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Jedes Jahr sind etwa eine Milliarde Touristen auf der Welt unterwegs. Das kann eine riesige Chance für die besuchten Länder sein: Die Wirtschaft profitiert von den Besuchern, es gibt Arbeitsplätze und Perspektiven.
Tourismus kann aber auch zum Problem werden: Häufig werden Dienstleister schlecht entlohnt, es bleibt zu wenig Geld bei den Einheimischen hängen. Langstreckenflüge und Kreuzfahrten sind ökologisch problematisch. Und was ist mit Ländern wie Türkei und Ägypten: Ist es in Ordnung, als Tourist in ein autoritäres System zu fahren, das man eigentlich nicht unterstützt?
Darüber sprechen in dieser Folge von “Das Thema” Irene Helmes und Monika Maier-Albang aus dem SZ-Reiseressort. Sie geben Tipps für den nächsten Urlaub und erklären, wieso letztendlich jede Reise ein Kompromiss ist.
Den Schwerpunkt zum Thema “Gutes Reisen” finden Sie unter diesem Link.
Unter diesem Link finden Sie Informationen zu verschiedenen Siegeln und Zertifikaten für nachhaltiges Urlauben.
Moderation, Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Carlo Sarsky
CvD: Vinzent-Vitus Leitgeb
Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via [email protected].
Unser Partner für die Folge ist O2. Weitere Informationen unter www.o2.de
Zu Mitternacht am 24. Juni 2018 ist plötzlich einiges los auf den Straßen von Saudi-Arabien: Hupen und Jubelschreie klingen durch die Nacht, Fahrzeugkolonnen fahren durch die Städte. Und der Anlass ist tatsächlich historisch: Genau seit 0:00 Uhr dürfen zum ersten Mal Frauen in Saudi Arabien hinters Steuer, ganz legal, ohne Furcht vor Strafen. Auch sonst modernisiert sich das Land gerade gerade in einigen Bereichen, vor allem durch den Einfluss des 32-jährigen Kronprinzen Mohammed bin Salman. Außenpolitisch sucht der sogar den Kontakt zu Israel.
Aber wieso hat das eigentlich so lange gedauert? Was erhofft sich bin Salman von seinen Reformen? Und was ist mit all den anderen gesetzlichen Einschränkungen, die Saudi-Arabien trotzdem noch zu einem der autoritärsten Staaten der Welt machen? Zum Beispiel haben saudische Frauen immer noch einen männlichen gesetzlichen Vormund und brauchen für viele Entscheidungen seine Zustimmung. Dazu spricht in dieser Folge Dunja Ramadan. Sie schreibt für die Außenpolitik der SZ und hat in den vergangenen Wochen in Saudi-Arabien recherchiert.
Moderation, Redaktion: Laura Terberl
Produktion, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via [email protected].
Unser Partner für die Folge ist die Apothekenumschau. Weitere Informationen unter www.apotheken-umschau.de
Der eine draußen, der andere weiter drin: Das ist der aktuelle Stand der Abgasaffäre bei der Volkswagen-Tochter Audi. Der Haftbefehl gegen Ex-Audi-Manager Wolfgang Hatz wurde aufgehoben, der beurlaubte Vorstandschef Rupert Stadler ist weiter im Gefängnis.
Der VW-Konzern versucht zwar, den Abgasskandal hinter sich zu lassen und sich auf die Zukunft zu konzentrieren - richtig aufgearbeitet wird die Affäre aber nicht.
Stattdessen kommen in diesem beispiellosen Wirtschaftskrimi immer wieder neue Details ans Licht. In dieser Folge von “Das Thema” erklärt Klaus Ott aus dem Ressort für Investigative Recherche, warum das so ist - wieso tut sich dieser Konzern so schwer damit, den Skandal aufzuklären?
Alle Infos zum Abgasskandal finden Sie unter diesem Link.
Moderation, Redaktion: Laura Terberl
Produktion, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via [email protected].
Unser Partner für die Folge ist O2. Weitere Informationen unter www.o2.de
Im März 2016 hat die Kanzlei Mossack Fonseca weltweit noch 48 Büros und mehr als 600 Angestellte. Doch dann steht sie plötzlich im Scheinwerferlicht der Weltöffentlichkeit. Angestoßen von der Süddeutschen Zeitung veröffentlichen 400 internationale Journalisten ihre Recherchen zu den Panama Papers. Sie zeigen, wie Mossack Fonseca seit vielen Jahren Prominenten, Sportlern und Regierungschefs, aber auch Diktatoren, Mafiosi und Drogenkartellen dabei hilft, ihr Geld in Briefkastenfirmen zu verstecken.
Doch wie ist es mit der Kanzlei in den zwei Jahren nach den Panama Papers weitergegangen? Das zeigen neue Daten aus dem Inneren von Mossack Fonseca und weitere Recherchen der SZ vor Ort in Panama City. In dieser Folge erzählt zuerst Boris Herrmann, SZ-Korrespondent für Lateinamerika, was er vor wenigen Tagen bei seinem Besuch in der Zentrale von Mossack Fonseca erlebt hat und was der deutsche Firmengründer Jürgen Mossack über die Recherchen denkt.
Später erklären Bastian Obermayer und Frederik Obermaier, die die Panama Papers mit ausgewertet und auch die neuen Daten analysiert haben, was sie alles in den neuen Daten gefunden haben und was sich in der weltweiten Offshore-Industrie seit den Panama Papers wirklich verändert hat.
Moderation, Redaktion: Laura Terberl
Produktion, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via [email protected].
An diesem Donnerstag beginnt die Fußball-WM in Russland - und sie wird nicht nur ein sportliches Großereignis, sondern auch ein hochpolitisches. Schon im Vorfeld gibt es starke Kritik am Gastgeber des Turniers, sie betrifft mehrere (sport)politische Entwicklungen: die russische Außenpolitik samt der Annexion der Krim, die Staatsdoping-Affäre oder auch Dopingverdächtigungen gegen Spieler aus dem aktuellen WM-Kader.
Diese WM werden wir mit einem eigenen Podcast begleiten: Steilvorlage - Der WM-Podcast der Süddeutschen Zeitung.
Was hat eine Fußball-WM überhaupt mit Politik zu tun? Wird das Turnier eine Propaganda-Show für Russlands Präsidenten Wladimir Putin? Oder kommt es zu einer Öffnung des Landes, da die Weltöffentlichkeit vier Wochen lang nach Russland schaut?
Darüber sprechen Johannes Aumüller und Thomas Kistner, Sportpolitik-Experten der Süddeutschen Zeitung, in dieser ersten Folge von “Steilvorlage”, dem WM-Podcast der SZ. Sie reden über das Staatsdoping, Sport als Teil der Außenpolitik - und darüber, warum der Deutsche Fußball-Bund über einen Boykott hätte nachdenken sollen.
Alle Infos zu unserem neuen WM-Podcast finden Sie hier.
Wie gefällt Ihnen unser neuer Podcast? Wir freuen uns immer über Lesermails via [email protected].
Alle Infos zur Fußball-WM finden Sie auf dieser Themenseite.
Moderation, Redaktion: Christopher Gerards Produktion: Julia Ongyerth
CvD: Vinzent-Vitus Leitgeb und Laura Terberl
Alle Informationen zu unserem gesamten Podcast-Angebot finden Sie auf sz.de/podcast.
Erst steigt Donald Trump aus dem Atomabkommen aus, dann erlässt er neue Strafzölle. Großbritannien will raus aus der EU, Italien wählt auch eine eurokritische Regierung - die Stimmung unter den Regierungschefs der westlichen Welt war bestimmt schon mal besser. Doch ausgerechnet jetzt setzen sie sich alle an einen Tisch: Am 7. Juni beginnt der G7-Gipfel in Kanada, bei dem sich wie jedes Jahr Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und die USA treffen, um über die wichtigsten politischen Themen zu diskutieren.
Offiziell steht die Geschlechtergerechtigkeit oder die Digitalisierung auf dem Programm, aber eigentlich geht es in Kanada um etwas viel Grundsätzlicheres: Hat der Westen noch ein gemeinsames Wertesystem? Können diese Länder noch gemeinsam globale Probleme lösen oder überwiegen nationalistische Interessen?
Wie stabil der Verbund der G7 ist, beschreibt in dieser Folge von “Das Thema” Stefan Kornelius. Er leitet seit 2000 die Außenpolitik der Süddeutschen Zeitung und war zuvor einige Jahre US-Korrespondent für die SZ in Washington. Im Podcast erklärt er, wieso die Stimmung zwischen den G7-Staaten gerade so angespannt ist - und was das mit autoritären Regimes wie Russland und China zu tun hat.
Moderation, Redaktion: Laura Terberl
Produktion, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Werbepartner der Folge ist die Deutsche Flugsicherung.
Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via [email protected].
Die Republikaner stellen in den USA momentan nicht nur den Präsidenten, sie haben auch in beiden Kammern des Parlaments die Mehrheit. Doch im Herbst stehen die “Midterms” an, die Halbzeit-Wahlen, bei denen alle Sitze im Repräsentantenhaus, sowie ein Drittel der Senatssitze neu vergeben werden.
Doch knapp vier Monate vor den Wahlen kämpfen die Demokraten noch immer um eine klare Linie, wie sie gegen die Republikaner gewinnen können. Nur gegen Donald Trump zu sein, reicht nicht aus. Aber wie sollen die entscheidenden Sitze gewonnen werden? Mit einem linken Kurs, wie ihn zum Beispiel der unabhängige Bernie Sanders vertritt? Oder sollte die Partei eher moderat auftreten, um auch enttäuschte Trump-Wähler für sich zu gewinnen?
Thorsten Denkler erklärt in dieser Folge von “Das Thema”, wieso es der Partei so schwer fällt, sich eindeutig zu positionieren und warum Trumps Chancen für den Herbst gar nicht mal so schlecht stehen. Thorsten Denkler arbeitet in New York als Korrespondent für die SZ.
Alle aktuellen Infos zu den Midterms finden Sie unter diesem Link.
Moderation, Redaktion: Laura Terberl
Produktion, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Werbepartner der Folge ist die Deutsche Flugsicherung.
Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via [email protected].
Der Nahostkonflikt ist wieder einmal eskaliert: Bei Auseinandersetzungen an der Grenze Israels zum Gaza-Streifen sterben über 60 Menschen, Tausende werden verletzt. Warum gerade jetzt? Die Verlegung der amerikanischen Botschaft nach Jerusalem fand zwar am selben Tag statt, sie war aber nur einer der Gründe, wieso es zu den Ausschreitungen kam.
Welche Gründe es noch gab und wieso die Situation gerade jetzt wieder so festgefahren ist, erklärt in dieser Folge Alexandra Föderl-Schmid, die Israel-Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung. Sie hat die Demonstrationen der letzten Wochen miterlebt. Im Podcast erzählt sie von Netanjahus innenpolitischen Problemen, von seiner politischen Freundschaft zu Trump und von Machtkämpfen in den Palästinenser-Gebieten.
Alle Entwicklungen zum Nahostkonflikt finden Sie laufend hier auf SZ.de.
Moderation, Produktion, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Laura Terberl
Werbepartner dieser Folge ist Finnlines.
Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via [email protected]e.
Es gibt keine noch so abgelegene Insel auf der Erde, die nicht vom Menschen beeinträchtigt wurde. Im Pazifik schwimmt unser Plastikmüll, durch den Klimawandel steigen die Meeresspiegel und die radioaktive Strahlung wird noch in tausenden von Jahren auf der Erde spürbar sein.
Der Mensch hat so radikal in die Natur eingegriffen, dass wir sogar von einem neuen Erdzeitalter sprechen müssen, dem Anthropozän. Das zumindest fordern immer mehr Wissenschaftler. Das Anthropozän löst das Holozän ab, jene ruhigen 12 000 Jahre, in denen sich unsere heutige Kultur entwickeln konnte. Was bedeutet das neue Erdzeitalter für uns und für die Erde?
Jörg Häntzschel und Alex Rühle beantworten diese Frage in einer aktuellen Serie im SZ-Feuilleton. In dieser Folge von Das Thema sprechen sie über Klimawandel und Umweltverschmutzung, wieso auf politischer Ebene so wenig dagegen getan wird und welche moralische Verantwortung der Einzelne hat.
Alle Beiträge der Feuilleton-Serie finden Sie hier online.
Das im Podcast erwähnte Interview mit Hans Joachim Schellnhuber finden Sie hier.
Moderation, Redaktion: Laura Terberl
Produktion, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via [email protected].
Ohne Strom keine Heizung, kein Kühlschrank, kein Internet, keine Ampelanlagen: Das Stromnetz ist eine der wichtigsten Infrastrukturen unseres Landes. Was würde passieren, wenn es angegriffen wird?
In der Ukraine haben Hacker erst im Dezember 2016 den Strom in weiten Teilen von Kiew abgeschaltet. Für viele Beobachter aus der Branche ein mehr als beunruhigender Angriff, der erst der Anfang gewesen sein könnte.
Hakan Tanriverdi und Till Krause haben für das SZ-Magazin mit zahlreichen Sicherheitsexperten gesprochen. Sie sind sich sicher: Auch das deutsche Netz ist angreifbar - mit verheerenden Folgen. In dieser Podcast-Episode erklären sie, wieso das deutsche Stromnetz anfällig für Hackerangriffe ist und wie sich der Staat dagegen rüstet.
Lesen Sie mit SZ Plus die ganze Recherche der beiden Autoren aus dem SZ-Magazin.
Ende April hat SZ-Autor Georg Mascolo darüber geschrieben, wie Staaten das Internet in ein Schlachtfeld verwandeln.
Moderation, Redaktion: Laura Terberl
Produktion, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via [email protected].
Übrigens: Auch “Plan W” hat ab sofort seinen eigenen Podcast.
Plan W ist das Frauenwirtschaftsmagazin der SZ, das jeden Monat als Beilage erscheint. In der ersten Folge des neuen Plan W Podcasts geht es um die Frage, warum Gefühle am Arbeitsplatz eigentlich so verpönt sind. Sie finden den Plan W Podcast auf iTunes, auf Spotify und in jeder gängigen Podcast-App.
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