
Sign up to save your podcasts
Or


In Syrien sollen bereits weit mehr als 1200 Alawiten massakriert worden sein. Möglicherweise Tausende mehr. Es wurde zu einem "Dschihad" gegen eine religiöse Minderheit aufgerufen, sagt der Orientalist und Herausgeber des Zenith-Magazins, Daniel Gerlach. Opfer seien bei weitem nicht nur Kollaborateure des gestürzten Assad-Regimes.
Die Appelle von Interimspräsident Ahmed Al-Scharaa wirken hilflos. Er hat lediglich einen Untersuchungsausschuss angekündigt, der die "Ereignisse" aufklären und die Beteiligten vor Gericht bringen soll. Die jüngsten Gräueltaten sind nach Ansicht von Gerlach das Ergebnis einer Verkettung von Ereignissen. Die neuen islamistischen Machthaber würden die Alawiten als Profiteure des alten Regimes sehen und wollten sich an ihnen rächen.
Die Chancen für eine freie Zukunft in Syrien sieht Gerlach skeptisch. Vielmehr sei die Übergangsregierung eher an einer autoritären Lösung interessiert, die zwar andere Gruppen einbindet, aber nicht in einem demokratischen Sinne.
Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 14.03.2025 um 17 Uhr.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Imanuel Pedersen
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Euro News.
Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere
Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
By Süddeutsche Zeitung4.7
3232 ratings
In Syrien sollen bereits weit mehr als 1200 Alawiten massakriert worden sein. Möglicherweise Tausende mehr. Es wurde zu einem "Dschihad" gegen eine religiöse Minderheit aufgerufen, sagt der Orientalist und Herausgeber des Zenith-Magazins, Daniel Gerlach. Opfer seien bei weitem nicht nur Kollaborateure des gestürzten Assad-Regimes.
Die Appelle von Interimspräsident Ahmed Al-Scharaa wirken hilflos. Er hat lediglich einen Untersuchungsausschuss angekündigt, der die "Ereignisse" aufklären und die Beteiligten vor Gericht bringen soll. Die jüngsten Gräueltaten sind nach Ansicht von Gerlach das Ergebnis einer Verkettung von Ereignissen. Die neuen islamistischen Machthaber würden die Alawiten als Profiteure des alten Regimes sehen und wollten sich an ihnen rächen.
Die Chancen für eine freie Zukunft in Syrien sieht Gerlach skeptisch. Vielmehr sei die Übergangsregierung eher an einer autoritären Lösung interessiert, die zwar andere Gruppen einbindet, aber nicht in einem demokratischen Sinne.
Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 14.03.2025 um 17 Uhr.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Imanuel Pedersen
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Euro News.
Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere
Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

61 Listeners

216 Listeners

47 Listeners

41 Listeners

117 Listeners

58 Listeners

48 Listeners

23 Listeners

40 Listeners

51 Listeners

62 Listeners

1 Listeners

98 Listeners

63 Listeners

11 Listeners

23 Listeners

3 Listeners

3 Listeners

4 Listeners

0 Listeners