Handelsblatt Disrupt - Der Podcast über die Zukunft der Wirtschaft

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By Larissa Holzki, HandelsblattBusinessNewsTechnologyTech News
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Handelsblatt Disrupt - Der Podcast über die Zukunft der Wirtschaft episodes

  • Yuval Noah Harari: „KI könnte den Lauf unserer Geschichte verändern"

    Yuval Noah Harari, israelischer Historiker und Bestsellerautor, spricht im Podcast Handelsblatt Disrupt mit Chefredakteur Sebastian Matthes über die Krise der liberalen Demokratie weltweit. Dafür macht er unter anderem die Informationstechnologie verantwortlich: „Wir haben die fortschrittlichste Informationstechnologie der Geschichte, und die Menschen verlieren die Fähigkeit, miteinander zu sprechen und sich zuzuhören“. Demokratie, so Harari, sei im Kern ein großes Gespräch, das auf Informationstechnologie basiert.

    Harari und Matthes sprechen außerdem über Künstliche Intelligenz (KI) und die Gefahr, die von ihr ausgehen könnte. Harari warnt: „KI erschüttert in gewisser Weise die Grundlagen der demokratischen Ordnung“. Er sieht in KI eine neue Art von Technologie, die erstmals selbst Entscheidungen treffen und neue Ideen entwickeln kann. Anhand von Beispielen aus der Finanzwelt veranschaulicht Harari, wie KI bereits heute komplexe Finanzinstrumente erschafft, die in wenigen Jahren kein Mensch mehr verstehen oder regulieren kann.

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    1 hr 2 min
  • Silo-AI-Chef Sarlin: „KI an sich ist weder ein Produkt noch eine Lösung“

    Peter Sarlin ist der Mann hinter Europas größtem KI-Deal. Der 38-jährige Gründer aus Finnland hat seine Firma Silo AI im Sommer für 665 Millionen US-Dollar an den US-Chipkonzern AMD verkauft. Das ist mehr als Google einst für seine KI-Tochter Deepmind zahlte – und umso bemerkenswerter, weil der Gründer und sein Team die Firma lange ohne Fremdkapital aufgebaut haben.

    Doch Peter Sarlin betrachtet das eigenfinanzierte Wachstum heute vielmehr als Grund für den Erfolg denn als Hindernis. Ablenkung durch hohe Wachstumsziele und Investoreninteressen gab es nicht. „Wir mussten den Schwerpunkt auf die Kunden legen“, sagt er im Podcast. Anders als bei Wettbewerbern habe der Fokus so darauf gelegen, mit Künstlicher Intelligenz Mehrwert zu schaffen und KI in autonome Fahrzeuge, Telefonkameras und digitale Plattformen zu integrieren.

    Die im KI-Hype verbreitete Vorstellung, Künstliche Intelligenz sei die Lösung für praktisch alle Probleme, sieht Peter Sarlin kritisch. „KI an sich ist weder ein Produkt noch eine Lösung“, sagt der Unternehmer. Die Erwartung, man könne die Technologie direkt in Unternehmen einführen, habe sich als falsch erwiesen.

    Stattdessen werde der Wert erst durch die Einbettung in digitale Produkte geschaffen. Genau darin liegt aus Sarlins Sicht nun die größte Herausforderung für Europa. Denn bisher gibt es kaum große Softwareunternehmen mit Plattformgeschäften, die leicht vom KI-Boom profitieren könnten. Hiesige Industriekonzerne müssten sich erst neu erfinden, um das Potenzial von KI zu heben. Sarlin sagt: „In vielen Fällen sind Anstrengungen um Software-Produkte und digitale Plattformen erforderlich, bevor KI in Produkte eingeführt werden kann.“

    Warum der Unternehmer dennoch große Chancen für Europa sieht, was die Beweggründe für den Verkauf seiner Firma waren und wie er vor Jahren persönlich zur Stabilität des europäischen Finanzsystems beigetragen hat, das bespricht Peter Sarlin in einer neuen Folge von Handelsblatt Disrupt mit KI-Teamleiterin Larissa Holzki.

    Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/.

    Sie können Larissa Holzki bei LinkedIn (@larissaholzki) oder per Mail ([email protected]) kontaktieren.

    Jeden Freitag verschickt Larissa Holzki als Leiterin unseres Teams für Künstliche Intelligenz das Handelsblatt KI-Briefing mit den wichtigsten KI-News der Woche. Die Anmeldung zum Newsletter ist kostenlos unter

    https://newsletter.handelsblatt.com/ki-briefing/. Außerdem vertonen wir das KI-Briefing auch mit Larissa Holzkis KI-Stimme. Hier können Sie das News-Update auch als Podcast hören https://www.handelsblatt.com/audio/ki-briefing/.

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    50 min
  • „Schlaraffenland für Digitalisierung“ – Schwarz-Digitalchef Rolf Schumann über Zukunft des Einzelhandel

    Mit zehn Jahren hat Rolf Schumann angefangen zu programmieren. Damals, in den 1980er Jahren, war das Internet tatsächlich Neuland und auf dem breiten Markt gab es lediglich primitive Computer. "Das Ding hieß Sinclair ZX81", erinnert sich Schumann im Podcast-Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes. "Ich fand es als Kind einfach toll, dass die Maschine Gedanken, die man selber hat, umsetzt."

    Sein weiterer Werdegang führte Schumann zu SAP und über das Silicon Valley bis zur Schwarz Gruppe, zu der Discounter-Marken wie Lidl und Kaufland gehören. Heute ist Rolf Schumann Chief Digital Officer sowie Co-CEO bei der Schwarz Gruppe und deren neuer Sparte Schwarz Digits – und treibt als solcher digitale Innovationen und IT-Services der Unternehmensgruppe voran.

    Mit Sebastian Matthes spricht der CDO über die strategische Neuausrichtung der Schwarz Gruppe. „Das ist das spannendste IT-Projekt Europas“, sagt Schumann über die umfassenden Veränderungen, die die Schwarz-Gruppe anstrebt. Ein zentrales Element der Transformation sei die Implementierung von Kundenbindungsprogrammen wie Lidl Plus und Kaufland Card, die es dem Unternehmen ermöglichen, Kundenbeziehungen personalisierter zu gestalten. Hierdurch erhofft sich die Schwarz-Gruppe, ihre Marktposition zu stärken und sich gegenüber Wettbewerbern wie Aldi und Rewe weiterzuentwickeln.

    Und auch im Wettbewerb mit großen Anbietern wie Amazon und Microsoft, muss sich die Schwarz Gruppe zunehmend behaupten, insbesondere im Cloud- und Cyber-Sicherheitsbereich. Schwarz Digits soll hier als digitale Innovationsschmiede funktionieren. "Wir haben festgestellt, dass das Thema Cyber-Sicherheit immer wilder wird", so Schumann. "Wir haben Stück für Stück erkannt, dass es Technologien gibt, die für die Schwarz-Gruppe unabdingbar sind und die man in der eigenen Hand halten muss, um unabhängig zu bleiben." Wo genau Rolf Schumann als Chief Digital Officer bei seiner Arbeit die größten Herausforderungen sieht und wie er sie in der Praxis angeht, hören Sie im Podcast.

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    1 hr 13 min
  • Wie denken und handeln Superreiche? Vermögensforscher Thomas Druyen hat ihnen in den Kopf geschaut

    Ab welchem Vermögen gilt man eigentlich als reich? Wie verändert sich die Psyche der Superreichen? Und ist es heutzutage einfacher, schon in jungen Jahren Multimilliardär zu werden? Diese Fragen beschäftigen Thomas Druyen. Er ist Vermögensforscher, Autor und Professor an der Sigmund-Freud Universität in Wien.

    Im Gespräch mit Handelsblatt Chefredakteur Sebastian Matthes gibt Druyen tiefe Einblicke in die Welt der Reichen. Er beleuchtet, was Menschen dazu bewegt, extrem wohlhabend zu werden. Besonders spannend findet Druyen die Frage, wie sich Reiche untereinander unterscheiden. Dabei macht er deutlich: Ab einem gewissen Vermögensniveau leben Superreiche in „einem anderen Weltall“. Druyen beschreibt, wie Selfmade-Millionäre in den letzten Jahrzehnten an Einfluss gewonnen haben und unterstreicht die Bedeutung von Innovationen, insbesondere im Technologiebereich, die es jungen Menschen heute erleichtern, wohlhabend zu werden

    Druyen betont, dass der Weg zum Wohlstand kein Zufall sei. „Es ist eine Leidenschaft“, sagt er, die Unternehmer wie Elon Musk motiviere, immer weiterzugehen - selbst wenn sie mehrfach scheitern. „Da ist wirklich keine und keiner, der mir den Eindruck vermittelt, es ging ums Geld. Darüber reden die gar nicht. Es geht darum, mit dem Geld etwas zu machen“, erläutert Druyen.

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    57 min
  • „Wir wollen mit 400 Mitarbeitern alle zwei Wochen eine Rakete bauen“ – Isar-Aerospace-Chef Daniel Metzler

    Daniel Metzler steht kurz davor, seine erste Rakete in den Weltraum zu schießen. Die Raumfahrt faszinierte ihn bereits in der Jugend. Heute entwickelt der Mitgründer und CEO von Isar Aerospace Trägerraketen in Serie für internationale Kunden. Als er und seine Mitgründer sich 2018 dazu entschieden, nicht nur Triebwerke, sondern eine komplette Rakete in Deutschland zu bauen, konnten sie Investoren aus der ganzen Welt gewinnen und haben seither 400 Millionen Euro eingesammelt.

    Im Gespräch mit Chefredakteur Sebastian Matthes live beim Summer Camp der Handelsblatt Media Group in München betont Metzler, dass in Deutschland zu viel geklagt und zu wenig gemacht werde. So entstehe in der Raumfahrt ein neuer großer Markt, von dem Deutschland trotz bester Voraussetzungen bislang wenig profitiere.

    Metzler betont, dass es nicht ausreiche, nur Raketen zu bauen – es bedürfe einer industriellen Serienproduktion. „Im Moment baut ganz Europa mit ihren 30.000 Mitarbeitern im Raketenbusiness zwei oder drei Raketen pro Jahr. Das wollen wir mit 400 Leuten alle zwei Wochen machen. Und da muss man sich schon mal im Kopf klar werden, was man eigentlich alles anders machen muss.“ Er fordert eine langfristige Strategie, die Deutschland als wichtigen Akteur im globalen Raumfahrtwettbewerb positioniert.

    Warum Metzler trotz der Herausforderungen für seine Raketenfabrik am Standort Deutschland festhält, welcher sein größter unternehmerischer Fehler war und warum seine erste Rakete wohl explodieren wird – all das besprechen Matthes und Metzler in der neuen Podcastfolge von Handelsblatt Disrupt.

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    1 hr 7 min
  • Deutsche-Bank-Chef Sewing und Finanzminister Lindner fordern: Die Deutschen müssen mehr arbeiten

    Handelsblatt Disrupt meldet sich in dieser Woche vom Handelsblatt-Bankengipfel in Frankfurt. Zwei Tage lang haben wichtige Branchenvertreter und politische Entscheider über die Lage an den Finanzmärkten, Konjunktursorgen und technologische Disruptionen diskutiert.

    Zum Auftakt des Gipfels sprach Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes mit Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing über die Ergebnisse der Landtagswahlen in Thüringen und Sachsen. „Der Rest der Welt blickt schon seit einiger Zeit immer skeptischer auf Deutschland“, warnt Sewing. Die Erfolge populistischer Parteien bei den Landtagswahlen verschärften die Krise des Landes. Er sorge sich um die Zukunft des Standorts Deutschland, da Investoren zunehmend an der Reformfähigkeit, Leistungsbereitschaft und dem Leistungswillen hierzulande zweifelten.

    Sewing fordert politische und wirtschaftliche Reformen und sieht dringenden Handlungsbedarf. „Mit durchschnittlich 26 Arbeitsstunden pro Woche und einer Rente mit 63 werden wir es nicht schaffen.“ Ein erster Schritt sei es, den OECD-Durchschnitt von 33 bis 34 Arbeitsstunden pro Woche zu erreichen.

    Im zweiten Teil des Podcasts hören Sie ein Interview mit Bundesfinanzminister Christian Lindner. Der FDP-Chef betont im Gespräch mit Matthes die Dringlichkeit der Umsetzung des Wachstumspakets sowie verschärfte Maßnahmen in der Migrationspolitik. „Das sind jetzt zwei der Schlüsselaufgaben für diesen Herbst“, sagt Lindner. Und an ihrem Gelingen „wird die Öffentlichkeit und werde auch ich die Koalition messen“.

    Auch die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands war ein zentrales Thema. „Deutschland hat in den vergangenen Jahren dramatisch an Wettbewerbsfähigkeit verloren“, so Lindner. Er fordert eine Steuerreform und den Abbau von Bürokratie. Zudem kritisiert er die Risikoabstinenz in der Wirtschaft, die das Wachstum behindere. „Wir werden alle mehr tun müssen als unsere Pflicht“, sagt der Finanzminister.

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    1 hr 12 min
  • DHL-Chef Tobias Meyer: „Wenn wir Regulierung auf Regulierung stapeln, werden wir nicht mehr wettbewerbsfähig sein“

    Seit rund 15 Monaten ist Tobias Meyer CEO der DHL. Er zählt zu den einflussreichsten Managern im globalen Logistiksektor. Während das Auslandsgeschäft der DHL boomt, leidet die deutsche Paket- und Briefdivision. Im Podcast spricht Meyer mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes über die Herausforderungen durch sinkende Margen und einen steigenden Regulierungsdruck. „Wenn wir Regulierung auf Regulierung stapeln und die Prozesse immer langsamer werden, werden wir in einigen Bereichen nicht mehr wettbewerbsfähig sein.“

    Meyer spricht auch über die Veränderungen der globalen Handelsströme und deren Auswirkungen auf die Logistikbranche: „Im Moment ist das stärkste Wachstum des Handels in Asien. Und China ist da voll dabei“. Gleichzeitig warnt er: „Wir sehen auch, dass wir teilweise keine deutschen Produkte mehr in unseren Fliegern transportieren, sondern durchaus Produkte anderer Hersteller“.

    DHL agiert in 220 Ländern und steht immer wieder im Zentrum geopolitischer Krisen. Meyer gibt Einblicke in die internen Prozesse und erklärt, wie das Unternehmen in solchen Situationen reagiert: „Wir gehen davon aus, dass wir Leute vor Ort haben, die primär wissen, was zu tun ist. Und als Führungskraft muss man aufpassen, nicht mehr Kapazitäten zu binden, als man unmittelbar helfen kann.“

    Wie wird die Zukunft der Briefzustellung in Deutschland aussehen? Was sind die größten Hürden für eine CO2-neutrale Logistik? Und warum trägt Tobias Meyer regelmäßig selbst die Post aus? Diese und weitere Themen diskutieren Matthes und Meyer in der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt.

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    1 hr 6 min
  • Renk-Chefin Wiegand über KI in der Rüstungsindustrie: „Wir haben alle Ressourcen in Europa, um vorne dabei zu sein“

    Seit 2021 steht Susanne Wiegand an der Spitze der Renk AG, die Spezialgetriebe und Fahrwerke für Panzer, Fregatten und Eisbrecher baut. Im Gespräch mit Larissa Holzki, Teamleiterin KI beim Handelsblatt, beklagt sie, dass die öffentliche Diskussion über das Thema Verteidigungsbereitschaft zwar an Dynamik gewonnen habe, aber immer noch zu wenig in den Köpfen der Menschen und vieler Politiker verankert sei, um Sicherheit, Demokratie und die Freiheit Deutschlands zu sichern.

    Das Rennen um Künstliche Intelligenz hat längst auch die Rüstungsindustrie erreicht. Wiegand erklärt im Podcast, wie Renk autonomes Fahren, hybride Antriebssysteme und KI-Technologien in Militärfahrzeuge integriert. „Wir haben in Europa alle Ressourcen, sowohl die geistigen Fähigkeiten als auch die wirtschaftlichen, vorne dabei zu sein“, betont sie. Wiegand appelliert an die europäische Verteidigungsindustrie, „an einem Strang zu ziehen“ und europäische KI-Programme zu schaffen, statt „27 Einzellösungen in Europa mit unterschiedlichen Regeln und Playern“ zu verfolgen.

    Im persönlichen Teil des Gesprächs erzählt Wiegand, wie sie eher zufällig in die Rüstungsindustrie gelangt ist, inwieweit sie selbst Anfeindungen erfahren hat und warum sie oft fälschlicherweise „Susanne Renk“ genannt wird.

    Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/.

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    1 hr 2 min
  • Klarna-CEO Sebastian Siemiatkowski: „Mit KI können wir die Zahl der Mitarbeiter von 3400 auf 2000 reduzieren“

    Im Frühjahr machte das schwedische Fintech Klarna Schlagzeilen, als es ankündigte, seine Mitarbeiterzahl drastisch zu reduzieren. Nicht aufgrund von sinkenden Umsätzen, sondern weil Künstliche Intelligenz zunehmend menschliche Arbeitskräfte ersetzt.

    Sebastian Siemiatkowski, CEO und Mitgründer von Klarna, erläutert im Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes, wie das bei den Mitarbeitern ankam und welche Strategien er verfolgt, um die besten Talente zu halten und gleichzeitig das Unternehmen zukunftsfähig zu machen. Er spricht über die Vision, Klarna zu einem digitalen Finanzassistenten zu machen und den Einstieg in den Banking-Sektor weiter voranzutreiben. „Meine Vermutung ist, dass es zukünftig wahrscheinlich vier oder fünf globale Unternehmen geben wird, die als eine Art Hauptbankpartner der Kunden fungieren werden. Und wir müssen sicherstellen, dass Klarna einer von ihnen ist“, betont Siemiatkowski.

    In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt verrät Siemiatkowski auch, wie sein erstes Treffen mit Open-AI-Gründer Sam Altman ablief, welche seine größten Fehler waren und was es mit dem Gerücht auf sich hat, dass Klarna bald an die Börse gehen will.

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    56 min
  • Innovationsschmiede Silicon Valley: Zwei Handelsblatt-Korrespondenten berichten aus ihrem Alltag

    Zweieinhalb Jahre hat Stephan Scheuer für das Handelsblatt als Korrespondent aus dem Silicon Valley berichtet. Nun übergibt er die Berichterstattung an Felix Holtermann. Im Gespräch mit Chefredakteur Sebastian Matthes teilen beide ihre Erfahrungen und Eindrücke aus der Technologie-Hochburg und diskutieren die Auswirkungen des KI-Booms auf die Region und die Gesellschaft.

    Scheuer beschreibt die dramatischen Veränderungen im Silicon Valley während seiner Zeit dort: von den Auswirkungen der Pandemie bis hin zum KI-Boom und den anhaltenden sozialen Herausforderungen wie Obdachlosigkeit und Drogenmissbrauch. Holtermann schildert seine ersten Eindrücke und die zerrissene Struktur von San Francisco. Er spricht über die extremen Gegensätze zwischen wohlhabenden Vierteln, in denen die Tech-Elite lebt, und Problemgebieten, die von einer Drogenkrise geplagt sind.

    Die Korrespondenten geben Einblicke in ihre Arbeitsweise und erläutern, wie sie KI in ihrem journalistischen Alltag nutzen. Scheuer beschreibt, wie KI ihm als „Büronachbar“ dient und bei der Themenfindung unterstützt. Holtermann ergänzt, dass KI-Tools wie DeepL seine Arbeit deutlich erleichtern, insbesondere bei Übersetzungen und der Vorbereitung auf Interviews.

    Außerdem sprechen sie über die Entwicklung neuer KI-Geräte. Scheuer ist überzeugt, dass der größte Nutzen von KI zunächst in bestehenden Geräten wie Smartphones und Laptops liegen wird. „Was kann dieses Gerät besser als mein Smartphone?“, fragt er – und betont, dass integrierte KI-Funktionen, die persönliche Daten lokal verarbeiten, effizienter und praktischer sind. Holtermann hingegen hofft auf den Tag, an dem Smartphones abgelöst werden.

    Felix Holtermanns Artikel zum Longevity-Selbstversuch lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/technik/forschung-innovation/der-longevity-rausch-wie-die-tech-elite-versucht-unsterblich-zu-werden/100003001.html

    Für alle Hörerinnen und Hörer, die Zugriff auf die kompletten Handelsblatt-Inhalte genießen möchten, ist die Zeit jetzt günstig: Nur wenige Tage lang erhalten Sie das Handelsblatt gedruckt oder digital 12 Monate mit 50% Rabatt. Wer also alles wissen, aber nur die Hälfte zahlen will, sollte sich schnell unter handelsblatt.com/rabatt50 sein Vorteilsabo sichern.

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Bei Handelsblatt Disrupt diskutiert Technologiereporterin Larissa Holzki über Technologien, die die Wirtschaft verändern – und fragt führende Köpfe, wie sie den Wandel gestalten. Jeden Freitag neu.

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