoden gleich geblieben". Den Widerstand der Ukraine nach dem Angriff der russischen Streitkräfte hat allerdings auch der KGB unterschätzt. Aber er fürchte, dass Putin kein besonderes Interesse mehr daran haben könnte, "solche unangenehmen Wahrheiten zu hören und sie sich vorlegen zu lassen".

    Auch wenn Deutschland nun energischer gegen die Aktivitäten des russischen Geheimdienstes vorgeht und in den vergangenen eineinhalb Jahren 77 Agenten ausgewiesen wurden: Die Jahre davor waren eine Geschichte des Versagens der deutschen Nachrichtendienste und der politisch Verantwortlichen.

    Die Texte über die Aktivitäten des KGB in Deutschland finden sie hier, über Putins Informationskrieg hier und über die Recherchen zu einer russischen Trollfabrik hier.

    Moderation, Redaktion: Laura Terberl

    Redaktion: Lars Langenau

    Produktion: Carolin Lenk

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    45 min
  • Contergan: Der Skandal geht weiter

    Der deutsche Pharmakonzern Grünenthal aus Stolberg brachte 1957 das Mittel Contergan auf den Markt. Ein Schlafmittel, rezeptfrei, frei verkäuflich in der Apotheke, das weltweit als harmlos und "völlig ungiftig" beworben wird. Da es auch gegen Schwangerschaftsübelkeit wirken soll, nehmen es auch Tausende Schwangere. Mit fatalen Folgen: Denn der in Contergan enthaltene Wirkstoff Thalidomid führt zu Nervenschädigungen - und schweren embryonalen Störungen. Allein in Deutschland werden etwa 5000 Babys mit missgebildeten Organen und Gliedmaßen geboren. Etwa 40 Prozent der Kinder sterben sehr schnell nach der Geburt oder noch im Säuglingsalter.

    Anklage gegen Grünenthal wurde erst 1968 erhoben. Der Prozess endete 1970 mit einem stark kritisierten Vergleich. Contergan aber blieb noch in vielen Arzneimittelschränken, wurde unwissentlich genommen. "Viele Betroffene haben Störungen, Fehlbildungen, die man so gar nicht sieht und wo auch Ärzte gar nicht unbedingt wissen, dass das eine Contergan-Fehlbildung ist", sagt Christina Berndt aus dem SZ-Wissenressort. Sie haben Behinderungen wie Nierenschäden, Hörprobleme oder Zeugungsunfähigkeit ausgelöst, die eben nicht so offensichtlich sind. Vielen Betroffenen war lange nicht klar, dass auch sie ein "Contergan-Kind" sein könnten - und kämpfen seit Jahren um Anerkennung und finanzielle Unterstützung. Zusammen mit NDR und WDR hat Berndt recherchiert, dass die zuständige Stiftung fast alle Anträge abgelehnt hat - und es jetzt doch Hoffnung gibt.

    Die SZ-Reportage über den Kampf der Contergan-Geschädigten finden Sie hier.

    Moderation, Redaktion: Laura Terberl

    Redaktion: Lars Langenau

    Produktion: Carolin Lenk

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    33 min
  • Das Mittelmeer, Friedhof und Tatort: Rekonstruktion einer Katastrophe

    Jede Woche geraten überfüllte Schiffe mit Geflüchteten und Migranten im Mittelmeer in Seenot. Mehr als 27 000 Menschen sollen auf diesem Weg nach Europa seit 2014 ertrunken sein. Erst kürzlich, beim Untergang eines völlig überfüllten Migrantenbootes vor der Peloponnes, starben Hunderte Menschen. Überlebende erheben schwere Vorwürfe gegen die griechische Küstenwache. Organisationen für private Seenotrettung beklagen, das Mittelmeer sei nicht nur Friedhof, sondern auch Tatort.

    SZ-Recherchen zeigen, dass das auch am 26. Februar 2023 beim Untergang der "Summer Love" vor der italienischen Küste so war, bei dem mehr als 90 Menschen starben, darunter 35 Kinder. Unter den Toten ist der sechsjährige Sultan. Er erfror, während er und die anderen am Boot lange auf Hilfe warten mussten, beklagt sein Bruder. SZ-Redakteur Simon Sales Prado hat mit ihm gesprochen. Man ist sich in der Europäischen Union der Gefahr bewusst, der diese Boote ausgesetzt sind und "nimmt diese ganz klar in Kauf", sagt Prado weiter.

    Die Asyl- und Migrationspolitik sei inzwischen ein "Kernanliegen" vieler europäischer Regierung, sagt Kristiana Ludwig aus dem SZ-Investigativressort. Aber nicht in einem liberalen und humanen Sinne, "sondern mit dem Wunsch, möglichst Migration zu unterbinden".

    Die Recherche zum Untergang der "Summer Love" finden Sie hier. Das Interview mit dem Migrationsforscher Maurice Stierl hier.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Wanda Silberhorn, Vinzent-Vitus Leitgeb

    Produktion: Carolin Lenk

    Zusätzliches Audiomaterial über ARD, BBC, PBS

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    39 min
  • Ercans Tod: Eine offene Wunde

    Diese Folge von Das Thema thematisiert rassistische Gewalt.

    Am 17. November 1990 starb der fünfjährige Ercan beim Brand eines von türkischstämmigen Familien bewohnten Hauses in Kempten im Allgäu. Seine Schwester überlebte schwer verletzt. Nach 20 Monaten werden die Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung ergebnislos eingestellt. Obwohl es Anfang der 90er Jahre auch im Allgäu mehrere Brandanschläge von Rechtsextremen gibt, wird die Familie erst 30 Jahre später erfahren, dass es in ihrem Fall ein rechtsextremes Bekennerschreiben gab.

    2020 wurde der Fall noch einmal neu aufgerollt. Viele Beweise aber waren da längst vernichtet, da damals wegen Brandstiftung und nicht wegen Mord ermittelt wurde, sagt Lena Kampf aus dem SZ-Investigativressort. Im April 2023 wurden die Ermittlungen erneut ergebnislos eingestellt. Bis heute ist die Tat ungesühnt. Bei der Familie bleibt eine offene Wunde.

    Den Text zu dem Fall finden Sie hier.

    Die gesamte Serie "SZ Ungeklärt. Rätselhafte Kriminalfälle" hier.

    Moderation, Redaktion: Laura Terberl

    Redaktion: Lars Langenau

    Produktion: Carolin Lenk

    Anmerkung der Redaktion: Heike Kleffner ist Geschäftsführerin des Verbands der Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt.

    "Das Thema" ist der Recherche-Podcast der Süddeutschen Zeitung. Der Podcast erscheint in der Regel alle zwei Wochen. Sie finden alle Folgen bei sz.de/dasthema. Eine Übersicht über alle unsere Podcasts finden Sie unter www.sz.de/podcast und hier erfahren Sie, wie Sie unsere Podcasts hören können.

    Wie Sie unseren Podcast abonnieren können, dazu finden Sie alle Informationen unter sz.de/podcast. Wenn Ihnen "Das Thema" gefällt, wenn Sie Anregungen, Ideen oder Kritik für uns haben, dann schreiben Sie uns: [email protected].

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    34 min

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