Handelsblatt Disrupt - Der Podcast über die Zukunft der Wirtschaft

Handelsblatt Disrupt - Der Podcast über die Zukunft der Wirtschaft

By Larissa Holzki, HandelsblattBusinessNewsTechnologyTech News
Download on the App Store
  • Favorites

    121

    Followers

  • Typical duration

    49 min

    per episode

Based on Podcast App listening data

Handelsblatt Disrupt - Der Podcast über die Zukunft der Wirtschaft episodes

  • Max Viessmann: „Ich bin morgens ins Büro gekommen und habe eine Stunde nur geweint“

    Als er Teile seines Kerngeschäfts an den US-Konzern Carrier Global verkauft hatte, ging ein Aufschrei durchs Land: Ausverkauf des deutschen Mittelstands, Niedergang des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Im Gespräch mit Chefredakteur Sebastian Matthes spricht Max Viessmann über kluge Entscheidungen in der Vergangenheit und seine Vision für die Zukunft Deutschlands.

    Viessmann erklärt, dass sein Unternehmen allein im globalen Wettbewerb um neue Klimatechnologien wie Wärmepumpen langfristig nicht in der Lage gewesen wäre, den Standort in Allendorf zu sichern. „Wenn in einem Land negative Rhetorik vorherrscht, dann kann nichts Positives entstehen“, warnt der Unternehmer. Er beschreibt, wie er mit Carrier Global einen Partner gefunden hat, der sich langfristig und nachhaltig für die gleichen Ziele einsetzt wie das Familienunternehmen: die Lebensräume für zukünftige Generationen sichern.

    Heute ist Viessmann mit rund sieben Prozent der größte Anteilseigner an Carrier Global. Max Viessmann sitzt im Verwaltungsrat und hat somit Einfluss auf die strategische Ausrichtung des globalen Konzerns. Gleichzeitig investiert er die rund zehn Milliarden Euro, die er für den Verkauf der Klimasparte erhalten hat, in Firmenbeteiligungen mit ähnlichen Zielen, zum Beispiel in den Bereichen Lebensmittel, Wasser und Pharma.

    Wie er diese Ziele umsetzen will, was das für den Standort Allendorf und für Deutschland bedeutet und wie er den Mittelstand in Deutschland stärken will – all das besprechen Matthes und Viessmann in der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt.

    Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft

    Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

    Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

    1 hr 15 min
  • Blackstone-CEO Schwarzman über die disruptive Kraft von Künstlicher Intelligenz

    In der neuen Ausgabe von Handelsblatt Disrupt spricht Chefredakteur Sebastian Matthes mit Stephen Schwarzman, Gründer und Chef der US-Beteiligungsfirma Blackstone, über Künstliche Intelligenz (KI). Schwarzman erzählt, wie er während einer Busfahrt 2015 in einem Gespräch mit dem Alibaba-Gründer Jack Ma erstmals auf KI aufmerksam wurde und deren Potenzial erkannte. Er beschreibt, wie er daraufhin begann, KI in sein Unternehmen zu integrieren, angefangen mit der Einführung einer Abteilung für Datenwissenschaft. Blackstone investierte massiv in Datenzentren, um für die wachsende Nachfrage nach Rechenleistung gerüstet zu sein. „Wir haben das fünftgrößte Unternehmen für Rechenzentren in den Vereinigten Staaten gekauft“, so Schwarzman.

    Auf die Frage, wer derzeit den KI-Wettstreit anführt – die Vereinigten Staaten oder China –, findet Schwarzman klare Worte: „Die Antwort lautet: die Vereinigten Staaten. Und das liegt daran, dass die Vereinigten Staaten die Ausfuhr bestimmter Halbleiterchips eingeschränkt haben, was es den Chinesen erschwert hat, mit der gleichen Geschwindigkeit voranzukommen. Die meisten Experten glauben, dass sie irgendwann ihre eigenen Chips erfinden werden.“

    Außerdem geht es in dem Gespräch um die Gefahren, die die Technologie mit sich bringen kann. Schwarzman betont die Notwendigkeit globaler Regulierung und ethischer Überlegungen in der KI-Entwicklung. „Die ganze Generation der Erfinder, die diese Technologie vorantreibt, ist für eine Regulierung“, betont Schwarzman. Er hat 350 Millionen Dollar an das Massachusetts Institute of Technology (MIT) und 250 Millionen Dollar an die Universität Oxford gespendet, um die ethischen Aspekte der KI zu erforschen und zu adressieren.

    Schwarzman und Matthes sprechen auch darüber, was mit Firmen geschieht, die nicht mit KI arbeiten wollen, wie KI Führungsstile in Unternehmen verändert und ob der KI-Boom eines Tages gebremst werden könnte, weil nicht genug Energie für die erforderlichen Rechenzentren zur Verfügung steht.

    Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft

    Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

    Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen***

    Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/.

    Sie können Sebastian Matthes (@smatthes) oder per Mail ([email protected]) kontaktieren.

    36 min
  • Sascha Lobo: „Das Smartphone bekommt mit KI ein Upgrade – wie Siri, bloß in klug“

    In einer neuen Folge von Handelsblatt Disrupt diskutiert Digitalexperte Sascha Lobo mit Handelsblatt-KI-Chefin Larissa Holzki über die Zukunft des Internets im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz.

    Vor allem den neuen, KI-gestützten Smartbots misst er eine große Bedeutung bei: „Das Smartphone bekommt mit KI und den Agenten ein Upgrade“, sagt er. Telefone würden zu einer Art künstlichen Assistenz „mit allen Fähigkeiten und der ganzen Macht aller Apps, die wir auf dem Smartphone haben.“

    Dem Smartbot, der auf dem Smartphone wohne, könnten wir einen eigenen Namen geben, er bekäme eine eigene Stimme und einen tiefen Zugriff auf all unsere Daten. Mit einem kleinen Seitenhieb auf Apple und dessen Sprachassistenten sagt er: „Es ist quasi wie Siri, bloß in klug und weniger lästig und weniger dämlich und mit einer eigenen Persönlichkeit.“

    Die Vorstellung einer neuen, deutlich leistungsfähigeren und nützlicheren Siri erwartet Lobo bereits zur Apple-Entwicklerkonferenz am 10. Juni.

    Im Podcast sprechen Lobo und Holzki auch über die Zukunftschancen deutscher Unternehmen in einer immer mehr von KI geprägten Wirtschaft. Lobo sagt: „Aus meiner Sicht ist es völlig alternativlos, um eine beliebte ehemalige Bundeskanzlerin zu zitieren, dass wir die große KI-Transformation meistern müssen.“ Das dürfe aus vielen unterschiedlichen Gründen nicht misslingen. „Ich möchte dieses Land einfach nicht mit 25 Prozent Arbeitslosen erleben“, sagt er.

    Den nächsten Fortschritten bei Künstlicher Intelligenz blickt er dennoch optimistisch entgegen. Die „Angstmacherei“ könne er „nicht mehr ertragen“.

    Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/.

    Sie können Larissa Holzki (@larissaholzki) oder per Mail ([email protected]) kontaktieren.

    Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft

    Jeden Freitag verschickt unsere KI-Teamleiterin Larissa Holzki das Handelsblatt KI-Briefing mit den wichtigsten KI-News der Woche. Die Anmeldung ist kostenlos unter https://newsletter.handelsblatt.com/ki-briefing/

    Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

    Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

    1 hr 1 min
  • Top-Berater Alexander Geiser: „Erfolgreiche Menschen sind jederzeit bereit, extremes zu leisten“

    Es gibt nur wenige, die sich in den Führungsetagen der deutschen Wirtschaft so gut auskennen wie Alexander Geiser. Egal ob Krisenkommunikation, Transformationsprozesse, Kampagnenplanung oder Policy-Beratung - Geiser berät die führenden Köpfe der Unternehmen hierzulande und mit seiner Beratungsfirma FGS Global auch weltweit.

    In Handelsblatt Disrupt spricht Chefredakteur Sebastian Matthes mit dem Top-Berater über die politische Landschaft und ihre Auswirkung auf Unternehmen. Politik sei das Thema Nummer eins für CEOs, die nach Klarheit und Dialog streben, um den aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen zu begegnen. Sie beleuchten zudem die mangelnde Haltung und Kommunikationsprobleme der Bundesregierung.

    Geiser thematisiert auch die Bedeutung von gesellschaftlicher Verantwortung für CEOs und die Notwendigkeit politischer Einflussnahme in ihrer Rolle, besonders in einer Zeit, in der Politik wesentlich mehr Einfluss auf die Wirtschaft hat. „Ein unpolitischer CEO wird keinen Erfolg haben können“, warnt Geiser.

    Welches Kommunikationsverhalten in Krisensituationen das Beste ist, warum es als Führungskraft so wichtig ist eine Personenmarke aufzubauen und welche Fehler Führungskräfte am häufigsten machen, diskutieren Matthes und Geiser in der neuen Podcastfolge.

    Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft

    Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

    Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

    57 min
  • Wie KI-Modelle die Wirtschaft revolutionieren können

    In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt spricht der britisch-kanadische Informatiker Aidan Gomez über seine wegweisenden Forschungen, die den jüngsten Boom der Künstlichen Intelligenz (KI) erst möglich machten. Gomez war 2017 Co-Autor eines Forschungspapiers, das KI-Systeme effizienter gestaltet, und legte damit den Grundstein für viele moderne Modelle der KI. Heute ist er Mitgründer und CEO von Cohere, einem in Toronto ansässigen Technologieunternehmen, das sich auf generative KI-Lösungen für Unternehmen spezialisiert.

    Im Gespräch mit Silicon-Valley-Korrespondent Stephan Scheuer erläutert Gomez, wie sich Cohere von Konkurrenten wie OpenAI unterscheidet und warum Datensicherheit sowie Unabhängigkeit von Cloud-Diensten eine zentrale Rolle für ihn spielen. Er kritisiert, dass viele Wettbewerber das Vertrauen der Nutzer durch unzureichenden Datenschutz und die Zugänglichkeit sensibler Informationen verspielt haben. „Wenn die Menschen nicht darauf vertrauen, dass ihre Daten und ihre Modelle ihnen gehören, dann werden sie die Technologie nicht übernehmen und sie nicht in die Produktion einführen“, betont Gomez.

    Außerdem teilt Gomez seine Zukunftsvision, dass persönliche KI-Assistenten langfristig mit Nutzern interagieren und sowohl alltägliche als auch hochkomplexe Aufgaben übernehmen. „Ich denke, dass die Menschen viel produktiver sein werden. Sie werden in der Lage sein, viel mehr zu tun und viel mehr zu lernen“, sagt er.

    Warum neuere Sprachmodelle manchmal schlechter als ihre Vorgänger sind, welche Rolle Toronto im globalen KI-Wettlauf spielt und wie Gomez seine Leidenschaft für Computer entwickelte, besprechen Scheuer und Gomez in der neuen Ausgabe von Handelsblatt Disrupt.

    Anlässlich des Internationalen Tags der Pressefreiheit möchten wir es Ihnen leichter machen, Handelsblatt-Abonnent oder Handelsblatt-Abonnentin zu werden und so die Pressefreiheit zu unterstützen: Sichern Sie sich 50 % Rabatt auf die gedruckte Zeitung/das digitale Handelsblatt. Unter handelsblatt.com/pressefreiheit

    Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

    Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

    45 min
  • Was Führungskräfte von Dirigenten lernen können – ein Gespräch mit Top-Dirigent Thomas Guggeis

    In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt spricht Chefredakteur Sebastian Matthes mit Thomas Guggeis über seinen Aufstieg zu einem der jüngsten europäischen Star-Dirigenten. Guggeis ist Generalmusikdirektor an der Oper Frankfurt. Im Podcast erzählt er, wie er es geschafft hat, mit 23 Jahren vor weltbekannten Orchestern zu stehen – und was es braucht, um in diesem anspruchsvollen Beruf erfolgreich zu sein.

    Die Vorbereitung sieht Guggeis als wesentliche Komponente. „Ich sollte zu jedem Zeitpunkt der am besten Informierte in einem Raum von 120 Spezialisten sein“, betont Guggeis. Zudem sei der Respekt vor den Fähigkeiten und der künstlerischen Persönlichkeit der Musiker eine wichtige Grundlage.

    Guggeis spricht über die prägende Rolle seiner Mentoren wie des weltbekannten Dirigenten und Pianisten Daniel Barenboim. Von ihm habe er die Bedeutung von sozialer Empathie gelernt und Musik als zutiefst menschliches Phänomen verstanden. Dies sei angesichts der aktuellen technologischen Disruptionen durch Künstliche Intelligenz (KI) besonders relevant. Guggeis argumentiert, dass KI zwar komponieren könne, aber das wahre Schaffen von etwas Neuem als soziales Kollektiv sei das, was uns Menschen wirklich auszeichne.

    Was Führungskräfte in der Wirtschaft von Dirigenten lernen können, welche Rolle Lampenfieber bei Guggeis spielt und warum er nicht nur Musik, sondern auch Physik studiert hat, darüber sprechen Matthes und Guggeis im Podcast.

    Anlässlich des Internationalen Tags der Pressefreiheit möchten wir es Ihnen leichter machen, Handelsblatt-Abonnent oder Handelsblatt-Abonnentin zu werden und so die Pressefreiheit zu unterstützen: Sichern Sie sich 50 % Rabatt auf die gedruckte Zeitung/das digitale Handelsblatt und lesen 12 Monate zum halben Preis. Unter handelsblatt.com/pressefreiheit

    Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

    Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

    1 hr 6 min
  • Miriam Meckel: „Es wird bald unmöglich sein, ohne KI Entscheidungen zu treffen“

    In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt spricht Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes mit den Wissenschaftlerinnen Miriam Meckel und Léa Steinacker, die sich seit Jahren mit Künstlicher Intelligenz (KI) und den Auswirkungen technologischer Transformation beschäftigen. Gemeinsam haben sie die Weiterbildungsplattform Ada gegründet und kürzlich ihr neues Buch „Alles überall auf einmal“ veröffentlicht. Darin beleuchten sie die Chancen und Auswirkungen von KI auf verschiedene Lebensbereiche, räumen mit Missverständnissen auf und betonen die lange Geschichte dieser Technologie, die weit über die jüngsten Anwendungen hinausgeht.

    Eine Frage, die Sebastian Matthes seinen beiden Gästen in dieser Podcast-Episode stellt, ist die, wie ihr Alltag wohl in zehn Jahren aussieht. „Mein persönlicher KI-Assistent würde mir vermutlich sagen, dass ich heute eine Eisen-Defizienz habe und gewisse Supplements nehmen, womöglich auch mal wieder zum Arzt gehen sollte.“ Meckel prognostiziert, dass ihr Large Language Model für sie wahrscheinlich „sämtliche Reisen vorgebucht, Verabredungen geplant und Restaurants reserviert“ hätte. Zudem würde sie wahrscheinlich mit ihrem Haustier kommunizieren, „weil die KI in der Lage sein wird, tierische in menschliche Sprache zu übersetzen“.

    Mit dem Fortschritt der Technologie wachsen allerdings auch die Sorgen über mögliche Gefahren. „KI kann unsere Welt in vielen Sicherheiten, die wir haben, so stören, dass sie wirklich gefährlich wird“, warnt Meckel. Steinacker äußert sich besorgt über die „kommunikative Informationslandschaft“. Aufgrund der Informationsflut werde es immer schwieriger, zwischen wahr und falsch zu unterscheiden. Das Gespräch behandelt auch die potenziellen Fähigkeiten einer Gehirn-Computer-Schnittstelle, Gedanken zu lesen – mit weitreichenden Folgen für die Privatsphäre der Menschen. Wenn diese Schnittstelle Muster unseres Gehirns entziffern kann, „dann könnte es sein, dass eine KI ganz konkret unsere Gedanken erfasst, bevor wir sie ausgesprochen haben“, sagt Steinacker.

    Warum Ärzte in Zukunft vielleicht verklagt werden könnten, wenn sie keine KI benutzen, wie anfällig eine Demokratie für Deep Fakes ist und welche Tools die Expertinnen selbst nutzen, um ihren Alltag zu erleichtern, hören Sie in der aktuellen Folge von Handelsblatt Disrupt.

    Den Artikel von Handelsblatt-Reporterin Annika Keilen, wie sie in einem Selbsttest versuchte, sich in einen KI-Mann zu verlieben, finden Sie hier

    Den Podcast „40.000 Recipes for Murder“ finden Sie hier

    Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft

    Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

    Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

    1 hr 7 min
  • KI-Expertin Doris Weßels über KI an Schule und Uni: „Mischung aus Faszination und Schock“

    Künstliche Intelligenz ist von der Zukunftsmusik zum realen Anwendungsfall geworden. Unternehmerinnen und Unternehmer jeder Branche überlegen unterdessen, wie ihnen KI bei der Kundenbetreuung oder der Produktentwicklung helfen kann. Und auch in Bildungssystemen wird KI immer wichtiger.

    Larissa Holzki, Teamleiterin KI beim Handelsblatt, spricht im Podcast mit der Wirtschaftsinformatikerin Doris Weßels über die Auswirkungen der KI-Revolution auf die Zukunft des Lernens. Weßels ist Professorin an der FH Kiel und eine der führenden KI-Expertinnen in Deutschland. Sie befasst sich insbesondere mit der Frage, wie unser Bildungssystem technologisch schritthalten kann.

    Die Professorin erkennt große Chancen im Einsatz von KI im Bildungsbereich für Lernende und Lehrende gleichermaßen. So könnten beispielsweise lernschwächere Personen mithilfe von Lern-Bots individuelle Lernwege beschreiten. „Einem Mathe-Lern-Bot kann man zehn Mal die gleiche Frage stellen, ohne sich schämen zu müssen. Der Bot reagiert geduldig und freundlich und oft so viel netter als ein Mensch“, erklärt Weßels.

    „Das Gefährlichste, sowohl an Schulen wie an Hochschulen, ist ‚teaching as usual‘“, mahnt Weßels. Sie plädiert für eine kontinuierliche Anpassung von Lehrplänen und Prüfmethoden an die neuesten KI-Entwicklungen und fordert eine konzertierte Aktion in Deutschland: „Diese dezentrale Struktur ist, wenn es um Schnelligkeit geht, einfach hinderlich.“ Nicht vergessen werden dürften aber die Herausforderungen, mit denen Bildungseinrichtungen bei der Implementierung von KI-Technologien konfrontiert sind.

    Welche Durchbrüche durch den Einsatz von KI zu erwarten sind, warum der Plagiatsbegriff heute anders bewertet werden muss und welches die vielversprechendsten KI-Tools für Lehrende und Lernende sind, erörtern Holzki und Weßels in der neuen Ausgabe von Handelsblatt Disrupt.

    Hier finden Sie den Link zur im Podcast angesprochenen Untersuchung der Universität Stanford zum Einsatz von KI im Peer-Review-Prozess: https://arxiv.org/pdf/2403.07183.pdf

    Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft

    Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

    Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

    57 min
  • Handelsblatt-Chef Matthes über die Transformation der Medienwelt: „Schreiben wird nicht mehr USP von Journalisten sein“

    In dieser Folge nimmt Chefredakteur Sebastian Matthes ausnahmsweise auf der anderen Seite des Podcast-Studios Platz. Im Gespräch mit Christoph Moss, Experte für Newsroom-Organisation und Gründer der Beratungsfirma Mediamoss, reflektiert Matthes seinen Weg in den Journalismus, sein gespaltenes Verhältnis zu Düsseldorf und seinen ersten Berufswunsch. Denn wäre alles ein bisschen anders gekommen, wäre er heute Profi-Geiger.

    So kam es aber nicht, und deswegen kann Matthes davon berichten, wie er das Handelsblatt zum digitalen Vorreiter weiterentwickelt hat und wie diese Transformation im Newsroom beim Tagesgeschäft aussieht.

    Außerdem sprechen Moss und Matthes darüber, wie Künstliche Intelligenz den Journalismus in Zukunft verändern könnte. „Ich bin davon überzeugt, dass durchaus 60 Prozent von dem, was wir heute machen, in den nächsten vier bis acht Jahren automatisiert sein wird“, prognostiziert Matthes. „Das Schreiben wird nicht mehr der USP von Journalisten sein.“

    Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft

    Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

    Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

    37 min
  • Bundesjustizminister Buschmann über den Zustand der FDP, eine neue Behördenkultur und Elektromusik

    In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt spricht Chefredakteur Sebastian Matthes mit Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) über das kürzlich eingeführte Cannabis-Gesetz, den aktuellen Zustand der Koalition und die Bedeutung einer Behördenkultur.

    Der Minister diskutiert die Herausforderungen, die mit Veränderungen in Behördenstrukturen einhergehen. Eine positive Fehlerkultur und Bürokratieabbau sind für ihn essenziell, um Innovationen im öffentlichen Sektor voranzutreiben. Laut Buschmann ist „Change das Schwierigste, was man sich vorstellen kann, weil man es nicht per Gesetz verordnen kann“. Er unterstreicht die Bedeutung einer besseren Zusammenarbeit zwischen Staat und Unternehmen. „Wie kann ich den Unternehmen eigentlich helfen, den Erfolg zu haben, der uns als Gesellschaft stark macht? Wir sitzen alle in einem Boot“, betont er.

    In der aktuellen politisch herausfordernden Zeit hält Buschmann einen „methodischen Optimismus“ für entscheidend, um Deutschland durch die Krise zu führen und voranzutreiben. „Was ich brauche, ist die innere Zuversicht. Mit harter Arbeit, großer Anstrengung kriegen wir das alles hin.“ Im Podcast erklärt der Politiker, wie dieser Optimismus in der Praxis umgesetzt werden kann und wie er dabei helfen kann, dem wachsenden Einfluss des Populismus entgegenzuwirken.

    Außerdem spricht Buschmann, der sonst eher wenig über sein Privatleben preisgibt, sehr persönlich über Kindheitserinnerungen im Ruhrgebiet, Lebenspläne und seine Leidenschaft für elektronische Musik. Die Musikproduktion beschreibt er als kreativen Ausgleich zu seinem politischen Amt. „Vieles von dem, was wir im Justizministerium machen, ist natürlich sehr sachbezogen, sehr rational. Und trotzdem braucht man an bestimmten Stellen Kreativitätssprünge“, so Buschmann.

    Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft

    Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

    Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

    1 hr 13 min

About Handelsblatt Disrupt - Der Podcast über die Zukunft der Wirtschaft

From the publisher's feed

Bei Handelsblatt Disrupt diskutiert Technologiereporterin Larissa Holzki über Technologien, die die Wirtschaft verändern – und fragt führende Köpfe, wie sie den Wandel gestalten. Jeden Freitag neu.

Best of Handelsblatt Disrupt - Der Podcast über die Zukunft der Wirtschaft

Ranked by our users in the last 21 days

More shows like Handelsblatt Disrupt - Der Podcast über die Zukunft der Wirtschaft

OMR Podcast by Philipp Westermeyer - OMR

OMR Podcast

34 Listeners

Handelsblatt Morning Briefing - News aus Wirtschaft, Politik und Finanzen by Friederike Hofmann, Sven Prange und die Handelsblatt Redaktion, Handelsblatt

Handelsblatt Morning Briefing - News aus Wirtschaft, Politik und Finanzen

44 Listeners

Deffner und Zschäpitz – Der Wirtschafts-Talk von WELT by WELT

Deffner und Zschäpitz – Der Wirtschafts-Talk von WELT

32 Listeners

manager magazin INSIDE by manager magazin

manager magazin INSIDE

9 Listeners

Handelsblatt Rethink Work - Der Podcast rund um Mensch, neue Arbeitswelt und Führung by Kirsten Ludowig und Charlotte Haunhorst, Handelsblatt

Handelsblatt Rethink Work - Der Podcast rund um Mensch, neue Arbeitswelt und Führung

2 Listeners

Handelsblatt Economic Challenges - Podcast über Wirtschaft, Konjunktur, Geopolitik und Welthandel by Professor Michael Hüther und Professor Bert Rürup, Handelsblatt

Handelsblatt Economic Challenges - Podcast über Wirtschaft, Konjunktur, Geopolitik und Welthandel

5 Listeners

Doppelgänger by Philipp Glöckler, Philipp Klöckner

Doppelgänger

12 Listeners

Wall Street mit Markus Koch - featured by Handelsblatt by Markus Koch

Wall Street mit Markus Koch - featured by Handelsblatt

6 Listeners

Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage by Solveig Gode, Nicole Bastian, Sandra Groeneveld, Nele Dohmen, Anis Mičijević, Ben Mendelson, Aileen Bunte

Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage

29 Listeners

OHNE AKTIEN WIRD SCHWER - Tägliche Börsen-News by Noah Leidinger, OMR

OHNE AKTIEN WIRD SCHWER - Tägliche Börsen-News

13 Listeners

Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News by WELT

Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News

45 Listeners

Handelsblatt Green & Energy - Der Podcast rund um Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende by Kathrin Witsch, Catiana Krapp, Kevin Knitterscheidt, Michael Scheppe

Handelsblatt Green & Energy - Der Podcast rund um Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende

6 Listeners

bto – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter by Dr. Daniel Stelter

bto – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter

23 Listeners

Leben mit Aktien | Der Podcast für Anleger mit Weitblick by Horst von Buttlar, Christian W. Röhl

Leben mit Aktien | Der Podcast für Anleger mit Weitblick

4 Listeners

Handelsblatt Crime - spannende Streitfälle der deutschen Wirtschaft by Ina Karabasz, Solveig Gode, Sönke Iwersen

Handelsblatt Crime - spannende Streitfälle der deutschen Wirtschaft

5 Listeners

Handelsblatt Deals - der M&A Podcast by Nele Dohmen

Handelsblatt Deals - der M&A Podcast

0 Listeners

Handelsblatt KI-Briefing - Das News-Update zu Künstlicher Intelligenz by Larissa Holzki

Handelsblatt KI-Briefing - Das News-Update zu Künstlicher Intelligenz

0 Listeners

Handelsblatt Trump-Watch - Der Analyse-Podcast zur zweiten Amtszeit des US-Präsidenten by Nicole Bastian, Christian Lammert

Handelsblatt Trump-Watch - Der Analyse-Podcast zur zweiten Amtszeit des US-Präsidenten

2 Listeners