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„Excercise is medicine“ – also „Training ist Medizin“ – dieser Slogan taucht immer häufiger in der Berichterstattung auf. Es gibt eine gleichnamige Initiative und auch auf der diesjährigen Fitness- und Gesundheitsmesse Fibo fand ein Exercise is medicine-Thementag statt. In dieser Folge von „Eine Runde mit …“ ist Professor Lars Donath zu Gast. Er ist Trainingsexperte und leitet die Abteilung Trainingswissenschaftliche Interventionsforschung der Deutschen Sporthochschule Köln. Eine seiner wichtigsten Forschungsfragen lautet, ob Training als Medikament eingesetzt werden kann. Prof. Lars Donath erklärt verschiedene Formen des Trainings, welche Effekte diese auf unsere Leistungsfähigkeit und auch auf verschiedene Krankheitsverläufe haben und wie er das konkret erforscht. Er stellt verschiedene Forschungsprojekte vor, zum Beispiel ein Talentsichtungskonzept für Kinder. Und er macht deutlich, warum ihm der Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis und die Nachwuchsförderung so wichtig sind.
00:00:00 – 00:01:46 Intro: die Themen der Folge
00:01:47 – 00:09:40 Bewegung ist Medizin, aber hat auch Nebenwirkungen
00:09:41 – 00:11:30 Deliberate Practice oder die Parallelen zwischen Musik & Sport
00:11:31 – 00:20:13 Einflussfaktoren der Leistungsfähigkeit, Sturzrisiko bei Senior*innen & Talentsichtungskonzept für Kinder
00:20:14 – 00:23:48 Telefonisches Bewegungscoaching & die Gestaltung der Rahmenbedingungen für körperliche Aktivität
00:23:49 – 00:32:47 PingPong-Spiel der Ideenfindung & Bedeutung des Praxistransfers
00:32:48 – 00:40:51 Velocity based Training & individuelle Gesundheitsförderung
00:40:52 – 00:47:41 Persönlicher Werdegang & prägende Persönlichkeiten
00:47:42 – 00:55:36 Den Nachwuchs in die Spur bringen & Believing in the Plan
00:55:37 – 00:55:39 Outro
Shownotes:
Webseite Lars Donath
Webseite der Abteilung Trainingswissenschaftliche Interventionsforschung
Webseite zur Tagung der dvs-Sektion Trainingswissenschaft “Exercise Science & Training Conference” (9./10.11.2023)
Weitere Informationen: www.dshs-koeln.de/einerundemit
Draußen in der Natur aktiv zu sein, ist für viele Menschen eine beliebte Freizeitaktivität. Sie können vom Alltag abschalten, Stress hinter sich lassen und fühlen sich mit der Natur verbunden – Outdoorsport boomt. In dieser Folge geht es vor allem ums Wandern, Klettern und Bergsteigen, denn das sind mit die beliebtesten Outdoorsportarten der Deutschen. Zu Gast ist Dr. Mirjam Limmer, eine echte Bergsteigerin. Sie war schon auf mehreren Expeditionen im Himalaya und sie ist staatlich geprüfte Berg- und Skiführerin. Damit zählt sie zu den ganz wenigen Frauen, die diese Ausbildung in Deutschland machen. Mirjam Limmer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Outdoor Sport und Umweltforschung der Deutschen Sporthochschule Köln und leitet das Lehr- und Forschungsgebiet Berg- und Klettersport. Im Podcast spricht sie über ihre Erlebnisse in großen Höhen, über ihre Lehre und Forschung, das Profibergsteigen und darüber, wie sich der Klimawandel in den Bergen zeigt.
00:00:00 – 00:02:08 Intro: die Themen der Folge
00:02:09 – 00:09:14 Einstieg: Mont Blanc, Felsklettern in Italien und die „Klebe für den Berg“
00:09:15 – 00:21:12 DAV-Expeditionskader, Frauen am Berg & Faszination für die Wissenschaft
00:21:13 – 00:28:43 Alpen oder Himalaya? Expeditionen und Erlebnisse in großen Höhen
00:28:44 – 00:41:56 Forschung unter Hypoxie (Sauerstoffmangel), Höhenkrankheit & Höhenanpassung
00:41:57 – 00:48:46 Wie sich der Klimawandel in den Bergen zeigt
00:48:47 – 00:49:18 Outro
Shownotes:
Mirjam Limmers Webseite
Interview mit Dr. Mirjam Limmer im Spoho-Magazin ZeitLupe
Bergfreundinnen-Podcast des BR:
https://www.br.de/mediathek/podcast/subscribe/bergfreundinnen/834
https://open.spotify.com/show/2UKwouk4pL7D2EtAb7a9ik
Der Bergpodcast des DAV:
https://open.spotify.com/show/0afzIeex34foTaRcF7FKsm
Weitere Informationen: www.dshs-koeln.de/einerundemit
Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, wie ihr euch in einer bestimmten Situation bewegt? Oder was eure Gesten über euch aussagen? Professorin Hedda Lausberg ist Medizinerin und erforscht das so genannte neuropsychologische Bewegungsverhalten. Sie ist Expertin für Gesten, also meist kleine Bewegungen, die wir bewusst oder unbewusst machen. Anhand von Gesten kann Professorin Lausberg zum Beispiel erkennen, ob jemand lügt oder an einer Krankheit – etwa einer Essstörung oder Depression – leidet. Und dazu hat sie verschiedene Tools entwickelt, mit denen Forscherinnen und Forscher Bewegungen analysieren können. Im Podcast erklärt sie, was das mit Lance Armstrong, US-Politikern und Schwerverbrechern, aber auch mit Sport und Tanztherapie zu tun hat und was sie nach Stationen in Berlin, New York, Montreal und Los Angeles an die Deutsche Sporthochschule Köln geführt hat.
00:00:00-00:01:42 – Intro: die Themen der Folge
00:01:43-00:08:12 – Warum wir gestikulieren
00:08:13-00:14:37 – Lügner überführen? Was Gesten über Lance Armstrong und Schwerverbrecher aussagen
00:14:38 -00:27:06 – Neuropsychologisches Bewegungsverhalten: Warum sich Menschen mit bestimmten Erkrankungen anders bewegen (Bsp. Bulimie und Anorexie)
00:27:07-00:29:50 – Was sind Gesten und welche unterschiedlichen Gesten gibt es?
00:29:51-00:41:00 – Die Rolle der Hemisphären, Training fürs Gehirn und Knibbelbewegungen bei Depressionen
00:41:01-00:51:34 – Nonverbales Bewegungsverhalten und Gesten im Sport und in der Sportwissenschaft
00:51:35- 01:07:36 – Wie sich Gesten wissenschaftlich untersuchen lassen (NEUROGES, BAST & das Berlin Gesture Center)
01:07:37-01:19:30 – Tanztherapieausbildung, Medizinstudium, Wissenschaftskarriere
01:19:31-01:22:12 – Von der Leidenschaft für eine Forschungsfrage
01:22:13-01:23:24 – Outro & persönlicher Dank
Wer jemandem auf offener Straße ins Gesicht boxt, wird bestraft. In manchen Sportarten gibt es für gezielte Schläge Medaillen. Wie ist das möglich? Sportorganisationen können sich selbst Regeln geben, aber auch die haben Grenzen. Und genau um diese Grenzen geht es im Sportrecht. Aber es geht noch um viel mehr. Manchmal entstehen durch Fragen aus dem Sport sogar neue Gesetze. Prof. Martin Nolte ist der einzige Professor für Sportrecht in Deutschland. An der Sporthochschule leitet er das deutschlandweit einzige Institut für Sportrecht. Im Podcast spricht er über die Grenzen von Sportregeln, über Diskriminierung im Fußball, über die Wirksamkeit von Anti-Doping-Regelungen und aktuelle Fälle, an denen er gerade arbeitet: zum Beispiel im Bereich des Safe Sports oder des Dopings im Fußball. Und: Er spricht über seine Leidenschaft für den Wald und den Orientierungslauf.
00:00:00-00:01:53 – Intro: die Themen der Folge
00:01:53-00:07:20 – Das Zweisäulensystem als Grundlage des Sportrechts in Deutschland oder: Wieso sich der Sport eigene Regeln geben darf und wo die Grenzen dieser Regelungen anfangen
00:07:20-00:19:34 – Vom Sportplatz zum CAS: Wie Rechtsverfahren im Sport ablaufen
00:19:34-00:40:03 – Anti-Doping-Arbeit: Wenn Sport und Staat sich berühren
00:40:03-01:00:01 – Was Sportrecht in der Praxis verändert: Beispiele von Glücksspiel bis Safe Sport
01:00:01-01:08:07 – „Geh‘ zurück in den Busch, du Affe“: Diskriminierung im Fußball und mögliche Sanktionen
01:08:07-01:28:07 – Zur Orientierung: Wie Prof. Martin Nolte seine Lehre gestaltet und was ihn antreibt
01:28:07-01:28:40 – Outro
Zu Sport in der Schwangerschaft gibt es viele Unsicherheiten und Mythen. Dabei ist wissenschaftlich erwiesen, dass Bewegung in der Schwangerschaft Mutter und Baby guttut und sogar ganz konkret Krankheiten vorbeugen kann. Viele Schwangere sind jedoch unsicher, ob und wie lange sie ihren Lieblingssport ausüben können und woran sie erkennen können, was gut für sie und ihr Baby ist. In diesem „Podcast-Spezial“ zum Muttertag sprechen wir mit der Psychologin Marion Sulprizio. Marion ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Psychologischen Institut der Deutschen Sporthochschule Köln und leitet den Arbeitskreis Sport und Schwangerschaft. An der Sporthochschule berät sie Leistungssportlerinnen und werdende Mütter unter anderem zum Thema Sport in der Schwangerschaft. Im Podcast gibt sie Einblicke in die Datenlage: Warum sollten Schwangere Sport treiben? Welche Sportarten sind besonders geeignet? Und: Wie sieht es mit Leistungssport in der Schwangerschaft aus? Außerdem verrät Marion, was es mit dem Mythos „Sport macht die Muttermilch sauer“ auf sich hat.
00:00:00-00:01:34 – Intro: die Themen der Folge
00:01:34-00:12:02 – Was bringt’s? Wieso sich Schwangere bewegen sollten
00:12:02-00:25:48 – Die Daten: Was sagt die Wissenschaft zu Sport in der Schwangerschaft?
00:25:48-00:37:02 – Wovor haben Schwangere Angst und was können sie beachten?
00:37:02-00:46:54 – Leistungssport und Schwangerschaft
00:46:54-00:51:22 – Kontraindikationen: Kann Sport auch gefährlich werden?
00:51:22-01:02:39 – Das Leben danach: Wie wird man nach der Schwangerschaft wieder fit?
01:02:39-01:03:21 – Outro
Sport und Schwangerschaft: https://www.dshs-koeln.de/psychologisches-institut/initiativen-transferprojekte/sport-und-schwangerschaft/
Weitere Informationen: https://www.dshs-koeln.de/einerundemit
Wissenschaftliche Studien zeigen, dass körperliche Aktivität nicht nur bei den weit verbreiteten Zivilisationskrankheiten wie Herzkrankheiten, Übergewicht oder Diabetes hilft, sondern auch bei Krankheiten wie Krebs oder Demenz. An der Deutschen Sporthochschule Köln sammeln Wissenschaftler:innen Daten dazu, warum Sport so gut ist. Einer von ihnen ist Prof. Hans-Georg Predel. Am Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin untersucht er jedes Jahr um die 1.000 Leistungsathlet:innen. Die kleinsten Veränderungen im Herz-Kreislauf- oder Stoffwechselsystem, die bei ihnen unter hoher Belastung sichtbar werden, kann Predel auch auf den Freizeit- und Gesundheitssport übertragen. Im Podcast erklärt er was Bewegung gesund macht, was sie im Körper verändert und ob es auch ein „zu viel“ an Sport geben kann. Außerdem gibt er Tipps, wie man mit dem Sport anfangen kann und worauf man dabei achten sollte. Ein Podcast-Spezial zum Weltgesundheitstag.
00:00:00-00:01:38 – Intro: die Themen der Folge
00:01:38-00:16:15 – Was bewirkt Sport im Körper?
00:16:15-00:34:01 – 11 Minuten oder 10.000 Schritte: Wie häufig sollten wir uns bewegen?
00:34:01-00:41:14 – Welche Art von Sport wirkt sich besonders positiv aus?
00:41:14-00:58:31 – Kann Sport auch ungesund sein?
00:58:31-01:03:24 – Funktioniert Prävention durch Sport? Einblick in die PräFord-Studie
01:03:24-01:09:45 – Wie schafft man den Einstieg in den Sport und wie hält sich Prof. Predel als Sportmediziner fit?
01:09:45-01:10:09 – Outro
Informationen: https://www.dshs-koeln.de/einerundemit
Usain Bolt ist der bisher schnellste Mann der Welt. Man sagt ihm außergewöhnliche anatomische Merkmale nach, durch die er beim 100-Meter-Sprint besonders gut performen kann. Aber wie holen andere Menschen das Optimum aus ihrem Körper heraus und wie genau kann man das Verhältnis zwischen Muskeln, Skelett, Energie und Technik erforschen? Dr. Jan-Peter Goldmann beschäftigt sich am Institut für Biomechanik und Orthopädie seit 20 Jahren mit dem Bewegungsapparat des Menschen. Besonders die Füße haben es Goldmann angetan, denn die stemmen fast unvorstellbare Lasten, sind aber bei den meisten Menschen ziemlich unmuskulös. Im Podcast spricht Jan-Peter Goldmann über Leistungsgrenzen im Sport und über seine Faszination für Füße und das dazugehörige Schuhwerk. Er verrät, was es mit seiner Erfindung, dem „Total Toe“, auf sich hat, wie man Einsatzkräfte der Polizei mit Hilfe von Biomechanik fit für den Ernstfall macht und wieso seine wissenschaftliche Laufbahn im Keller begonnen hat.
00:00:00-00:02:15 – Intro: die Themen der Folge
Weitere Informationen: www.dshs-koeln.de/einerundemit
Jedes Jahr erkranken in Deutschland ungefähr 2.200 Kinder an Krebs. Durch intensive Therapiemöglichkeiten liegt die Überlebensrate der erkrankten Kinder bei ungefähr 85 Prozent. Aber die monatelange Therapie in der Klinik macht sich bemerkbar. Viele Kinder fühlen sich während und noch lange nach der Behandlung müde, können sich schwer konzentrieren und sie bewegen sich viel weniger. Sport hilft den Kindern dabei, die Nebenwirkungen der Behandlung besser zu verkraften, schneller wieder fit zu werden und: Der Sport schafft Lebensfreude. Dr. Vanessa Oschwald forscht zu den Effekten des Sports in der Therapie von krebserkrankten Kindern. In Zusammenarbeit mit dem Kölner Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße setzten sie und ihre Kolleg*innen Sportprogramme in der Klinik um. Aber wie genau sieht Sport auf einer Krebsstation aus und welches Training zeigt die besten Effekte? Eine Sonderfolge anlässlich des Internationalen Kinderkrebstages am 15. Februar.
00:00:00-00:02:10 – Intro: Die Themen der Folge
00:02:10-00:09:17 – Im Überblick: Wie viele Kinder erkranken und welche Folgen hat die Krebstherapie?
00:09:17-00:15:48 – Sport im Krankenhaus: Wieso sollten an Krebs erkrankte Kinder schon während der Behandlung körperlich aktiv werden?
00:15:48-00:29:14 – Forschung: Welche Effekte hat die Sporttherapie und wie macht man sie mit Hilfe von Daten sichtbar?
00:29:14-00:39:22 – Eine Frage des Geldes: Wer bezahlt Sport im Krankenhaus und wo gibt es Angebote?
00:39:22-00:45:53 – Von der Disputation mit Babybauch bis zur Forschung mit Familie: Wie schafft man den Spagat als junge Mutter?
00:45:53-00:46:32 – Outro
Link zum Sportprogramm für an Krebs erkrankte Kinder: https://www.dshs-koeln.de/hochschule/projekte-initiativen/sportprogramme-fuer-kinder-und-jugendliche-mit-einer-onkologischen-erkrankung/
Link zum Spendenkonto: https://www.betterplace.org/de/organisations/51734-sport-und-bewegungsfoerderung-kinderonkologie
Link zum Netzwerk ActiveOncoKids: https://www.activeoncokids.org/
Weitere Informationen: https://www.dshs-koeln.de/einerundemit
Fußballübertragungen zählen zu den quotenstärksten Fernsehsendungen. Auch wenn die Fußball-WM in Katar, die aktuell läuft, noch so kritisch gesehen wird…viele Millionen Zuschauer*innen verfolgen die Spiele. Warum ist das so und welche Macht geht von Zuschauerquoten aus? Jan-Hendrik Raffler spricht mit Sport- und Medienwissenschaftler Dr. Christoph Bertling. Christoph Bertling hat mehr als zehn Jahre lang als Journalist – unter anderem bei der Süddeutschen Zeitung, Spiegel Online und der Deutschen Welle – gearbeitet. Am Institut für Kommunikations- und Medienforschung der Sporthochschule befasst er sich sei fast 20 Jahren mit Sportberichterstattung, Massenmedien und Kommunikationsstrategien. Wie hat sich der Sportjournalismus gewandelt? Wo liegt die Gefahr der sogenannten Filterblasen und welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz in der Berichterstattung? Über diese und weitere Themen sprechen wir bei „Eine Runde mit…“.
00:00:00-00:01:58: Intro: Die Themen der Folge
00:01:58-00:19:13: Zuschauermagnet Fußball: Was macht 22 Spieler und einen Ball auch jetzt bei der WM in Katar für Menschen und Medien so interessant?
00:19:13-00:49:39: Medienwirkungsforschung: Berichterstattung zwischen Unterhaltung und Verantwortung
00:49:39-00:55:23: Künstliche Intelligenz: Wie könnte die Sportberichterstattung der Zukunft aussehen und wie beeinflusst KI schon jetzt unsere Mediennutzung?
00:55:23-01:10:25: Es wird persönlich: Warum Robby Hunke Dr. Christoph Bertling als „Perle“ bezeichnet und wie man es schaffen kann, als junger Sportstudent einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung zu veröffentlichen
01:10:25-01:11:14: Outro
Weitere Informationen: https://www.dshs-koeln.de/einerundemit / WM-Themenpaket: https://www.dshs-koeln.de/wm-themenpaket
Am 20. November beginnt in Katar die Fußball-WM - zum ersten Mal überhaupt im arabischen Raum. Und: in einem Land ohne Fußball-Tradition. Schon seitdem die WM 2010 an Katar vergeben wurde, gibt es Kritik am Austragungsort: Menschenrechtsverletzungen, Todesfälle auf Baustellen, fehlende Frauenrechte, Homophobie. Befürworter des Turniers hoffen hingegen, dass die Aufmerksamkeit durch die WM, Verbesserungen bewirken kann. Aber: Was hat sich in Katar bisher getan? Wie viel Veränderung kann eine WM tatsächlich bewirken? Und wie kann man der WM als Fußballfan angemessen begegnen? In Folge 21 ist Prof. Jürgen Mittag, Leiter des Instituts für Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung der Deutschen Sporthochschule Köln, zu Gast. Er ist Experte für regionale und internationale Sportpolitik. Wir möchten von ihm u.a. wissen: Wie politisch darf oder muss der Sport sein? Was bringt ein Boykott? Und: Was kann jeder einzelne Fan bewirken?
00:00:00-00:01:54: Intro: Die Themen der Folge
00:01:54-00:04:19: Vorweihnachtliche WM-Stimmung und Verunsicherung unter Fans: Schauen Sie die WM?
00:04:19-00:17:20: Der Hintergrund: Wieso ging die Fußball-WM 2010 an Katar und was hat sich seither bei der FIFA verändert?
00:17:20-00:30:22: Die Fakten: Wie steht es um die Menschenrechte in Katar und was kann eine Fußball-WM verändern?
00:30:22-00:45:02: Stichwort Sportswashing: Was bezweckt Katar mit der Ausrichtung einer WM und was bringt das Turnier dem Land?
00:45:03-00:59:22: Wie politisch darf oder muss der Sport sein und für welche Werte steht er?
00:59:22-01:08:51: Von politischem Boykott zu WM-kritischen Aktionen von Sponsoren: Was bewirken Proteste?
01:08:51-01:19:18: Von Fachmann zu Fan & von Bolzplatz zu WM-Stadion: Wie viel echte Begeisterung steckt im Profifußball und wie kann man der Fußball-WM in Katar als Fan begegnen?
01:19:18-01:19:56: Outro
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