ERF Plus - Anstoß

ERF Plus - Anstoß

By ERF - Der SinnsenderReligion & SpiritualityChristianity
Download on the App Store

ERF Plus - Anstoß episodes

  • Ganz plötzlich
    Hans Wagner über Psalm 39,5.

    "Das machen wir mal, wenn wir in Rente sind!" Wie oft habe ich diesen Satz schon gehört, meist mit der anschließenden Ergänzung: "Obwohl das eigentlich nicht sinnvoll ist. Wer weiß, wie es uns dann geht!" So sehe ich das auch und reise zum Beispiel jetzt, nicht erst später. Ein Blick auf das zurückliegende Jahr hat mir diesen Gedanken zusätzlich verstärkt: Krankheit, Krieg und andere unvorhersehbare Ereignisse können ganz schnell alle Planungen zunichte machen. Hinzu kam die kürzliche Erfahrung, die der plötzliche Tod eines geliebten Menschen unwiederbringlich vor Augen führt: Es gibt ein zu spät. Zu spät für Aussprachen, für Entschuldigungen, für Versöhnung. Eigentlich wollte man doch ... aber man konnte sich nicht aufraffen. Jetzt ist es zu spät. 

    HERR, lehre doch mich, dass es ein Ende mit mir haben muss und mein Leben ein Ziel hat und ich davon muss. So bringt es David in einem seiner vielen Gebete auf den Punkt, nachzulesen in Psalm 39. Für mich kommt in seinen Worten eine gute Lebenshaltung zum Ausdruck, die ich so beschreiben möchte: Losgelöst von der Frage, wie bedroht oder auch besorgt die Zukunft vor meinen Augen liegt - ich weiß nicht, was morgen ist. Darum will ich auch heute ganz bewusst leben. Ich vertraue darauf, dass Gott mich liebt - jetzt und ewig. Kann es eine bessere Grundlage für diesen Tag geben?

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    2 min
  • Der Schatz der Reformation
    Gedanken von Elke Drossmann zum Bibeltext Matthäus 6,21.

    Martin Luther bereitet vor gut 500 Jahren im Turmzimmer des Augustinerklosters in Wittenberg eine Unterrichtsstunde vor und findet im Römerbrief seinen Schatz. Er versteht: „Wer glaubt, ist gerecht.“ Wie ist Luther darauf gekommen? Durch den Vers 17 im ersten Kapitel des Römerbriefs. Er lautet so: "Darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche aus dem Glauben kommt und zum Glauben führt; wie geschrieben steht: Der Gerechte wird aus dem Glauben leben." (Römer 1,17) 

    Wer Jesus glaubt, ist gerecht vor Gott. Nicht wer dies oder das tut, ist gerecht. Martin Luther fällt ein Stein vom Herzen.

    Manch einer sucht andere vergrabene Schätze. Beim Beackern eines Feldes auf eine Schatztruhe stoßen und einen Münzfund machen, das treibt so manchen Schatzsucher an.

    Jesus sagt im Matthäusevangelium (6,21): „Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.“

    Ob ich mein Herz an einen Münzfund hänge oder an Jesus Christus, der mich gerecht spricht – jedes Mal halte ich einen Schatz in der Hand. Den Münzfund muss ich spätestens loslassen, wenn ich sterbe. Vertrauen auf Jesus dagegen erweist sich als ein Schatz, der ewig hält. Diesen Schatz verdanke ich immer noch Martin Luther: Glaube ist Vertrauen auf Jesus. Dieser Glaube macht mich gerecht. Ich brauche mich nicht vor Jesus schämen. Er hat alles für mich geregelt. Jesus hat kein Verfallsdatum. Deshalb: Mein Herz hänge ich an diesen Schatz der Reformation.

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Autor: Elke Drossmann

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    3 min
  • Nicht allein
    Wolf-Dieter Kretschmer über Hebräer 13,6.

    Früher habe ich mir manchmal einen großen Bruder gewünscht. Vor allem auf dem Schulhof oder Heimweg, wenn mir mal wieder Ärger von anderen Jungs drohte, hätte ich Beistand gut gebrauchen können. Aber dieses Privileg war mir leider verwehrt, denn zu Hause war ich der Große.  

    Wenn ich mich einer Herausforderung stellen muss, ist es eine fabelhafte Sache, wenn jemand mich dabei unterstützt. Ob es ums Ausfüllen eines komplizierten Antrags oder eine weitreichende Entscheidung geht, die Tatsache, dass ich nicht allein bin, gibt mir Sicherheit.  

    Auch den Autoren der biblischen Bücher ist dieser Gedanke nicht fremd. Beispielsweise geht es im Hebräerbrief genau darum. In Kapitel 13, Vers 6 heißt es:  

    So können wir getrost sagen: »Der Herr ist mein Helfer, ich werde mich nicht fürchten; was kann mir ein Mensch tun?«  

    Diesen Zuspruch kann ich auf meine Umstände übertragen, und Sie können das ebenfalls tun. Egal, was heute auf mich zukommt, ich werde mich nicht fürchten. Vielmehr halte ich mich an das, was ich in der Bibel lese, denn der Herr ist mein Helfer. Mit ihm an der Seite brauche ich mich nicht zu sorgen. Er wird mich sicher an sein Ziel bringen. Daran gibt es keinen Zweifel.  

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Autor: Wolf-Dieter Kretschmer

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    2 min
  • Außen top - innen flop?
    Gedanken von Ellen Hörder-Knop zum Bibeltext Matthäus 23,27.

    Wir waren gerade frisch eingezogen – in eine neu renovierte Wohnung in einem denkmalgeschützten Haus. Alles sah top aus: stilvoll, mit dem Charme vergangener Zeiten. Nach einem Tag voller Kisten und Möbel wollten wir abends nur eines: Schnell die Lampe im Esszimmer aufhängen, dann essen und endlich in den Feierabend starten. Gesagt, getan – die Lampe hing. Doch plötzlich: ein lauter Knall. Die Lampe, die Halterung und ein ganzes Stück Decke kam mit herunter. Was war passiert? Die Decke sah stabil aus, war aber nur eine Hohlwand - innen mit alten Zeitungen ausgestopft. Außen top – innen flop. Außen hui – innen pfui.

    Diese Szene erinnert mich an eine Aussage von Jesus - im Matthäusevangelium, Kapitel 23, Vers 27. Dort spricht er zu den religiösen Führern seiner Zeit und nimmt kein Blatt vor den Mund:

    „Ihr seid wie weiß getünchte Gräber – von außen schön anzusehen, doch innen voller Totengebeine und Unrat.“

    Harte Worte – gerichtet an Menschen, die nach außen alles richtig machen, aber ihr Inneres verbergen.

    Und irgendwie treffen sie auch mich. Ich will gut dastehen - freundlich, engagiert und korrekt. Ich achte auf mein Auftreten, mein Image. Aber innen? Da gibt es auch Frust, Zweifel und Schuld. Manchmal fühlt sich mein Leben an wie dieses denkmalgeschützte Haus: äußerlich bewahrt, aber innerlich bröckelig. Renovierungsbedürftig. Das Erstaunliche ist: Jesus verurteilt nicht meine Schwäche, sondern meine Show. Er sucht keine perfekte Fassade, sondern ein ehrliches Herz. Er will nicht, dass ich gut spiele, sondern dass ich heil werde.

    Denn nur was innen wirklich trägt, hält auch stand. Und ist am Ende kein Flop.

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Autor: Ellen Hörder-Knop

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    3 min
  • Befreit zum Schenken
    Oliver Jeske über 1. Chronik 29,15

    Ich bin ein Einzelkind. Egal ob es Spielzeug war oder später meine ersten bescheidenen Besitztümer: Sehr früh im Leben habe ich ein Gespür für Dinge entwickelt, die mir gehören – und zwar nur mir und niemand anderem!

    Erst später, als ich eine Beziehung zu Jesus Christus hatte, habe ich langsam den Wert des Schenkens oder Spendens entdeckt: Es ist wie ein Lackmus-Test: Baue ich meine Sicherheit im Leben auf materielle Dinge? Dann ist jedes Weniger auf dem Konto ein Verlust.

    Oder verankere ich mein Schicksal zutiefst in Gott? Vertraue ich ihm meine Zukunft an? Dann kann ich in Beziehungen und in das Glück anderer Menschen investieren. Und das macht frei von Selbstbezogenheit.

    Der israelitische König David war selbst für heutige Verhältnisse ein ausgesprochen reicher Mann. Er war in der Lage, allein 100 Tonnen Gold und 235 Tonnen Silber aus seinem persönlichen Besitz zu spenden für den Bau des Tempels in Jerusalem.

    Warum saß er nicht wie der geizige Dagobert Duck auf seinen Geldsäcken?

    Offensichtlich hat ihn die zentrale Erkenntnis angetrieben:

    „Wir sind nur Gäste auf der Erde, wie Fremde, die nicht zu [Gottes] Volk gehören.  Unsere Tage auf der Erde vergehen wie Schatten. Es gibt keine Hoffnung!“ (1. Chronik 15, BasisBibel)

    Anders ausgedrückt: David war sich bewusst: Er nimmt nichts mit ins Grab. Und weil die Endlichkeit seines irdischen Lebens ein Fakt ist, investiert er lieber, so viel es geht, in die Beziehung zu Gott: in den Tempel, den Ort, in dem Gott für die Menschen in damaliger Zeit zu finden war.

    Vor Gottes Angesicht bin ich kein Einzelkind, kein Einzelkämpfer. Ich bin berufen in die Gemeinschaft mit ihm und mit der Familie derer, die auch seine Gemeinschaft suchen. Da bekommen materielle Dinge auf einmal eine ganz andere Bedeutung.

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Autor: Oliver Jeske

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    3 min
  • Das ist ungerecht!
    Gedanken von Tobias Schier zu 3. Mose 19,35-36

    Das ist ungerecht!

    „Darf’s ein bisschen weniger sein?“ Wie bitte? Natürlich nicht! Normalerweise fragt mich die Fleischfachverkäuferin doch das genaue Gegenteil! Und manchmal legt sie mir das Endstück vom Lachsschinken gratis dazu.

    So bin ich es gewohnt. Ich habe schon oft in meinem Leben gemerkt, dass ich sehr empfindlich bin, wenn ich ungerecht behandelt werde, wenn ich belogen und betrogen werde. Das macht mich sauer und fassungslos. Das lähmt mich und macht mich hilflos.

    Es tut mir gut, wenn ich dann im 3. Buch Mose, Kapitel 19 entdecke, welches Verständnis Gott vom Recht hat. „Ihr sollt nicht unrecht handeln im Gericht, mit der Elle, mit Gewicht, mit Maß. Rechte Waage, rechtes Gewicht, rechter Scheffel und rechtes Maß sollen bei euch sein.“

    Natürlich fallen mir jetzt sofort die Momente ein, in denen ich ungerecht behandelt wurde. Schlechte Gefühle steigen in mir hoch und ich sehe mich als Opfer von Ungerechtigkeit.

    Stopp! Vielleicht sollte ich den Vers nicht aus dem Blickwinkel des Opfers, sondern aus dem des Täters lesen. Das widerstrebt mir zunächst, und doch möchte ich mich darauf einlassen. Wo habe ich den eigenen Vorteil gesucht? Wann habe ich geschwiegen, als ich hätte reden sollen? Wann war ich ungerecht?

    Ja, ich habe mit dem Finger auf andere gezeigt. Ja, ich habe gemogelt. Ja, ich habe Unrecht getan: In Gedanken, Worten und Taten. Das ist der vollständige und ehrliche Blick auf mein Leben. Vielleicht sieht Ihrer ähnlich aus? Gott will, dass ich recht handle. Ich will das auch. Gott, hilf mir dabei, deinen Willen zu tun.

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Autor: Tobias Schier

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    3 min
  • Kerzenzeit
    Gedanken von Miri Langenbach über Epheser 5,9

    Haben Sie dran gedacht, die Uhren umzustellen? Ab heute wirds eine Stunde früher dunkel. Da kommt mir eine Bibelstelle aus dem Epheserbrief sehr gelegen. Der Apostel Paulus schreibt den Christengemeinden in der schönen Küstenstadt Ephesus an der Ägäis zu Anfang des 5. Kapitels vom Licht. Und zwar steht das Licht hier als Sinnbild für den Herrschaftsbereich Gottes. Wo Gott ist, da ist es hell.

    Schön hell. Warm und freundlich. Wie eine Kerze, die ich mir an dunklen Abenden anzünde. Die sendet nicht nur elektromagnetische Strahlung aus, von deren Spektrum ich gewisse Anteile erkennen kann. So ein schönes Licht macht auch was mit meinem Herzen, meinem Gemüt. Und jetzt kommt das Beste:

    Wer sich aus der persönlichen Finsternis in Gottes Gegenwart begibt, also ins Licht, der bekommt was geschenkt! Der wird selbst Licht und kann es weitergeben. An dieser Stelle im Epheserbrief steht: „die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.“ (Eph. 5,9) - Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit weitergeben. Damit es hell werden kann in den Herzen. Licht ist stärker als die Finsternis. Probieren wir’s aus!?

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Autor: Miri Langenbach

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    2 min
  • Um des lieben Friedens willen
    Bernd Kortmann zu Hebräer 12,14

    Zugegeben: Ich rege mich schnell über etwas auf, was nach meiner Meinung anders laufen sollte. Dabei habe ich keine Ahnung, ob es nicht bewusst so gemacht wurde. 

    Früher habe ich mir dann gesagt: „Ich sage mal nichts, um des lieben Friedens willen“. So simpel wie es klingen mag, steckt doch eine gewaltige Stärke dahinter. Die Stärke des Friedens findet sich auch in der Bibel.
    Im Brief an die Hebräer schreibt der Autor in Kapitel 12 Vers 14: 
    “Versucht, mit allen Menschen in Frieden zu leben, und bemüht euch, ein heiliges Leben nach dem Willen Gottes zu führen, denn wer nicht heilig ist, wird den Herrn nicht sehen.”
    Dem „Friedenswillen“ setzt er sogar noch das heilige Leben obendrauf. Das ist schon ein enormer Anspruch. Gerade wenn es mir nicht leicht fällt, ihn einzuhalten. Es ist eine Herausforderung, solch eine Lebensweise an den Tag zu legen.
    Was es heißt, sich diesen Frieden zu bewahren, das konnten wir als Familie anhand unseres Anbaus erleben. Die schlussendliche Freigabe für eine Baugenehmigung haben wir erhalten, weil mein Schwiegervater mit seiner friedlichen Art die entscheidenden Menschen nachhaltig begeistert hat.
    Und das ist nicht die einzige Erfahrung, die ich bzw. wir als Familie hatten, um zu erleben, was es heißt, „Frieden zu bewahren“. Selbst dann und gerade dann, wenn das Gegenüber Unfrieden oder Streit erwartet hat.
    Den Frieden bewahren und ein heiliges Leben nach Gottes Willen führen ist eine Aufgabe. Ich kann sie herausgefordert annehmen, daran lernen und wachsen. Das klappt nicht immer, aber immer öfter.
    Wollen Sie auch ein Friedensstifter sein, der sich durch Gott zu einem Menschen entwickelt, der Andere zum Staunen bringt?  

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Autor: Bernd Kortmann

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    3 min
  • Ein Schlüssel für neue Aufgaben
    Gedanken von Susanne Thyroff zu Josua 1,8.

    Ich liebe es, mit einer Tasse meines Lieblingstees und dem Blick ins Grüne Gottes Wort zu lesen. Ein paar Verse, langsam. Dann nachdenken. Vielleicht etwas aufschreiben. Und immer wieder zurück in den Text. Was meint das? Was verstehe ich – und was noch nicht? Manches bleibt offen. Und oft merke ich: Da steckt so viel Weisheit drin.

    Weisheit, die hilft – besonders dann, wenn eine neue Aufgabe vor mir liegt. So war es auch bei Josua – vor mehr als 3000 Jahren. Er soll das Volk Israel in das verheißene Land, das heutige Israel, führen. Eine gewaltige Verantwortung. Mose, sein großer Vorgänger, ist gestorben. Jetzt steht Josua allein an der Spitze – und hat vermutlich eine Menge Fragen. Wie soll das gehen? Schaffe ich das?

    Gott spricht ihm Mut zu. Und gibt ihm einen Schlüssel mit auf den Weg:

    „Sprich die Weisungen aus meinem Gesetzbuch ständig vor dich hin und denke Tag und Nacht darüber nach, damit dein ganzes Tun an meinen Geboten ausgerichtet ist. Dann wirst du Erfolg haben und wirst alles, was du beginnst, glücklich vollenden.“ (Josua 1,8)

    Das klingt auf den ersten Blick fast wie ein Automat: Tu dies – dann passiert das. Aber es ist viel mehr als das. Es ist eine Einladung, Gottes Weisheit zum Fundament des Lebens zu machen.

    Nicht einfach Regeln befolgen. Sondern verstehen. Verinnerlichen. Leben. Vom Lesen und Aussprechen – zum Nachdenken. Vom Begreifen – zum danach Ausrichten. Und dann: zum Tun.

    Gott verspricht nicht, dass alles leicht wird. Aber er verspricht: Wenn du dich an meinem Wort orientierst, wirst du weise Entscheidungen treffen. Du wirst Erfolg haben und wirst alles, was du beginnst, glücklich vollenden. Was für eine Zusage! Das will ich doch mal testen.

     

    Buchvideo: Josua

     

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Autor: Susanne Thyroff

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    3 min
  • Denkste!
    Annegret Schneider über Sprüche 19,21.

    Pläne schmieden, Termine verabreden, Vorbereitungen treffen. Das sind alltägliche Dinge, ohne die wohl niemand auskommt. Im Berufsleben gibt es Abgabefristen, Liefertermine, festgesetzte Fristen, die man tunlichst einhalten sollte. Nur so kann es funktionieren.

    Darüber hinaus gibt es Pläne, Wünsche, Ziele, die man sich selbst vornimmt. Manchmal werden die den Menschen gefühlt sogar aufgezwungen. Wer kurz vor dem Schul- oder Uniabschluss steht, wird gefragt: „Und – was hast du danach vor?“ Noch schlimmer ist die Frage später im Leben: „Was wollen Sie in den nächsten 5 Jahren erreicht haben?“ Okay, okay – es gibt Phasen im Leben, da sollte man sich diese Art Fragen ernsthaft stellen. Denn einfach so in den Tag hineinleben, sinn- und planlos, das geht gar nicht.

    Allerdings kann man solche Fragen, je nach Lebenslage, auch als ganz schön nervig empfinden. Die einzig passende Antwort scheint mir dann zu sein: „Überleben!“

    Im Buch der Sprüche, in der rund 3000 Jahre alten Sprichwörtersammlung im Alten Testament, ist auch vom Planen die Rede. Es ist zutiefst menschlich, wenn man sich Gedanken macht. Wenn man engagiert anpackt und etwas zustande bringen will. Doch man sollte einen Faktor einbeziehen: Es kommt letztendlich nicht auf mich selbst an, ob gelingt, was ich mir vornehme. Der Volksmund sagt: Der Mensch denkt, Gott lenkt.“

    In der BasisBibel steht das so:

    „Menschen bewegen viele Pläne in ihren Herzen. Aber der Herr allein bestimmt, was geschieht.“ (Sprüche 19,21 BasisBibel)

    Kurzum – man kann es drehen und wenden, wie man will. Am besten steht man sich, wenn man Gott in seine Pläne einbezieht und es ihm überlässt, wie es ausgehen wird. Denn er allein hat den Überblick.

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Autor: Annegret Schneider

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    3 min

About ERF Plus - Anstoß

From the publisher's feed

Täglich ein alltagstauglicher Impuls zum Bibelleseplan Presente Diário, der in 7 Jahren durch die ganze Bibel führt. Lassen Sie sich ermutigen.

More shows like ERF Plus - Anstoß

WDR Zeitzeichen by WDR

WDR Zeitzeichen

73 Listeners

Die Morgenandacht bei NDR Kultur by Kirche im NDR

Die Morgenandacht bei NDR Kultur

3 Listeners

ERF Plus - Wort zum Tag by ERF - Der Sinnsender

ERF Plus - Wort zum Tag

0 Listeners

ERF Plus - Aktuell by ERF - Der Sinnsender

ERF Plus - Aktuell

0 Listeners

Jesus, der liebevolle Therapeut by ERF - Der Sinnsender / Andi Weiss

Jesus, der liebevolle Therapeut

1 Listeners

Krimi by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Krimi

16 Listeners

Unter Pfarrerstöchtern by DIE ZEIT

Unter Pfarrerstöchtern

51 Listeners

ERF Plus - Bibel heute by ERF - Der Sinnsender

ERF Plus - Bibel heute

1 Listeners

Lanz + Precht by ZDF, Markus Lanz & Richard David Precht

Lanz + Precht

308 Listeners

Der Rest ist Geschichte by Deutschlandfunk

Der Rest ist Geschichte

17 Listeners

RONZHEIMER. by Paul Ronzheimer

RONZHEIMER.

144 Listeners

Wegfinder by Jörg Dechert und Uwe Heimowski / ERF

Wegfinder

1 Listeners

Leben ist mehr by Leben ist mehr

Leben ist mehr

1 Listeners

Das Wort für den Tag – der tägliche AndachtsCast by Evangelisches Gemeindeblatt für Württemberg

Das Wort für den Tag – der tägliche AndachtsCast

0 Listeners

Gedanken zur Tageslosung by Christus Zentrum Arche Elmshorn

Gedanken zur Tageslosung

0 Listeners