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Sie sind mit dem Auto unterwegs und kennen den Weg nicht. Sie haben drei Mitfahrer. Einen Pfarrer, der Ihnen sagt: „Fahr nach links.“ Einen Lehrer, der sagt: „Fahr nach rechts.“ Und einen Politiker, der sagt: „Fahr geradeaus.“ Wohin fahren Sie? Auf wen hören Sie? Vermutlich hören Sie auf die Person, zu der Sie am meisten Vertrauen haben.
In unserer digitalisierten Welt vertrauen die meisten in solchen Fragen weder dem Pfarrer noch dem Lehrer und auch nicht dem Politiker. Wir vertrauen dem Navigationsgerät. Das kennt sich in der Regel viel besser aus als wir Menschen. Das Navi hat einen großen Vorteil: Es hat den Blick von oben, denn es ist mit Satelliten verbunden.
Ab wann vertrauen Sie ihrem Navi? Erst wenn Sie angekommen sind? Wohl kaum. Ich vertraue jedenfalls schon bei der Zieleingabe darauf, dass das Navi mich zum Ziel leitet, auch wenn von diesem Ziel noch nichts zu sehen ist.
Wem vertrauen Sie, wenn es darum geht, ob Ihre Lebensreise im Himmel endet?
Bibellesen unter bibleserver.com
Autor: Jens Kilian
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Text folgt
Bibellesen unter bibleserver.com
Autor: Horst Kretschi
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Da kriege ich kein Wort mehr raus. Dieser Ausdruck beschreibt einen Moment, in dem ich sprachlos und manchmal völlig überfordert einer Situation oder einem Menschen gegenüberstehe. Mein Denkapparat hat förmlich ausgesetzt, und ich stehe da wie erstarrt oder gehe einfach weg. Tatsächlich können Neurowissenschaftler mittlerweile sehr genau aufzeigen, dass in solchen Momenten unser Gehirn gewissermaßen umschaltet. Es wechselt von dem Bereich, in dem unsere Gedanken formuliert werden, zu dem Bereich, der im Schwerpunkt vor allem für eines zuständig ist: Überleben! In Sicherheit bringen. Dann ist Schweigen manchmal Gold wert.
Ob es Mose im Alten Testament auch schon so ging? Als er auf dem Berg Horeb von Gott den Auftrag bekommen hat, das Volk Israel aus der ägyptischen Gefangenschaft zu führen, ist ihm wohl sofort klar: Ich bringe mit Sicherheit nicht ein einziges Wort hervor, wenn ich dem Volk gegenüberstehe. Ich werde schockiert und sprachlos vor ihnen stehen, erstarrt zu einer Salzsäule. Doch Gott prophezeit ihm für diese Situation übermenschliches Geschehen und sagt: "Ich will mit deinem Mund sein und dich lehren, was du sagen sollst." (2. Mose 4,12) Selbst das reicht Mose nicht. Verärgert stellt Gott ihm dann noch Aaron zur Seite, Moses sprachgewandten Bruder. Gott löst die Erstarrung Moses, und mir wird klar: Wenn Gott mit mir ist, dann gibt es Situationen, in denen tatsächlich mein Schweigen zu Silber (!) wird und mein Reden (!) zu Gold.
Bibellesen unter bibleserver.com
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Jesus bejubeln. Eine Kreuzkette tragen. Ins Gespräch einstreuen: „Ich glaube an Jesus Christus.“ Drei Möglichkeiten, sich zu Jesus zu bekennen. Zu Jesus, dem Türöffner zu Gott. Jesus ist der Durchbrecher von allen Mauern, die zwischen Gott und uns Menschen stehen, also auch zwischen Gott und mir. Aufgebaut durch Mauersteine meiner Sünde.
Vor fast 2000 Jahren jubeln Menschen Jesus mit folgenden Worten zu: „Gelobt sei, der da kommt, der König, in dem Namen des Herrn.“ (Lukas 19,38) Denen, die sich darüber ärgern, sagt Jesus: „Ich sage euch: Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien.“ So zu finden in Lukas 19, 40.
Mit anderen Worten: Wenn das Bekenntnis zu Jesus verstummt, schreien Steine. Welche Steine? Wenn ich über einen Friedhof gehe, fällt mir immer mal wieder ein Stein ins Auge, auf dem ein Bibelvers steht. Er erzählt z. B., was Jesus von sich gesagt hat: „Ich bin die Auferstehung und das Leben.“ (Johannes 11,25) Wenn Menschen angesichts des Todes verstummen, bezeugt ein Grabstein, wer Jesus für den Verstorbenen ist: Das Leben – genauer gesagt: Das ewige Leben mit und bei Gott.
Ärgern sich Trauernde aufgrund von erfahrenem Leid über Gott, erzählt ein anderer Grabstein vom Vertrauen eines Menschen: „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt.“ (Hiob 19,25)
Bibellesen unter bibleserver.com
Autor: Elke Drossmann
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In der Bibel wird eine 2.900 Jahre alte Geschichte berichtet. Die Heere zweier Könige stehen sich nördlich von Jerusalem im Gebiet des heutigen Westjordanlands gegenüber.
König Jerobeam II. aus Samaria rückt mit einem gewaltigen Heer an. Auf der anderen Seite steht das halb so große Heer der Judäer. Angeführt wird es von König Abija, dem Herrscher über Jerusalem.
Jerobeam ist ein erfahrener Machtpolitiker. Unter seiner Regentschaft hat sein Königreich eine wirtschaftliche Blüte erlebt und ist über die Zeit zu einer beachtlichen Regionalmacht herangewachsen. Auf der anderen Seite steht Abija, ein unerfahrener König.
Vor der Schlacht erinnert Abija seinen Gegner daran, dass zwischen Gott und seiner Dynastie ein Bund besteht. Der HERR ist unser Gott, lässt er Jerobeam wissen. An dessen Soldaten gewandt, ruft er: Ihr Israeliten, streitet nicht gegen den HERRN, den Gott eurer Väter; denn es wird euch nicht gelingen! 2. Chronik 13, Verse 10 und 12.
Derweil lässt der schlaue Jerobeam einen Hinterhalt legen. Als Abija erkennt, dass er umzingelt ist, schreit er in seiner Not zu Gott. Der erhört ihn und greift ein in das Kriegsgeschehen. Am Ende schlagen Abijas Soldaten Jerobeam und seine Truppen vernichtend.
Einmal mehr wird deutlich: Nicht die Größe des feindlichen Heeres entscheidet über den Ausgang des Kriegs. Es sind Gottes Zusagen, die König Abija den Sieg bescheren.
Bibellesen unter bibleserver.com
Autor: Wolf-Dieter Kretschmer
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Manchmal verwende ich den Ausdruck „ins Gras beißen“. Kürzlich habe ich gelesen, dass die Redewendung aus dem Kriegsjargon stammt. Nämlich, wo gefallene Soldaten mit dem Gesicht auf dem Boden liegen und nie wieder aufstehen werden.
Viele Menschen kennen solche Zeiten, in denen das Leben von Erschöpfung und Kraftlosigkeit bestimmt wird. Doch der eben noch klagende Jeremia richtet seinen Blick nach langem Seufzen plötzlich neu aus. Gerade noch hat er sich an die Kiesel zwischen den Zähnen erinnert, dann aber schreibt er: „Es ist das Beste, geduldig zu sein und auf die Hilfe des Herrn zu warten.“ Ein billiger Trost? Nein! Es ist ein Erinnern: Auch wenn Gefühle und Umstände etwas anderes schreien, Gott bleibt treu.
Der Schreiber der Klagelieder nimmt bewusst eine heilsame Haltung ein: die des Wartens und des Vertrauens. Wenn Sie sich heute verzweifelt fühlen und keine Perspektive sehen, dann können Sie sich bewusst machen: Sie sind noch nicht am Ende. Gottes Barmherzigkeit ist unendlich. Seine Treue ist jeden Morgen neu. Es gibt Hoffnung.
Bibellesen unter bibleserver.com
Autor: Sonja Kilian
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In Europa und im Nahen Osten herrscht Krieg. Unsere westliche Verteidigungsallianz – bisher ein Garant für meine Glaubens- und Gewissensfreiheit: Sie kriegt Risse. Vieles, was vor wenigen Jahren noch sicher erschien, ist es nicht mehr.
Doch wenn ich nicht völlig verunsichert durchs Leben schlittern will, brauche ich Sicherheiten! Eine bietet mir die Bibel an. Im 33. Psalm heißt es:
„Das Wort des HERRN ist vollkommen. Auf sein Tun ist ganz und gar Verlass.“ (Psalm 33,4 – BasisBibel)
Das könnte man jetzt sehr leicht abtun als schöne, wohlfeile Worte mit wenig Relevanz für unsere heutigen Probleme. Doch das ist ein Irrtum. Im selben Psalm berichtet der Schreiber über die Erfahrung: Gott ist einer, der die Pläne ganzer Völker durchkreuzt.
Dazu kommt die Einsicht: Nicht der, der auf militärische Überlegenheit setzt, ist am Ende der Gewinner. Sondern wer sein Vertrauen in Gott investiert, wird schließlich gerettet.
Wirklich? Ist das so? Erfahren kann das nur, wer es ausprobiert. Vielleicht bergen die Unsicherheiten unserer Tage die Chance, auf ganz neue Sicherheiten zu setzen: Gott macht Ihnen und mir hierfür ein einzigartiges Angebot.
Bibellesen unter bibleserver.com
Autor: Oliver Jeske
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Es gibt Seriengucker und Filmefans. Ich zähle mich selbst zu den Filmliebhabern- inklusive Hollywoodstreifen. Dabei ist die Storyline doch immer ganz ähnlich aufgebaut. Irgendwann gegen Ende kommt irgendwann die ausweglose Situation, damit der Held auftauchen und das Blatt gerade noch wenden kann. Das wird nie langweilig – finde ich.
Ganz egal wie fantasiereich und „geskriptet“ die Geschichte auch sein mag, ein Funke Wahrheit und echtes Leben steckt doch drin. Ich jedenfalls kann mich in ihr wiederentdecken. Auch in meinem Leben gab und gibt es scheinbar ausweglose Situationen. Auch ich warte in meinem Leben manchmal darauf, dass sich das Blatt wendet.
Einen solchen Wendepunkt hat es auch tatsächlich in der Geschichte der Menschheit gegeben. Der Moment, in dem der Retter auf der Bildfläche erschienen ist: Jesus Christus. Der Apostel Paulus schreibt von diesem Moment und dessen Auswirkungen im Brief an seinen Mitarbeiter Titus: „Dann erschien die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Retters.“ Und zwar in Gestalt des Rabbis aus Nazareth – Jesus. „Aus reinem Erbarmen hat er uns gerettet.“
Jesus, der Retter der gesamten Menschheit? Ich glaube ja! Aus Freundlichkeit und Liebe zu jedem einzelnen Menschen, der über diese Erde geht, ist Jesus gekommen, um das Blatt bei mir und bei Ihnen zu wenden.
Dabei muss es gar nicht immer um die tiefgreifenden Wendungen des Lebens gehen. Das gilt genauso für alltägliche Begegnungen, in denen es mir vielleicht an Freundlichkeit und Liebe fehlt. Wo brauchen Sie jemanden, der Ihnen hilft? Jesus, der Retter kommt auch zu Ihnen.
Bibellesen unter bibleserver.com
Autor: Tobias Schier
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Gestern sind die ersten Entscheidungen bei der Leichtathletik-WM in Tokio gefallen. Ich bin fasziniert davon, wie Sportlerinnen und Sportler in der Lage sind, alles auf den Saisonhöhepunkt hin auszurichten und, wenn es darauf ankommt, Bestleistung abzuliefern. Es gibt ja immerhin 49 Weltmeistertitel und dazu je 70.000 Dollar abzustauben.
2000 Athletinnen und Athleten haben monatelang trainiert, diätet, verzichtet, sich diszipliniert – für den einen Lauf oder die sechs Würfe oder Sprünge, auf die es jetzt in dieser einen Woche ankommt. Das ist stark! Und ein gutes Vorbild fürs Glaubensleben (wenn ich mir das so anschaue, mit einer Tüte Chips auf dem Sofa).
Jesus beschreibt im Matthäusevangelium der Bibel mit zwei Sinnbildern, wie es ist, wenn’s wirklich nur noch auf eines ankommt. Jesus zufolge ist das Himmelreich wie ein Schatz, den einer findet und dann alles verkauft, um das Grundstück zu kaufen, auf dem er den Schatz dann offiziell ausgraben darf. Oder: Das Himmelreich ist wie die kostbarste Perle ever, für die ein Händler alle anderen verkauft, um die eine zu bekommen. (Matthäus 13, 44-46)
Hier geht es um mehr als um Titel und Dollars, hier geht es ums Himmelreich – um den Herrschaftsbereich Gottes, in dem sich sein Wille durchsetzt. Das ist sowohl ein zukünftiges Ereignis als auch eine gegenwärtige Realität. Tue ich etwas, um da dabei zu sein? Richte ich mich danach aus? Mit allem? Möchte ich das überhaupt? Oder ist mir mein selbst eingerichtetes Lebenssofa lieber?
Auf ewig in Gottes Gegenwart sein und jetzt schon damit anfangen … es gibt was zu gewinnen! Wer würde diesen Titel ablehnen …?
Bibellesen unter bibleserver.com
Autor: Miri Langenbach
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Vielleicht geht es Ihnen wie mir: Oft bin ich mir gar nicht bewusst, wie viel Schutz ich im Laufe des Tages brauche oder habe. In manchen Bereichen komme ich gar nicht auf den Gedanken mich zu schützen.
Nach der ersten Fahrt wusste ich, warum ich daran denken sollte. Mein Kopf und meine Augen waren der Sonne gnadenlos ausgeliefert. Es war wunderschön in der Sonne, aber auch sehr gefährlich.
Mir wurde klar: Ich brauche Schutz, nicht nur, wenn ich selbst daran denke. Gut, dass ich an einen Gott glaube, der mehr ist als nur ein Schutz vor Sonne oder Regen.
In den Lobliedern des Volkes Israel bekennt David, dass er auch geschützt wurde. Im Gegensatz zu mir war David wiederholt in lebensbedrohlichen Situationen. Aber er vertraute auf den Schutz Gottes.
Er schreibt es in Psalm 28 Vers 7 so:
Wer mit diesem wunderbaren Gott unterwegs ist und ihm vertraut, kann seinen Schutz erleben. Darüber freue ich mich und bin sehr dankbar.
Wie steht es um Sie? Vertrauen Sie dem Schutz Gottes, oder vertrauen Sie eher auf ihr eigenes Handeln
Bibellesen unter bibleserver.com
Autor: Bernd Kortmann
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