ERF Plus - Anstoß

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ERF Plus - Anstoß episodes

  • Komm wie du bist! Doch, wirklich!
    Gedanken von Miri Langenbach zum Bibeltext Matthäus 19,13-15.

    Hatten Sie schon mal den Gedanken „So, wie ich jetzt bin, kann ich nicht zu Jesus kommen?“ So unerfahren, nichtwissend, anders als die anderen, so schuldbeladen, unwürdig, nichtsnutzig, arm, klein, unbedeutend, …

    Und hatten Sie schon mal den Gedanken „So, wie der oder die ist, kann er oder sie doch nicht zu Jesus kommen?“ So unerfahren, nichtwissend, anders als wir, so schuldbeladen, unwürdig, nichtsnutzig, arm, klein, unbedeutend, …

    Im Matthäusevangelium der Bibel steht, dass einmal einige Kinder zu Jesus gebracht wurden. Er sollte sie segnen und für sie beten. „Doch die Jünger fuhren die Leute an, ihn nicht zu stören. Aber Jesus sagte: ‚Lasst die Kinder zu mir kommen. Haltet sie nicht zurück! Denn das Himmelreich gehört ihnen.‘ Und er legte ihnen die Hände auf und segnete sie, bevor er weiterzog.“ (Matthäus 19,13-15 NLB)

    Wenn ich raten müsste: Die Kinder haben bestimmt nicht gedacht, sie können da jetzt nicht einfach so zu Jesus gehen, weil sie noch Kinder sind. Das haben die Jünger ihnen gesagt, und die werden direkt zurückgepfiffen, weil sie sowas von falsch liegen! Nichts und niemand sollte Menschen aufhalten, zu Jesus zu kommen.

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Autor: Miri Langenbach

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    2 min
  • Die schönste Nebensache der Welt!
    Bernd Kortmann zu Hesekiel 14,6

    Fußball ist die schönste Nebensache der Welt. Diese Weisheit hat ein in der Sportwelt bekannter Mann namens Jürgen Klopp einmal ausgesprochen. Denn es geht im Leben um mehr, als Fußball jemals liefern kann.

    Meiner Meinung würden Hardcore-Fußballfans bestimmt widersprechen. Für viele ist Fußball zur Religion geworden. Ihr Verein ist ihr Götze und das Spiel mit all seiner Zeit ist ihr Götzendienst.

    Bei manchen Menschen und Vereinen geht es sogar so weit, dass die Fankultur zum Fanatismus wird. Also zu einer Form, die nicht mehr gesund für Fan und Verein ist.

    In der Zeit, als das Volk Israel ins babylonische Exil kam, zu Beginn des 6. Jahrhunderts vor Christus, da war es mit dem Götzenkult besonders schlimm. Zwei Generationen vorher war es sogar zu Menschenopfern gekommen.

    Leider hat sich das Volk Israel diesen schlimmen Ritualen und Handlungen nicht entzogen, sondern sie irgendwie mitgemacht oder sogar übernommen. In Buch des Propheten Hesekiel, im 14 Kapitel, lässt Gott durch den Propheten folgendes verkündigen:

    ”So spricht Gott, der HERR: Kehrt um! Verlasst eure Götzen und wendet euch von eurem abscheulichen Götzendienst ab!”

    Es wird unschön, wenn ich mich von scheinbar schönen Dingen gefangen nehmen lasse. Im schlimmsten Fall führen sie mich in eine Abhängigkeit, die wiederum zum Schaden für mich oder meine Mitmenschen wird.

    Für mich ist Fußball ein schönes aktives Hobby, und ich schaue mir auch gern Spiele im Fernsehen an. Doch achte ich darauf, dass es mich nie mehr Zeit kostet, als ich wirklich investieren kann.

    Haben Sie ein Hobby, welches Ihnen mehr Zeit raubt als Freude schenkt? Wie wäre es da mit einem Gott, der Ihnen immer mehr Freude schenkt, als es Zeit kostet?

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Autor: Bernd Kortmann

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    3 min
  • Großzügig leben
    Gedanken von Susanne Thyroff über die Bibelstelle Prediger 11,1.

    „Wirf dein Brot aufs Wasser – du wirst es nach einiger Zeit wiederfinden.“

    So steht es in Prediger 11,1 – einem Weisheitstext aus dem Alten Testament, der traditionell König Salomo zugeschrieben wird. Er enthält viele Lebensbeobachtungen, die Menschen damals wie heute zum Nachdenken bringen.

    Brot aufs Wasser werfen – das klingt erstmal absurd. Als ob man Enten füttert und hofft, dass sie es einem zurückbringen. Und doch ist darin eine Wahrheit zu entdecken.

    Im Kollegenkreis habe ich das früher oft gehört – besonders dann, wenn wir uns in ein Projekt oder eine Aufgabe besonders stark investiert haben. Dann haben wir uns getröstet: „Irgendwann bekommst du es zurück.“ Oder: „Das wird dir eines Tages belohnt.“

    Das kann eine Investition in Zeit sein. In Menschen. In ein Vorhaben – oder auch in Geld. Und manchmal fragt man sich: Bringt das überhaupt etwas?

    Aber genau darum geht es: Nicht zögerlich sein. Sondern freigiebig. Großzügig. Bereit zu geben – auch wenn ich nicht weiß, ob, wann und wie es zurückkommt.

    Andere Übersetzungen übertragen Prediger 11,1 mit: „Setze dein Hab und Gut ein, treib Handel.“ Das klingt wirtschaftlich. Aber auch hier geht es um dasselbe Prinzip: Nicht alles festhalten. Sondern investieren. Streuen. Weitergeben.

    Denn es wird Frucht bringen. Vielleicht anders, als ich denke. Vielleicht später, als ich hoffe. Aber: Es kommt zurück.

    Gott will, dass wir klug umgehen mit dem, was wir haben – und dass wir nicht aus Angst alles für uns behalten. Sondern loslassen können. Vertrauen. Großzügig leben.

    Weil wir wissen: Am Ende sorgt er Gott für den Ertrag. Der Einsatz wird sich lohnen.

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    Autor: Susanne Thyroff

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    3 min
  • Alles andere als „Stille Post“
    Gedanken von Annegret Schneider über die Bibelstelle 1. Petrus 2,9-10.

    Als Kinder und Jugendliche spielten wir hier und da mal „Stille Post“ –der erste in der Reihe flüstert dem zweiten etwas leise ins Ohr, der flüstert dann der dritten in der Runde weiter, was er verstanden hat, und die flüstert das, was bei ihr angekommen ist, an die vierte weiter. Je nachdem, wie deutlich jemand spricht, wie gut ein anderer zuhört und durch wie viele Ohren ein Begriff weitergewandert ist, kommt am Ende der ursprüngliche Begriff wieder heraus – oder etwas völlig Absurd-Kurioses, das kein Mensch mehr als etwas Sinnvolles definieren kann.

    Das ist lustig bei einem Gesellschaftsspiel und tragisch bis verheerend in der Realität, wenn etwas missverstanden und dann falsch weitergetragen wird.

    In der Realität sollte man eh vorsichtig sein mit dem, was man weitererzählt– aber eine Botschaft gibt es, die muss laut und deutlich verbreitet werden. Die Nachricht, dass Gott seinen Sohn Jesus Christus in die Welt geschickt hat. Weil er die Menschen liebt und sie retten will. Wer sich Jesus Christus zuwendet, wird gerettet. Sprich: wer unter seiner Schuld leidet, kann sie bei Jesus Christus abladen. Was für eine Erleichterung. Der Apostel Petrus drückt das in seinem ersten Brief an seine Mitchristen nach der Übersetzung der BasisBibel so aus:

    „Ihr seid das erwählte Volk: eine königliche Priesterschaft, ein heiliges Volk, eine Gemeinschaft, die in besonderer Weise zu Gott gehört. Denn ihr sollt die großen Taten Gottes verkünden. Er hat euch nämlich aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen. Ihr, die ihr früher nicht sein Volk wart, seid jetzt Gottes eigenes Volk. Ihr, die ihr früher kein Erbarmen fandet, erfahrt jetzt seine Barmherzigkeit.“ 1. Petrus 2,9-10 (BasisBibel)

    Diese Botschaft ist zu schön, um sie zu verheimlichen.

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Autor: Annegret Schneider

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    3 min
  • Freundschaft!
    Gedanken von Markus Baum über die Bibelstelle 1. Samuel 20,42.

    Der Prinz und der Thronanwärter – Dramatiker, Drehbuchschreiberinnen und -Schreiber wissen genau, was sie mit so einer Konstellation anfangen können. In der  Geschichte des Volkes Israel wimmelt es geradezu von derartigen filmreifen oder bühnentauglichen Konstellationen.

    David und Jonathan – das ist so ein Fall. Jonathan ist der Sohn von Israels erstem König Saul. Ist dynastisch betrachtet also der Erbprinz. Das Problem: Sein Daddy hatte beste Startbedingungen, hat das Königtum aber schon bald kompromittiert. Folglich hat Gott zu Plan B gegriffen und dafür gesorgt, dass der tatkräftige und gottesfürchtige David schon mal zum König gesalbt wurde. Jonathan weiß davon – dennoch schließt er mit David Freundschaft. Die beiden werden Freunde fürs Leben, dabei ist absehbar, dass diese Freundschaft harten Proben unterzogen wird.

    Der ultimative Härtetest kommt schon bald. Saul erklärt David für vogelfrei und lässt ihn verfolgen, wendet sich dabei sogar gegen den eigenen Sohn. Jonathan tut David einen letzten Freundschaftsdienst und warnt ihn; begeht damit streng genommen Hochverrat. Er verabschiedet David mit den Worten: „Nun geh in Frieden! Wir haben ja einander Freundschaft geschworen beim Namen des Herrn. Sie wird für immer zwischen mir und dir bestehen und zwischen meinen und deinen Nachkommen. Dafür sei der Herr unser Zeuge.“

    Diese Freundschaft hält tatsächlich lebenslang. Auch auf Distanz. Was zwischen Jonathan und David möglich war, ist auch heute möglich. Eine tiefe innere Verbindung zwischen zwei Menschen – jenseits erotischer Gefühle, unabhängig von Lebensalter und Stand. Und Gott setzt gern sein Siegel darunter – wenn ihn die Befreundeten einbeziehen.

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Autor: Markus Baum

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    3 min
  • Alles, was ich will?!
    Gedanken von Claudia Mertens zu Sprüche 16,3.

    Kennen Sie den Film „Bruce Allmächtig“? Mir hat die Filmkomödie aus dem Jahr 2003 mit Jim Carrey in der Hauptrolle zumindest einige Denkanstöße gegeben. 

    Zum Beispiel diesen hier: Bruce wird mit der Allmacht Gottes ausgestattet, aber auch mit seinen Aufgaben. Er bekommt Zugang zum himmlischen E-Mail-Postfach, und als die Zahl der menschlichen Bitten überhandnimmt, drückt Bruce völlig überfordert auf „Alles mit ja beantworten!“ In der Folge bricht weltweit das komplette Chaos aus. 

    So könnte man auch diesen Satz aus dem Buch der Sprüche Salomos  verstehen, wenn man ihn aus dem biblischen Zusammenhang reißt: “Befiehl dem HERRN deine Werke, so wird dein Vorhaben gelingen.” 

    Also einfach eine Bitte ins himmlische Postfach senden mit dem nötigen Glauben dazu und alles wird, wie ich es möchte? Natürlich nicht. 

    Ich verstehe den Vers so, dass ich natürlich den Segen Gottes für meine Vorhaben erbitte. Aber als Kind meines himmlischen Vaters weiß ich, dass er es gut mit mir meint und den deutlich besseren Überblick hat. Deshalb soll jede meiner Bitten unter diesem Vorzeichen stehen: Nicht mein, sondern dein Wille geschehe – auch das steht übrigens in der Bibel. 

    Und das, merke ich immer wieder, ist dann wirklich für alle das Beste und nicht nur für mich. 

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    Autor: Claudia Mertens

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    2 min
  • Bestleistung sorgloser Tag
    Gedanken von Ute Heuser-Ludwig zur Bibelstelle 1. Petrus 5, 7.

    Ich bestätige das landläufige Vorurteil: Mädchen, Frauen können nicht werfen. Egal, was ich früher beim Sport werfen sollte, Ball, Kugel oder Diskus, ich hatte immer miese Ergebnisse. Ich kann daher Spitzensportler wie zuletzt Leo Neugebauer, den König der Leichtathleten, nur bewundern. Laut Presse gibt es auch bei ihm ein Sorgenkind, das Speerwerfen. Bei der WM davon keine Spur. Das Ding fliegt weit wie verrückt. Persönliche Bestleistung. Befreit durch seinen genialen Wurf, holt sich Leo nach und nach den Gesamtsieg im Zehnkampf. Top!

    Die Wurfdisziplin ist auch eine Trainingseinheit in der Bibel, wie ich im Neuen Testament im ersten Petrusbrief lese, im fünften Kapitel. Da steht eine leicht zu merkende, durchaus sportliche Aufforderung: Alle eure Sorgen werft auf Gott; denn Gott sorgt für euch.

    Was heißt das für eine Niete im Werfen wie mich? Ich will in dieser Sache trotzdem am Ball bleiben. Denn ich will nicht Sorgen-beladen meine Lebenszeit verbringen. Glücklicherweise habe ich eine Art zu werfen entdeckt, die mir leichtfällt. Ich singe meine Sorgen zu Gott. Gerne morgens. Mit einem kurzen geistlichen Lied, das mich ermutigt und erfreut und aus der Sorgenschleife meiner Gedanken trägt. Wenn das immer mal wieder gelingt, fühle ich mich von Gott mit der goldenen Sorglos-Krone gekrönt. Ein sorgloser Tag, das ist meine persönliche Bestleistung.

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    Autor: Ute Heuser-Ludwig

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    3 min
  • Gegenseitiges lernen
    Gedanken von Horst Kretschi zur Bibelstelle 1. Petrus 5,5.

    Petrus und der Weltlehrertag

    Bei Klassentreffen ist das regelmäßig ein Thema, auch nach Jahrzehnten noch: Die alten Lehrerinnen und Lehrer. Welche Besonderheiten sie hatten, welche Streiche man ihnen gespielt hat und auch, wie sie einen geprägt haben. Ich erinnere mich noch gut an meinen alten Deutschlehrer aus der Mittelstufe. Er hat in mir die Liebe zur Literatur entfacht. Und er hat mir maßgeblich geholfen, dass ich mein Abitur machen konnte. Er hat meine Fähigkeiten erkannt und gefördert.

    Heute, wie an jedem 5. Oktober, erinnert der Weltlehrertag an die Leistung, die Lehrerinnen und Lehrer erbringen. In der Bibel gibt es zwar keine Lehrer im modernen Sinn, aber es geht auch dort um Menschen, die andere, vor allem junge Menschen, anleiten und Vorbild sein sollen. Dazu schreibt der Apostel Petrus: "Den jungen Leuten unter euch sage ich: Ordnet euch den Leitern eurer Gemeinden unter! Und für euch alle gilt: Euer Umgang miteinander soll von Bescheidenheit geprägt sein! Es heißt ja in der Heiligen Schrift: »Die Hochmütigen weist Gott von sich; aber er wendet denen seine Liebe zu, die wissen, dass sie ihn brauchen.«" (1. Petrus 5,5)

    Petrus spricht zwar nicht von Lehrern, aber Gemeindeleiter haben in Glaubensfragen eine ähnliche Funktion. Petrus geht es vor allem um einen Punkt: Um die Bescheidenheit im Umgang miteinander. Davon soll das gegenseitige Miteinander geprägt sein. Die jungen Leute sollen die Erfahrung und die Weisheit der Gemeindeleitung sehen. Aber eine Person, die leitet, soll sich nichts darauf einbilden, sondern auch sehen, dass sie selbst auch noch nicht alles weiß und kann, sondern in allen Dingen abhängig von Gott ist. Hochmut ist fehl am Platz.

    Damit bin ich wieder beim Klassentreffen: Mir sind die Lehrkräfte positiv in Erinnerung geblieben, die trotz ihres Wissens und Könnens immer offen waren, auf die Ideen und Gedanken der Schüler zu hören und sie zu fördern. Das funktioniert offensichtlich auch in anderen Lebensbereichen

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    Autor: Horst Kretschi

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    3 min
  • Einfach beten?
    Hans Wagner mit Gedanken zum Bibeltext Psalm 119,50.

    Wenn ich bete, dann geht es mir wie in meinem ganzen Tagesverlauf: Mir fallen gleichzeitig viele verschiedene Themen ein. Eine Freundin sagte einmal zu mir: "Wenn ich die Augen zu mache, gehen Tausend Lichter an." So ähnlich fühle ich mich auch oft. Ich möchte vor Gott einen Gedanken formulieren, etwas vertiefen, und schon kommen viele andere Erlebnisse oder Überlegungen zur Arbeit oder was auch immer dazwischen. Und dann sagt auch noch jemand zu mir: "Du musst Gott doch nicht alles erzählen, er weiß es doch sowieso." Wie komme ich da noch wirlich ins Gebet? Eine spannende Möglichkeit, die ich kennengelernt habe, ist das sogenannte "Jesus-Gebet". Ich spreche dabei einfach seinen Namen aus: Jesus! Mehr nicht. So oft, so laut oder so leise wie ich möchte. Das tut mir gut und bringt mich in seine Nähe.

    Ein andere Möglichkeit ist für mich, mit den Psalmen zu beten. Vorformulierte Texte für mich zu übernehmen, ohne selbst Wort finden zu müssen. Manchmal kann ich mich mit ihnen freuen und Gott loben, manchmal kann ich meine Klage und meine Verzweiflung darin wiederfinden. Aber vor allem auch meine Zuversicht, zum Beispiel mit Psalm 119 Vers 50 zu sagen: "Das ist mein Trost in meinem Elend, dass deine Zusage, Gott, mich belebt hat." Gott ist immer an meiner Seite. Und es gibt viele Möglichkeiten, mit ihm zu reden, zu beten, und mich so immer wieder in seiner Nähe zu wissen. Dafür bin ich dankbar.

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    2 min
  • Oberste Regel
    Gedanken von Elke Drossmann zum Bibeltext Matthäus 22,37

    Welches ist die wichtigste Regel bei Ihnen zuhause?

    Unter Freunden gilt bei mir in der Wohnung: Handy ausschalten. So wie das in einem Konzert oder einem Gottesdienst normal sein sollte. Warum? Die Beziehung, die Musik, Jesus Christus sind wichtiger als eine Nachricht.

    Vor 2000 Jahren gibt es noch kein Mobiltelefon, aber genug andere Regeln, die das Miteinander in Israel bestimmen. Einer, der sich im Regelwerk auskennt, ein Schriftgelehrter, fragt Jesus, welches die wichtigste Regel bzw. das entscheidende Gebot ist. Jesus braucht nicht lange nachdenken: „Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt.“ (Matthäus 22,37) Damit zitiert Jesus aus dem 5. Buch Mose, einer der alten Schriften der Bibel, für die der Mann Experte ist.  

    Und Jesus ergänzt aus dem 3. Buch Mose: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“

    Beziehungen haben Vorrang. Die zu Gott und die zum Nächsten. Um diese beiden Pole dreht sich im Grunde genommen das gesamte Regelwerk in Israel. Deshalb lohnt es sich bis heute: Handy ausschalten, wenn ich mich mit Gott bzw. seinem Sohn Jesus Christus treffe oder wenn ich Gäste empfange. Das ist ein Ausdruck meiner Liebe zu ihnen.

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Autor: Elke Drossmann

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    2 min

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