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In der neuen Episode von Handelsblatt Disrupt spricht Chefredakteur Sebastian Matthes mit Norbert Winkeljohann, einem der mächtigsten Aufsichtsräte in Deutschland, über die aktuellen Herausforderungen der deutschen Wirtschaft und die Zukunft von Bayer.
Winkeljohann kritisiert die allgegenwärtige negative Sicht auf die deutsche Wirtschaft und fordert ein Umdenken. „Wir reden uns gerade in die Krise hinein“, sagt er und betont die Notwendigkeit, den Fokus auf Stärken und Chancen zu richten, um Innovationen voranzutreiben und Investitionen im Land zu halten. Er spricht sich für eine „konzertierte Aktion für die deutsche Wirtschaft“ aus, die parteiübergreifend umgesetzt werden sollte.
Der Aufsichtsratsvorsitz bei Bayer ist Winkeljohanns wichtigstes Mandat. Matthes und Winkeljohann diskutieren über die Zukunft von Bayer und das umfangreiche Transformationsprojekt. Sie sprechen auch darüber, wie sich der Job eines Aufsichtsrats in den letzten 20 Jahren verändert hat, welche Fähigkeiten gute Führungskräfte auszeichnet und was Konzernlenker von Dirigenten großer Orchester lernen können.
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In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt diskutiert Chefredakteur Sebastian Matthes mit Miriam Meckel, der Gründerin der Bildungsplattform ada, über die Technologietrends, die das Jahr 2024 prägen werden. Ihr Fazit: Wir stehen mit der Entwicklung rund um Künstliche Intelligenz (KI) vor einer historischen technologischen Disruption.
Während des „Winter Camps“ der Handelsblatt Media Group diskutieren Matthes und Meckel live, wie KI die Gesellschaft verändert, in welchen Bereichen Menschen Maschinen überlegen bleiben und wie sich Führungsstile wandeln, wenn KI zunehmend Managementaufgaben übernimmt. Meckel unterstreicht die Bedeutung des richtigen Umgangs mit dieser Technologie und betont, dass Menschen grundlegende Fertigkeiten beherrschen müssen, um KI effektiv nutzen zu können.
Das Thema Transformation und seelische Gesundheit wird ebenfalls angesprochen. Meckel teilt offen ihre persönlichen Erfahrungen mit Erschöpfungsdepression und hebt die Wichtigkeit von Selbstfürsorge und Achtsamkeit hervor. „Totale Überreizung, Überreaktion auf viele Dinge, auch auf kleine Dinge, die gar nicht so wichtig sind“, beschreibt Meckel die Warnzeichen eines Burn-outs. Zudem spricht sie über die Herausforderungen, denen sich Unternehmen und Gesellschaften in Zeiten schneller Veränderungen stellen müssen.
Abschließend verrät Meckel, welche Bücher besonders lesenswert sind.
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In der aktuellen Folge von Handelsblatt Disrupt spricht Chefredakteur Sebastian Matthes mit drei Experten über den aktuellen Entwicklungsstand der Quantentechnologie und die Auswirkungen für die Wirtschaft, das Arbeitsleben und die Gesellschaft. Es geht auch darum, warum es für Deutschland so wichtig ist, im globalen Technologierennen eine Schlüsselrolle zu spielen, und wie der Entwicklungsaufwand finanziert werden soll.
Tech-Reporter Christof Kerkmann betont, dass Quantentechnologie Forschungsprozesse beschleunigen und die Entwicklung neuer Materialien für Batterien oder Wirkstoffe für Medikamente revolutionieren könne. „Es gibt die große Hoffnung, dass Quantencomputer ermöglichen können, bestimmte Menschheitsprobleme zu lösen. Probleme, an denen heutige Supercomputer scheitern“, so Kerkmann. Zur Rolle von Europa im weltweiten Technologiewettlauf erklärt Kerkmann, dass Europa zwar noch etwas zurückstehe, aber es vielversprechende Unternehmen gäbe, die an der Entwicklung von Hard- und Software arbeiten.
Markus Pflitsch ist Gründer und CEO von Terra Quantum und entwickelt unter anderem Software für Quantencomputing. Im Podcast teilt der Deeptech-Pionier konkrete Beispiele, wie Quantencomputer bereits heute genutzt werden, und spricht über die disruptiven Veränderungen, die Quantencomputer in Branchen wie Banking, Automobil, Raumfahrt und Medizin bewirken könnten. „Für den Einzelnen beispielsweise ist das Thema personalisierte Medizin ein großes Thema, das heute mit Standard-Rechnern gar nicht angegangen werden kann.“
Jan Leisse, CEO des Siegener Start-ups Eleqtron, Deutschlands erstem kommerziellen Hersteller von Quantencomputern, erläutert, wann Quantencomputer signifikant im Einsatz sein werden und wie Eleqtron sich im internationalen Wettbewerb mit Tech-Riesen wie IBM, Google und Microsoft positioniert.
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Roland Busch ist einer der wichtigsten CEOs Deutschlands und gleichzeitig einer der interessantesten Gesprächspartner, wenn es um Technologie und die Zukunft der deutschen Wirtschaft geht. In Handelsblatt Disrupt schließt Chefredakteur Sebastian Matthes mit dem Siemens-Chef ein turbulentes Jahr in Deutschland und auf der Weltbühne ab.
Matthes und Busch sprechen über die Revolution, die durch Künstliche Intelligenz ausgelöst wird. Wenn sich Firmen nicht mit den neuen Technologien auseinandersetzen, „werden sie irgendwann mal abgehängt werden.“, so Busch. Der Umbau in diese neue Technologie erfordert „andere Denkweisen, Offenheit, andere Geschäftsmodelle“. Busch steuert Siemens zu einem Unternehmen, das die digitale mit der realen Welt verbindet, um zukunfts- und widerstandsfähig aufgestellt zu sein. Alle Kolleginnen und Kollegen bei der Transformation mitzunehmen, gehöre zu seinen größten Herausforderungen. Busch spricht auch über seine persönliche Transformation und verrät, inwieweit er sich in seiner Zeit als CEO verändert hat.
Außerdem geht es um die Zukunft Deutschlands und den Industriestandort. Warum Busch trotz der Kritik am Standort in diesem Jahr eine Milliarde Euro in Deutschland investiert, erklärt er im Podcast.
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Er war einmal der jüngste Wirtschafts- und dann Verteidigungsminister Deutschlands. Seinen Doktortitel musste er über eine Plagiatsaffäre abgeben. Es folgten einige Jahre mit der Familie in den USA. Mit einem kurzen Engagement für Wirecard und dem Investment in das umstrittene KI-Unternehmen Augustinus Intelligence machte er Schlagzeilen. Die Rede ist von Karl-Theodor zu Guttenberg.
Nun ist der Unternehmer zurück in Deutschland und tritt als Fernsehmoderator auf, investiert in Start-ups, hat einen gemeinsamen Podcast mit Gregor Gysi, ist Buchautor und Dokumentarfilmer. In Handelsblatt Disrupt spricht er mit Chefredakteur Sebastian Matthes über Intrigen und Winkelzüge in der Politik, Europas Rolle im Technologiewettstreit und über den Umgang mit dem Scheitern.
Guttenberg spricht auch über seinen Blick auf die Ampelkoalition. „Man sieht eine mühseligst mit sich selbst ringende Koalition. Man sieht aber auch eine ebenso mühseligst mit sich selbst ringende Opposition“, sagt er. Die Koalition sei im Wesentlichen nur in Selbsttherapie.
Das Gespräch geht weit über Politik hinaus. Guttenberg berichtet auch persönlich, warum er keine Flasche Champagner geöffnet hat, als Angela Merkel ihn 2009 in ihr Kabinett als Wirtschaftsminister berufen hat, inwiefern seine Zeit in den USA bei der Aufarbeitung seines größten Fehlers geholfen hat und wie Henry Kissinger zu seinem Mentor wurde. Außerdem gibt Guttenberg eine Kostprobe aus seinem neuen Buch „3 Sekunden – Notizen aus der Gegenwart“.
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Nicole Büttner ist eine der bekanntesten KI-Expertinnen des Landes, Rednerin, Autorin, und Investorin. Sie hat in St. Gallen VWL studiert, in Stanford geforscht und in Palo Alto für das Start-up des Ökonomen und Nobelpreisträgers Paul Milgrom gearbeitet.
Im Gespräch mit Chefredakteur Sebastian Matthes berichtet Büttner von aktuellen KI-Trends, gibt zahlreiche Beispiele aus der Praxis und verrät, wie sie sich mit KI eine Art persönlichen Assistenten erstellt. Sie sprechen auch über die Rolle Europas im Bereich KI. „Der beste Weg, diese Technologie zu beeinflussen, ist nicht, sie wegzuregulieren, sondern sie selbst zu bauen“, mahnt Büttner.
Die Tech-Optimistin betont, dass KI einen zentralen Beitrag leisten kann, um wichtige Bereiche wie Bildung, Gesundheitswesen und Nachhaltigkeit trotz beschränkter Ressourcen zu verbessern. Besonders wichtig sei es, Kinder frühzeitig mit der Technologie vertraut zu machen. Im Podcast spricht sie darüber, wie Bildungssysteme modernisiert werden können, um den Anforderungen der sich schnell verändernden Welt gerecht zu werden.
Außerdem gibt die Expertin Einblicke in ihre Arbeit als Co-Founder und CEO bei Merantix Momentum, einer auf KI spezialisierten IT-Beratung. Im Podcast betont sie die Notwendigkeit von Datenstrategien für Unternehmen, die KI in ihren Geschäftsmodellen integrieren möchten. „Ohne Daten kann ich nicht so viel machen, auch nicht mit einem Large Language Model“, betont Büttner. Sie rät klare Anwendungsfälle für den Einsatz von KI zu identifizieren und diese in die Unternehmensstrategie aufzunehmen, um Relevanz für die Technologie zu schaffen.
In welchen KI-Bereichen Büttner Potenzial für neue Unternehmensgründungen sieht, warum sie mit dem Bundespräsidenten nach Kanada reisen durfte und warum sie als Jurorin bei der Start-up-Show „Die Höhle der Löwen“ einsteigen möchte – all das besprechen Büttner und Matthes in der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt.
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In der aktuellen Folge von Handelsblatt Disrupt spricht Chefredakteur Sebastian Matthes mit Leonhard Birnbaum, CEO von Eon, über Energiepolitik, die notwendige gesellschaftliche Transformation und Birnbaums Pläne für sein Unternehmen.
Der Manager erläutert konkrete Maßnahmen, wie die Energiewende in Deutschland gelingen kann. Er kritisiert die komplexen Strukturen und die hohe Regulatorik am Beispiel der Einführung von Smart Meter. „Versucht doch nicht jedes Risiko vorher durchzuregulieren“, mahnt Birnbaum und fordert mehr „Geschwindigkeit, Einfachheit, Pragmatismus“. Zur Rolle von KI bei der Energiewende äußert sich der Manager klar: „Es ist nicht die Frage, ob wir KI einsetzen, sondern wie aggressiv, schnell und wann“.
Außerdem spricht Birnbaum über sein Verhältnis zu Work-Life-Balance und Homeoffice. „Wenn ich durch die Bürogebäude durchgehe, dann habe ich das Gefühl, die Viertagewoche ist schon längst Realität.“ Die verkürzte Arbeitszeit verschärfe den Mangel an qualifizierten Arbeitskräften weiter. Im Podcast verrät er, wie er als Führungskraft sicherstellt, dass seine Mitarbeiter sowohl im Büro als auch remote produktiv arbeiten.
Warum Birnbaum glaubt, dass in Berlin zu viele Verwaltungsmitarbeiter und zu wenige Unternehmer arbeiten, wie ihn sein Hobby zu Spitzenleistungen inspiriert und wovor er sich aktuell am meisten sorgt – das erfahren Sie in der aktuellen Folge von Handelsblatt Disrupt.
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Ihre Pläne sind ambitioniert: Mona Neubaur (Grüne) möchte im einstigen Kohle-Revier Nordrhein-Westfalen ein grünes Wirtschaftswunder schaffen. Im Gespräch mit Chefredakteur Sebastian Matthes gibt sie einen Einblick in ihre Arbeit, spricht über ihre politischen Ziele und erläutert, wie sie die Weichen für die Zukunft des Bundeslandes stellt.
Im Podcast bekräftigt Neubaur die Bedeutung von Innovation für den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen und spricht über Start-ups, auf die sie große Hoffnungen setzt. Außerdem diskutieren Matthes und Neubaur auch über den Zustand der Grünen, die Zusammenarbeit mit der CDU und über eine mögliche Kanzlerkandidatur von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst.
Die 46-jährige findet deutliche Worte zum Kampf gegen den Klimawandel und betont die Notwendigkeit unabhängig von fossilen Rohstoffen zu sein. „Diese fossilen Rohstoffe kommen gerade aus Quellen, die damit Geld verdienen, dass wir die fossilen Rohstoffe brauchen und daraus Terror zum Beispiel der Hamas finanzieren“, erläutert die Ministerin.
Warum sich die Diplom-Pädagogin für eine Karriere in der Politik entschieden hat, welche Rolle Franz Müntefering dabei gespielt hat und was sie an Lisa Simpson aus der Zeichentrickserie begeistert – all das beantwortet die Politikerin in der neuen Folge Handelsblatt Disrupt.
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Zum allerersten Mal tritt Lukasz Krupski aus dem Schutz der Anonymität und zwar nicht nur vor das Podcast Mikrofon, sondern auch vor die Kamera. Noch nie hat Lukas Krupski sein Gesicht gezeigt. BIS JETZT! Der Whistleblower möchte seine Geschichte selbst erzählen. Dafür ist er aus Norwegen in unser Düsseldorfer Studio gereist, um dort exklusiv mit Handelsblatt Investigativ-Chef Sönke Iwersen zu sprechen.
Was Krupski, der sich einst selbst als „Tesla-Jünger“ beschrieb, dazu bewegt hat, die sensiblen Daten zu veröffentlichen und wie es dazu kam, dass eine ehemalige CIA-Agentin auf Krupski angesetzt wurde - das hören und sehen Sie in unserem exklusiven Video-Podcast von Handelsblatt Crime. Dafür haben wir ein besonderes Angebot unter https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft
Bill McDermott zählt zu den bekanntesten Managern der weltweiten Technologieszene. Mit 17 Jahren übernahm er einen kleinen Lebensmittelladen, arbeitete sich beim Druckerhersteller Xerox vom Vertriebler zum jüngsten Aufsichtsratsmitglied der Firmenhistorie hoch und wurde CEO bei SAP. Heute leitet der Amerikaner das Technologieunternehmen ServiceNow, das sich auf die Automatisierung und Verknüpfung von Geschäftsprozessen spezialisiert hat.
Im Gespräch mit Stephan Scheuer, Handelsblatt-Korrespondent im Silicon Valley, erklärt McDermott, wie ServiceNow die Art und Weise, wie Unternehmen digitale Transformation betreiben, revolutioniert. Durch die Integration von generativer KI in seine Plattform habe ServiceNow das Potenzial, die Produktivität jedes Unternehmens zu verdoppeln. „Das größte Risiko, das eine Führungskraft im Moment eingehen kann, besteht darin, ein schneller Mitläufer zu sein, wenn es um die generative KI geht“, warnt der Unternehmer.
McDermott strebt an, ServiceNow zur entscheidenden Unternehmenssoftware des 21. Jahrhunderts zu machen. Welches die nächsten Schritte sein werden, um seine Vision wahr werden zu lassen, wie er bereits im Teenageralter gelernt hat, Kundenbeziehungen aufzubauen und warum aus seiner Sicht „Vertrauen die ultimative menschliche Währung“ ist, verrät er im Podcast.
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