Geschichte

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Geschichte episodes

  • Der erste Frauenstreik der Schweiz
    Die erste Abstimmung zum Frauenstimmrecht wird 1959 wuchtig abgelehnt. Empört über das Ergebnis, beschliessen die Lehrerinnen des Basler Mädchengymnasiums zu streiken. Der Streik strahlt weit über die Schweiz hinaus und steht am Anfang einer Bewegung, die schliesslich das Frauenstimmrecht erkämpft.
    Luciana Thordai-Schweizer hat als junge Lehrerin am Streik teilgenommen. Sie erzählt in der «Zeitblende», wie sie und ihre Mitstreiterinnen damals den Entschluss für den Streik gefasst haben und dabei sogar bereit waren, ihre Arbeitsstelle zu riskieren.
    Mit dem Streik brechen die Lehrerinnen gleich mit mehreren gesellschaftlichen Tabus. Frauen gelten in den 1950er Jahren in grossen Teilen der Gesellschaft als politisch unmündig. Frauen, die öffentlich politische Forderungen stellen, seien daher damals etwas Revolutionäres gewesen, sagt die Historikerin Noëmi Crain Merz.
    Der Streik läutet aber auch eine neue Phase des Kampfes für die Einführung des Frauenstimmrechts ein. Die sogenannte zweite Frauenbewegung unterscheidet sich stark von der bisherigen Bewegung. Die neue Generation ist kompromissloser und konfrontativer.
    Der Basler Lehrerinnenstreik von 1959 kann auch als Ursprung der modernen, landesweiten Frauenstreiks angesehen werden. Erstmals streiken in der Schweiz Frauen für Frauenrechte – statt, wie damals üblich, aufgrund arbeitsrechtlicher Forderungen.
    30 min
  • Zweifel säen - die Geschichte der Klimaleugner
    Je grösser die Einigkeit zum Klimawandel in der Wissenschaft, desto aggressiver die Gegenkampagne der Klimaspektiker. Mit viel Geld säten Erdölkonzerne wie Exxon ab den 1990er Jahren Zweifel daran, dass der Klimawandel menschgemacht sei. Zweifel, die bis heute – auch in der Schweiz - weiterleben.
    Die Harvard-Wissenschaftshistorikerin Naomi Oreskes ist eine der profundesten Kennerinnen der Geschichte der Klimaleugnung. Sie erklärt in der «Zeitblende», wie Kampagnen der Klimaleugner funktionieren und wie sie die Wissenschaft verändert haben.
    Einer von vielen Klimawissenschaftlern, die direkt angegriffen wurden von der Erdölindustrie, war Ben Santer. Der Klimamodellierer arbeitete an dem Bericht des Weltklimarats der UNO mit, der 1995 erstmals festhielt, dass der Klimawandel menschgemacht sei. In der «Zeitblende» erläutert er, wie diese Feststellung sein Leben veränderte.
    26 min
  • Frauenfussball in der Schweiz: Der lange Kampf um Anerkennung
    Frauen, die auf dem Rasen kicken: 1923 sind sie in der Schweiz ein erstes Mal aufgefallen. 100 Jahre später steht die Nati vor ihrer zweiten WM. Dazwischen liegt ein über weite Strecken steiniger Weg. Die Frauen stossen auf Widerstand und Gespötte.
    «Ich hätte in der Schule sicher nicht herumerzählt, dass ich Fussball spiele», sagt Trudy Streit. Die heute 70-Jährige hat 1968 den ersten offiziellen Damenfussballclub der Schweiz mitgegründet, ihre Leidenschaft aber nie an die grosse Glocke gehängt. Weil es immer wieder abschätzige Sprüche gab: «Einer hat regelmässig unsere Matches besucht. Nicht wegen des Fussballs, sondern wegen der Brüste, die so schön hüpften».
    Im Fussball hatten es die Frauen besonders schwer, sich durchzusetzen. «Weil er eine traditionelle Männerdomäne war», so Historikerin und Sportpädagogin Marianne Meier. «Da wurde mit aller Kraft versucht, die zu verteidigen». Ähnlich hätten es auch die ersten Frauen im Militär oder in der Politik erlebt.
    Wie die Frauen um Anerkennung kämpfen mussten und warum sich die Männer so schwer taten mit Frauenfussball. Eine Fussball-Pionierin erinnert sich, eine Historikerin und Sportpädagogin ordnet ein – in der Zeitblende.
    27 min
  • Der Waadtländer Freiheitskämpfer Major Davel: Volk sucht Held
    Er soll der erste gewesen sein, der das Waadtland aus der Berner Herrschaft befreien wollte: Major Davel. Vor 300 Jahren las er in Lausanne sein Manifest. Das kostete ihn den Kopf. Abgeschlagen von den eigenen Leuten.
    Major Davel ist der Wilhelm Tell der Waadt. Aber er eignet sich nur bedingt zum Volkshelden. Vor allem, weil er von den eigenen Leuten an die Berner verraten, verurteilt und geköpft wurde.
    Major Davel wurde im Laufe der Zeit vom Verräter zum Volkshelden. Diese Zeitblende zeichnet diesen Weg nach. Sie erzählt seine Geschichte und erklärt, warum Major Davel die Waadtländerinnen und Waadtländer bis heute vor Probleme stellt.
    Die Zeitblende geht auf einen Stadtspaziergang mit den Historikern Béatrice Lovis und Guillaume Poisson von der Universtität Lausanne. Sie trennen den Mythos von den Fakten.
    25 min
  • Aufstieg und Fall der Welschenrohrer Uhrenindustrie
    Welschenrohr ist heute ein eher verschlafenes Pendlerdorf im Kanton Solothurn. Doch einst war es der Sitz von mehreren Uhrenbetrieben. Ein Grossteil der Männer in Welschenrohr arbeitete für eine Firma, für einen Mann. Josef Gunzinger hiess er und er hatte Welschenrohr fest im Griff.
    Was 1900 mit einem Uhrenatelier begann, wurde im Laufe der Jahrezehnte zur Uhrenfabrik Technos. Das Unternehmen verkaufte seine Taschen- und Armbanduhren weltweit, besonders erfolreich war man in Brasilien und Japan. Auf dem Höhepunkt beschäftigte Technos 600 Arbeiter.
    Gründer und Chef von Technos war Josef Gunzinger (1892-1970). Der FDPler hatte die schönsten Autos im Dorf, ein Ferienhaus am Thunersee und er liess auch mal kontrollieren, ob seine Arbeiter «korrekt» abstimmten.
    Nach dem Tod des Patriarchen kollabierte die Welschenrohrer Uhrenindustrie in den 1970er-Jahren und die Fabriken mussten schliessen. Der Theologe und Historiker Urban Fink spricht in dieser Zeitblende von einem Trauma, das Welschenrohr bis heute nicht überwunden habe. 
    Lange Zeit war man in Welschenrohr nicht wirklich stolz auf diese goldenen Zeiten der Uhrenmacherei, als die Bewohner quasi noch in den Finken zur Arbeit konnten. Das bekam René Allemann zu spüren, als er in Welschenrohr ein Uhrenmuseum gründen wollte. Der Enthusiasmus hielt sich bei den Einheimischen in Grenzen. 
    Warum platzte der Welschenrohrer Traum vom Industriedorf? Und weshalb schienen die Wenigsten dem einstigen Dorfkönig Gunzinger eine Träne nachzuweinen. Antworten gibt es in dieser Zeitblende.
    27 min
  • Wiederholung: «Die Geschichte einer geraubten Kindheit»
    Die Zeitblende zum Knabenheim «auf der Grube» vom November 2022 wird nächste Woche mit dem Berner Radiopreis ausgezeichnet. Aus diesem Anlass wiederholen wir die Sendung. In zwei Wochen erscheint die Zeitblende wieder wie gewohnt mit einer neuen Ausgabe.
    Die Jury schreibt: «Die Sendung zeigt aufgrund eindrücklicher Aussagen eines ehemaligen Insassen auf, wie ein zwangsweise fürsorglich Eingewiesener das umstrittene Knabenerziehungsheim "Grube" nahe von Bern erlebt hat. Sabine Gorgé hat die Geschehnisse in der "Grube" über viele Jahre verfolgt und schliesslich auf respektvolle Weise eine berührende Sendung zu einem dunklen Kapitel der Sozialgeschichte gestaltet. Sie fand einen aussagewilligen Zeugen, "dem sie - so die Jury - mit grossem Einfühlungsvermögen und Sensibilität begegnet. Sie gibt ihm Raum und Vertrauen, so dass er den Mut aufbringt, vor Ort über seine schmerzvolle Geschichte offen zu berichten. Der Beitrag macht so das Schicksal des Zeitzeugen für uns nahe erlebbar". Eine Historikerin bettet zudem die Schilderungen in den Kontext der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen ein.»
    Quelle: Berner Stiftung für Radio und Fernsehen
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    Das Knabenheim «auf der Grube» in Niederwangen bei Bern hätte Buben aus schwierigen Verhältnissen Schutz und Geborgenheit bieten sollen. Das Gegenteil war der Fall. Gewalt und Missbrauch waren jahrzehntelang an der Tagesordnung – nun erzählen Ehemalige ihre Geschichte.
    Der heute 59-jährige Heinz Kräuchi erinnert sich an seine Schuljahre in den 1970er Jahren auf der «Grube». Er wurde als Neunjähriger seiner alleinerziehenden Mutter weggenommen, als Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen. Die Berner Vormundschaftsbehörde brachte ihn ins Knabenheim, wo er sieben Jahre lang blieb.
    Nun hat Heinz Kräuchi zusammen mit anderen ehemaligen «Gruebe-Buebe», Historikerinnen und Journalisten ein Buch über das Knabenheim «auf der Grube» verfasst – ein erschütterndes Zeitdokument, das ein Schlaglicht auf einen dunklen Punkt der jüngsten Schweizer Sozialgeschichte wirft.
    Mitautorin des Buches ist auch die Historikerin Tanja Rietmann. Sie ordnet das Schicksal von Heinz Kräuchi und die Geschehnisse auf der «Grube» in den Kontext der Fremdplatzierungen und der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen im 19. und 20. Jahrhundert ein.
    Weitere Informationen:
    • Knabenheim "Auf der Grube". 188 Jahre Zwangserziehung. Innenblicke und Aussenblicke. Hier und Jetzt, 2022.
    26 min
  • Adeline Favre: Die Hebamme aus dem Val d'Anniviers
    8000 Kindern hat sie geholfen, das Licht der Welt zu erblicken, die Hebamme Adeline Favre. Sie hatte eine wichtige gesellschaftliche Position im Val dAnniviers, kam gleich nach dem Pfarrer und bekam in ihren 50 Berufsjahren hautnah mit, wie sich die Geburtshilfe im 20. Jahrhundert verändert hat.
    Die Zeitblende erzählt die Geschichte der Hebamme Adeline Favre; ihre Erfahrungen flossen in den frühen 80er Jahren in das Buch "Ich, Adeline, Hebamme aus dem Val d'Anniviers", das vor kurzem in einer Neuauflage erschienen ist.
    Wir reden darüber mit der Historikerin Kristin Hammer, sie ist selber auch Hebamme und unterrichtet an der ZHAW in Winterthur. Sie ordnet ein, wie sich der Alltag der Hebammen im 20. Jahrhundert verändert hat.
    Mit dem Arzt und Historiker Prof. Hubert Steinke, Leiter des Medizin-historischen Instituts in Bern beleuchten wir ausserdem das Verhältnis zwischen Ärzten und Hebammen in der Geschichte.
    32 min
  • Holocaust-Überlebende Eva Fahidi: Leben, um zu erzählen
    Eva Fahidi hat den Holocaust überlebt. Die heute 97-jährige Ungarin wird 1944 mit ihrer Familie ins KZ Auschwitz-Birkenau transportiert - in Viehwaggons. Kurz nach der Ankunft wird ihre ganze Familie ermordet. 60 Jahre schweigt sie über das Erlebte. Erst mit 78 Jahren beginnt sie zu erzählen.
    Eva Fahidi erzählt vom Geruch in Auschwitz, von den körperlichen Strapazen im Arbeitslager Buchenwald.
    Sie erzählt von ihren Freundinnen im Konzentrationslager, vom ersten Brot nach der Befreiung durch die Alliierten und von der Unmöglichkeit im Hass weiterzuleben.
    Sie erzählt auch, wieso sie 60 Jahre lang geschwiegen hat zum Holocaust - und wieso sie sich heute verpflichtet fühlt, davon zu berichten.
    Die Geschichte von Eva Fahidi ist Thema in dieser Zeitblende. Osteuropa-Korrespondent Roman Fillinger hat sie in ihrem Zuhause im Zentrum von Budapest getroffen.
    Literatur:
    * Fahidi-Pusztai, Eva (2022): Die Seele der Dinge. 2. Auflage. Berlin: Lukas Verlag.
    * Fahidi-Pusztai, Eva (2021): Lieben und geliebt werden. Mein Leben nach Auschwitz-Birkenau. Wiesbaden: Marix-Verlag.
    27 min
  • Augustin Keller: Vom Aargauer Klosterstreit zum Bundesstaat
    Der Aargauer Politiker Augustin Keller provozierte den Aargauer Klosterstreit – und damit die gewaltsame Schliessung aller Klöster im Kanton Aargau. Der Klosterstreit war zentral für den Ausbruch des Sonderbundskriegs und für die Gründung des Schweizerischen Bundesstaates vor 175 Jahren.
    1841 wurden innerhalb kurzer Zeit alle acht Klöster im Aargau geschlossen und die Mönche und Nonnen verjagt. Verantwortlich für diesen Schlüsselmoment der Schweizer Geschichte war die Brandrede des Aargauer Seminardirektors und liberal-katholischen Politikers Augustin Keller. Er beschuldigte die Klöster, den katholischen Aufstand im Freiamt unterstützt zu haben – ein Vorwurf, den die Geschichtsschreibung nicht belegen kann, wie Historikerin Annina Sandmeier-Walt zeigt, die die Geschichte des Klosters Muri aufarbeitet.
    Der Aargauer Klosterstreit führte zu einer religiösen und politischen Radikalisierung der Bevölkerung in der ganzen Schweiz, die schliesslich in einem Bürgerkrieg und dem letzten Krieg auf Schweizer Boden gipfelte, dem Sonderbundskrieg. «Ich bezweifle, dass es ohne die Klosteraufhebung im Aargau zu einem Schweizer Bundesstaat gekommen wäre», ordnet der Historiker und ehemalige Nationalrat Josef Lang ein.
    Die Zeitblende beleuchtet die politisch und religiös aufgeladenen 1840er-Jahre, rekonstruiert, wie der Aargauer Klosterstreit die Bevölkerung in der gesamten Eidgenossenschaft gespalten und mobilisiert hat, und welche weitreichenden Folgen dies für die Schweiz hatte. Die zentrale Figur dabei war Augustin Keller, der Revolutionär, dessen grösstes Ziel mit der Gründung des modernen Bundesstaates vor genau vor 175 Jahren in Erfüllung ging.
    GesprächspartnerInnen:
    Annina Sandmeier-Walt, Historikerin, Autorin Geschichte Kloster Muri
    Josef Lang, Historiker
    Verwendete/weiterführende Literatur und Quellen:
    Leimgruber, Yvonne et al. (Hrsg.): Pädagoge – Politiker – Kirchenreformer. Augustin Keller (1805-1883) und seine Zeit. Beiträge zur Aargauer Geschichte, Bd. 14. Baden, 2005.
    Lang, Josef: «Vernünftig und katholisch zugleich». Katholische Radikale und antiklerikale Dynamik. In: Ernst, Andreas et al. (Hrsg.): Revolution und Innovation. Die konfliktreiche Entstehung des schweizerischen Bundesstaates von 1848. S.259-270.
    Lang, Josef, Meier, Pirmin: Kulturkampf. Die Schweiz des 19. Jahrhunderts im Spiegel von heute. Baden, 2016.
    Sandmeier-Walt, Annina: Die Aufhebung des Klosters Muri 1841. Der Aargauer Klosterstreit in Schweizer Erinnerungskulturen. Murenser Monografien, Bd. 4. Zürich, 2019.
    Sandmeier-Walt, Annina: Augustin Keller, sein Andenken und die Aufhebung der aargauischen Klöster 1841. In: Argovia (2016), Jahresschrift der Historischen Gesellschaft des Kantons Aargau, Bd. 128, S.125-135.
    Hägler, Peter: Die Vertreibung der Murimönche. In: Memorial Muri 1841. Zur aargauischen Klosteraufhebung von 1841. 1991. S.171-204.
    Protokoll der Verhandlungen des Grossen Rats des Kantons Aargau vom 13.1.1841. S.9-19.
    28 min
  • Wie Jean Villard Gilles mit seinen Chansons für Freiheit kämpfte
    Der Waadtländer Chansonnier Jean Villard Gilles kritisierte mit Liedern wie «Dollar» Gier und Verblendung, stellte sich in seinem Lausanner Cabaret gegen Faschismus und Nationalsozialismus. Und verhalf Edith Piaf mit «Les trois cloches» zu einem Welthit.
    Sein Gedicht «La Venoge» über den gleichnamigen Waadtländer Fluss wurde zu so etwas wie waadtländischem Kulturgut. Sein Chanson «Les trois cloches», gesungen von Edith Piaf, machte Weltkarriere.
    Doch Jean Villard Gilles, Poet, Schauspieler und Liedermacher aus der Waadt war mehr als ein Lokaldichter. Und auch mehr als ein Komponist populärer französischer Chansons.
    Mit Musik, Witz und Ironie gegen den Nationalsozialismus
    Jean Villard Gilles war einer, der sich zeitlebens mit den politischen Verwerfungen seiner Zeit auseinandersetzte. Im Frankreich der 1930er Jahre holte er das französische Chanson aus der Ecke der Banalitäten und machte zusammen mit seinem Bühnenpartner Julien Furore: mit satirischen, zuweilen bissigen, gesellschaftskritischen Liedern wie zum Beispiel «Dollar».
    Und während des Zweiten Weltkriegs bot er auf der Bühne seines «Cabaret Coup de Soleil» Faschismus und Nationalsozialismus die Stirn.
    «Ich war zutiefst davon überzeugt, dass wir die Freiheit verteidigen müssen, um jeden Preis», sagte er einmal in einem Interview über jene Zeit.
    Insgesamt fast sechs Jahrzehnte lang stand Jean Villard Gilles auf der Bühne. Die Zeitblende wirft einen Blick auf die ersten knapp 30 Jahre, während derer Aufbruch, Krise und Krieg auch die Karriere des Waadtländer Künstlers prägten, und er Edith Piaf zu einem Welthit verhalf.
    Quellen:
    * Villard Gilles, Jean: Mon demi-siècle. Payot Verlag. 1954.
    * Décotte, Alex: Le Siècle de Gilles. Silva Verlag. 1995.
    * Marcadet, Christian: Gilles & Julien : une fulgurante carrière de duettistes dans le Paris des années 30. Revue historique vaudoise. Band 109. 2001.
    * Rumpf, Olivier / Perny, Marie: Jean Villard Gilles. Une biographie artistique. Editions de lAire. 2020.
    * Originaltöne Jean Villard Gilles: Archiv RTS, Radio Télévision Suisse francophone.
    30 min

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Hier lernt ihr die Schweizer Geschichte so richtig kennen – mit all ihren Eigenarten, Erfolgen, Fails, Persönlichkeiten und Dramen. Im Podcast «Geschichte» von SRF Wissen tauchen wir in die Schweizer…

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