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Macht vegane Ernährung wirklich leistungsfähiger? Oder ist das ein Mythos? Dr. Hans Braun ist Sportwissenschaftler und Ernährungswissenschaftler. Am Olympiastützpunkt Rheinland berät er Leistungssportler:innen, wie sie ihre Leistung mit Hilfe individueller Ernährung optimieren können, und am Institut für Biochemie forscht er zu neuen Methoden, um den Ernährungsstatus zu erheben. In Teil 2 zum Thema „Sporternährung“ spricht Dr. Hans Braun über Mangelernährung und die Folgen des „Gewichtmachens“ in Sportarten, bei denen das Gewicht eine zentrale Rolle spielt. Außerdem gibt er Einblick in den Transfer seiner Forschung in die Praxis und verrät, was ihn motiviert hat, mit über 50 noch zu promovieren. Was rät er jungen Forscher:innen und was ist sein Rezept, um viel zu essen und gleichzeitig schlank zu bleiben?
00:00:00 - 00:01:01 – Intro: Die Themen der Folge
00:01:01 - 00:14:07 – Vegan: Macht vegane Ernährung leistungsfähiger?
00:14:07 - 00:21:45 – Gewichtmachen und Mangelernährung: Wieso manche Athlet:innen nicht genug essen können und welche Folgen das hat
00:21:45 - 00:30:02 – Innovative Methoden: getrocknete Blutstropfen nutzen, um den Ernährungsstatus zu erfassen
00:30:02 - 00:42:03 – Wie schafft man den Praxis-Transfer? Herausforderungen der Ernährungsberatung
00:42:03 - 01:06:22 – Promotion mit über 50: Was hat Hans Braun dazu motiviert?
01:06:22 - 01:07:06 – Outro mit Podcast-Tipp
www.dshs-koeln.de/einerundemit
Einen Marathon in persönlicher Bestzeit laufen oder Muskelmasse aufbauen: bei beidem hilft die richtige Ernährung. Dr. Hans Braun ist Sportwissenschaftler und Ernährungswissenschaftler. Am Olympiastützpunkt Rheinland berät er Leistungssportler:innen, wie sie ihre Leistung mit Hilfe individueller Ernährung optimieren können, und am Institut für Biochemie forscht er zu neuen Methoden, um den Ernährungsstatus zu erheben. Im Podcast (Teil 1) spricht er über Ernährungsmythen, darüber, wie man die Glykogenspeicher „trainieren“ kann und warum Nahrungsergänzungsmittel im Sport oft kontraproduktiv sind. In Teil 2 geht es um vegane Ernährung und um einen persönlichen Blick auf Dr. Hans Braun: Was motiviert ihn? Was verbindet ihn mit der Comicbuch-Reihe Asterix? Und: Wie schafft er es, viel zu essen und gleichzeitig gertenschlank zu sein. Sind das die Gene?!
00:00:00 - 00:01:38 – Intro: Die Themen der Folge
00:01:38 - 00:12:50 – Ernährung: Was isst ein Ernährungsberater?
00:12:50 - 00:35:41 – Sporternährungsmythen: Warum Magnesium nicht gegen Krämpfe hilft und die Pasta-Party vor dem Marathon eine gute Idee ist
00:35:41 - 00:45:36 – Forschung: Wie erfasst man den Ernährungsstatus und wer sollte das regelmäßig machen?
00:45:36 – 00:48:26 – Individualisierung: Wieso für jeden Körper und jede Sportart eine individuelle Ernährung Sinn macht
00:48:26 - 00:57:38 – Nahrungsergänzungsmittel: Warum man sie oft nicht braucht und sie manchmal sogar kontraproduktiv sind
00:57:38 - 00:57:58 – Outro: Weiter geht es in Teil 2!
www.dshs-koeln.de/einerundemit
Wie können Menschen es schaffen, im und durch Sport mental gesund zu bleiben? Welche Strategien können sie nutzen und wie hilft körperliche Aktivität zum Beispiel bei der Behandlung von Depressionen? Prof. Jens Kleinert ist Diplom-Sportlehrer und approbierter Arzt. Er leitet die Abteilung Gesundheit & Sozialpsychologie am Psychologischen Institut der Deutschen Sporthochschule Köln. In diesem Teil 2 stellt er Initiativen vor, die Sportler:innen in psychisch herausfordernden Situationen unterstützen, gibt Informationen zum Umgang mit Druck und erzählt, wie bei ihm die Begeisterung für die Sportpsychologie entstanden ist.
In Teil 1 spricht Prof. Jens Kleinert über Motivation und über die Effekte des Sports auf die Psyche.
00:00:00-00:01:04: Intro: Die Themen der Folge
00:01:04-00:11:12: Drucksituationen im Sport: Wie merkt man, dass der Leistungsdruck zu groß ist und was kann man tun?
00:11:12-00:16:45: Erkrankung Depression: Sport kann Betroffenen helfen, sich wieder vital zu erleben
00:16:45-00:26:35: Raus aus dem Elfenbeinturm: Wie gelingt der Transfer in die Praxis
00:26:35-00:29:47: Sportwissenschaft und Medizin: Wie kam Jens Kleinert in die Forschung und zu seinem Bereich der Sportpsychologie?
00:29:47-00:43:27: Zum Schluss: Was bewegt Jens Kleinert und was gibt er jungen Wissenschaftler*innen mit auf den Weg?
00:43:27-00:44:05: Outro
Prof. Jens Kleinert nennt im Podcast verschiedene Studien aus der Sportpsychologie. Hier finden Sie eine Linksammlung zur Folge: https://www.dshs-koeln.de/einerundemit/studien
Weitere Informationen:
Was motiviert uns zum Sport? Welche Effekte hat Sport auf die Psyche. Und: Kann Sport auch krank machen? Prof. Jens Kleinert ist Diplom-Sportlehrer und approbierter Arzt. Er leitet die Abteilung Gesundheit & Sozialpsychologie am Psychologischen Institut der Deutschen Sporthochschule Köln. In seiner Forschung untersucht er zum Beispiel, was Emotionen im Sport bewirken können, wie Stress entsteht oder welche positiven Effekte Sport hat. Wichtig ist ihm, dass seine wissenschaftlichen Erkenntnisse auch in der Praxis ankommen. Unter anderem durch die Initiative „MentalTalent“, die Nachwuchsathlet*innen sportpsychologisch unterstützt. In Teil 1 sprechen wir mit Jens Kleinert über Emotionen und Motivation im Sport.
00:00:00-00:01:40 – Intro: Die Themen der Folge
00:01:40-00:07:53 – SMARTe Motivation: Wieso sich manche Menschen so gut zum Sport motivieren können
00:07:53-00:22:36 – Sport als Happy Pill?!: Die vielfältigen Wirkungen von Sport auf die Psyche
00:22:36-00:29:34 – Soziale Prozesse im Sport: Welche Konflikte sind häufig in Teams und wem tut Sport in der Gruppe gut?
00:29:34-00:34:21 – Sportsucht: Wenn Sport nur in der Extreme reizt
00:34:21-00:42:02 – Wettkampf oder Freizeitsport: Welcher Typ ist Prof. Jens Kleinert?
00:42:02-00:52:38 – Depressionen im Sport: Wie sie entstehen und welche Initiativen Hilfe anbieten
00:52:38-00:53:19 – Outro: Über diese Themen sprechen wir in Teil 2
Prof. Jens Kleinert nennt im Podcast verschiedene Studien aus der Sportpsychologie. Hier finden Sie eine Linksammlung zur Folge: https://www.dshs-koeln.de/einerundemit/studien
Weitere Informationen:
In welcher Kategorie dürfen transgender Menschen im Sport starten? Ist es möglich, dass es im deutschen Profifußball keinen homosexuellen Spieler gibt? Wie steht es um die sexuelle Vielfalt im Sport? Zum #PrideMonth geht es in Folge 18 um wissenschaftliche Daten zur sexuellen Vielfalt im Sport und um ihre Konsequenzen für die Praxis. Dr. Birgit Braumüller hat in der europaweiten Studie "Outsport" zusammen mit internationalen Kolleg:innen über 5.500 queere Menschen zu ihren Erfahrungen im Sport befragt. Wie viele von ihnen haben sich im Sport geoutet? Wie viele haben Diskriminierung erlebt? Und: In welchen Sportarten kommt Diskriminierung besonders oft vor? Andrea Löwe ist Vorstandsvorsitzende eines der größten queeren Sportvereine Europas, des SC Janus aus Köln. Sie erklärt, was Vereine tun können, um queere Menschen zu unterstützen und was sich auf Verbandsebene ändern muss, damit Vielfalt in allen Sportarten gelebt wird.
00:01:38 - 00:08:03 – Zentrale Begriffe erklärt: Heteronormativität, Queerness, LGBTIQ+
00:08:03 - 00:11:27 – Der SC Janus: Einer der größten queeren Sportvereine in Europa
00:11:27 - 00:24:34 – Outsport: Eine Studie zur sexuellen Vielfalt und Geschlechtsidentität im Sport
00:24:34 - 00:35:54 – Fußball, Ultras & Homosexualität: Eine Frage der Männlichkeit?!
00:35:54 - 00:41:14 – Wenn eine Last abfällt: Was bewirkt ein Outing?
00:41:14 - 00:50:09 – Das binäre System: Kontroverse Entscheidungen gegen mehr Vielfalt im Sport
00:50:09 - 00:59:37 – BuNT & Co.: Was können Vereine und Verbände für Vielfalt tun?
00:59:37 - 01:00:21 – Outro & Podcast-Empfehlung zum Pride Month
Weitere Informationen:
In Deutschland sinkt die Zahl derer, die schwimmen können. Nur etwa 40 Prozent der Kinder schaffen noch das Bronze-Schwimmabzeichen bis zum Ende der vierten Klasse. In den 80er Jahren waren es noch 90 Prozent. Aber: Was bedeutet „sicher schwimmen“ und anhand welcher Merkmale lässt sich abschätzen, ob Kinder und Erwachsene sich souverän im Wasser bewegen? Dr. Ilka Staub beschäftigt sich am Institut für Vermittlungskompetenz in den Sportarten mit dem Schwimmenlernen. Wichtig, so sagt sie, sind vor allem die „schwimmerischen Grundfertigkeiten“. Über diese Grundfertigkeiten und wie man sie beurteilen kann, spricht sie im Podcast. Ilka Staub stellt dafür den ABAS-Test vor, den sie in ihrer Forschung entwickelt hat. Der Test hilft Eltern oder Lehrkräften, die Schwimmfähigkeit eines Kindes einschätzen zu können. Wir sprechen im Podcast über die klassischen Schwimmabzeichen, aber auch darüber, wie Eltern ihre Kinder am besten mit Wasser vertraut machen können.
00:00:00 - 00:01:41 – Intro: Das Thema der Folge
00:01:41 - 00:15:10 – Das Element Wasser: Sind wir alle als Schwimmer:innen geboren?
00:15:10 - 00:18:04 – Wann sollte man mit dem Schwimmen anfangen und was bedeutet „sicher schwimmen“?
00:18:04 – 00:28:13 – Seepferdchen & Co: Wie sinnvoll sind Schwimmabzeichen?
00:28:13 - 00:36:31 – ABAS: Ein Test, der hilft, Schwimmfähigkeit einzuschätzen
00:36:31 - 00:50:13 – Forschung an die Beckenränder bringen. Oder: Wieso kommen wissenschaftliche Erkenntnisse manchmal nicht an?
00:50:13 - 00:59:58 – Schwimmbadsterben: Wieso sollten Städte sich Schwimmbäder leisten?
00:59:58 - 01:08:35 – Vom Leistungssport in die Forschung
01:08:35 - 01:09:08 – Outro
Fußballer:innen haben ein erhöhtes Risiko, an Demenz zu erkranken. Aber woran liegt das? Bewirken Kopfbälle und häufige Zusammenstöße Veränderungen im Gehirn? Jun.-Prof. Ingo Helmich forscht zu Gehirnerschütterungen im Sport. Er möchte ein Analyse-Tool entwickeln, das Gehirnerschütterungen früher diagnostizieren kann als bisherige Verfahren. In seinen Untersuchungen analysiert er unter anderem Handbewegungen. Durch eine präzise Diagnostik möchte er Sportler:innen davor schützten, nach einer Gehirnerschütterung zu schnell wieder in das Training einzusteigen. Denn bekommt ein verletztes Gehirn einen zweiten Schlag, wird es besonders gefährlich. Ingo Helmich spricht darüber, was Handbewegungen über die Gesundheit verraten und was er von einem Kopfballverbot hält.
00:00:00 - 00:01:30 – Intro: Das Thema der Folge
00:01:30 - 00:20:38 – Gehirnerschütterungen im Sport: Wo treten sie auf und was lösen sie aus?
00:20:38 - 00:33:00 – Präventionsmaßnahmen und die richtige Diagnostik
00:33:00 - 00:45:35 – Innovative Methoden: Diagnose "Gehirnerschütterung" über Handbewegungen
00:45:35 - 00:58:03 – Was verraten Handbewegungen über die Gesundheit?
00:58:03 - 01:01:31 – Gehirnerschütterungen im Para-Sport
01:01:31 - 01:09:46 – Warum werden Gehirnerschütterungen im Sport oft tabuisiert und was muss zum Schutz von Athlet:innen passieren?
01:09:46 - 01:12:33 – Gehirnerschütterungen im Skaten
01:12:33 - 01:13:13 – Outro
Wenn ein Mensch Macht gegenüber einem anderen ausüben kann, dann können schlimme Dinge passieren. Missbrauch und sexuelle Gewalt sind zwei Stichworte und sie passieren nicht nur in der Kirche, sondern auch im Sport. 2016 hat Prof.in Bettina Rulofs zusammen mit der Uniklinik Ulm erstmals Daten dazu erhoben, wie viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sexualisierte Gewalt im Sport erlebt haben. Wir sprechen mit der Sportsoziologin über ihre Studien und die Ausmaße von sexueller Gewalt im Sport. Außerdem sprechen wir darüber, was den Sport zu einem so vulnerablen Feld macht, wer die Täter sind und wie der Weg zur Aufarbeitung und Prävention aussehen kann. Bettina Rulofs berichtet außerdem von ihrer neuen Professur „Diversitätsforschung im Sport“ und darüber, welche Verbindung es dabei zur sexualisierten Gewalt gibt.
00:00:00 - 00:01:46 – Intro: Um was geht es in dieser Folge?
00:01:46 - 00:13:30 – Sexualisierte Gewalt: die Sicht einer Betroffenen
00:13:30 - 00:26:36 – Safe Sport: Täter, Opfer und Sport als vulnerables Feld
00:26:36 - 00:29:34 – Psychische Gewalt: wenig beachtet, oft erlebt
00:29:34 - 00:37:40 – Sexueller Missbrauch: ein Tabuthema in Kirche und Sport
00:37:40 - 00:46:42 – Präventionsstrategien für den organisierten Sport
00:46:42 - 00:52:50 – Was kann man tun, um Kinder zu schützen?
00:52:50 - 01:05:20 – Ein Zentrum für Safe Sport und der Transfer in die Praxis
01:05:20 - 01:09:49 – Professur „Diversitätsforschung im Sport“
01:09:49 - 01:15:17 – 7/8-Takt und eine Leidenschaft für ungerade Rhythmen
01:15:17 - 01:15:57 - Outro
Kontakt: Prof.in Bettina Rulofs
Link: Studie "SafeSport"
Link: Studie "SicherImSport"
Auf Molekül- und Zellebene verändert sich etwas, wenn Menschen Sport treiben. Die Muskulatur schüttet zum Beispiel entzündungshemmende Stoffe aus und das beugt Erkrankungen vor. Welche Mechanismen körperliche Aktivität so wertvoll machen, um langfristig gesund zu bleiben, erklärt Prof. Wilhelm Bloch vom Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin. Seine persönliche Leidenschaft ist die Elektronenmikroskopie. Sie hilft ihm, kleinste Veränderungen sichtbar zu machen und so die positiven Effekte des Sports besser zu verstehen.
00:00 - 01:20 – Übergang zu Teil 2: die Themen dieser Folge
01:20 - 04:53 – Kleinste Strukturen sichtbar machen und verstehen
04:53 - 16:00 – Auf Molekül- und Zellebene erklärt: Wieso tut Sport dem Körper gut?
16:00 - 18:58 – Sport in der Krebsvorsorge: das Protein Netrin 4
18:58 - 23:35 – Hochintensives Intervalltraining bei Patien:innen mit Multipler Sklerose: ein Erfolg?
23:35 - 28:38 – Welches Training ist am besten für die Gesundheit: kann man das sagen?
28:38 - 33:26 – Wie wirkt sich Sport auf unsere Gene aus?
33:26 - 42:27 – Prof. Blochs Beziehung zum Wein und die Frage: Wieso ist Rotwein gesund?
42:27 - 42:59 – Outro
Zum Forschungsprofil von Prof. Bloch
Prof. Wilhelm Bloch beschäftigt sich mit den kleinsten Strukturen unseres Körpers; mit Molekülen und Zellen. Schon zu Beginn der Corona-Pandemie hat er mit seinen mikroskopischen Untersuchungen gravierende Veränderungen in Zellen und Geweben von COVID-Patient:innen festgestellt und davor gewarnt, nach einer Erkrankung zu früh wieder Sport zu treiben. Im Podcast beschreibt er, welche Veränderungen er gesehen hat und welche Auswirkungen sie hatten. Außerdem erklärt er, wieso Sportler:innen besonders früh merken, wenn etwas mit ihrem Körper nicht stimmt und wie das die Forschung zum Coronavirus weitergebracht hat. Wir fragen ihn auch, was er Freizeitsportler*innen nach einer Infektion empfehlen würde und wie Sport bei der Therapie von Long COVID helfen kann.
00:00 - 01:44 – Intro: die Themen dieser Folge
01:44 - 15:52 – Veränderungen auf Zellebene: was das Virus so tückisch macht
15:52 - 25:56 – Long COVID und Sport: Haben wir richtig gehandelt?
25:56 - 39:09 – Wie die Sportmedizin die COVID-Forschung weitergebracht hat
39:09 - 49:11 – Empfehlungen für Freizeitsportler:innen: ein vorsichtig optimistischer Ausblick
49:11- 49:43 – Outro: Übergang zu Teil 2
Zum Forschungsprofil von Prof. Bloch
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