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Chefs von Autozulieferern bewegen sich in einer Welt der Extreme. Auf der einen Seite kämpfen sie mit einem enormen Transformationsdruck, den Corona nochmals erhöht hat. Auf der anderen Seite eröffnen sich ihnen mit der Digitalisierung der Autoindustrie neue Geschäftsfelder mit riesigen Wertschöpfungsmöglichkeiten. Seit Dezember vergangenen Jahres bewegt sich Nikolai Setzer in diesem Spannungsfeld.
Der Continental-Chef ist Nachfolger des langjährigen Vorstandsvorsitzenden Elmar Degenhart, der sich gesundheitsbedingt zurückgezogen hat. In zwei Monaten wird Setzer einen entscheidenden Schritt in der Konzernstrategie abschließen: die Abspaltung der Antriebssparte Vitesco. Continental wird dann kaum noch Anknüpfungspunkte zum reinen Antriebsgeschäft haben. Die mehrmals verschobene Abspaltung macht den Weg frei, den Hardware-lastigen Zulieferer in einen Software-getriebenen Technologiekonzern umzugestalten. Dieser Umbau ist für große Systemlieferanten wie Conti, Bosch oder ZF überlebenswichtig. Denn: "Ein zunehmender Teil der Differenzierung im Auto wird durch die Software geschehen", sagt Nikolai Setzer im Handelsblatt-Podcast Disrupt.
Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/.
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Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Nach einer repräsentativen Umfrage der Meinungsforscher von Civey für das Handelsblatt sind nur 20 Prozent der Deutschen zufrieden mit dem digitalen Angebot der Verwaltung. Das wollen Spitzenpolitiker fast aller großen Parteien ändern. Vor wenigen Wochen haben Laschet, Habeck und Scholz ihre Ideen dazu auf dem dem ersten GovTech-Gipfel des Handelsblatts präsentiert. Klar ist, in den nächsten Jahren werden enorme Summen in die Modernisierung von Verwaltungen gesteckt. Studien schätzen den Markt auf rund 400 Milliarden Dollar.
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Die Zahl junger IT-Firmen von Weltrang ist in Deutschland überschaubar. Das Mdax-Unternehmen Teamviewer aus Göppingen gehört zu den wenigen Stars der Szene. In der württembergischen Provinz ist mit Teamviewer ein IT-Unternehmen entstanden, das längst auch weltweit eine Rolle spielt. Das Kernprodukt: eine Software für die Fernsteuerung und Fernwartung von Computern und anderen Geräten. Dieses Geschäft hat in der Pandemie einen kräftigen Schub erlebt. Nun will Teamviewer auch auf der globalen Bühne eine noch wichtigere Rolle spielen - und wird Hauptsponsor bei Manchester United, dem wahrscheinlich bekanntesten Fußballclub der Welt. Ist das Größenwahn? Oder tatsächlich eine kluge Marketingstrategie? Wohin will das Unternehmen in den nächsten Jahren expandieren? Und wie sieht die Digitalisierung der Industrie aus? Diese Fragen beantwortet Teamviewer-CEO Oliver Steil in der aktuellen Folge des Podcasts Handelsblatt Disrupt.
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Ist Europas wichtigste Rakete schon vor dem ersten Start überholt? Der Erstflug war bereits für Ende 2020 geplant, jetzt verschiebt sich der Start der Ariane 6 auf Mitte 2022. Und die Technologie könnte nach Meinung mancher Kritiker dann schon überholt sein.
Pierre Godart, Deutschland-Chef der Ariane-Group und Ariane-CFO, widerspricht. Das technologische Konzept der Ariane 6 sei wirtschaftlich das richtige für die europäische Raumfahrt. Und auch die schwierige und langwierige Zusammenarbeit von 13 Ländern an dem Projekt habe seine Berechtigung: Die Ariane sei „der zuverlässigste Träger der Welt“, sagt Godart. „Wir kriegen US-Aufträge für Spitzenthemen“. Wenn die Nasa besonders wertvolle Geräte ins All bringen wollte, würde sie diese immer mit der Ariane hochschicken.
Auch zu anderen schwierigen Themen äußert sich der Ariane-Deutschlandchef. Was bedeutet der neue Wettbewerb der deutschen Raketenstart-ups wie Isar Aerospace und HyImpulse für Ariane? Braucht Europa einen zweiten Weltraumbahnhof? Und wie kann die europäische Raumfahrt mit den USA und China mithalten? Diese und viele weitere Fragen diskutiert Godart bei Handelsblatt Disrupt – diese Woche mit Technologiereporterin Larissa Holzki in Vertretung von Chefredakteur Sebastian Matthes.
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Der grüne Umbau ist gerade für viele energieintensive Unternehmen eine Belastung. Aber wie organisiert man diesen Wandel konkret? Welche Rolle spielen dabei neue Technologien? Wird Wasserstoff in der aktuellen Diskussion überschätzt? Und wie sieht die Zukunft der deutschen Chemieindustrie aus? Diese Fragen diskutiert Handelsblatt-Chefredakteur diese Woche im Podcast mit BASF-Chef Martin Brudermüller.
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Die Coronakrise hat dem Onlinehandel in aller Welt einen kräftigen Schub gegeben. Wie hat dieser Boom die Branche verändert? Was bleibt? Welche Trends verändern das Geschäft der Onlinehändler dauerhaft? Wie sieht die Zukunft nach Corona aus? Vor allem aber: Wie schlägt sich die Otto Group im Wettstreit mit Amazon? Diese Fragen diskutiert Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes im Podcast Disrupt mit Otto-CEO Alexander Birken.
Und natürlich geht es in dem Gespräch auch um den Kulturwandel bei Otto, den Umbau des Unternehmens und den Börsengang der Otto-Tochter About You, die auf eine Bewertung von vier Milliarden Euro hofft.
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Der CEO von Deutschlands wertvollstem Start-up erklärt bei Handelsblatt Disrupt den Erfolg seiner Firma – und woran sie fast gescheitert wäre.
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Als eines der ersten Bundesländer hat Nordrhein-Westfalen ein Digitalministerium eingeführt. Und Ressortchef Andreas Pinkwart hat durchaus ambitionierte Ziele: Intelligente Städte, Breitbandausbau, KI-Forschung, weniger Funklöcher, Gigabit-Internet in Schulen und Gewerbegebieten und bis 2025 sollen zudem Behördengänge überflüssig werden, weil die Verwaltung digitalisiert wurde. Im Podcast Handelsblatt Disrupt zieht Pinkwart Bilanz, spricht über den aktuellen Zustand der FDP und erklärt, warum nur ein Digitalministerium mit den richtigen Kompetenzen Deutschlands digitale Probleme lösen kann.
In anderen Bundesländern und im Bund sind die Zuständigkeiten für Digitales an verschiedene Minister und Staatssekretäre verteilt. In NRW wurde alles gebündelt.
Eigentlich hatte Pinkwart, der aus Neunkirchen-Seelscheid im Rhein-Sieg-Kreis stammt, der Politik schon den Rücken gekehrt. Bis 2010 war er NRW-Wissenschaftsminister. Ein Jahr später wurde er Rektor der Graduate School of Management, einer privaten Wirtschaftshochschule in Leipzig. Nach der Landtagswahl 2017 bot FDP-Chef Christian Lindner ihm das Super-Ministerium an. Seitdem ist er in NRW zuständig für Wirtschafts, Innovations-, Energie- und Digitalpolitik.
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Auf dem 15. Digitalgipfel der Bundesregierung zieht Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Bilanz ihrer Digitalpolitik. In einer von Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes moderierten Diskussion, an der auch Wirtschaftsminister Peter Altmaier und Bitkom-Präsident Achim Berg teilnahmen, warnte sie Deutschland davor, die industrielle Stärke im Zuge der Digitalisierung zu verspielen. Sie sehe die große Gefahr, dass etwa die hiesige Autoindustrie „zu einer Art verlängerter Werkbank“ von Digitalunternehmen werde, sagte sie.
Außerdem sprach Merkel über die schleppende Digitalisierung der Verwaltung, die Verantwortung der Wirtschaft bei der digitalen Transformation dieses Landes und die wichtigsten Technologien der nächsten Jahre. Deutsche Firmen seien oft stark darin, ihre internen Prozesse zu digitalisieren, sagte Merkel. “Viele hätten aber Nachholbedarf darin, auch ihre Kunden auf neuen Wegen anzusprechen.” Diese Schwäche nutzen dann ausländische Digitalfirmen. Damit drohe ein großer Teil der Wertschöpfung abzufließen.
Im Podcast Handelsblatt Disrupt hören Sie die ganze Diskussion, die gleichzeitig das Abschlusspanel des Digitalgipfels war.
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Henning Beck hat in Tübingen und Berkeley Neurowissenschaften studiert, zahlreiche Bücher über Kreativität und das Lernen geschrieben - und Start-ups im Silicon Valley beraten. Er forscht immer noch, hält Vorträge und versucht, Menschen die wissenschaftlichen Erkenntnisse über das Gehirn näher zu bringen.
Das tut er diese Woche auch bei Handelsblatt Disrupt im Gespräch mit Sebastian Matthes. Im aktuellen Podcast geht es um den Kreativitätskiller Homeoffice, Training für ein produktives Gehirn, wie man auf neue Ideen kommt - und die Frage, wie Unternehmen ein kreatives Umfeld schaffen können. Und es geht um Becks neues Buch: "Das neue Lernen heißt: Verstehen".
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