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Er war vor mehr als zwei Jahren der erste Gast im Podcast Handelsblatt Disrupt und hat schon damals von einer ziemlich irren Idee erzählt: Er will ein Flugtaxi entwickeln, dass schon in ein paar Jahren zwischen großen deutschen Städten hin und herfliegt - zu Preisen eines ICE-Tickets. Es geht um Daniel Wiegand, den Gründer und CEO von Lilium.
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Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/.
Sie können Sebastian Matthes und Larissa Holzki aber auch direkt kontaktieren: Mail an an: [email protected] und [email protected].
In der neuesten Folge des Podcasts Handelsblatt Disrupt spricht Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes mit dem ehemaligen Topmanager und Multiaufsichtsrat Gerhard Cromme über seine lange Karriere in der deutschen Industrie, Managementfehler und die Zukunft der deutschen Wirtschaft.
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Im Zentrum der aktuellen Ausgabe des Podcasts Handelsblatt Disrupt steht der Handelsblatt Bankengipfel. Einmal im Jahr treffen sich bei der hochkarätig besetzten Veranstaltung in Frankfurt die wichtigsten Vertreterinnen und Vertreter von Großbanken, Investmentfirmen und Fintechs, um über aktuelle Entwicklungen auf den Märkten, technologische Disruptionen und den Wandel der Branche zu diskutieren.
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Patrick Andrae soll Börsengeschichte in Deutschland schreiben: Im dritten Quartal könnte sein Marktplatz für Ferienwohnungen Hometogo der erste erfolgreiche Spac-Börsengang in Deutschland gelingen. Seit diese Börsengänge im Schnellverfahren in den USA einen Riesenhype erfahren, hat es in Deutschland noch keinen Versuch gegeben. Alle Augen ruhen auf Hometogo.
Konkret funktioniert die Sache so: Eine extra zu diesem Zweck gegründete Mantelfirma (Special Purpose Acquisition Company, kurz: Spac) sammelt an der Börse Geld ein. Dann macht sie sich auf die Suche nach einer Firma, die sie kaufen kann. Im Fall von Hometogo war das der Lakestar Spac I von Investor Klaus Hommels. Letzterer hat sich Hometogo ausgeguckt, um das Spac-Verfahren in Deutschland zu testen - und er will es populär machen.
Warum die Vehikel so umstritten sind und welche Vorteile sie haben, das diskutiert Chefredakteur Sebastian Matthes in dieser Folge von Handelsblatt Disrupt mit Tech-Reporterin Larissa Holzki. Und die hat im Anschluss viele Fragen an Patrick Andrae: Wieso hat er sich für den Spac entschieden? Was kann bei dem Börsengang noch schiefgehen? Und warum geht es seinem Marktplatz für Ferienwohnungen in der Coronazeit so gut?
Alle zitierten Daten zu Spacs in den USA finden Sie bei Spac Analytics: https://www.spacanalytics.com/
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Der KI-Experte Jonas Andrulis arbeitet an der neuen Generation der Künstlichen Intelligenz, der sogenannten Artificial General Intelligence. Sein zweites, in Heidelberg gegründetes Start-up Aleph Alpha hat bei Investoren gerade 23 Millionen Euro Kapital eingesammelt, eine hohe Summe für eine frühe Finanzierungsrunde.
Sein erstes Unternehmen hatte der KI-Experte an Apple verkauft und dann einige Jahre in den USA für den Tech-Konzern gearbeitet. Dort leitete er Teams für Sonderprojekte, zu denen bei Apple selbstfahrende Autos gehören. Später wechselte er in die Weiterentwicklung des Sprachassistenten Siri.
Die neue Generation der Künstlichen Intelligenz soll ohne spezifisches Training in verschiedenen Bereichen einsetzt werden können. Sie soll Texte schreiben, Musik komponieren oder komplexe Probleme analysieren können. Letztlich soll diese Artificial General Intelligence jede intellektuelle Aufgabe übernehmen, die bislang nur Menschen können. Soweit die Theorie.
Löst diese neue Entwicklungsstufe der KI wirklich eine Revolution aus, wie Andrulis glaubt? Was steckt hinter dieser Revolution? Oder ist es nur wieder eine dieser Prognosen, die ohnehin nie eintreten? Und wie ist es eigentlich, bei Apple zu arbeiten? Diese Fragen diskutiert Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes diese Woche mit dem Heidelberger im Podcast Handelsblatt Disrupt.
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Die digitalen Grenzen des deutschen Gesundheitswesens haben Millionen Deutsche in der Coronakrise zu spüren bekommen. In vielen Krankenhäusern sind Ärztinnen und Ärzte immer noch mit Stift und Zettel unterwegs. Doch nun werde sich die digitale Revolution in Kliniken beschleunigen, glaubt der CEO der Asklepios Kliniken, einer der größten Krankenhäuserketten Deutschlands, Kai Hankeln. „Die letzten 20, 30 Jahre waren sicher verkrustet und alles andere als disruptiv. Aber die disruptive Phase wird jetzt kommen“, sagt er. Warum das so ist, und wie diese Phase konkret aussieht, erklärt Hankeln im Podcast Handelsblatt Disrupt. Außerdem spricht Hankeln über die Coronapolitik der Bundesregierung und legt sich fest: Zu einem weiteren Lockdown werde es nicht kommen. Denn die neue Coronawelle unterscheide sich sehr deutlich von den Vorherigen.
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Was bedeutet der Finanzierungsboom für deutsche Start-up-Gründer? Wie wird der Handelsplatz Frankfurt attraktiver für junge Technologiefirmen? Und braucht Deutschland nach der Bundestagswahl ein Digitalministerium, um Wachstumshürden im Start-up-Sektor abzubauen?
Darüber sprechen wir in dieser Folge von Handelsblatt Disrupt mit Hanno Renner, Mitgründer und CEO von Personio. Das Start-up aus München entwickelt Software für die Personalverwaltung bei kleinen und mittelständischen Unternehmen. Im Januar hat es mit einer Finanzierungsrunde über 106 Millionen Euro den Einhornstatus erreicht: Investoren bewerteten die Firma mit 1,45 Milliarden Euro.
Im Podcast verrät Hanno Renner auch, auf welche Frage jeder Bewerber im Vorstellungsgespräch bei Personio vorbereitet sein sollte, für wann der Personio-IPO geplant ist und ob er schon bereut, dass er eine 40-Milliarden-Bewertung für seine Firma in Aussicht gestellt hat.
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Nicole Büttner ist Gründerin von Merantix Labs, einem Dienstleister für Künstliche Intelligenz. Ob bei der Preisfindung, in der Qualitätskontrolle oder bei Produktionsplanung: Das Start-up entwickelt für seine Kunden spezifische Algorithmen, die ihre Probleme lösen.
Was kann KI auf dem heutigen Stand der Technologie in Unternehmen leisten? Welche Folgen hat die Automatisierung in Unternehmen für Arbeitsplätze? Und wie lange dauert es noch, bis die allgemeine Künstliche Intelligenz entwickelt ist? Darüber spricht Technologie-Reporterin Larissa Holzki mit der KI-Unternehmerin in dieser Folge von Handelsblatt Disrupt.
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Florian Seibel ist einer von nur wenigen Ex-Bundeswehrsoldaten, die ein Start-up gegründet haben. Mit Quantum Systems baut er Drohnen, die etwa Sicherheitsbehörden und Militär einsetzen können. Und das geschieht auch bereits – in den USA. Die US-Behörden sind Seibels bester Kunde.
Die Bundeswehr hingegen tut sich schwer bei der Zusammenarbeit mit Start-ups, auch Quantum Systems ist da keine Ausnahme. Die Situation ist frustrierend für den Gründer: „Ein Land wie Amerika mit vielen Dutzend Firmen in ähnlichen Bereichen reicht die Hand über den Atlantik und sagt: Was Quantum macht, hätten wir gerne in den USA.“ Die Bundeswehr hingegen habe vielleicht „einfach noch nicht kapiert“, dass es sein Start-up überhaupt gibt.
Allerdings gibt es auch auf Seiten der deutschen Gründer- und Wagniskapitalszene Vorbehalte gegen die Zusammenarbeit mit dem Militär. Die wiegen so schwer, dass selbst Ex-Soldat Seibel zögerte, die Bundeswehr als potenziellen Kunden anzusprechen.
Inzwischen treibt er die Annäherung beider Seiten mit voller Überzeugung voran:
Bei Handelsblatt Disrupt spricht der Quantum-Systems-Gründer über den schnellen Fortschritt bei potenziellen militärischen Gegnern, überholungsbedürftigen Beschaffungsprozesse der Bundeswehr und eine technische Ausrüstung, die nicht mal mehr mit denen der Bündnispartner kompatibel sei.
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Das Start-up Teleclinic gehört zu den Pionieren bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens in Deutschland. Das Unternehmen bietet digitale Arztbesuche, die gerade in der Corona-Pandemie deutlich an Bedeutung gewonnen haben. 600.000 Patienten hat Teleclinic deutschlandweit. Doch nur ein Bruchteil der Deutschen nutzt bislang Videosprechstunden oder andere digitale Angebote des Gesundheitswesens.
Im Podcast diskutieren Handelsblatt-Chefredakteur und Teleclinic-Gründerin Katharina Jünger über den digitalen Rückstand von Ärzten, Kassen und Kliniken, konservative Mediziner und die Bedrohung durch Amazon und Google, die zu mächtigen Anbietern im Gesundheitswesen werden könnten.
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