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Vor fast zwei Jahren, am 24. Februar 2022, hat Russland die Ukraine angegriffen. Seit der "Zeitenwende" steigen weltweit die Rüstungsausgaben. Auch in Deutschland erfährt die Rüstungsindustrie seither rasant gestiegene Aufträge und erlebt grundsätzlich einen Imagewechsel. Ging es zunächst nur um Helme für ukrainische Soldaten, haben sich die Lieferungen schnell beschleunigt: Panzerhaubitzen, Flugabwehr, Panzer, Hubschrauber. Vergangenes Jahr wurde deutsche Rüstung in einem Wert von mehr als 11,7 Milliarden Euro exportiert - ein neuer Rekord.
Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) besucht seit seinem Amtsantritt regelmäßig Fabriken der Hersteller, teils zusammen mit seinem Parteikollegen Kanzler Olaf Scholz, und sagt: "Die Zeitenwende ist eben nicht planbar ohne die Rüstungsunternehmen." Nur zusammen mit der Rüstungsindustrie könne man die neue Sicherheitslage bewältigen. So hat etwa die Aktie von Rheinmetall massiv an Wert gewonnen, ist gar in den DAX aufgestiegen und Rheinmetall-Chef Armin Papperger erwartet "bis 2025 ein Plus von 80 Prozent" bei Umsatz und Gewinn.
Rheinmetall stellt vor allem Panzer, Geschütze, Bewaffnungen aller Art und Munition her. Es geht hier also nicht um Cabrios, Kühlschränke oder Einbauküchen, deren Produktion auf Hochtouren läuft. Es ist und bleibt ein Geschäft mit dem Tod. Eins, an dem einige viel verdienen. Wie sieht es also bei Rheinmetall und Konsorten mit dem neuen Selbstbewusstsein aus? Ist Deutschland “kriegstüchtig”? Brauchen wir eine "Kriegswirtschaft"? Und: Gibt es überhaupt noch eine Rüstungskontrolle - oder gar eine Moral?
Fragen an den SZ-Wirtschaftsredakteur Thomas Fromm, der sich seit Kriegsbeginn um Themen der Rüstung kümmert. Seither hat er mit vielen Akteuren dieser jetzt so florierenden Branche gesprochen - und Produktionsstätten für Waffen und sonstiges Kriegsgerät besucht. Fromm konstatiert nüchtern: "Je mehr Krieg, desto besser für das Geschäft."
Wir freuen uns immer über Feedback. Schreiben Sie uns gern eine Mail an [email protected].
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Leonardo Kahn
Produktion: Carolin Lenk, Carlo Sarsky
Zusätzliches Audiomaterial über Die Welt, Der Aktionär TV.
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Im Januar 2020 wird die 23-jährige Russin Wera Pechtelewa von ihrem Ex-Freund Wladislaw Kanjus umgebracht. Er wird zu 17 Jahren Strafkolonie verurteilt, aber statt seine Strafe abzusitzen, wird er wohl begnadigt – um für Russland im Krieg gegen die Ukraine zu kämpfen, darauf deuten Fotos in sozialen Medien hin. Kanjus Fall ist kein Ausnahmefall, denn seit Kriegsbeginn hat Russland Tausende Strafgefangene an die Front geschickt.
Viele der überlebenden Frontkämpfer leben inzwischen wieder in Freiheit. Denn der Deal für viele der Straftäter lautete lange Zeit: Sie kämpfen sechs Monate an der Front und können dann als freie Männer in die Heimat zurückkehren – und zwar als Kriegshelden. Evgeny Prigoschin – bis zu seinem gewaltsamen Tod Ende August 2023 Chef der berüchtigten Söldnertruppe Wagner – sagte im Spätsommer 2022, die Gesellschaft müsse diesen Menschen den größten Respekt zollen, sie seien schließlich aufgebrochen, um Russland zu beschützen.
Was das für die Familien der Opfer und die russische Gesellschaft bedeutet, dass auch Schwerverbrecher begnadigt werden, darüber spricht in dieser Folge von „Das Thema“ die SZ-Korrespondentin in Moskau, Silke Bigalke. Sie hat die Familie von Wera Pechtelewa persönlich getroffen.
[Den Text von Silke Bigalke über Straftäter in der russischen Armee finden Sie HIER.]
Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb
Zusätzliches Audiomaterial über AFP und The Telegraph
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Zwischen 2014 und 2019 gibt es mehr als 20 000 Personen, die die Grenze zur Europäischen Union überschreiten wollten - die seither allerdings als vermisst gelten. Mohammed Sabah teilt dieses Schicksal seit dem Wintern 2021/22. Seine letzten Lebenszeichen stammen aus dem Niemandsland zwischen Polen und Belarus. Und letztendlich will nur Mohammeds Familie wissen, was mit ihm passiert ist. Über eine verzweifelte Suche berichten Ben Heubl und Kristiana Ludwig aus dem Investigativ-Ressort der SZ.
In internationaler Zusammenarbeit von Journalisten wurden für ihre Geschichte 24 Friedhöfe in Griechenland, Spanien, Italien, Kroatien, Litauen und Polen besucht. Sie fanden dort mehr als 550 anonyme Gräber, in denen Friedhöfen und Behörden zufolge in den vergangenen zehn Jahren Menschen bestattet wurden, die an den Grenzen starben. Das Team überprüfte auch Sterberegister, befragte Staatsanwälte und Gerichtsmediziner, wertete Datensätze von Hilfsorganisationen, Wissenschaftlern und Aktivisten aus.
Das Team hat 2162 unidentifizierte Tote an Europas Grenzen in den vergangenen zehn Jahren recherchiert.
Heubl und Ludwig berichten über den Schmerz der Angehörigen, der bleibt, so lange Ungewissheit bleibt - und wenn Trauer nicht möglich ist. “Die Familien sind hin und hergerissen zwischen dem Wunsch, Abschied zu nehmen, und Schuldgefühlen, dass sie die Person aufgegeben haben.” Schließlich könnte sie ja noch irgendwo am Leben sein. So gehe es vielen Familien, die einen “uneindeutigen Verlust” von Angehörigen zu beklagen haben. Dies sei “ein psychologisch sehr schwieriger Zustand, in dem sich durch das Verschwinden von sehr vielen Menschen an den europäischen Grenzen mittlerweile sehr viele Familien befinden.”
Heubl und Ludwig sprechen im Podcast “Das Thema” über die humanitäre Notwendigkeit, dass eine “europaweit zugängliche Datenbank mit persönlichen Gegenständen und DNA-Proben der Toten” aufgebaut wird. Damit es für Angehörige überhaupt noch eine Möglichkeit gibt, herauszufinden, ob ihre Verwandten tot sind. Dass das bislang nicht passiert sei, “liege nicht daran, dass es zu schwierig wäre oder dass die Mittel fehlen, sondern es liege am politischen Willen”.
Die Reportage "Wo bist Du?" über das Verschwinden von Mohammed Sabah finden Sie HIER.
Moderation, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Christina Lopinski, Lars Langenau
Produktion: Julia Ongyerth
Zusätzliches Audiomaterial über Europäische Kommission
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Weil wir derzeit eine kurze Weihnachtspause machen, wollen wir Sie auf eine Audio-Serie aufmerksam machen, die wir vor kurzem exklusiv bei SZ Plus veröffentlicht haben: "Dämon - Der Exorzist aus dem Internet"
Der SZ-Magazin-Reporter Marvin Ku stößt auf ein schockierendes Video: Eine gefesselte Frau wird exorziert. Offiziell gibt es in Deutschland keine Teufelsaustreibungen mehr. Aber in Sozialen Netzwerken verspricht ein selbsternannter Exorzist namens »Nature23« vor allem jungen Frauen, sie von ihren »Dämonen« zu befreien.
Wer lässt sich heute noch auf so eine Teufelsaustreibung ein? Wer ist »Nature23«? Und was hat er mit dem Verschwinden eines jungen Mädchens zu tun? Eine verzweifelte Suche beginnt.
Hier im Feed hören Sie die erste Folge, alle weiteren können Sie mit SZ Plus hören unter sz.de/daemon.
Die nächste reguläre Folge von "Das Thema" erscheint am 17. Januar 2024.
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In allen Umfragen zu Nationalratswahlen in Österreich liegt die FPÖ derzeit in Führung. In Deutschland konnte die AfD bei Landtagswahlen zuletzt stark gewinnen, in einzelnen Bundesländern liegt sie auf Platz 1 in Sonntagsfragen. Was zeichnet die beiden Parteien derzeit aus, deren Spitzen sich erst in diesem Herbst in Wien getroffen haben? Was steckt dahinter, wenn sie einen “gemeinsamen Kampf für Freiheit, Heimat und Demokratie“ ausrufen, gegen „die gesellschaftszersetzende Elitenpolitik”? Und was will die AfD von der FPÖ womöglich lernen, die ja schon seit Jahrzehnten immer wieder in Regierungsverantwortung steht?
Das diskutieren in dieser Folge von "Das Thema" mit Moderator Vinzent-Vitus Leitgeb: Cathrin Kahlweit, Wien-Korrespondentin der Süddeutsche Zeitung. Julya Rabinowich, Schriftstellerin und Kolumnistin, die zuletzt auch in Romanen über das Thema Flucht, Migration und Integration geschrieben hat. Und Werner Reisinger, Journalist, unter anderem für SZ Österreich, mit Fokus auf Recherchen zu Rechten Parteien und Organisationen in Europa sowie zur österreichischen Innenpolitik.
Das Gespräch wurde am 12.11.2023 im Rahmen der Buch Wien live aufgezeichnet.
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6,2 Millionen Erwachsene in Deutschland können weder richtig Lesen noch Schreiben. Statistisch gesehen kennt hierzulande also fast jeder oder jede mindestens eine Person, die Schwierigkeiten mit dem Alphabet hat. Oft aber merkt man es ihnen auch gar nicht an. Weil sie sich aus Scham verstellen, um bloß nicht entdeckt zu werden.
Jutta Schmitt war eine von ihnen, bis sie nach einer schweren Lebenskrise mit Mitte Fünfzig Lesen und Schreiben lernte. Zuvor hatte sie immer wieder Stigmatisierung, Mobbing und tiefe Selbstzweifel erleben müssen. Mit ihr hat SZ-Reporterin Elisa Schwarz gesprochen. Und uns hat Elisa Schwarz von ihrer Recherche erzählt.
Falls Sie selbst Betroffene kennen, Ihnen Tipps geben oder einfach mehr über das Thema wissen wollen: Die kostenlose Nummer des Alfa-Telefons erreichen Sie unter 0800 53 33 44 55, die Alfa-Website finden Sie unter www.alfa-telefon.de
Das Bildungswerk des DGB hat auch ein Unterstützungsprojekt. Den Kontakt zu Mento Plus finden Sie HIER.
Speziell in Berlin finden Sie Hilfe beim Arbeitskreis Orientierungs- und Bildungshilfe AOB, der Lese- und Schreibkurse gibt. Den Kontakt finden Sie HIER.
Die Reportage "Raus mit der Sprache" von Elisa Schwarz finden Sie HIER.
Alle Infos zu unseren Audioangeboten finden Sie auf sz.de/podcast. Die Redaktion erreichen Sie unter [email protected].
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Es ist jetzt genau zwei Monate her, dass Bilder um die Welt gegangen sind, die man eigentlich kaum ertragen kann. Videos vom Tribe of Nova Festival in der Wüste im Süden Israels – nur wenige Kilometer von der Grenze zu Gaza entfernt. Es ist einer der Tatorte, an dem die Terrororganisation Hamas am 7. Oktober ein unvorstellbares Massaker angerichtet hat. Allein dort haben Terroristen 260 Menschen ermordet.
Acht Wochen später rekonstruieren wir gemeinsam mit Peter Münch und Tomas Avenarius, was am 7. Oktober und in den Wochen danach in Israel und Gaza geschehen ist. Münch ist der SZ-Israel-Korrespondent, Avenarius ist Krisen und Kriegsreporter der Süddeutschen Zeitung. Beide sind nach dem Angriff nach Israel gereist und berichten seitdem, was vor Ort passiert.
Beide erzählen, wie sie Informationen verifizieren und einordnen. Wie schwierig es ist, an verlässliche Quellen aus Gaza, dem Hauptschauplatz dieses Krieges, zu kommen, aus dem sie derzeit noch nicht selbst berichten können. Denn grundsätzlich zeigt sich auch in diesem Krieg vor allem eins: Dass es oft vor allem darum geht, wer am schnellsten die Deutungshoheit für sich beansprucht. Auch darüber - und was sie in den kommenden Wochen erwarten – haben wir mit Münch und Avenarius in dieser Folge gesprochen.
Zum Weiterlesen:
_Israel vibriert, seit die ersten Geiseln der Hamas zurückkommen. Manche feiern. Aber wie geht es denen, die wissen, dass ihre Söhne, Töchter, Väter und Mütter noch in den Tunneln in Gaza bleiben müssen? Peter Münch war für diese Reportage beim Schabbat-Essen bei der Familie: Buchshtab. https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/israel-geiseln-hamas-rueckkehr-tel-aviv-gaza-e174733/_
_Im Austausch für die israelischen Geiseln hat Israel mittlerweile 180 palästinensische Gefangene freigelassen. Wie werden sie zu Hause empfangen? Tomas Avenarius hat das im Gebiet von Ramallah beobachtet: www.sz.de/1.6311472
Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Lars Langenau
Produktion: Carolin Lenk
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In China steht die Arbeit an zehntausenden Hochhäusern still. In den vergangenen Jahren wurde so viel gebaut, dass es inzwischen ein völliges Überangebot an Wohnungen gibt und riesige Geisterstädte entstanden sind. Der chinesische Immobilienmarkt funktionierte lange wie ein riesiges Schneeballsystem. Die Chinesen kauften Wohnungen, als Geldanlage und Altersvorsorge, gerade weil die Preise immer weiter stiegen. Der Staat hatte garantiert, dass es keine Ausfälle gibt. "Doch diese Garantie gilt nicht mehr", sagt Lea Sahay, China-Korrespondentin der SZ. "Es wurde in unvorstellbaren Dimensionen viel mehr gebaut als benötigt."
Nach einem Vierteljahrhundert unaufhörlichen Wachstums sei in China nun passiert, wovor lange gewarnt wurde: Die Blase im chinesischen Immobiliensektor ist geplatzt. Dabei sei die Bauindustrie unersetzlich für Chinas Wirtschaftskraft. Das Wegbrechen der Nachfrage in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt spüren längst auch ausländische Firmen. Und weil viele Privatleute und Kleininvestoren vor dem Nichts stehen, bedroht die Immobilienkrise auch den sozialen Frieden im Land.
Wie ist die Immobilienblase in China entstanden? Und wie könnte die Volksrepublik da wieder rauskommen? Darum geht es in der neuen Folge unseres Recherche-Podcasts "Das Thema".
Die Reportage "Auf Lügen gebaut" von Lea Sahay und Florian Müller finden Sie HIER.
Moderation, Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Carolin Lenk
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Novo Nordisk macht dicke Geschäfte mit den Abnehmspritzen: Der Börsenwert des dänischen Unternehmens hat sich seit 2020 verdreifacht und lag zwischenzeitlich bei 400 Milliarden Euro. Damit war die Firma mehr wert als der dänische Staatshaushalt oder die führenden deutschen Automarken zusammen. Der Markt für diese Spritzen ist riesig, das Unternehmen kann die Nachfrage kaum bedienen.
Novo Nordisk spendet in Deutschland großzügig an Fachverbände im Diabetes- und Adipositasbereich, organisiert Tagungen und finanziert Studien. Auch Jens Aberle, Chef der Deutschen Adipositas Gesellschaft, bekam Geld von der Firma, machte das aber nicht immer transparent. Da gibt es einen “potenziellen Interessenskonflikt”, kritisiert Berit Uhlmann aus dem SZ-Wissensressort nach der gemeinsamen Recherche mit NDR und WDR.
[Die Recherche über Novo Nordisk finden Sie HIER.]
[Einen weiteren Beitrag von Berit Uhlmann über die Abnehmspritzen HIER.]
Den Podcast des Rechercheverbundes der SZ mit NDR und WDR finden Sie HIER.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
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Bis vor drei Jahren war assistierter Suizid in Deutschland verboten. Dann hat das Bundesverfassungsgericht die gesetzlichen Vorgaben kassiert. Bislang konnte sich der Bundestag nicht auf eine Neuregelung für Sterbehilfe einigen. Seither besteht in Deutschland quasi ein rechtsfreier Raum, in dem drei Vereine Hilfe zum Freitod anbieten: der deutsche Ableger des Schweizer Vereins Dignitas, der Verein Sterbehilfe und die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben.
Bei letzterem waren Hannelore und Hubert von Werden Mitglieder. Und mit seiner Hilfe ist das Ehepaar am 1. September 2023 freiwillig aus dem Leben geschieden, auf eigenen Wunsch. Insgesamt wird der Verein in diesem Jahr etwa 300 Menschen beim Freitod assistiert haben.
Hubert von Werden hatte Krebs, Hannelore von Werden nicht. Sie waren nicht einsam, sondern hatten einen großen Freundeskreis. "Mitten im Leben" haben sie entschieden, dass sie gemeinsam in den Tod gehen wollen, sagt SZ-Reporter Thorsten Schmitz, der die beiden in ihren letzten Monaten begleitet hat. Eindrücklich schildert er im Podcast, wieso sie sich zu diesem Schritt entschieden haben, ob sie zum Schluss doch noch Zweifel beschlichen haben und was bei assistierter Sterbehilfe letztendlich passiert.
Die Reportage "Ihr letzter Sommer" von Thorsten Schmitz finden Sie HIER.
Die Süddeutsche Zeitung berichtet nur in Ausnahmefällen und nach sorgfältiger Prüfung über Selbsttötungen. Wenn Ihre Gedanken darum kreisen, sich das Leben zu nehmen, sprechen Sie bitte mit Freunden und Familie darüber. Hilfe bietet auch die Telefonseelsorge, anonym und kostenlos unter 0800 - 111 0 111 und 0800 - 111 0 222. Es gibt auch eine Online-Beratung unter www.telefonseelsorge.de.
Eine Liste mit bundesweiten Hilfestellen bietet die Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention an: www.suizidprophylaxe.de
Moderation, Redaktion: Laura Terberl
Redaktion: Lars Langenau, Andre Anthony Foster
Produktion: Carolin Lenk
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