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In anderen Ländern ist der virtuelle Arztbesuch seit Jahren Standard - in Deutschland stehen Online-Sprechstunden dagegen noch am Anfang. Der größte europäische Anbieter für Telemedizin ist das schwedische Start-up Kry, das Anfang des Jahres 155 Millionen Dollar bei Investoren eingesammelt hat. Seit einigen Monaten ist das Unternehmen auch in Deutschland aktiv. Über die ersten Erfahrungen, die Hürden im System - und ihre Pläne spricht die ärztliche Direktorin von Kry, Monika Gratzke. Im Podcast Handelsblatt Disrupt sagt sie: „In Deutschland bauen wir auf einem hervorragenden Gesundheitssystem auf.“ Problematisch seien allerdings die teils zu strengen Gesetze für die digitalen Gesundheitsanbieter - und vor allem das langsame Internet. Die beste Technik nütze nichts, wenn die Patienten sie nicht nutzen können.
Außerdem ein kurzes Gespräch mit Handelsblatt-Redakteur Julian Olk über Gesundheitsapps, die neuerdings auch von Krankenkassen bezahlt werden.
Und am Ende erklärt Technologiereporterin Larissa Holzki, wie Algorithmen Investoren dabei helfen, die vielversprechenden Start-ups zu finden.
Weitere Informationen zu unserem Werbepartner finden Sie hier: schroders.de/transformation
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Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/.
Sie können Sebastian Matthes auch bei Twitter (@smatthes) oder per Mail ([email protected]) kontaktieren.
Es war eine simple Idee: Internationale Überweisungen billiger und einfacher machen. Auf dieser Idee basiert das Geschäft des Londoner Start-ups Transferwise, das mit einer Bewertung von fünf Milliarden Dollar zu den wertvollsten Fintechs Europas gehört. Im Podcast Handelsblatt Disrupt spricht Kristo Käärmann darüber, wie die Idee für das Unternehmen entstanden ist, welche neuen Produkte das Unternehmen entwickelt, wo die Stärken europäischer Start-ups liegen - und warum sich traditionelle Banken mit Innovationen so schwer tun.
Im Anschluss daran ein kurzes Gespräch mit dem Digital-Experten und Herausgeber des China Briefs Björn Ognibeni, der sich intensiv mit der Frage beschäftigt, was europäische Firmen in Sachen digitaler Transformation von Unternehmen in China lernen können.
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Sie gehört zu den wenigen digitalen Köpfen im Umfeld der Bundesregierung: Die ehemalige Unternehmensberaterin und Ex-Staatssekretärin Katrin Suder. Sie hat Physik studiert, selbst programmiert, stieg dann schnell bei McKinsey auf und wechselte später ins Verteidigungsministerium. Heute leitet Suder den Digitalrat der Bundesregierung - und gerade hat sie die Initiative Querwechsler gestartet, die mehr Menschen dazu bewegen soll, aus der Wirtschaft in die Politik und in die Verwaltungen zu wechseln. Wie das die Transformation beschleunigen kann, warum Deutschland aus ihrer Sicht in der digitalen Welt durchaus Chancen hat - und wie eine echte digitale Souveränität Europas aussehen kann, erklärt Suder im Podcast Handelsblatt Disrupt. Trotz aller ungelösten Fragen ist sie auch optimistisch. Suder glaubt: „Wir haben alle Zutaten dafür, in der digitalen Welt der Zukunft digital erfolgreich zu sein“.
Im Anschluss daran ein Gespräch mit Handelsblatt-Reporterin Kathrin Witsch über die spannendsten Trends, Start-ups und Investoren aus dem Bereich der erneuerbaren Energien.
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Seit Jahren schon wird über die neuen Instrumente gesprochen: Bots und Sprachassistenten. Nun finden sie immer öfter ihren Weg in den Firmenalltag. Der Versicherungskonzern Ergo investiert Millionen in das Feld. Und Ergos Chief Digital Officer Mark Klein glaubt, dass sie eine ganze Menge verändern werden. Was das für Kunden bedeutet und ob es in Zukunft überhaupt noch Callcenter geben wird, erklärt Klein im Podcast Handelsblatt Disrupt.
Außerdem spricht Handelsblatt-Chefredakteur Sven Afhüppe Über das Innovation Board, die neue Initiative des Handelsblatts.
Und am Ende erklärt Astrid Dörner noch den Hype um den US-Cloudanbieter Snowflake, der diese Woche erfolgreich an die Börse gegangen ist.
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Eigentlich wollte die Unternehmerin und Bildungsexpertin Verena Pausder nach dem Ausstieg bei dem von ihr gegründeten Unternehmen Fox & Sheep eine Auszeit nehmen. Doch daraus wurde nichts. Stattdessen engagierte sie sich in der Coronakrise intensiv für digitale Bildung in Deutschland - und schrieb ein Buch, das gerade erschienen ist. Es heißt „Das neue Land“. Im Podcast Handelsblatt Disrupt erklärt Pausder, wie dieses neue Land aussieht, welche Rolle darin die neue Generation junger Unternehmerinnen und Unternehmer spielt - und warum auch eine politische Karriere durchaus eine Option für sie sei.
Im Anschluss daran ein Gespräch mit Handelsblatt-Korrespondent Torsten Riecke. Er glaubt, dass Europa und der Westen im Herbst 2020 vor einer historischen Zäsur stehen. Der Technologiekonflikt zwischen den USA und China spitzt sich zu. Und immer dringender wird die Frage: Wo bleibt Europa? Über diese Frage hat er nun ein Buch mit dem Titel („Europas Stunde“) geschrieben, das im Oktober erscheint.
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Seit Jahrzehnten galt China als die Werkbank der Welt. Das hat sich grundlegend geändert. Der Netzausrüster Huawei gehört zu den führenden Herstellern für den Echtzeitmobilfunk 5G. Die Videoplattform Tiktok ist das am schnellsten wachsende Soziale Netzwerk der Welt. China war schon vor Beginn der Corona-Pandemie der größte Markt für Onlinehandel der Welt. In Zeiten von Ausgangssperren und sozialer Distanz erlebt er jedoch einen beispiellosen Boom. Gleichzeitig setzt auch der chinesische Staat auf digitale Werkzeuge. Gerade in Zeiten der Pandemie hat er sein Repertoire an Kontrollmöglichkeiten seiner Bevölkerung massiv ausgeweitet.
Isabell Peters hat das selbst erlebt. Sie ist Professorin für E-Government & Digitale Transformation am Niedersächsischen Studieninstitut für kommunale Verwaltung. Und bis vor wenigen Wochen hat sie in Peking gelebt. Sie hat gesehen, wie digital China tickt und kann den Vergleich zu Deutschland ziehen.
Handelsblatt-Journalist Christof Kerkmann erzählt außerdem von der Elektronikmesse Ifa, die in Berlin stattfindet. In Zeiten der Corona-Pandemie ist vieles anders. Warum Christof dennoch in Berlin ist, berichtet er im Podcast.
Die Sendung moderiert in dieser Woche der Leiter des Technologieteams des Handelsblatts, Stephan Scheuer. Podcast-Gründer Sebastian Matthes ist im Urlaub und von kommender Woche an zurück.
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Handelsblatt Disrupt macht eine kurze Sommerpause. Dafür hören Sie diese Woche die erste Folge eines neuen Handelsblatt-Podcasts, über den Sebastian Matthes vergangene Woche bereits mit Handelsblatt-Reporter Felix-Holtermann gesprochen hat: Der neue Podcast heißt “Der Fall Wirecard”.
In der neuen Reihe gehen Handelsblatt-Redakteure und Investigativ-Reporter der Frage nach, wie es zu diesem wohl größten Bilanzbetrug der Nachkriegsgeschichte kommen konnte.
Sie beleuchten die Geschichte der mutmaßlichen Drahtzieher und beschreiben den vermeintlichen Aufstieg des Zahlungsabwicklers in den Dax. Die Redakteurinnen und Redakteure sprechen zudem mit ehemaligen Wegbegleitern der früheren Wirecard-Führungscrew um Ex-CEO Markus Braun und Ex-COO Jan Marsalek, sowie mit Insidern, Politikern, Kriminologen, Detektiven und geschädigten Investoren.
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Der Fall Wirecard ist einer der größten Skandale der deutschen Wirtschaftsgeschichte. In einem neuen Podcast beschäftigen sich Handelsblatt-Reporter mit dem System hinter dem mutmaßlichen Betrugsfall - und den Drahtziehern der Affäre. Einer der Moderatoren des neuen Podcasts “Die Akte Wirecard”, der nächste Woche starten wird, ist Felix Holtermann. Bei Handelsblatt Disrupt erklärt er, wie er mit dem Unternehmen erstmals in Kontakt kam, wie der Konzern versuchte, gegen ihn vorzugehen, wie er von Wirecardfans bedroht wurde - und was er mit den Protagonisten des einstigen digitalen Hoffnungsträgers erlebt hat.
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Einige milliardenschwere deutsche Start-ups erheben schwere Vorwürfe gegen Google. Die Suchmaschine stehle Inhalte und Daten von seinen Partnern im Reisemarkt, um mit ihnen in Konkurrenz zu treten, schreiben die Chefs von GetYourGuide, Trivago, Flixbus, Omio und HomeToGo in einem Positionspapier. Ihr Verdacht: Der Konzern wolle die Reise-Start-ups mittelfristig aus dem Markt drängen. Dagegen wollen sie nun Kartellbeschwerde einreichen. Was hinter dieser Attacke steckt, diskutiert GetYourGuide-CEO Johannes Reck im Podcast Handelsblatt Disrupt.
Im Anschluss daran erklären Handelsblatt-Korrespondenten aus New York, Peking und Düsseldorf, welche Technologien und Trends im zweiten Halbjahr 2020 wichtig werden. Dazu auch ein Gespräch mit Oliver Heyden von dem Medienbeobachtungsinstitut Pressrelations, der für seinen Report First Signals ebenfalls nach neuen Trends forscht.
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