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Mehr als 650 Tanker sollen zur sogenannten russischen Schattenflotte gehören. Also Schiffe, die das internationale Handelsembargo gegen Russland wegen des Angriffskrieges gegen die Ukraine umgehen.
Wie auch deutsche Firmen mitverdienen - und die nicht selten menschenunwürdigen Bedingungen auf diesen Tankern, das steht in den "Shadow Fleet Secrets". Das ist eine gemeinsame Recherche von SZ, NDR, WDR und internationalen Partnern. Mauritius Much und Ben Heubl aus dem SZ-Investigativ Team berichten in dieser Folge von "Das Thema", wie diese Tanker der Schattenflotte dazu genutzt werden, um russisches Öl zu transportieren und dabei vielfach den Preisdeckel umgehen. Experten zufolge soll das Russland zusätzliche Einnahmen von etwa 15 Milliarden US-Dollar eingebracht haben.
Neben schlechten Arbeitsbedingungen für die Crews stellen diese Schiffe auch eine Gefahr für die Umwelt dar, da sie oft nicht versichert sind und im Falle eines Unfalls keine Haftung übernommen wird. Darüber hinaus berichten Much und Heubl über Hinweise, dass einige dieser Tanker auch für Spionage- und Sabotageaktionen gegen die kritische Infrastruktur des Westens eingesetzt wurden.
Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie hier an der Umfrage unter sz.de/thema-umfrage zur Zukunft des Recherchepodcasts "Das Thema" teilnehmen.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Carolin Lenk
Alle Infos zu unseren Audioangeboten finden Sie auf sz.de/podcast.
Die Redaktion erreichen Sie unter [email protected]. Wir freuen uns immer über Lob, aber natürlich auch über Kritik.
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Noch vor einem Jahrzehnt galt Elon Musk als "Wunderkind". Die Bewunderung als visionärer Macher ist einem ambivalenten Verhältnis gewichen. Heute ist der Chef von Tesla, Space-X, der Plattform X und diverser anderer Firmen höchst umstritten. Als enger Berater von US-Präsident Donald Trump soll er zudem das "Department of Government Efficiency" leiten, das Bürokratie und Regulierungen mit radikalen Mitteln drastisch abbauen soll. Kritik erntet er in Europa gerade aber vor allem als Verbreiter von Verschwörungsmythen und als Unterstützer rechtsextremer Parteien.
Ist die Entgrenzung des Sag- und Zeigbaren ein gezieltes Programm von Musk? Sieht er all die Beleidigungen und die Lügen, die über sein Medium X mit der Welt geteilt werden, wirklich als Meinungsfreiheit? Für SZ-Feuilleton-Redakteur Andrian Kreye ist Musk inzwischen der "größte Troll in der Geschichte des Internets" und der "gefährlichste Mann der Welt". Kreye beschreibt im SZ-Recherchepodcast "Das Thema" seine libertär-autoritäre Gedankenwelt und Musks Brüder im Geiste.
Zum Weiterlesen und -hören:
Einen Text über den Einfluss der neuen US-Tech-Oligarchen von Andrian Kreye lesen Sie hier.
Einen Text über die Gesinnung von Elon Musk, Jeff Bezos, Mark Zuckerberg oder Peter Thiel lesen Sie hier.
Über die Zusammenarbeit von AfD-Chefin Weidel mit Musk hören Sie hier einen Podcast.
Einen Essay von Kreye über das rechte Content-Marketing lesen Sie hier.
Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie hier an der Umfrage unter sz.de/thema-umfrage zur Zukunft des Recherchepodcasts "Das Thema" teilnehmen.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Lilli Braun
Produktion: Imanuel Pedersen
Zusätzliches Audiomaterial über Guardian, Forbes, Fox 4.
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Seit bald zwei Jahren tobt im Sudan ein blutiger Machtkampf. Und obwohl die Regierungstruppen gerade eine strategisch wichtige Stadt zurückerobert haben, herrscht im Grunde ein kaum aufzulösendes Patt zwischen den Kontrahenten: Sudans De-facto-Machthaber Abdel-Fattah al-Burhan ist Chef der regulären Truppen, aber die Miliz RSF unter ihrem Anführer Mohamed Hamdan Daglo kontrolliert weite Teile des Landes.
Al-Burhan und sein einstiger Stellvertreter Daglo hatten sich als Generäle im Sudan an die Macht geputscht und später entzweit. Menschenrechtsorganisationen erheben schwere Vorwürfe gegen beide Konfliktparteien. Insbesondere der RSF und den mit ihr verbündeten Milizen werden ethnische Vertreibungen und massive sexuelle Gewalt vorgeworfen. Der Konflikt zwischen den beiden rivalisierenden Generälen hat das Land in eine humanitäre Katastrophe gestürzt – Zehntausende wurden getötet und mehr als elf Millionen Menschen sind auf der Flucht. Zudem leiden inzwischen etwa 25 Millionen Sudanesen unter Hunger und sind dringend auf Hilfe angewiesen.
Der ehemalige SZ-Afrika-Korrespondent Arne Perras ist Ende 2024 in die umkämpfte, schwer zugängliche Region der Nubaberge gereist. Perras schildert im Recherechepodast "Das Thema" die schwierigen Bedingungen seiner Reise und berührende Begegnungen mit Familien, deren Kinder akut mangelernährt sind. Zudem berichtet er von der Arbeit von Hilfsorganisationen wie Cap Anamur, die versuchen, die Notleidenden zu versorgen, aber angesichts der Blockaden und Gewalt vor großen Herausforderungen stehen.
Zum Weiterlesen und -hören:
Die Reportage von Arne Perras über seinen Besuch in den Nubabergen lesen Sie hier.
Einen aktuellen Text von Arne Perras über die Entscheidung der USA, den Konflikt als "Völkermord" einzustufen, lesen Sie hier.
Hier finden Sie einen Bericht von Perras über den gestürzten Diktator al-Baschir.
Den Podcast "Das Thema" über die Grundzüge des Krieges im Sudan hören Sie hier.
Den Podcast "In aller Ruhe" über die Hungenot in Sudan von Carolin Ehmke mit Dagmar Pruin, der Präsidentin der "Diakonie Katastrophenhilfe" und von "Brot für die Welt", können Sie hier hören.
Einen Gastbeitrag der Schriftstellerin Fatin Abbas über die Katastrophe lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Saladin Salem, Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Aylin Sandcak
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“Die Kiste: Auf der Suche nach einer geheimen Liebe“ ist ein neuer Podcast aus der SZ-Redaktion. Folge 1 können Sie jetzt hier in voller Länge hören, alle weiteren erscheinen auf www.sz.de/dieKiste. Oder Sie hören weiter bei Spotify. Sie benötigen für alle weiteren Folgen ein SZ-Digitalabo oder ein Probeabo.
In der SZ-Redaktion kommt ein mysteriöses Paket an: Eine Kiste voller Schwarz-Weiß-Fotos, Liebesbriefe und Postkarten aus den 1930er-Jahren.
Und damit beginnt die Suche nach der unglaublichen Liebesgeschichte von Magda und Keon, einer jungen Deutschen und einem jungen Chinesen. Es geht um ein Familiengeheimnis, einen ungeklärten Todesfall, um Deutschland in seiner dunkelsten Zeit und um ein China, an das heute nichts mehr erinnern darf.
Hören Sie die erste Folge kostenlos – alle fünf weiteren Folgen wöchentlich mit SZ Plus.
Die nächste reguläre Folge von "Das Thema" erscheint am 15. Januar 2025.
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Die Bayer AG: Das ist ein 1863 gegründetes deutsches Unternehmen aus Leverkusen mit noch immer etwa 100 000 Beschäftigten. Heute ist Bayer ein global tätiger Medikamentenhersteller und zugleich der weltweit größte Anbieter von Saatgut und Pflanzenschutzmitteln. Noch vor zehn Jahren lag Bayers Börsenwert bei 120 Milliarden Euro, doch inzwischen ist der Aktienkurs am Boden: Die Bayer AG ist aktuell keine 20 Milliarden Euro mehr wert. Hinzu kommen Schulden in Höhe von 35 Milliarden Euro.
Die Schwierigkeiten des Traditionsunternehmens resultieren vor allem aus dem 2018 vollzogenen Kauf des US-Agrochemiekonzerns Monsanto für 63 Milliarden Dollar. Das war einer der größten Fehlgriffe in der gesamten Geschichte deutscher Unternehmen. “Wäre Bayer ein Mensch, läge er vermutlich längst auf der Intensivstation”, schreiben die SZ-Wirtschaftsredakteure Elisabeth Dostert, Björn Finke und Thomas Fromm in einer großen Reportage in der Süddeutschen Zeitung.
Denn mit Monsanto übernahm Bayer Gerichtsprozesse und Zehntausende Klagen von Menschen, die dem Monsanto-Produkt Round-up mit seinem Wirkstoff Glyphosat ihre Krebserkrankung zuschreiben. Jetzt soll der Texaner Bill Anderson den Konzern retten. Der neue Bayer-Chef versucht, den Konzern umzubauen, indem er Hierarchieebenen auflöst und mehr Eigenverantwortung der Mitarbeitenden fördert. Doch reicht das? Darüber spricht SZ-Wirtschaftsreporter Thomas Fromm bei “Das Thema” - dem Recherchepodcast der Süddeutschen Zeitung.
Zum Weiterlesen:
Hier finden Sie einen Artikel über die Bayer-Aktie im freien Fall.
Und hier die Reportage über Bayer und wie der neue Chef Bill Anderson den Konzern retten will.
Wie gefährlich Glyphosat ist, erklärt dieses Video.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Saladin Salem, Nadja Schlüter
Produktion: Imanuel Pedersen
Zusätzliches Audiomaterial über Bayer AG, Monsanto Coop.
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1995 scheiterte ein Anschlag auf ein im Bau befindliches Abschiebegefängnis bei Berlin. Die mutmaßlichen Täter der linken, militanten Untergrundorganisation "Das K.O.M.I.T.E.E." entkamen.In Venezuela erhielten Peter Krauth und Thomas Walter politisches Asyl. Heute leben sie dort in ländlicher Idylle, während die deutschen Behörden weiterhin nach ihnen fahnden.
In dem Recherchepodcast "Das Thema" beleuchtet SZ-Lateinamerika-Korrespondent Christoph Gurk ihre Biografie, ihre Radikalisierung in den 1970er-Jahren, ihre jahrzehntelange Flucht und ihr Leben im Exil. Dabei stellen sich auch ethische Fragen, wie lange sollte Schuld und Verfolgung andauern - oder wäre es an der Zeit, einen Schlussstrich unter die Geschichte der Flüchtigen zu ziehen?
Die Reportage "Freie Radikale" von Christoph Gurk über den Fall lesen Sie hier.
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Haben die Liberalen von FDP-Chef Christian Lindner den Ausstieg aus der Ampel geplant und wenn ja: seit wann und wie? Der Verdacht eines längst beschlossenen Schauspiels von Christian Lindener zur Täuschung von Koalitionspartnern und Öffentlichkeit drängt sich durch Berichte der Wochenzeitung Die Zeit und der Süddeutschen Zeitung auf.
Über diesen ungeheuerlichen Vorwurf berichten die Hauptstadtkorrespondenten Henrike Roßbach und Nicolas Richter in der neuen Folge unseres Recherchepodcasts "Das Thema". Sie beschreiben die Hintergründe und Ereignisse rund um den Austritt der FDP aus der seit drei Jahren bestehenden Bundesregierung.
Ihnen zufolge hat bereits am 29. September die FDP-Spitze über Vorgehensweisen diskutiert, die Koalition mit SPD und Grünen zu verlassen. Möglicherweise wurde bereits fünfeinhalb Wochen vor dem tatsächlichen Bruch die Entscheidung getroffen. Dies führte zu Spannungen mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), der daraufhin seinen Finanzminister Lindner entließ.
Zum Weiterlesen:
Die Nachricht über den wohl kalkulierten Koalitionsbruch der FDP finden Sie hier.
Eine Reportage über die Pläne der FDP lesen Sie hier.
Einen Kommentar zum Verhalten von FDP-Chef Lindner finden Sie hier.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Saladin Salem, Johannes Korsche, Laura Terberl
Produktion: Imanuel Pedersen
Zusätzliches Audiomaterial über Tagesschau, Reuters, X, Phoenix, Der Spiegel.
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Im Februar 2023 hat die Baywa mit einer großen, teuren Party in der Münchner Isarphilharmonie ihren 100. Geburtstag gefeiert. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) lobte den Agrarkonzern über den Klee und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW) sah die Baywa gar als "zweitwichtigste Institution auf dem Land neben der katholischen Kirche". Der damalige Baywa-Vorstandschef Klaus Josef Lutz rühmte sich selbst und versicherte, der Konzern sei in einem "hervorragenden Zustand".
Nur ein Jahr danach leistete Lutz’ Nachfolger Marcus Pöllinger den Offenbarungseid: Sein Vorgänger habe zu sehr auf eine "schuldenfinanzierte Expansion" gesetzt, der Agrarkonzern sei schwer angeschlagen, man habe Schulden von mehr als fünf Milliarden Euro. Der Konzern müsse sich auf die Kernkompetenzen konzentrieren. Am 31. Oktober 2924 jedoch musste auch Pöllinger den Konzern verlassen- mitten in der schwersten Krise des bayerischen Traditionsunternehmens. Auch der seit 2010 amtierende Finanzvorstand Andreas Helber muss gehen, überraschenderweise aber erst Ende März 2025.
Jetzt ringen Unternehmen, Banken und Großaktionäre um eine Rettung, sagt Caspar Busse, Vizechef des SZ-Wirtschaftsressorts. Er vergleicht den Fall der Baywa mit dem Skandal um die Bayerische Landesbank, die vom bayerischen Vorzeigeunternehmen zum Sanierungsfall wurde, deren Milliardenverluste dann der Steuerzahler begleichen musste. Auch bei der Baywa habe CSU-Filz und "Größenwahn" geherrscht, sagt Busse weiter. Sämtliche Kontrollfunktionen hätten versagt.
"Unter bestimmten Voraussetzungen" könne das Unternehmen saniert werden, heißt es im Baywa-Sanierungsgutachten und das sagt auch Busse. Aber das werde Jahre dauern. Geplant ist die Trennung von Geschäftsfeldern und die Entlassung einer derzeit noch unbekannten Zahl der bislang 23 000 Angestellten. Busse ist sich sicher: "Die Geschichte ist noch lange nicht zu Ende."
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Laura Terberl, Laura Städtler
Produktion: Jakob Arnu
Zusätzliches Audiomaterial über Baywa AG, München TV.
Zum Weiterlesen:
Hier finden Sie Hans Wells Abrechnung mit dem Filz bei der Baywa.
Caspar Busses Text über den Abschied von Vorstandschef Marcus Pöllinger lesen Sie hier.
Busses Kommentar zum Versagen der Kontrolleure hier.
Hier seinen Text um die in die Krise auch involvierten Genossenschaftsbanken.
Das Interview mit dem Ex-Baywa-Chef Klaus Josef Lutz lesen Sie hier.
Eine Reportage über den Anfang der Krise der "zweitwichtigsten Institution neben der katholischen Kirche" hier.
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Alle Folgen von "Old Man Trump" können Sie mit einem SZ-Digitalabo oder einem kostenlosen Probeabo hören. Entweder in der SZ-Nachrichtenapp und auf www.sz.de/trump oder direkt auf Spotify.
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Am 24. April 2013 ist in einem Vorort von Bangladeschs Hauptstadt Dhaka der achtstöckige Gebäudekomplex Rana Plaza eingestürzt, in dem sich fünf Textilfabriken befanden. 1135 Menschen wurden dabei getötet, fast 2500 Personen teilweise schwer verletzt. Es war eine vermeidbare Tragödie: Die Polizei hatte das Gebäude wegen Baumängel gesperrt. Trotzdem haben Fabrikbesitzer Tausende ihrer Angestellten zur Arbeit in das Gebäude geschickt.
Der Einsturz des Rana Plaza ist das weltweit bislang größte und tödlichste Unglück in der Geschichte der Textilindustrie. Das Unglück bekam international viel Aufmerksamkeit, auch weil dort Primark, Mango, C&A, Kik oder Adler produzieren ließen. Danach hatte das Label "Made in Bangladesch" erstmal ein schlechtes Image. Doch Bangladesch ist nach China immer noch der zweitgrößte Exporteur von Bekleidung und Textilien weltweit.
Textilerzeugnisse geben mehr als viereinhalb Millionen Menschen Arbeit, bis zu 20 Millionen Menschen sind in Bangladesch direkt oder indirekt von dieser Branche abhängig. Doch zu welchem Preis schuften diese Menschen für unsere Kleidung?
Im Sommer gab es massive, gewalttätige Proteste von unzufriedenen Studierenden. Die autoritär regierende Premierministerin Sheikh Hasina floh nach Indien. Seither gibt es Hoffnung, sagt David Pfeifer, SZ-Korrespondenten für Südostasien, der das Land kürzlich besucht hat. Denn Chef der neuen Übergangsregierung ist der Wirtschaftswissenschaftler Mohammad Yunus. Der 84-Jährige hatte 2006 den Friedensnobelpreis für seine Idee bekommen, Armut mit Mikrokrediten zu bekämpfen.
Seither habe sich dort "sehr viel getan", sagt Pfeifer weiter. Auch habe ein gewachsenes Verbraucherbewusstsein in den westlichen Ländern dazu geführt, dass Firmen dort weniger Aufträge bekommen, wenn sie nicht für die Arbeitssicherheit ihrer Angestellten sorgen.
Zum Weiterlesen:
Den Link zu der Initiative "Fashion Revolution" für eine umweltbewusste, faire Modebranche finden Sie hier.
Hier David Pfeifers Reportage über die Textilindustrie in Bangladesch.
Seine Reportage über den Umsturz und den Studenten Nahid Islam, der über Nacht zum Minister wurde, hier.
Einen Bericht über die Flucht von Sheik Hasina hier und hier ein Portrait des Generals, der den Wechsel möglich gemacht hat sowie hier einen Bericht über die neue Übergangsregierung in Dhaka.
Hier einen Text über den Friedensnobelpreisträger und Interims-Regierungschef Mohammad Yunus und hier einen Bericht über Yunus Kampf für die Ärmsten.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Laura Städtler, Laura Terberl
Produktion: Imanuel Petersen
Zusätzliches Audiomaterial über SZ, New York Times.
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