Handelsblatt Disrupt - Der Podcast über die Zukunft der Wirtschaft

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By Larissa Holzki, HandelsblattBusinessNewsTechnologyTech News
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Handelsblatt Disrupt - Der Podcast über die Zukunft der Wirtschaft episodes

  • Klarna-CEO Sebastian Siemiatkowski: „Mit KI können wir die Zahl der Mitarbeiter von 3400 auf 2000 reduzieren“

    Im Frühjahr machte das schwedische Fintech Klarna Schlagzeilen, als es ankündigte, seine Mitarbeiterzahl drastisch zu reduzieren. Nicht aufgrund von sinkenden Umsätzen, sondern weil Künstliche Intelligenz zunehmend menschliche Arbeitskräfte ersetzt.

    Sebastian Siemiatkowski, CEO und Mitgründer von Klarna, erläutert im Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes, wie das bei den Mitarbeitern ankam und welche Strategien er verfolgt, um die besten Talente zu halten und gleichzeitig das Unternehmen zukunftsfähig zu machen. Er spricht über die Vision, Klarna zu einem digitalen Finanzassistenten zu machen und den Einstieg in den Banking-Sektor weiter voranzutreiben. „Meine Vermutung ist, dass es zukünftig wahrscheinlich vier oder fünf globale Unternehmen geben wird, die als eine Art Hauptbankpartner der Kunden fungieren werden. Und wir müssen sicherstellen, dass Klarna einer von ihnen ist“, betont Siemiatkowski.

    In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt verrät Siemiatkowski auch, wie sein erstes Treffen mit Open-AI-Gründer Sam Altman ablief, welche seine größten Fehler waren und was es mit dem Gerücht auf sich hat, dass Klarna bald an die Börse gehen will.

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    56 min
  • Innovationsschmiede Silicon Valley: Zwei Handelsblatt-Korrespondenten berichten aus ihrem Alltag

    Zweieinhalb Jahre hat Stephan Scheuer für das Handelsblatt als Korrespondent aus dem Silicon Valley berichtet. Nun übergibt er die Berichterstattung an Felix Holtermann. Im Gespräch mit Chefredakteur Sebastian Matthes teilen beide ihre Erfahrungen und Eindrücke aus der Technologie-Hochburg und diskutieren die Auswirkungen des KI-Booms auf die Region und die Gesellschaft.

    Scheuer beschreibt die dramatischen Veränderungen im Silicon Valley während seiner Zeit dort: von den Auswirkungen der Pandemie bis hin zum KI-Boom und den anhaltenden sozialen Herausforderungen wie Obdachlosigkeit und Drogenmissbrauch. Holtermann schildert seine ersten Eindrücke und die zerrissene Struktur von San Francisco. Er spricht über die extremen Gegensätze zwischen wohlhabenden Vierteln, in denen die Tech-Elite lebt, und Problemgebieten, die von einer Drogenkrise geplagt sind.

    Die Korrespondenten geben Einblicke in ihre Arbeitsweise und erläutern, wie sie KI in ihrem journalistischen Alltag nutzen. Scheuer beschreibt, wie KI ihm als „Büronachbar“ dient und bei der Themenfindung unterstützt. Holtermann ergänzt, dass KI-Tools wie DeepL seine Arbeit deutlich erleichtern, insbesondere bei Übersetzungen und der Vorbereitung auf Interviews.

    Außerdem sprechen sie über die Entwicklung neuer KI-Geräte. Scheuer ist überzeugt, dass der größte Nutzen von KI zunächst in bestehenden Geräten wie Smartphones und Laptops liegen wird. „Was kann dieses Gerät besser als mein Smartphone?“, fragt er – und betont, dass integrierte KI-Funktionen, die persönliche Daten lokal verarbeiten, effizienter und praktischer sind. Holtermann hingegen hofft auf den Tag, an dem Smartphones abgelöst werden.

    Felix Holtermanns Artikel zum Longevity-Selbstversuch lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/technik/forschung-innovation/der-longevity-rausch-wie-die-tech-elite-versucht-unsterblich-zu-werden/100003001.html

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    50 min
  • "Fehler sind eine der besten Investitionen" – Management-Vordenker Adam Grant erklärt, wie man sein Potenzial entfaltet

    Adam Grant ist Organisationspsychologe, Bestseller-Autor und gilt als einer der zehn einflussreichsten Management-Denker der Welt. Der junge Forscher aus den USA untersucht, wie Menschen Motivation und Bedeutung im Leben finden und Annahmen überdenken können, um ein kreatives und erfülltes Leben zu führen. Die Liste seiner Auszeichnungen ist lang: vom World Economic Forum wurde er als Young Global Leader ausgezeichnet und er stand unter anderem auf der Fortune „40 under 40“ Liste .

    In dieser Folge von Handelsblatt Disrupt spricht Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes mit Adam Grant nicht nur über seinen beeindruckenden Lebenslauf, sondern auch darüber, warum wir Talent oft überschätzen und harte Arbeit und Leidenschaft unterschätzen.

    Grant betont, dass anfängliche Schwierigkeiten nicht das Endresultat vorhersagen: „Oftmals sind die Menschen, die anfangs die größten Schwierigkeiten haben, diejenigen, die am meisten lernen und wachsen.“

    In seinem neuen Buch „Hidden Potential“ beschäftigt sich Grant mit der Frage, wie wir das Potenzial, das in jedem von uns schlummert, entfaltet können. Dabei misst er Fehlern und wie sie zum Lernen beitragen, eine hohe Bedeutung zu. „Wenn man Angst hat, Fehler zu machen, bedeutet das, dass man nichts Neues ausprobieren wird. Und das bedeutet, dass es sehr schwer sein wird, originelle Ideen zu entwickeln“, warnt Grant. Er plädiert dafür, eine Kultur zu schaffen, in der Fehler als Lernmöglichkeiten angesehen werden - und nicht als Misserfolge.

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    45 min
  • Volocopter-CEO Hoke: „In den 2030er-Jahren werden wir diese Fluggeräte weltweit in allen Bereichen sehen“

    Für die jetzt anstehenden olympischen Sommerspiele in Paris wollte Volocopter einen Meilenstein in der Geschichte der Luftfahrt setzen – mit dem Zweisitzer Volocity sollten erste kommerzielle Flüge angeboten werden. Dirk Hoke, CEO von Volocopter, sieht großes Potenzial für autonome Flugtaxis in urbanen Zentren weltweit, um die Verkehrsprobleme zu lösen.

    Spätestens ab dem nächsten Jahr will der Manager in Städten wie Singapur, Rom oder der Zukunftsstadt Neom in Saudi-Arabien die ersten Taxiflüge anbieten. „Ich bin bereit, jede Wette darauf einzugehen, dass wir in den Dreißigerjahren in unserer Umwelt weltweit diese Fluggeräte in allen verschiedenen Bereichen sehen werden“, sagt Hoke im Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes. Trotz weltweiter Begeisterung gäbe es in Deutschland eine gewisse Technologieskepsis. „Wir brauchen immer ein bisschen länger, bis wir auch überzeugt sind“ so Hoke.

    Nach einer Corporate-Bilderbuchkarriere bei Renault, Siemens und Airbus Defence hat Hoke eine mutige Entscheidung getroffen: Er wechselte 2022 in die Flugtaxi-Branche zu Volocopter. In der neuen Folge Handelsblatt Disrupt spricht Matthes mit Hoke über die Beweggründe seines Wechsels, warum es mit dem kommerziellen Flug bei den Olympischen Spielen in Paris nicht geklappt hat, vor welchen Herausforderungen die Flugtaxi-Branche steht und welche Schritte notwendig sind, um die Kosten einer Flugtaxifahrt auf das Niveau eines normalen Taxis zu bekommen.

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    53 min
  • Siemens-Vorständin Judith Wiese über KI: „Der beste Manager wird der sein, der die besten Fragen stellt“

    Künstliche Intelligenz (KI) wird die Arbeitswelt grundlegend revolutionieren und Prozesse in nahezu allen Branchen beeinflussen. Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes hat beim Handelsblatt-Terrassengespräch mit Siemens-Personalvorständin Judith Wiese und KI-Expertin und Ex-Bahnvorständin Sabina Jeschke darüber gesprochen, welche künftig die wichtigsten Fähigkeiten für Mitarbeiter sein werden, wie sich KI sinnvoll in die Unternehmensprozesse integrieren lässt und auf welche Technologien es dabei besonders ankommt.

    Eine der zentralen Fragen des Gesprächs: Wie können Führungskräfte ihre Kolleginnen und Kollegen dazu bringen, der Transformation zu folgen? Jeschke ist der Meinung, dass sich viele daran gewöhnt hätten, die Belegschaft wie Kinder zu behandeln. „Ich muss nicht alle abholen, ich bin kein Busfahrer“, betont sie. Dieses Konzept führe dazu, dass bei zukünftigen Transformationen alle darauf warten, mitgenommen zu werden, ohne selbst aktiv zu werden.

    Außerdem diskutierten die Expertinnen darüber, wie KI die Rolle der Führungskräfte verändern kann und welche neuen Anforderungen sie an Manager stellt. Wiese glaubt, dass Fachwissen allein nicht der entscheidende Faktor für gute Führung sein wird: „Der beste Manager wird nicht derjenige sein, der am meisten weiß, sondern derjenige, der die besten Fragen stellt und dem Team Möglichkeiten lässt.“ Dabei legt sie besonderen Wert auf das sogenannte Growth-Mindset. Was das genau bedeutet und wie KI konkret in die Prozesse bei Siemens integriert wird, erklärt sie im Podcast.

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    1 hr 11 min
  • AMD-CEO Lisa Su: „Wir stehen noch ganz am Anfang der KI-Revolution“

    Als Lisa Su vor rund zehn Jahren den Chefposten beim Chiphersteller AMD übernahm, stand das Unternehmen kurz vor dem Bankrott. Su gelang es, die Firma zu retten, den Börsenwert auf mehr als 250 Milliarden Dollar zu steigern und AMD zu einem der Vorreiter in der Chip-Industrie zu machen. Im Podcast Handelsblatt Disrupt spricht Silicon-Valley-Korrespondent Stephan Scheuer mit Su darüber, mit welchen Maßnahmen sie AMD zu einem der wertvollsten Unternehmen gemacht hat, wie sie sich gegen den Hauptkonkurrenten Nvidia behaupten will und welche Rolle Europa in ihren Plänen spielt.

    Im Gespräch erläutert Su die Hintergründe der Übernahme des Chipspezialisten Xilinx im Jahr 2022 für 49 Milliarden Dollar – die bis heute teuerste Akquisition in der Chipindustrie. „Die Übernahme von Xilinx war eine große Wette, aber dahinter steckte die Idee, dass AMD ein besseres Hochleistungs-Technologieunternehmen und ein besserer Partner für die größten Marken da draußen sein würde, wenn wir alle richtigen Motoren hätten“, erklärt Su.

    Su spricht auch darüber, wie sie die Zukunft von AMD hinsichtlich der Rolle von KI-Chips in der sich wandelnden Technologielandschaft sieht. „Meine Mission ist es, Hochleistungs- und adaptive Rechentechnologien zu entwickeln, die einige der schwierigsten Probleme der Welt lösen können. Technologie kann das Leben verbessern, und das ist unsere Mission“, so die Konzernchefin.

    Was Sus erste Frage an ChatGPT war, warum sie auch in Deutschland nach guten Ingenieuren sucht und inwiefern ihr internationaler Hintergrund ihren Führungsstil prägt, hören Sie in der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt.

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    Sie können Sebastian Matthes (@smatthes) oder per Mail ([email protected]) kontaktieren.

    1 hr
  • Weleda-CEO Tina Müller: „Karrieren sind häufig Zufälle“

    Tina Müller hat derzeit keine leichte Aufgabe: Als neue CEO von Weleda soll sie die traditionelle Naturkosmetikmarke in eine Zukunft von Tiktok und Co. führen.

    Mit Wandel kennt sich die Marketing-Expertin aus: Zuvor transformierte Müller als CEO von Douglas die Parfümeriekette zum Omnichannelhändler und leitete unter anderem die bekannte „Umparken im Kopf“-Kampagne bei Opel sowie den Aufbau der Marken Schwarzkopf und Syoss.

    In der neuesten Folge von Handelsblatt Disrupt spricht Chefredakteur Sebastian Matthes mit Müller über die Zukunft von Weleda und wie Müller die Digitalisierung und Nachhaltigkeit im Unternehmen vorantreiben will.

    Ihre größte Herausforderung dabei sei es, die Marke an die junge Zielgruppe zu bringen. „Wenn eine Marke nicht mit der Zeit geht, dann geht sie mit der Zeit“, sagt Müller. Im Podcast teilt Müller ihre Strategie, die GenZ anzusprechen und spricht dabei auch über die Rolle von Tiktok und Influencern.

    Ein zentrales Thema sind auch die Herausforderungen für Frauen in Führungspositionen. „Wir werden nie auf 50 Prozent kommen“, sagt Müller zur Frauenquote in der Führungsspitze. Sie betont, wie wichtig es ist, dass Frauen den Mut haben, Karrierechancen anzunehmen.

    Welche Produkttrends und Wirkstoffe sich Müller in Asien anschaut und warum mehr Marketing-Chefinnen und -Chefs zu CEOs werden sollten, darüber sprechen Matthes und Müller in der neuen Ausgabe von Handelsblatt Disrupt.

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    1 hr 8 min
  • Bayer-CEO Bill Anderson: „Ich erwarte nicht von meinen Mitarbeitern, dass sie das tun, was ich sage“

    Er treibt das wohl waghalsigste Transformationsprojekt eines deutschen Konzerns voran. Vor einem Jahr ist Bill Anderson als Chef beim Agrar- und Pharmariesen Bayer eingestiegen, um das Unternehmen aus der Krise zu führen. Dazu treibt er eine radikale Umbaumaßnahme an, die die Arbeitswelt revolutioniert.

    Anderson will zahlreiche Hierarchieebenen abschaffen, traditionelle Abteilungen durch neu zusammengestellte, eigenverantwortliche Teams ersetzen und Bürokratie abbauen. Darüber, was das in der Praxis bedeutet, ob es das epochale Chaos auslöst und wie genau das neue Organisationsmodell funktioniert, hat Chefredakteur Sebastian Matthes ausgiebig mit Anderson bei der Veranstaltung „Work in Progress“ der Handelsblatt Media Group gesprochen.

    Der 57-jährige Manager spricht außerdem über seine eigene Entwicklung und die Herausforderungen, die mit der Transformation verbunden sind. Anderson bezeichnet sich selbst als einen „fortgeschrittenen Praktiker des traditionellen Managementsystems“. Rückblickend sagt er: „20 Jahre meiner beruflichen Laufbahn habe ich die Karriereleiter erklommen. Und während dieser Zeit, war ich ein Optimist, was das traditionelle System angeht.“

    Welcher Schlüsselmoment Anderson dazu brachte, das traditionelle Modell infrage zu stellen, warum er von seinen Mitarbeitern nicht erwartet, dass sie tun, was er Ihnen sagt und wann Ergebnisse des Umbaus zu sehen sein werden, das führt er im Podcast aus.

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    1 hr 13 min
  • Siemens-Energy-CEO Christian Bruch: „Ich sehe keine Energiewende ohne China“

    Der Dax-Konzern Siemens Energy hatte ein sehr turbulentes vergangenes Jahr. Das Unternehmen musste mehrere Gewinnwarnungen herausgeben. Und als dann zum Ende des Jahres die Nachricht herauskam, dass das Unternehmen womöglich 500 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren für Staatsgarantien zahlen müsse, brach die Aktie stark ein. Durch diese Zeit gebracht hat das Unternehmen der CEO Christian Bruch.

    In der neuesten Folge von Handelsblatt Disrupt diskutiert Chefredakteur Sebastian Matthes mit Christian Bruch über die Chancen und die Schwierigkeiten der Energiewende und darüber, warum es in vielen Bereichen noch hakt.

    Bruch äußert im Gespräch Zweifel, dass Deutschland die Energiewende bis 2030 oder 2035 erfolgreich umsetzen kann. „Was mir viel zu wenig vorkommt in der Diskussion, ist, dass wir uns verändern müssen. Wir müssen das Energiesystem umbauen und wir müssen auch unseren Blick darauf ändern, was uns Energie kostet“, betont Bruch. Er fordert, Veränderungen als etwas Positives zu diskutieren, um den notwendigen Umbau des Energiesystems voranzutreiben.

    Matthes und Bruch sprechen außerdem über die Frage, ob die Windkraftbranche zunehmend von China dominiert wird. Ein reines Abschotten von chinesischen Anbietern hält Bruch dabei für falsch. „Ich kann keine Energiewende ohne chinesische Zulieferungen sehen. Dafür ist die Rolle Chinas viel zu dominant bei Materialien“, äußert Bruch. Europa müsse strategisch darauf vorbereitet sein, Alternativen zu schaffen. Im Gespräch gibt Bruch außerdem einige überraschende Einblicke in sein eigenes Leben. Etwa, dass er fast Lehrer geworden wäre und sich schon mit Bill Gates getroffen hat. Das und mehr hören Sie in der aktuellen Folge Handelsblatt Disrupt.

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    1 hr
  • Investorin Gülsah Wilke: „Anders sein ist meine Superpower“

    Sie ist eines der bekanntesten Gesichter der deutschen Tech- und Gründerszene. Dabei waren die Vorzeichen alles andere als gut: Gülsah Wilke kam als Kind türkischer Einwanderer nach Deutschland und sollte trotz guter Noten zunächst nicht aufs Gymnasium gehen. Wie sie es trotz vieler Hindernisse ganz nach oben geschafft hat, was sie persönlich antreibt, warum sie anderen beim Aufstieg helfen möchte und wie sie die Zukunft der deutschen Technologiewirtschaft sieht, besprechen

    Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes und Wilke in der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt.

    Wilkes Geschichte zeigt, dass viele Menschen mit Migrationshintergrund

    trotz Talent und harter Arbeit zusätzliche Unterstützung benötigen, um ihr Potenzial entfalten zu können. „Es ist extrem wichtig, in jungen Jahren die richtigen Menschen um einen herum zu haben“, sagt Wilke. Im Podcast beleuchtet sie die Herausforderungen für junge Menschen, insbesondere mit Migrationshintergrund, und betont die Notwendigkeit, in Bildung und pädagogische Unterstützung zu investieren, um Chancengleichheit zu fördern. „Wir müssen es schaffen, näher an den Menschen und an den Sorgen der Menschen zu sein“, fordert Wilke.

    Wilke ist eine der wenigen Frauen im Venture-Capital-Bereich sowie Partnerin und Deutschland-Chefin bei der Risikokapitalgesellschaft DN Capital. Zudem ist sie Gründerin von „2hearts“, einem Netzwerk für Menschen mit Migrationshintergrund in der Technologieszene.

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    1 hr 10 min

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Bei Handelsblatt Disrupt diskutiert Technologiereporterin Larissa Holzki über Technologien, die die Wirtschaft verändern – und fragt führende Köpfe, wie sie den Wandel gestalten. Jeden Freitag neu.

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