Handelsblatt Disrupt - Der Podcast über die Zukunft der Wirtschaft

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By Larissa Holzki, HandelsblattBusinessNewsTechnologyTech News
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Handelsblatt Disrupt - Der Podcast über die Zukunft der Wirtschaft episodes

  • Mercedes-Benz-CEO Ola Källenius: „Man wird einen Superassistenten im Auto haben“

    Sind die goldenen Zeiten für die Autoindustrie angesichts des hohen Kostendrucks vorbei? Diese Frage wurde auf dem Handelsblatt Autogipfel intensiv diskutiert. Die Antwort von Mercedes-Chef Ola Källenius im Gespräch mit Chefredakteur Sebastian Matthes lautet „keineswegs“. „Wir bauen den Laden um und machen den fit für eine Zukunft, die dann in einigen Jahren dominant elektrisch sein wird“.

    Im Gespräch erläutert der 54-Jährige die langfristige Unternehmensstrategie, die sich auf Luxus und neue Technologien ausrichtet. Er erklärt, wie Mercedes-Benz daran arbeitet, trotz wirtschaftlicher Schwankungen, profitabel zu bleiben.

    Zum Wirtschaftsstandort Deutschland äußert sich Källenius optimistisch und betont, wie viel die deutsche Autoindustrie in neue Technologien investiert. „Bei all der Selbstkritik und allen Herausforderungen, denen wir uns stellen müssen, dürfen wir jetzt nicht den Mut verlieren, sondern müssen mit unternehmerischem Mut und auch Risikobereitschaft die Zukunft gestalten“, sagt der Manager.

    Was überzeugt Källenius von Robert Habecks Industriestrategie? Sind die drohenden Strafzölle auf chinesische Autoimporte ein berechtigtes Anliegen? Wann können Mercedes-Fahrer einen KI-Superassistenten im Auto erwarten? Darüber sprechen Källenius und Matthes in Handelsblatt Disrupt.

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    45 min
  • Ökonom Gabriel Felbermayr zum demografischen Wandel: „Innovationsfähigkeit wird geringer“
    Handelsblatt Disrupt

    Bildet der Abgesang auf die deutsche Wirtschaft die Wirklichkeit ab – oder steckt dahinter doch nur die pessimistische Sichtweise von Branchen und Menschen, die es sich zu gemütlich im bequemen Ist-Zustand gemacht haben?

    Darüber spricht Chefredakteur Sebastian Matthes mit Gabriel Felbermayr in der aktuellen Ausgabe von Handelsblatt Disrupt. Felbermayr ist einer der bekanntesten Ökonomen im deutschsprachigen Raum und Chef des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung WIFO. Er beobachtet seit Jahrzehnten die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und Europa.

    Der Ökonom widerspricht im Podcast der These, Deutschland sei der kranke Mann Europas: „Die deutsche Volkswirtschaft verfügt nach wie vor über sehr viele gute Unternehmen, die in ihren Nischen Weltmarkt-Champions sind, die sich stark weiterentwickeln, die forschen, die neue Produkte auf den Markt bringen.“ Der Rückgang des Wachstums ist laut Felbermayr eine normale Phase einer reifen Volkswirtschaft mit hohem Pro-Kopf-Einkommen. „Da sollte man nicht gleich die allgemeine Verzweiflung ausrufen“, sagt er.

    Felbermayr ist überrascht vom fehlenden Selbstvertrauen und dem Mangel an Optimismus in Deutschland. Eine positive psychologische Verfassung sei wichtig für einen wirtschaftlichen Aufschwung. Um das Land aus der Mindset-Falle zu führen, brauche es nach Ansicht des Ökonomen vor allem überzeugende Führungspersönlichkeiten mit klarer Vision und einer glaubwürdigen Roadmap. Er spricht sich zudem für eine Steuerreform und die Verringerung bürokratischer Lasten aus, um Innovationen anzukurbeln und das Wirtschaftswachstum zu fördern.

    Außerdem erzählt Felbermayr im persönlichen Gespräch davon, wie sein Interesse an Volkswirtschaft entstanden ist, warum er sich nach seiner Tätigkeit bei McKinsey doch für eine akademische Laufbahn entschieden hat und weshalb er nach 16 Jahren in Deutschland nach Österreich zurückgekehrt ist.

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    49 min
  • Europa-Park-Gründer Roland Mack: „Ich kenne eigentlich nur die 70- und 80-Stunden-Woche“

    Die Geschichte des Familienunternehmens begann vor rund 250 Jahren mit dem Bau von Postkutschen und Pferdewagen. Heute betreibt die Familie Mack den zweitgrößten Freizeitpark Europas und verkauft Hightech-Achterbahnen und Karussells in die ganze Welt.

    In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt spricht Chefredakteur Sebastian Matthes mit Gründer Roland Mack über die Entstehung des Europa-Parks, unternehmerische Fehler, die Macks Kindern nicht passieren sollten und zukünftige Großprojekte, die das Unternehmen deutlich verändern werden.

    Im Gespräch geht es auch um die Energiewende. Mit einer Investitionssumme von fast 30 Millionen Euro sollen bei einer benachbarten Firma Parkplatzüberdachungen mit Solaranlagen auf einer Fläche von 25 bis 30 Hektar entstehen. „25 Gigawatt werden wir dort produzieren. Wir sind im Sommer CO2-neutral im Europa-Park“, betont Mack.

    Zum Thema Work-Life-Balance und Fachkräftemangel findet der Unternehmer klare Worte: „Wenn ihnen generell die Leute fehlen, um überhaupt ihre Betriebe aufrecht zu erhalten, ist die Vier-Tage-Woche ein fast unlösbares Problem“. Vor welchen weiteren Herausforderungen das Familienunternehmen steht, gegen welche Widerstände er bei der Gründung des Europa-Parks ankämpfen musste und warum der Park ausgerechnet in der kleinen Gemeinde Rust und nicht in dicht besiedelten Regionen wie dem Ruhrgebiet entstanden ist, verrät Mack im Podcast.

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    55 min
  • Florian Stegmann über Verwaltungs-KI: „Das Interesse ist riesig“
    Handelsblatt Disrupt

    Künstliche Intelligenz statt Fax-Gerät: Keine andere Verwaltung in Deutschland ist beim Thema Digitalisierung so weit wie die Landesverwaltung Baden-Württemberg.

    Denn dort hat der Staatsminister und Chef der Staatskanzlei, Florian Stegmann, ein KI-Programm eingeführt, das die Arbeit in der Verwaltung effizienter machen soll.

    „Bei uns werden in den nächsten zehn Jahren 24 Prozent der Beschäftigten in Ruhestand gehen“, sagt Florian Stegmann. „Und da muss sich die Verwaltung einfach digitaler, effizienter und moderner aufstellen.“

    Die Lösung dafür hat der Staatsminister im eigenen Bundesland gefunden: In Baden-Württemberg sitzt Deutschlands führendes KI-Start-up Aleph Alpha. Über mehrere Monate hinweg hat das Jungunternehmen zusammen mit Stegmanns Innovationslabor eine maßgeschneiderte KI für die Verwaltung entwickelt.

    Jetzt könnte das Programm „F13“ sogar zum Exportschlager werden – laut Stegmann wird seine Staatskanzlei mit dem Interesse aus anderen Bundesländern überrannt und könnte die Verwaltungs-KI sogar kommerzialisieren. „Das Interesse ist riesig“, sagt er.

    Aber ist es Zufall, dass Deutschlands wohl innovativste Landesverwaltung und das führende deutsche KI-Start-up aus Baden-Württemberg kommen? Der Frage geht Handelsblatt-KI-Teamleiterin Larissa Holzki diese Woche vor Ort nach.

    In einer neuen Folge von Handelsblatt Disrupt nimmt sie die Hörerinnen und Hörer nicht nur mit ins Staatsministerium in Stuttgart, sondern auch zu einem Jungunternehmen und einer Wissenschaftlerin in der Region. Letitia Parcalabescu forscht an der Uni Heidelberg zu komplexen Problemen bei der KI-basierten Bilderkennung und der Stuttgarter Gründer Danilo Jovicic-Albrecht will mit seiner KI die Arbeit der Tiefbauämter verbessern.

    Warum sie das lieber in Baden-Württemberg machen als im Silicon Valley, erzählen sie im Podcast.

    Künstliche Intelligenz entwickelt sich in exponentieller Geschwindigkeit. Mit dem KI-Briefing erfahren Sie einmal die Woche, was Sie jetzt wissen müssen. Melden Sie sich hier an: newsletter.handelsblatt.com/ki-briefing

    Den Youtubekanal von Letitia Parcalabescu finden Sie hier: https://www.youtube.com/@AICoffeeBreak

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    42 min
  • 5G, China-Abhängigkeit und weiße Flecken – Telefónica-CEO Markus Haas über die Zukunft der Telekommunikation
    Handelsblatt Disrupt

    Markus Haas hat in seinem Leben nur eine Firma kennengelernt. Welche Herausforderungen er auf seinem Karriereweg vom Referenten zum CEO überwinden musste und was er von seinen Vorgängern gelernt hat, verrät er in der aktuellen Ausgabe von Handelsblatt Disrupt.

    Mit Chefredakteur Sebastian Matthes diskutiert Haas über das 5G-Netz, das als große Revolution angekündigt wurde, in der Realität jedoch kaum zu sehen ist. Haas betont die Bedeutung von 5G für die individuelle Konnektivität und die Möglichkeiten, die sich für kleine und große Unternehmen ergeben. Aktuell seien die 5G-Netze noch relativ leer: „Wir haben eine Auslastung von 15, vielleicht mal 20 Prozent – je nach Tageszeit“, sagt Haas und erläutert, dass im Vorfeld Netzkapazität geschaffen wurde für „das massive Datenwachstum, das wir jetzt erwarten“.

    Haas und Matthes diskutieren auch über den Vorstoß von Innenministerin Nancy Faeser, die Huawei-Komponenten im Kernnetz zu verbieten. Haas erläutert die Bedenken bezüglich der China-Abhängigkeit im 5G-Netz und hebt hervor, dass es keine technischen Bedenken gegen chinesische Ausrüster gäbe und die Diskussion rein politisch-sicherheitsrechtlich geführt werde.

    Im Podcast geht es auch um die Wachstumsstrategien von Telefónica und die Rolle von KI im Telekommunikationsbereich. Wieso Haas sich selbst als Trampolin der Digitalisierung bezeichnet, warum immer noch nicht alle weißen Flecken im Mobilfunknetz geschlossen sind und weshalb wir bald bis zu zehn SIM-Karten benötigen könnten, besprechen Matthes und Haas in dieser Ausgabe von Handelsblatt Disrupt.

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    1 hr 1 min
  • Trendscout Raphael Gielgen: "Wenn man zurückschaut, dann waren die Krisen die Wendepunkte, die immer wieder zu einem For
    Handelsblatt Disrupt

    Die neue Folge von Handelsblatt Disrupt wird in dieser Woche von Charlotte Haunhorst, Head of Digital, moderiert. Sie ist Host des Podcasts Handelsblatt Rethink Work und spricht mit dem Trendforscher Raphael Gielgen unter anderem darüber, ob es ein Büro braucht, um kreative und revolutionäre Ideen zu entwickeln.

    Raphael Gielgen hat einen Job, wie kein anderer. Er reist für den Designmöbelhersteller Vitra rund um den Globus, besucht Unternehmen und Universitäten, beobachtet Menschen bei der Arbeit und führt Interviews, um Arbeitsabläufe zu verstehen.

    Im Gespräch verrät der gelernte Schreiner, was er auf seinen Reisen gelernt hat und wie er Unternehmen bei der Transformation ihrer Arbeitsweise unterstützt.

    Aktuell beschäftigen Gielgen besonders die Veränderungen in der Wirtschaft. Er hat das Gefühl, „dass es eben keine konjunkturelle Delle ist, in der wir gerade sind“. Er betont, dass „wir mit der Vielzahl an Veränderungen überhaupt gar nicht umgehen können". Ein Hindernis sei die Konditionierung mit festen Denk- und Handlungsmustern. Trotz der aktuellen Herausforderungen ist der Trendscout optimistisch, da Krisen oft zu Wendepunkten und Fortschritt führten.

    Welche Rolle der Raum hat, in dem die Menschen arbeiten, wie er zu diesem außergewöhnlichen Job gekommen ist und inwiefern sein Arbeitgeber von seinen Erkenntnissen aus aller Welt profitiert, besprechen Haunhorst und Gielgen im Podcast.

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    36 min
  • KI-Forscherin Katharina Zweig: „Ängste vor KI kommen durch zu wenig Wissen“
    Handelsblatt Disrupt

    In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt spricht Chefredakteur Sebastian Matthes mit der renommierten Informatikprofessorin Katharina Zweig von der TU Kaiserslautern über die nächsten großen Veränderungen durch KI, die Rolle der Bundesregierung und die Tücken der neuen Technologie, vor denen man sich hüten sollte.

    Zweig betont die Notwendigkeit, Schülerinnen und Schülern den Umgang mit KI-Systemen frühzeitig beizubringen und das Bildungssystem an die technologischen Entwicklungen anzupassen. Sie plädiert dafür, eine bundesweite Infrastruktur zu schaffen, mit der jeder Bundesbürger generative KI rechtssicher und datengeschützt ausprobieren kann: „Wenn wir unseren Bürgern jetzt nicht diese Plattform zur Verfügung stellen, dann werden die coolen Geschäftsideen wieder woanders erfunden.“

    Im Gespräch geht es auch um die Grenzen von KI. „Was die Maschine nicht kann, ist, mit uns zu teilen, wie sie zu gewissen Entscheidungen kommt“, sagt Zweig. Auch im Bereich der kreativen Arbeit kann KI laut der Expertin den Menschen aktuell nicht ersetzen. „Was gestern noch kreativ war, ist es ja heute nicht mehr. Und da kann die Maschine nicht schnell genug hinterher.“ So könne KI zwar viel aus diesem Assoziationsraum herstellen. Die finale Auswahl, „was wir jetzt, heute, 2023 cool finden“, könne jedoch nur der Mensch treffen. „Und das bleibt, glaube ich, auch eine Weile so“, sagt Zweig.

    Außerdem erklärt die Professorin, wie sich Unternehmen auf die Transformation durch KI vorbereiten können und welche Rolle die Ausbildung der Mitarbeiter dabei spielt.

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    57 min
  • DHDL-Jurorin Tijen Onaran: „Ich habe immer diese permanente Angst, dass morgen einfach alles weg ist“
    Handelsblatt Disrupt

    Tijen Onaran ist Bestsellerautorin, Unternehmerin und Investorin. Im Podcast Handelsblatt Disrupt spricht sie mit Chefredakteur Sebastian Matthes über ihren Aufstieg. Sie kommt aus Karlsruhe, ist das Kind türkischer Einwanderer, versuchte sich zunächst in der Politik, dann in der PR, bis sie schließlich ihr eigenes Unternehmen aufbaute. Seit der neuesten Staffel ist sie zudem Jurorin in der Start-up-Show „Die Höhle der Löwen“ (DHDL).

    Es ist ein sehr offenes, sehr persönliches Gespräch, in dem Onaran über ihre Ängste spricht: „Ich habe immer diese permanente Angst, dass morgen einfach alles weg ist.“ Doch sie spricht auch über das, was sie antreibt: „Wenn mir vor drei, vier Jahren jemand gesagt hätte: ,Du wirst mal Investorin‘, hätte ich gelacht“, sagt Onaran. „Ich habe aus nichts viel gemacht und auch diesen Aufstieg geschafft, im Sinne davon, dass ich mein eigenes Business hochgezogen habe. Und deswegen habe ich auch diesen unbändigen Willen weiterzumachen.“

    Die Gründerin berichtet auch, wie sich ihr Leben durch ihre Teilnahme als Jurorin am TV-Format DHDL verändert hat und wie sie mit Kritik und Hass umgeht. Warum es für Führungskräfte wichtig ist, eine persönliche Marke aufzubauen, und wie man das konkret umsetzt, verrät sie ebenfalls im Podcast.

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    59 min
  • DB Cargo-Chefin Sigrid Nikutta: „Ich war in allen Jobs, die ich hatte in meiner Karriere, die erste Frau“
    Handelsblatt Disrupt

    In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt spricht Sigrid Nikutta, Vorständin für Güterverkehr bei der Deutschen Bahn AG und Chefin der DB Cargo, über ihre größte Herausforderung: den Güterverkehr auf die Schiene zu verlagern.

    Nikutta erläutert, vor welchen Hindernissen sie beim Ausbau und der Modernisierung des Schienennetzes steht, warum die DB Cargo immer noch massiv defizitär ist und wieso sich die Digitalisierung so schwierig gestaltet.

    Neben ihren Vorhaben bei der DB schildert Nikutta aber auch ihre persönliche Karriereentwicklung – von ihrem ursprünglichen Wunsch Gefängnispsychologin zu werden, über ihren Berufseinstieg im Mittelstand, ihre Karriere bei der DB Cargo und den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) bis zu ihrer aktuellen Vorstandsposition.

    Im Gespräch verrät die Managerin, wie sie die BVG erstmals in der Unternehmensgeschichte profitabel gemacht hat und welche Hindernisse sie als Frau in Führungspositionen überwinden musste. „Aber natürlich ist es wichtig, sich bewusst zu machen, dass man als Frau kritischer beäugt wird, dass sie besser sein müssen, dass bei einer Frau die Misserfolgserwartung vorherrscht, bei einem Mann die Erfolgserwartung.", sagt die promovierte Psychologin.

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    55 min
  • Mediziner Dietrich Grönemeyer: "Menschen können wahrscheinlich 150 Jahre alt werden"
    Handelsblatt Disrupt vom 01.09.2023

    In der neuen Folge Handelsblatt Disrupt meldet sich Chefredakteur Sebastian Matthes vom Handelsblatt Media Group Summer Camp in München: Drei Tage ging es in Diskussionen um die Frage, wie wir jetzt die richtigen Weichen für die Zukunft stellen, und darum die epochalen Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen.

    Über die Zukunft der Medizin hat Sebastian Matthes mit Dietrich Grönemeyer gesprochen. Er ist Arzt in sechster Generation und einer der renommiertesten Mediziner Deutschlands. Seit Jahrzehnten setzt er sich für eine bessere Medizin ein und ist davon überzeugt, dass Medizin näher am Menschen sein sollte. "Jeder möchte als Individuum behandelt werden, jeder möchte als Einzelner wahrgenommen werden. (…) Das ist ein bisschen das Drama der Medizin" sagt Grönemeyer.

    Im Podcast spricht er über Gesundheit, die Probleme im Gesundheitssystem und darüber, wie er Arzt geworden ist. In einem intensiven Gespräch gibt Grönemeyer sehr persönliche Einblicke in sein Leben, seine Familiengeschichte und seine Schicksale. Besonders beeindruckt haben Chefredakteur Matthes die Aussagen des Mediziners über die Langlebigkeit von Menschen. Grönemeyer sagt, dass ein Mensch vermutlich 150 Jahre alt werden könnte: "Wir werden immer älter. Wir haben eine große Entwicklung in die Richtung."

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Bei Handelsblatt Disrupt diskutiert Technologiereporterin Larissa Holzki über Technologien, die die Wirtschaft verändern – und fragt führende Köpfe, wie sie den Wandel gestalten. Jeden Freitag neu.

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