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Während Europa noch über den Sinn von Impfpässen streitet, läuft die chinesische Wirtschaft längst wieder. So sehr, dass die enorme Nachfrage der deutschen Automobilwirtschaft durch die Krise hilft. Und nun setzen chinesische Firmen in immer mehr Feldern dazu an, ihren westlichen Rivalen Konkurrenz zu machen. Der Tesla-Herausforderer Nio bringt ein E-Auto auf den Markt, das 1000 Kilometer Reichweite hat. Der chinesische Smartphone-Hersteller Xiaomi gehört bei europäischen Kunden mittlerweile zu den beliebtesten Anbietern - und eröffnet eine Europazentrale in Düsseldorf. Und auch die technische Basis für die App Clubhouse kommt, was viele nicht wissen, auch aus China.
Kurz vor Bekanntgabe des neuen Fünfjahresplans wird klar, dass China immer mehr zu einer Hightech-Weltmacht wird. Welche Technologiefelder spielen dabei die wichtigste Rolle? Welche jungen Firmen werden wichtig? Vor allem aber: Ist wirklich alles so erfolgreich, wie es der chinesische Staat gern behauptet? Und wo liegen die Grenzen der chinesischen Wirtschaftspolitik? Das erklärt der ehemalige China-Korrespondent und Handelsblatt-Technologiereporter Stephan Scheuer im Podcast Handelsblatt Disrupt. Die Neuauflage seines Buches “Der Masterplan - Chinas Weg zur High-Tech-Weltherrschaft“ kommt in den nächsten Wochen auf den Markt.
Scheuer ist auch Mitautor der aktuellen Handelsblatt-Titelgeschichte, die Sie hier finden: https://hbapp.handelsblatt.com/cmsid/26952194.html
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In der aktuellen Folge des Podcasts Handelsblatt Disrupt geht es um Mut. Den Mut, Chancen zu ergreifen und die nötige Transformation anzugehen. Philipp Depiereux beschäftigt sich seit über zehn Jahren mit dem Thema. Mut sei eine Eigenschaft, die vielen Mittelständlern und Konzernlenkern in Deutschland fehle, glaubt er. Deshalb hat er ein Buch geschrieben, in dem er dazu auffordert, “Welt-Mut-Führer” zu werden. Er sagt: “Legt die Saturiertheit ab, die Zufriedenheit.” Denn die verstelle den Blick für das Neue. Was hinter seinen Parolen steckt, erklärt er im Podcast.
Auch der zweite Gesprächspartner beschäftigt sich mit dem Mut, den es braucht, um Veränderungen voran zu treiben. Pascal Matzke ist der Leiter des Tech & Innovation Research-Teams bei dem Marktforscher Forrester. Sein Team ist seit Jahren international für seine IT-Trendreports bekannt. Im Podcast erklärt Matzke, mit welchen Trends sich seine Forscher gerade beschäftigen, auf welche Technologien man achten sollte - und warum so vielen Firmen der Mut für Veränderungen fehlt.
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Seit Jahren schon beschäftigt sich Jeannette zu Fürstenberg mit den Folgen der Digitalisierung für den industriellen Mittelstand. Sie kommt selbst aus der Familie, die hinter dem Duisburger Familienunternehmen Krohne Messtechnik steht und ist Mitgründerin des Start-up-Geldgebers La Famiglia, der junge Tech-Firmen nicht nur finanziert sondern sie auch mit mittelständischen Firmen vernetzt. Zu ihren Geldgebern gehören bekannte Namen wie Miele, Viessmann, Siemens und Conrad. Kürzlich hat zu Fürstenberg ihren zweiten, 50 Millionen Euro schweren Risikokapital-Fonds aufgelegt. Sie erklärt, auf welche Technologien sie setzt, wo der Mittelstand aufholen muss - und wo sie digitale Chancen für Deutschland sieht.
Außerdem im Podcast: Ein Gespräch mit Handelsblatt Tech-Reporter Stephan Scheuer über die zunehmenden Risiken für europäische Unternehmen in der Cloud. Seit Jahren schon verlagern sie - trotz wackeliger Rechtsgrundlage - massenhaft Daten auf die Server von US-Techkonzernen. Nun gehen Aufseher verstärkt dagegen vor. Und die Folgen sind klar: Den Firmen drohen millionenschwere Bußgelder.
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Lange hat sich der Autohersteller aus Ingolstadt mit sich und dem Diesel-Skandal beschäftigt - das Elektro-Zeitalter begann derweil anderswo. Doch nun soll bei Audi alles ganz schnell gehen. Der Anteil von Elektroautos an den Verkäufen steigt bereits, das Unternehmen formt eine neue Einheit für Softwareproduktion - und auch das Problem der vielerorts noch fehlenden Ladesäulen will Audi in die Hand nehmen. Audi-Chef Duesmann erklärt im Podcast Handelsblatt Disrupt, wie er Tesla in den nächsten Jahren überholen will, wann der letzte Verbrenner vom Band laufen wird, was die Transformation in Richtung E-Mobilität für sein Unternehmen bedeutet - und welche Fehler die Autoindustrie bei der Elektromobilität bislang gemacht hat.
Im Anschluss daran geht es von der Straße in den Weltraum: Immer mehr deutsche und europäische Investoren stecken ihr Geld in Space-Tech, also Weltraumtechnologie. Einer von ihnen ist der Deep-Tech-Investor Thomas Oehl mit seiner Firma VSquared Ventures. Er spricht im Podcast darüber, warum das Thema Raumfahrt gerade jetzt so viele Geldgeber und Unternehmer elektrisiert.
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Die Coronakrise hat auch die Parfümeriekette Douglas getroffen: Wegen des Lockdowns brach der Umsatz in den Filialen ein und auch der operative Gewinn des Unternehmens ging zurück. Douglas ist trotzdem überraschend gut durch die Krise gekommen. Grund dafür ist ist der Onlinehandel, der um rund 40 Prozent zugelegt hat.
Die Parfümeriekette profitiert davon, dass Chefin Tina Müller die Digitalisierung in den vergangenen Jahren kräftig vorangetrieben hat. Im Podcast Handelsblatt Disrupt erklärt Müller, wie es mit dem Filialgeschäft weitergeht, wie der Onlinehandel die Innenstädte verändert – und warum Douglas nun ein Stück weit zu einem Medienunternehmen wird.
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Zahlreiche Studien zeigen, wie schlecht viele Unternehmen im deutschen Mittelstand aufgestellt sind, wenn es um digitale Innovationen geht. Ein Vorbild in Sachen Transformation und Digitalisierung ist das Klima- und Wärmeunternehmen Viessmann. Vor fünf Jahren begann das Unternehmen mit mehr als 12.000 Mitarbeitern den Umbau.
Mit angestoßen hat die Entwicklung der damalige Chief Digital Officer und heutige Co-CEO Max Viessmann, der das Familienunternehmen in dritter Generation führt. Im Podcast erklärt er, wie er den Umbau organisiert hat, wie sich Mittelständler besser vernetzen können – und warum am Ende alles eine Frage der richtigen Unternehmenskultur ist.
Weiteres Thema des Podcasts: Der Hype um die App Clubhouse, die nun auch in Deutschland ihren Aufstieg erlebt. Bei Clubhouse tauschen sich Menschen in akustischen Chaträumen zu unterschiedlichen Themen aus. Was genau hinter der App, dem Hype und den Bedenken der Datenschützer steckt, erklärt Handelsblatt-Technologiereporter Stephan Scheuer.
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Das Berliner Logistik-Start-up Sennder ist Deutschlands 14. Einhorn, wie das Handelsblatt diese Woche als erstes berichtete. Das Unternehmen schloss eine Finanzierungsrunde über 160 Millionen Dollar bei einer Bewertung von über einer Milliarde Dollar ab. Damit haben Investoren aus aller Welt insgesamt über 260 Millionen Dollar in das junge Unternehmen gesteckt. Was planen die Berliner mit dem Geld? Wie kommen sie bei der schwierigen Digitalisierung der Branche voran, die immer noch lieber mit Stift Zettel und allenfalls Excel arbeitet? Das erklärt der Gründer und CEO des Unternehmens, David Nothacker, im Podcast Handelsblatt Disrupt.
Von der Straße geht es dann auf die Schiene und damit von Berlin nach München: Dort sitzt das Start-up Konux, das KI-gestützten Überwachung von Gleisanlagen entwickelt. Und wenige Wochen nach einem Großauftrag der Deutschen Bahn hat die junge Firma rund 80 Millionen Dollar bei Investoren unter Führung von Sanno Capital eingesammelt. Neu eingestiegen bei dieser Gelegenheit ist auch die Familie Strüngmann mit ihrer Investmentgesellschaft Athos. Die ist unter anderem Großaktionär beim Corona-Impfstoffentwickler Biontech. Im Podcast erklärt Gründer Andreas Kunze, was Konux als nächstes vorhat - und wie er einst den legendären Investor Andy von Bechtolsheim überzeugte, bei ihm einzusteigen.
Und am Ende noch ein Gespräch mit Anna Alex, die auch schon das Herren-Bekleidungs-Start-up Outfittery gegründet hat, über ihr neues Unternehmen, das Klima-Start-up Planetly.
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https://www.handelsblatt.com/audio/today/
Für die Reiseplattform Booking.com und CEO Glenn Fogel war 2020 ein fürchterliches Jahr: „Auf dem furchtbaren Höhepunkt dieser Krise hatten wir negative Umsätze, wir haben mehr zurückerstattet als wir neue Aufträge bekommen haben“, sagt er bei Handelsblatt Disrupt.
Zu besten Zeiten machte die Firma für Reisebuchungen noch 50 Prozent des Vorjahres. Im Herbst musste Booking.com verkünden, dass ein Viertel der Belegschaft - etwa 4000 Mitarbeiter - gekündigt werden müssen. Denn eine schnelle Erholung des Reisemarktes ist nicht zu erwarten: “Ich denke, es wird Jahre dauern – nicht nur Quartale – bis die Reiseindustrie auf 2019-Niveau zurückkehrt.“
Wie kommt ein Unternehmen aus einer solchen Krise? Booking.com sei im Vergleich zu vielen andere in der Reisebranche noch in einer glücklichen Situation, sagt Fogel. Als Plattformunternehmen hat seine Firma kaum Fixkosten – anders als die Hoteliers, an die sie Kunden vermitteln will und von denen sie im Fall einer Buchung eine Gebühr nimmt. Das Problem: Booking hängt auch von ihrem Überleben ab.
Fogel hofft nun auf weitere Hilfen für die Branche und auf die Impfung. Die größten Sorgen mit Blick auf die Erholung der eigenen Firma allerdings bereitet ihm Brüssel: Die Gesetzesinitiativen „Digital Services Act“ und „Digital Markets Act“ von der EU-Kommission, die die Macht großer Techfirmen beschränken sollen, könnten auch seine Firma empfindlich treffen.
Im zweiten Interview nehmen Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes und Multi-Aufsichtsrätin und Ex-Lufthansa-Finanzchefin Simone Menne die Perspektiven für die gesamte Industrie in den Blick. Wie kann unter diesen schwierigen Umständen auch noch die so wichtige digitale Transformation gelingen?
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Was für ein Jahr, das da hinter uns liegt: Die Wirtschaft hat in der Coronakrise einen kräftigen Digitalisierungsschub erlebt, die großen Technologiekonzerne einen märchenhaften Börsenaufstieg - und Chinas Macht in der Technologiewelt wurde so deutlich wie nie zuvor.
Was bedeutet das für 2021? Was bleibt von diesen Entwicklungen - und welche Trends werden überschätzt? Was bleibt von den großen Visionen einer neuen Arbeitswelt? Auf welche Menschen und Unternehmen sollte man achten? Das diskutiert Handelsblatt-Redakteur Sebastian Matthes im Jahresauftakt-Podcast mit Miriam Meckel, der Gründerin der Bildungsplattform ada.
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Veit Etzold ist Autor mehrerer politischer Thriller - und mit einigen davon hat er es auch auf die Bestsellerlisten geschafft. Sein neuestes Buch heißt “Final Control” und es handelt davon, wie China und Europa im Kampf um Sicherheit, Daten-Kontrolle und digitale Überwachung immer stärker aufeinanderprallen.
Gleichzeitig berät Etzold Manager und CEOs dabei, ihre Botschaften überzeugender rüberzubringen.
Im Podcast Handelsblatt Disrupt spricht Etzold mit Handelsblatt-Redakteur Sebastian Matthes über seinen neuesten Polit-Thriller, die schwachen Vorträge deutscher Manager - und wie sich Geschichten generell spannender erzählen lassen.
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